Frage von benschlueter, 132

Ist Cannabis wirklich so schädlich?

Hallo hallo wie schon in der Frage beschrieben, würde ich gerne wissen ob das wirklich schädlich ist. Manche sagen super gefährlich, manche sagen total harmlos. Bis jetzt habe ich herausgefunden das Gras hauptsächlich nur das Gehirn angreift. Manche sagen das Gras eine Einstiegsdroge ist aber das glaube ich eher weniger ich kenn nur sehr wenige die von Gras auf härtere umgestiegen sind, ausserdem habe ich mir eine doku angeguckt über gras vs. Alkohol und sie meinte das nur ca. 15-20% der Kiffer auf härtere Drogen umsteigen. Mich interessiert das Thema und würde gerne was von euch hören, die vielleicht selbst Erfahrung haben oder es sogar studiert haben. Bitte keine Antworten von unerfahren die einfach aus Prinzip Kiffer über alles hassen. Dankeschön im voraus! Lg Ben

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ninamann1, 66

Nein , es ist keine Einstiegsdroge 

http://www.drugcom.de/topthema/dezember-2008-einstiegsdroge-cannabis/

„Schrittmacherfunktion“ wissenschaftlich nicht haltbar 
Würde man die Tatsache, dass die meisten Opiatabhängigen mit Cannabis angefangen haben, als Argument für die Einstiegsdroge Cannabis anführen, könne man nach Ansicht der Drogenforscher Dieter Kleiber und Karl-Arthur Kovar ebenso gut behaupten, „dass eine Erkältung zwangsläufig zu einer Lungenentzündung führt, weil so gut wie jeder Lungenentzündung eine Erkältung vorausgeht.“ Beide Autoren haben 1998 im Rahmen einer umfangreichen Expertise die Risiken des Cannabiskonsums beleuchtet und stellten zu der Frage der „Einstiegsdroge“ fest, dass die These von der „Schrittmacherfunktion“ nach damaligem wissenschaftlichem Kenntnisstand nicht haltbar sei.

https://hanfverband.de/nachrichten/blog/ist-cannabis-eine-einstiegsdroge

Es liegt einzig daran das , durch Kontakt zu den Dealer zu harten Drogen gegriffen  wird .

An Alkohol sterben jährlich zigtausende Menschen , an Cannabis ist noch keiner gestorben

Dennoch 

Unser Gehirn entwickelt sich aktiv bis ins Alter von ungefähr 21 Jahren. Bis dahin ist es auch besonders verletzlich, schädliche Einflüsse, wie der Konsum von Cannabis, hinterlassen Spuren. Die Übersichtsarbeit zeigt: Wer als Jugendlicher regelmäßig Joints geraucht hatte, dessen Nervenzellen waren in manchen Bereichen des Gehirns weniger aktiv - etwa in Regionen, die für Lernen, Gedächtnis oder Selbstkontrolle zuständig sind.

http://www.stern.de/gesundheit/risiken-des-cannabis-konsums--so-gefaehrlich-ist-...

Kommentar von Fregrin ,

"es ist keine Einstiegsdroge" vs "Es liegt einzig daran das , durch Kontakt zu den Dealer zu harten Drogen gegriffen  wird."

Realistisch gesehen ist also der komplette Konsumvorgang durchaus mit der Gefahr behaftet, da man das Zeug bei uns auch irgendwie bekommen muss.

Kommentar von ninamann1 ,

Gerade aus diesem Grund bin ich für die Legalisierung

Es wird endlich Zeit . Damit wären Probleme gelöst , Kontrollierte Abgabe ,Kinder kämen nicht mehr so superleicht dran 

Gerade die USA ist  Vorbild, in einigen Staaten ist Cannabis mittlerweile legal erhältlich. Die Kriminalitäts Rate ist erheblich gesunken , die Steuereinnamen sind erheblich gestiegen

Wenn Cannabis legal ist , werden deshalb nicht plötzlich Menschen , die es ohnehin ablehnen , dazu greifen .

Wer kifft, der kifft, ob legal, illegal - total egal 

Der illegale Markt kommt zu erliegen , Deutschland hätte höher Steuereinnahmen. Kinder kämen nicht so leicht daran . Es gäbe keine Gesundheitlichen Schäden durch gesteckter Gras.

Die Polizei könnte wieder die wichtigen Aufgaben  erfüllen und wäre nicht 

Für Kranke wäre es billiger, sie müssen Dronabinol für mehrer hundert Euro kaufen

Kontrollierte Abgabe ab 18 , besser ab 21

Kommentar von Fregrin ,

"Kinder kämen nicht mehr so superleicht dran". Klar - über den illegalen Markt wie jetzt auch. DAS Problem wird nicht weggehen.

Aber die Diskussion um für und wieder möchte ich auch gar nicht führen. Die ist erstens für den Fragesteller irrelevant und zweitens mir zu unwichtig um Zeit in so ein komplexes Thema zu investieren.

Kommentar von Trashtom ,

Oder die Leute sehen ein, dass kiffen und saufen sche!ße ist. 

Geht auch.

Kommentar von ninamann1 ,

danke für den Stern

Antwort
von rockylady, 69

Für manche ist es eine Einstiegsdroge, weil die Toleranz für Drogen steigt und damit die Hemmung gegenüber weiteren Substanzen. Dennoch ist es mehr Klischee als Tatsache.

Ob es gefährlich oder harmlos ist, hängt von der Person ab, welche es konsumiert. Es gibt jene, die gerne mal einen rauchen, Spaß haben, sich entspannen usw.

Doch gibt es auch viele, welche depressiv werden, jeden Tag was brauchen, um sich gut zu fühlen und ihr gesamtes Geld dafür verprassen.

Manche verpacken es auch einfach nicht gut, ihnen wird schlecht oder sonst was. 

Kommentar von Fregrin ,

"Dennoch ist es mehr Klischee als Tatsache." Najaaa also der Fragesteller schreibt ja selbst von Studien von 15-20%. Also Klischee ist es sicher nicht. Aber natürlich ist diese Wahrscheinlichkeit für jede Person unterschiedlich (wie du schreibst).

Antwort
von mychrissie, 16

Es kommt immer auf die Menge (bzw. Häufigkeit) an. Du kannst Dich sogar mit Leitungswasser umbringen (wenn Du entsprechende Mengen davon trinkst, kommt es zum Herzversagen). Auch Koffein ist im Übermaß schädlich (Balzac hat 40 Tassen Kaffee pro Tag getrunken, hat ihm nicht gutgetan). Alkohol und Nikotin/Teer brauche ich wohl garnicht erst zu erwähnen.

Umkehrschluss – von einem gelegentlichen Joint geht die Welt nicht unter, wenn man aber sein Gehirn regelmäßig mit Drogen zudröhnt, kommt es irgendwann mal zu Fehlschaltungen.

Antwort
von nettermensch, 55

wenn du dich infomieren möchtest dann hier vielleicht

https://de.wikipedia.org/wiki/Hanf_als_Rauschmittel#Wirkung

Antwort
von Trashtom, 46

Ganz einfach: Weder noch.

Cannabis kann Krebs heilen, den Welthunger stillen bla bla bla. Warum wollen es denn 90% legalisiert haben? Na um dicht zu sein. Und das ist Grundsätzlich schlecht, egal ob mit Alkohol oder Dope. Weiters kommt ja noch dazu, wer trinkt auf einmal KEINEN Alkohol mehr nur weil es jetzt Cannabis legal gibt. Also was is hier die wirkliche Frage: Wie kann ich mich "gesünder" wegballern?

Ob man jetzt ein Bier oder nen leichten Joint zum Feierabend raucht, wird keiner in die Gesundheits-Waagschale legen können. Genau sowenig wie eine Jägermeister-Eskalation nicht von einer 5 Stündigen Bong-Session mit dem härtesten Zeug zu unterscheiden sein wird.

Die Einen sagen das, die Anderen das. Im Endeffekt ist beides fürn A.

Kommentar von 2pacalypse2 ,

naja, von einer jägermeister-eskalation könntest du sterben... wenn du den ganzen Tag durchkiffst mit dem härtesten zeug wären die schlimmsten folgen, dass du einfach kaputt von dem konsum bist und schlafen musst (psychosen kann man kriegen, aber nur, wenn man davor schon tendenzen zu psychosen hat)

Kommentar von Trashtom ,

Reds dir nur ein ;) Viel Spass 

Kommentar von benschlueter ,

"Die wirkliche Frage ist: wie kann ich mich gesünder wegballern" Dankeschön, stimmt wirklich und hilft mir weiter

Antwort
von thisgirl0, 55

Von Gras ist bisher kein Mensch gestorben, nein, es wird sogar bei krebskranken Menschen angewendet. Nicht überall und sehr selten aber das hilft enorm und ist viel besser als die Medikamente und all das was man sich immer geben muss. Außerdem können zB Frauen Cannabis Tampons benutzen(sind extra dafür gemacht man schiebt sich das nicht einfach so rein xD), das ist gegen regelschmerzen und ist viel gesünder als binden/Tampons ....

Gras hat viele Vorteile die unsere kapitalistische Medizin zerstören könnte. Und genau deshalb wird Drogen allgemein ziemlich schlecht, sogar sehr schlecht dargestellt.

Aber in der Türkei zB haben die schon mit Anpflanzung von Gras angefangen, für gewisse Krankheiten. Die Medien zeigen sowas natürlich nicht, wieso sollten die auch...?

Was auch immer. Gras ist nur psychisch schädlich und in der Pubertät schädlich da das wie du schon erwähnt hast das Gehirn angreift.

Antwort
von pcgamer787, 58

In zu großen Mengen ja und auf Dauer auch
Aber so Gelegentlich nur positiv

Kommentar von DaWannaBe ,

Und wo sind deine Quellen, Süßer?

Kommentar von pcgamer787 ,

nennt man Allgemeinwissen süße :*

Antwort
von Malavatica, 45

Wenn dir dein Gehirn nichts bedeutet, ist es wahrscheinlich nicht so schlimm. Ich finde schon die fühlbare Wirkung nicht so toll. 

Und doch, das kann sehr wohl der Anfang von mehr sein. Ich weiß wovon ich spreche. Und ich kenne Langzeit Kiffer. 

Es ist eine Droge von vielen, ob sie nun hart oder weich genannt wird, macht es weder besser noch schlechter. 

Antwort
von MerleRi1, 42

Ich denke nicht das es gefaehrlich oder ungesund ist wenn man es mal macht. Alkohol oder Zigaretten sind viel schlimmer

Kommentar von Fregrin ,

Der Argumentation folgend könnte man auch sagen: Koks ist noch schlimmer, also ist Cannabis gut?

Kommentar von MerleRi1 ,

Ist es sogar bewiesen das Cannabis im gewissen Masse sogar gesund ist :)

Antwort
von Salzopa, 30

Nein Garnicht teilweise sogar harmloser als Alkohol und Tabak

Antwort
von Derschnupfen, 37

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