ist das abstossend in Deutschland?

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23 Antworten

"Ungläubig" ist ein negativistisches Feindwort alles "unislamischen".

Wir sollten uns unbedingt einen Sprachgebrauch angewöhnen,der dem etwas entgegensetzt.Du bist wenig religiös,Du glaubst irgendwie an Gott,kannst aber mit der Religion nicht wirklich viel anfangen. (z.B.) Wenn es für Dich keinen Gott gibt,weil Di Ihn nie gesehen hast,und andere Ihn auch nicht gesehen haben,dann bist Du Atheist ( ohne Gott ). Du kannst auch sagen ich achte die Religion aber der tiefere Glaube fehlt mir.Ist doch netter ,oder? Liebe Grüße

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Kommentar von Tasha
11.08.2016, 07:14

Genau, als ungläubig bezeichnet man sich eher nicht selbst, sondern man wird so bezeichnet und das Wort wird normalerweise zumindest tendenziell herablassend gebraucht wenn nicht sogar mit dem Ziel, auszugrenzen (die "guten" gläubigen Muslime - alle anderen "ungläubig", weniger "gut").

Man selbst bezeichnet sich als Atheist (glaubt gar nicht an Gott/ höhere Mächte), Agnostiker (meint, dass man nicht wissen kann, ob es einen Gott gibt oder nicht; man kann als Agnostiker an einen Gott glauben oder auch nicht) oder auch als "nicht praktizierenden (Vertreter einer Glaubensrichtung", wie das viele Deutsche wohl tun.

@ Fragesteller:

Zu den deutschen Werten gehört doch meines Wissens die Toleranz und Religionsfreiheit, also die Haltung, dass alle Menschen gleich viel wert sind, egal, was sie nun glauben oder ob sie gar nichts glauben. Von daher kann die Haltung, nicht an einen oder nicht an einen bestimmten Gott zu glauben, "in Deutschland" gar nicht abstoßend sein; es kann aber sein, dass du (eher engstirnigen) Leuten begegnest, die das abstoßend finden; das dürften dann m.W. dem Sprachgebrauch nach eher Muslime sein, weil das Wort "Ungläubige" eher von Muslimen verwendet wird. Deren Haltung gegenüber Andersgläubigen steht aber nicht für die Haltung sämtlicher Deutscher und schon gar nicht für die offizielle Haltung der Regierung, die eben die Religionsfreiheit vertritt!

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Warum sollte das abstoßend sein? Da, wo ich lebe in Deutschland, sind 80 Prozent der Menschen ungläubig. Und im Rest Deutschlands nimmt der Anteil der Menschen ohne irgendeinen Wunderglauben auch zu und beträgt mittlerweile gut ein Drittel der Bevölkerung.

Wenn mich jemand fragt oder sich die Situation ergibt, drüber zu sprechen, dann gibt es keinen Grund, mit meiner Ungläubigkeit hinter dem Berg zu halten. Es gibt auch keinen Grund, mich dafür zu rechtfertigen. Wenn Religiöse das nicht verstehen können oder wollen, dann ist das deren Problem.

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Kommt ganz darauf an, an wen Du gerätst.

Allgemein ist es heute eher üblich als noch vor 10 Jahren.

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Viele Menschen sind dafür gestorben, damit wir das heute sagen dürfen. Und das ist rechtlich verbrieft, also verschandel nicht ihr andenken und lass es dir nicht verbieten. Aus Gründen der Höflichkeit kann man natürlich darauf verzichten Gläubigen zu erklären warum man glaubt das es keinen Gott gibt.

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nein, weder in DE noch anderswo.

Abstossend ist vielmehr der wahnhaft Rechtgläubige, der religiöse Haberecht, der alle Nicht- und Andersgläubigen als ethisch, charakterlich und intellektuell minderwertig betrachtet, und all seinen Mitmenschen Menschenrechte, Menschenwürde, sogar die Liebe und Gnade seines Gottes abspricht. Sich selbst im Paradies und alle seine Mitmenschen in der Hölle halluziniert.

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Das Wort "ungläubig" ist nur bei Muslimen gebräuchlich. Üblicherweise sagt man bei uns "konfessionslos", oder er/ sie "glaubt nicht an Gott", "ist Atheist" bzw. "ist Agnostiker".

Es ist absolut nicht abstoßend, nicht an Gott zu glauben. Viele Menschen glauben nicht (mehr) an Gott. Jeder darf glauben oder nicht glauben, was er will.

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Kommentar von KaeteK
11.08.2016, 10:48

Ob Atheist oder Ungläubger - Sie stehen beide in derselben Stellung, wenn man das so nennen kann...Beide gehen sie verloren, ohne den Glaube an Jesus Christus. Also ist da kein Unterschied...

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Kommt darauf an, in welchen Zusammenhang. Wenn man es in Zusammenhang mit dem Glauben ob Muslime oder Christ sagt, ist es absolut nicht angebracht, denn jede Religion hat ihren Glauben.

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Zum Glück kann in Deutschland jeder glauben was er will und wenn jemand nicht glaubt ist das für mich vollkommen in Ordnung. Ich finde es eher abstoßend, wenn jemand seine Religion offen vor sich her trägt. Das Kreuz um den Hals, die Kippa auf dem Kopf oder das Kopftuch. Das ist für mich abstoßend. Wenn jedoch jemand an einen Gott oder an was auch immer glaubt und damit nicht in "missionarischer Mission" unterwegs ist, dann ist es mir egal, denn es betrifft mich ja nicht. 

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Kommentar von hummel3
11.08.2016, 08:51

Ich finde es eher abstoßend, wenn jemand seine Religion offen vor sich her trägt.

Können wir uns darauf einigen, dass Toleranz auf beiden Seiten gefragt ist. - Wenn du schon "das vor sich Hertragen seiner Religion" als Affront betrachtest, fehlt es meiner Meinung nach auch dir an der richtigen Einstellung.

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Kommentar von KaeteK
11.08.2016, 10:42

Interessanterweise tragen Christen seltener ein Schmuckstück um den Hals mit einem sogenannten christl. Symbol, dem Kreuz. Meist tragen das Ungläubige - so habe ich das erfahren. Wir Christen tragen Christus in uns...

Gal 2,20 20Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.

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Für die meisten Menschen in deutschland hat die religion nicht die herausragende Bedeutung.

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Warum sollte es in Deutschland "abstoßend" sein, ungläubig zu sein? Solange ungläubige und gläubige Menschen respektvoll und freundlich miteinander umgehen, gibt es nichts "Abstoßendes" zwischen beiden Gruppen. 

"Abstoßend" ist vielleicht auch der falsche Begriff. Der Unglaube an einen Gott, an eine Religion, kann schlechtesten Falls "abgrenzend" auf gläubige Menschen wirken, in der Art, dass sie nichts mit solchen Menschen zu tun haben wollen. Dasselbe gilt aber auch umgekehrt.

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Kommentar von SchIaufuchs
11.08.2016, 10:34

So viel gegenseitige und umgekehrte Abgrenzung kann ja nicht gut sein ... da kriegt man doch auch scharfe Kanten von den ganzen Grenzreibereien, und wer will das schon? Oder wie fühlt sich das an?

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es gibt keine un-gläubige nur anders gläubige?

denn wenn du nichts glaubst dann glaubst du an nichts? und das kann auch schon ein glaube sein?

also nur eine menschliche macht möchte wen in eine schublade stecken?

wieso soll das eine allmächtiger gott so eine schublade brauchen? erkläre mal wie ein allmächtiger gott denkt (wenn er denkt)?

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Kommentar von MatthiasHerz
11.08.2016, 07:19

„[...] denn wenn du nichts glaubst dann glaubst du an nichts [...]”

Welch umwerfende Logik, frei nach dem Motto: „Alle Dicken sind Menschen, also sind alle Menschen dick.”

Jemand, der nichts glaubt, ist nicht zwangsläufig nicht religiös, weil „nichts glauben” nichts zu tun hat mit Religion, sondern mit dem Wahrheitsgehalt einer Aussage.

Vielleicht wolltest schreiben „ … denn wenn du nicht glaubst, glaubst du an nichts …”, was die Aussage allerdings auch nicht richtiger macht.

Ich bin Atheist und glaube nicht (an „etwas”), aber eben oder gerade deswegen auch nicht an nichts.

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Es sollte kein Problem in der heutigen Zeit sein, nicht gläubig zu sein. Wenn du es nicht bist musst du es auch nicht. Und dazu sollte man dann stehen, man muss es ja nicht jedem stolz präsentiert, weil ja jeder wie du, seine eigene Meinung hat und jeder sollte seine ausleben dürfen. Also habe keine Angst

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In Deutschland ist es egal...
Vielleicht in so kleinen dörfern noch oder bei älteren...

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Kommentar von Wuestenamazone
11.08.2016, 18:41

Ich wohn in so nem Dorf und renne nicht jeden Sonntag in die Kirche. Wir wurden noch nicht blöd angemacht. Zudem sind wir evangelisch und hier alle katholisch

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Kommentar von torte1985
13.08.2016, 05:49

Habe auch früher in einem Dorf gewohnt...
Da sind bis heute 80%CDU wähler aber alle keine Ahnung von Politik hauptsache das Christlich gewählt.
Sei froh das du es anderst kennst

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Nö, wieso? Die meisten hier sind ungläubig

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Nein, abstoßend sind Heuchelei und Scheinheiligkeit, d. h. "das Eine, zu denken, etwas Anderes zu sagen, und das Dritte - tun.

Alles ehrlich Gemeinte und auch Praktizierte ist nicht abstoßend, sondern jedem selbst überlassen.

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Kommentar von ilknau
15.08.2016, 00:21

Heuchelei kenn ich von einem kathol. Christen besonders...

Der Herr bestahl mich, rannte prompt zur Beichte und war damit von seinen Sünden befreit, noch dazu, weil ich ja nur ein Ungläubiger bin.

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Was ist daran abstoßend? Kann doch jeder glauben was er will. Das ist doch nicht abstoßend.

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Nein. In Deutschland ist Atheismus rechtlich im Rahmen der Religionsfreiheit gedeckt und auch gesellschaftlich akzeptiert. 

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Ich bin Atheist und habe nie ein Geheimnis draus gemacht. Ich wurde aber bisher nie blöd angemacht deswegen.

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Kommentar von jason21
11.08.2016, 07:08

Wow von Deutschen ?

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Vielleicht stößt es die Neopaganen oder Neuheiden ab, wenn einer aus ihren Reihen da nicht mehr mitmacht. Die Gruppe schließt sie einfach aus.

Mehr ist nicht hier zu erwarten.

Als Muslim aber sollte man sich hüten, zu sagen, dass man nicht mehr an Allah glaubt, also ungläubig ist. Bei Apostasie oder Abfall vom Islam drohen harte Strafen


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Nein, daran ist nichts abstossend.

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