aggie am 08.09.2009 um 23:34 Uhr
ist vielleicht etwas spät für arbeitsprobleme, aber läßt mir null ruhe. heute morgen meldete sich ein kollege wegen "kreislauf" krank. er war zuletzt mehrfach krank wg. psychischer probleme, nimmt starke antidepressiva und hat ein alkoholproblem. ein kollege und ich übernahmen den allabendlichen fahrdienst. als ich zurückkam, berichtete der kollege aufgebracht, er hätte den krankgeschribenen kollegen unweit der arbeitsstelle vor einem bier sitzend vor einem restaurant gesehen. auf dem heimweg musste ich am selben restaurant, ca. 200m von der dienststelle entfernt vorbei und sah ebenfalls den kollegen vor einem bier sitzend, wenige meter von ihm entfernt parkte sein auffälliges fahrzeug. mein kollege und ich vereinbarten stillschweigen gegenüber chef und keine andeutungen gegenüber dem "kranken" kollegen. nachträglich finde ich dieses verhalten des "erkrankten" schon fast unzumutbar und provozierend. sollen wir uns einmischen. danke für eure ernstgemeinten antworten im voraus.

sprecht zuerst mit dem kollegen und gebt ihm eine chance sich zu erklären....!!

nein, wenn er antidepressiva nimmt, ist er auch in psychologischer behandlung, redet lieber mit ihm, ob er probleme hat etc. und helft ihm, anstatt ihm sein leben noch schwerer zu machen
aggie am 8. September 2009 23:39 danke, er redet ziemlich offen über seine probleme und auch sein alkproblem
Denise180685 am 8. September 2009 23:41 dann ist er ja auf dem weg der besserung - einsicht ist der erste schritt zur besserung, wenn er sich und anderen die probleme eingesteht, will er sich auch bessern

wer krank ist muß nicht zwangsläufig ins bett
aggie am 8. September 2009 23:40 nein, aber gleich auf dem präsentierteller?? er war wirklich beim allerbesten willen nicht zu übersehen.
na und? was geht es euch an? neidisch?
aggie am 10. September 2009 23:13 nein, nur verantwortungsvoll, fremdwort für dich??

Ja, misch dich ein, indem du deinem kranken Kollegen mitteilst, dass du seine Schichten nicht mehr übernimmst. Rede direkt mit ihm und zeige ihm mal auf, dass du ihn gesehen hast, wenn du ihn sehen kannst, kann der Cheffe ihn auch mal Bier trinkend sehen, dann ists essig mit dem Job.
Denise180685 am 8. September 2009 23:38 aus welchem land kommst du denn, hier darf man auch krank essen gehen etc. es ist alles erlaubt, was die genesung unterstützt und die genesung nicht negativ beeinflusst
aber alkohol ist verboten ,zumal er ja antidepressiva nimmt
geht so, wenn du dich wiederholt krankmeldest und dann bier trinkend (bzw triknend) draußen gesehen wirst, ist das wirklich nicht sehr förderlich für den job!
richtig, Denise, DH

Man, wie lang hat der denn da gesessen XD vielleicht nicht gleich zum chef rennen, aber mit dem Kerl mal ein ernstes wörtchen reden..
Sprecht den Kollegen doch mal direkt darauf an - und sagt ihm, dass Ihr ihn in Zukunft nicht mehr decken werdet ...
Denise180685 am 8. September 2009 23:39 wiso decken, bierchen trinken dürfen auch kranke
Stimmt, das decken bezog sich darauf, falls er zugibt, nicht wirklich krank gewesen zu sein.
( Allerdings sollte jemand der ein Alkoholproblem hat, vielleicht nicht unbedingt gemütlich Bier trinken, wenn er krank ist - aber das ist eine andere Sache.)
aggie am 8. September 2009 23:45 aber so quasi vor der tür der dienststelle?! ich möchte ihn wirklich nicht in schwierigkeiten bringen aber das fand ich etwas provokativ.
aggie am 8. September 2009 23:49 würde mich auch nicht stören, wenn er das mit gebrochenem bein tut, aber bei einem alkproblem, was auch offensichtlich ist und quasi gegenüber vom chef?!

Ich würde den "Kollegen" direkt darauf ansprechen. Wenn er dann weiter macht und nichts daraus lernt, kannste immernoch zum Chef gehen.

Dieser Kollege ist nicht mehr tragbar. Ich würde es melden. War er denn krank geschrieben? Wenn ja muss er nicht bettlegrig sein, aber so etwas darf er sich auch nicht erlauben. Zumal er das noch auf eine provokante Art und Weise gemacht hat. Also wolle er es sogar, dass man ihn anschwärzt.
aggie am 8. September 2009 23:42 hab ich auch schon drüber nachgedacht, ob er evtl. einen rauswurf provozieren will
man will ja kein kollegenschwein sei aber mit dem "kranken" würde ich schon eine sehr intensive unterhaltung führen, vielleicht braucht er ganz einfach hilfe bei seinen ganzen problemen andererseits soll er ruhig merken das er mist baut
Denise180685 am 8. September 2009 23:40 genau, lieber helfen statt anschwärzen!
Habt ihr im Betrieb einen Betriebsrat? Einen Suchtbeauftragten? Dann wendet euch an die. Ansonsten würde ich mit dem Kollegen reden. Übt der eine Tätigkeit aus, bei der er sich und andere mit diesem Krankheitsbild gefährdet?
aggie am 8. September 2009 23:43 danke, ist leider ein kleinbetrieb. er ist haustechniker in einer hausaufgabenbetreuungsgruppe.
Ich würde - bevor ich zum Chef gehe - erstmal den Betriebsrat informieren.
aggie am 8. September 2009 23:47 ist leider nicht vorhanden.
nein, ich würde gar nichts tun, wieso soll der nicht sein Bierchen trinken, kann doch trotzdem kreislaufprobleme gehabt haben,das wisst ihr doch nicht, finde es unmöglich, dass ihr überhaupt darüber nachdenkt einen Kollegen anzuschwärzen, früher nannte man sowas kollegenschwein
aggie am 10. September 2009 23:12 falls du dir meine frage genau durchgelesen hast steht da in keinem fall etwas von anschwärzen, wir haben, wenn du lesen kannst stillschweigen vereinbart, danke für das "kollegenschwein", vielleicht hast du kinder und redest auch so, wenn jemand mit einer alkfahne diese nach hause fährt. mein job hat ein wenig mit verantwortung zu tun und auch mit vorbildcharakter. vielleicht hast du einen anderen job....viel spass bei der arbeit!