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Ist Buddhismus eine Religion?

gefragt von Lililein987Lililein987 am 23.06.2009 um 2:25 Uhr

Buddhisten haben keinen Gott aber dennoch zählt der Buddhismus zu den Weltreligionen! Ist es nicht mehr eine Lebensphilosophie? Oder doch Religion! Soweit ich mich erinnere ( xD ) verbindet Religion also Religio im Lateinischen nichts mit dem Glauben an Gott! Wer kann mir weiter helfen =) ?


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digiritter
beantwortet von digiritter am 23. Juni 2009 02:29
8x
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Ich würde eher sagen Weltanschauung

Und das ist auch gut so.

Ich glaube der Buddhismus will gar keine Religion sein
Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 23. Juni 2009 02:32

Habe gerade ein bisschen geforscht und einen Beitrag von einem Buddhisten entdeckt! Ja sie sehen es nicht als Religion, für mich persönlich jetzt auch die richtige Antwort!

Kommentar von 2c5c74973b44a21c7211ffebd4093ddesmallHirnlos am 24. Juni 2009 00:26

Dann sollten die Buddhis darauf achten, mal ihre ganzen Kerzen, Räucherstäbchen, gebetsähnlichen Haltungen und Zeremonien abzuschaffen, damit man sie nicht dauernd mit religiösen Handlungen verwechselt!
Vielleicht sollten sie auch aufhören, Buddha zu "grüßen" - das sieht immer sehr nach beten aus, so wie sie es machen!
Und sie sollten keine Mönche und Kloster halten...


MikeFFM
beantwortet von MikeFFM am 23. Juni 2009 02:29
3x
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Buddhisten sehen ihren Glauben mehr als Weltanschauung an, nicht primär als Religion wie z.B. Christen.

Kommentar von 4dd6c0b3ba6dafd2f84101d247a4d4d8smalldigiritter am 23. Juni 2009 02:32

Das meinte ich auch so.


Taqwa
beantwortet von Taqwa am 23. Juni 2009 02:42
3x
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Naja, vielleicht.

traurig finde ich aber das, die Menschen angefangen haben diese kleine dicke statute anzubeten.

Und hilfe von Buddha zu erwarten usw. also müsste man es wahrscheinlich doch Religion nennen denn sie verehren ja doch etwas.

MM

Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 23. Juni 2009 02:45

Da die ersten Antworten die kamen nicht sonderlich hilfreich waren hatte ich mal kurz im Internet geschaut! Es gibt durchaus noch Buddhisten, die den Ursprung des Buddhismus leben und nicht den "neuen" ! Also ist der Ursprüngliche keiner aber der "neue" Ansonsten DH

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 23. Juni 2009 02:48

Naja was heißt den Ursprünglichen, hier verhält es sich so das erst ca 200-400Jahre später diese Bücher mit seinen vielleicht Aussagen aufgeschrieben wurden.

Naja also von Ursprünglich kann da irgendwie auch nicht die Rede sein! ;-))

Schmetterling. grins

Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 23. Juni 2009 02:54

Ich zitiere jetzt mal einen Beitrag, den ich eben gelesen habe! Ich hoffe mal das geht inordnung! Heute gibt es viele Richtungen in die der Buddhismus ausgeschlagen ist. In manchen Schulen werden Götter und Dämonen angebetet. Doch diese Sichtweisen entsprechen nicht den Anfängen des Buddhismus. Alles begann damit das ein junger Prinz der "alles" hatte(Frauen, Essen, Geld, Macht)sich auf die Reise macht und nach Wahrheit suchte. Er hat viele Religionen und Gurus besucht bis er schliesslich selbst die Lösung fand. Und da kommen wir zu der Philosophie die wir Buddhisten praktiziere: Gelassenheit, Liebe, Feundschaft, Toleranz, Gleichberechtigung, Humor und Überzeugung. Doch leider glauben Menschen die mit dem Buddhismus nicht so vertraut sind, dass ein Buddhist einen Übergewichtigen Gott anbetet. Hier habe ich noch ein paar Gründe warum ich den Buddhismus nicht als eine Religion sehe:

  1. Normalerweise existiert kein Gott und auch keine Engel.
  2. Es gibt keine Mission.
  3. Es gibt keine Gebote, sondern nur Grundsätze
  4. Es gibt keine Sünden, was falsch ist muss jeder selber erfahren.
  5. Mönche können jederzeit ihr Shanga-Gelübde "künden" und es dann wieder aufnehmen(freie Kloster).
  6. Keine Opfergaben.
  7. Mensch, Tier und Natur sind gleichwertig(vergl. 6.)
  8. Kein Fanatismus(z.B. heiliger Krieg, Bibel)
  9. Andere Religionen und Weltanschauungen werden aktzeptiert und gefördert(z.B. der Dalai Lama unterstüzt den Christentum)
Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 23. Juni 2009 03:01

Naja wieviele es wohl davon geben mag!??? Wie du schreibst.

http://www.elisasjourneys.com/ThailandPics/9PrayBuddha.jpg

Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 23. Juni 2009 03:08

Ich hoffe einige =) Bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt ;-)

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 23. Juni 2009 03:13

Fazit:

Höchstwahrscheinlich sind die meisten Buddhisten Götzendiener! =))

Kommentar von 4360f49511b260ead77411a815a303d5smallschildi am 23. Juni 2009 05:12

waaaaaaaaaas??

Kommentar von wuseldusel am 23. Juni 2009 06:56

Ich mag Buddhisten, denn die sind anders als die meisten Christen und Muslime; die lassen andere Menschen einfach in Ruhe und Frieden leben.

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 11:39

Altruistisches Verhalten ist nicht die Basis für die Erlösung.

Wir können unserer Verfehlungen nicht durch einige gute Werke wieder kompensieren.

Das werde ich das nächste Mal dem Polizisten sagen, wenn ich zu schnell gefahren bin.

Ich werde ihm sagen, dass ich in der letzten Zeit mich immer an die vorgeschriebene Geschwindigkeit gehalten habe. Deshalb heben diese meine jetzige Übertretung auf.

Was glaubst Du wird der mir antworten?

Kommentar von wuseldusel am 23. Juni 2009 11:48

Du kannst doch Naturgesetze nicht mit menschlichen Gesetzen vergleichen.

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 12:12

Wieso habe ich Naturgesetze mit menschlichen Gesetzen verglichen.

Was haben sittlichen Gesetze mit Naturgesetzen zu tun?

Ich haben mit diesem Beispiel nur zeigen wollen, dass wir unsere Verfehlungen nicht selber aus der Welt schaffen können.

Schuldhaftes Verhalten hat immer Konsequenzen.

Sie bedeutet für den Menschen den Tod. Dieser Tod kann nur durch den Schöpfer aufgehoben werden und nicht selber durch den Menschen.

Darin beruht das Grundproblem des Buddhismus!

Kommentar von wuseldusel am 23. Juni 2009 12:28

Polizei, Staat, Gesetze = vom Menschen geschaffen. Altruismus ist das Grundprinzip der Natur. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge, die man nicht mal ansatzweise vergleichen kann.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juni 2009 14:42

"Dieser Tod kann nur durch den Schöpfer aufgehoben werden..."

Deine Ideen gehen allesamt von unbewiesenen Behauptungen aus. Schrecklich.

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 14:51

Dann ist der Buddhismus mit nicht zu beweisen, weil er sich mit seinen Thesen nicht einmal auf eine Offenbarung berufen kann.

Buddhismus ist eng verwandt mit der Stoa, die ähnliche Vorstellungen hat, ohne aber dieses System mit der Selbsterlösung in Verbindung zu bringen.

Auch die Stoa vertritt die Gleichmut und in allen Lebenssituation die Ruhe und Gelassenheit zu bewahen. Nur hat das mit der christlichen Liebe nichts zu tun.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juni 2009 14:53

Dann ist der Buddhismus mit nicht zu beweisen

Warm, wärmer...

.

Langsam hast Du es.

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 15:30

Das ZEUGNIS über die AUFERSTEHUNG JESUS von den TOTEN. 1. Korinther 15, 1 Erklärung darüber was die Konsequenzen sind, wenn es keine Auferstehung gegeben hätte.

Darauf gründet sich das Christentum und primär auf keine Lehre.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juni 2009 15:41

Und für Apfelkuchen brauchst Du Eier, Mehl, Butter, Zucker, Äpfel.

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 16:36

Fällt Dir keine bessere Antwort ein?!

Wenn es nicht mehr weitergeht kommen von Dir immer solche geistreichen Antworten. Bitte mehr Niveau!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juni 2009 16:42

Entschuldige bitte, aber ich erachte das tatsächlich als eine vollwertige Antwort.

Eben deswegen weil dies Buch eben durch nichts und wieder nichts den Anspruch auf Wahrheit erheben kann und darüber hinaus voller Fehler und Widersprüche steckt.

Demonstriere erst mal das die Bibel für voll genommen werden muss, dann, und nur dann posaune Deine Verse in die Welt.

Vorher ist das vom gleichen Stellenwert wie Apfelkuchenrezepte.

Kommentar von wuseldusel am 23. Juni 2009 16:44

Stefek, du hast gar keine Argumente.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juni 2009 16:47

Nicht ein einziges hat er. Absolut rein gar keines.

Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 23. Juni 2009 17:14

Schön Safek, dass du deinen Glauben gefunden hast aber wieso stellst du ihn höher als Andere! >Es streiten doch untereinander und widersprechen einander nur die Menschen, die lediglich einen Teil der ganzen Wahrheit sehen.< Leben und leben lassen ;-)

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 22:39

TEIL I

Wenn die AUFERSTEHUNG kein Beweis ist, was dann?!

Denn mit der AUFERSTEHUNG STEHT und FÄLLT das CHRISTENTUM.

So schlau wie Du waren die Menschen damals auch, dass sie nicht jeden religiösen Unsinn geglaubt haben.

Du kannst Dich davon überzeugen, was die Apostel zuerst von der Auferstehung gehalten.

GARNICHTS!

Sie glaubte genauso wenig daran wie viele Menschen heute auch.

Es hätte deshalb für die Apostel keinen vernünftigen Grund gegeben etwas zu verkünden was nicht stattgefunden hat.

Die Bibel berichtet ganz offen darüber, dass sie an die Auferstehung nicht geglaubt haben.

Was hat dann einen Petrus dazu bewogen in Jerusalem in aller Öffentlichkeit zu verkünden, dass Christus auferstanden ist, wenn er es einige Woche vorher selber noch nicht geglaubt hat.

Dafür wurde er sogar zweimal ins Gefängnis geworfen worden. Weshalb macht er das, wenn es keine Auferstehung gegeben hat?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juni 2009 22:42

Dann beweise die Auferstehung.

Welche Beweise hat es dafür?

Kommentar von Stefek am 24. Juni 2009 01:53

Wenn Du nicht bereit bist auf diese Erklärung einzugehen, kann ich Dir auch damit nicht helfen.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 24. Juni 2009 08:26

Es ist bislang nichts als eine Behauptung.

Du scheinst mir kein dummer Mensch zu sein, weshalb also etwas glauben das über den Status einer Behauptung nicht hinauskommt?

Weshalb?

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 22:46

TEIL II

Erst die persönliche Erfahrung der Auferstehung Jesu hat seine Einstellung um 180 GRAD verändert.

Sie ist die URSACHE gewesen, dass er in seinem ganzen Leben den Menschen die Auferstehung bezeugt hat. Für dieses Zeugnis hat er viele Schwierigkeiten, Entbehrungen und zuletzt den Märtyrertod auf sich genommen.

Petrus und die anderen Apostel hätten verrückt sein müssen, wenn sie etwas bezeugen, was nicht stattgefunden hat. WOZU AUCH?

Die EXISTENZ des CHRISTENTUMS ist nur mit der AUFERSTEHUNG erklärbar, weil sie die zentrale Botschaft des Evangeliums und des gesamten Neuen Testamentes ist.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juni 2009 22:53

Wozu haben sich in Waco Texas hunderte umgebracht?

Sie hätten verrückt sein müssen, wenn sie etwas vollziehen, was soviel Entschlossenheit zum Tod bedurfte.

Das ist dann doch nur erklärbar dadurch, das ihr Sektenführer David Koresh eine wahre Gottesgestalt war.

.

.

.

Warum nur gefällt Dir die gleiche Argumentation hier wiederum nicht?

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 23:52

Wenn Du nicht hier einen klaren Unterschied erkennen kannst, dann tust Du mir leid. Überlege bitte vorher bevor Du solch einen solchen unsinnigen Vergleich anstellst.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 24. Juni 2009 00:00

Das ist schlicht und ergreifend keine Antwort auf das was ich sagte.

.

Hör auf mich für inkompetent zu erklären weil ich nicht Deinen imaginierten Jesus habe und beantworte, mit einem herzlichem bitte, die verdammten zwei Fragen.

Kommentar von Stefek am 24. Juni 2009 01:48

Du verstehst wirklich nichts.

Nochmals: Ohne Auferstehung gebe es kein Christentum.

Paulus erklärt in 1. Kor. 15 unmissverständlich die Konsequenzen, wenn es keine Auferstehung gegeben hätte.

Glaubst Du wirklich, dass die Menschen damals so dumm und naiv gewesen sind, dass sie sofort alles geglaubt haben?

NEIN!!!!!!!!

Wenn Du nicht bereit bist auf die Argumente der Leute einzugehen, die ihre Einstellung zu Auferstehung mitgeteilt haben:

Dass sie zuerst nicht daran geglaubt haben, aber dann ihre Einstellung geändert habe und diese auch begründeten, dann kann man Dir nicht helfen.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 24. Juni 2009 08:22

O.K. Stefek.

Da Du es hier bist der wirklich nichts versteht, probiere ich es anders:

.

Sag mir bitte WARUM ich das glauben soll, das die Auferstehung wahr ist.

.

Warum diese Möglichkeit als am realistischsten ansehen, dass ein Mensch von den Toten auferstanden sei, der in Wahrheit nie nur Mensch war, sondern ein in sich selbst inkarnierter Gott, der sich selbst sich selbst opferte um die Regel zu umgehen die er selbst aufgestellt hat, das niemand mit Sünden in den Himmel kommt.

.

Sag mir bitte einen überzeugenden Grund, warum ich annehmen soll, das diese Option –neben allen anderen– der Realität am nächsten kommen soll.

Was ja gemeinhin der Grund eines jeden Menschen ist, oder besser: sein sollte, einen Sachverhalt zu glauben.

Kommentar von Stefek am 24. Juni 2009 09:48

TEIL 1

Ich habe Dir schon mehrmals gezeigt weshalb die Auferstehung die einzige vernünftige Option ist.

Die logische Gründe zähle ich Dir auf, die mit den Ereignissen vor und nach der Auferstehung zusammenhängen.

  1. Petrus streitet ab Jesus zu kennen, als er in Gefahr steht selber eingesperrtzu werden. Jesus hatte ihm vorhersagt, dass er IHN 3x verleugnen wird. Das ist genau eingetreten.

  2. Er und seine Freunde verstecken sich, weil sie Angst um ihr Leben haben.

  3. Die Jünger sind davon überzeugt, dass mit dem Tod Jesus alles vorbei wäre. Persönlich haben sie ihre Hoffnung begraben.

  4. Als sie die Nachricht erhalten, Jesus wäre von den Toten auferstanden, glauben sie es nicht. Das geschah zwei Mal.

Kommentar von Stefek am 24. Juni 2009 10:06

TEIL 2

  1. Erst als ihnen Jesus persönlich erschienen ist, erkennen sie, dass die Nachrichten von seiner Auferstehung richtig gewesen sind.

  2. THOMAS, bekannt als der "UNGLÄUBIGE THOMAS", sagte sogar: "Solange ich Ihn nicht persönliche sehen und seine Wundmale nicht sehen glaube ich nicht, dass Jesus von den Toten auferstanden ist.

  3. Erst nachdem er sich selber davon überzeugen konnte, glaubte er dass J. auferstanden ist.

  4. Petrus und seine Freunde, die sich zuerst aus Angst um ihr Leben versteckt haben, treten 50 Tage später in der Öffentlichkeit in Jerusalem auf und sagen den Leuten, dass dieser Jesus, der am Kreuz gestorben, auferstanden ist.

  5. Sie haben sich jetzt bewusst der Lebensgefahr ausgesetzt, die sie durch ihr Verstecken vermeiden wollten.

  6. Aus welchen Gründen sollten diese Männer ihr Leben riskieren, wenn es diese Auferstehung nicht gegeben hätte.

Kommentar von Stefek am 24. Juni 2009 10:24

TEIL 3

  1. Petrus wurde wegen seines öffentlichen Auftretens zweimal eingesperrt und sogar geschlagen.

  2. Als der Hohe Rat ihm verbieten möchte aufzuhören die Auferstehung zu verkünden gab er zur Antwort: "Ich kann nicht anders. Ich kann darüber nicht schweigen was ich selber erlebt haben.

  3. Aus dem Mensche, der Angst um sein Leben hatte, wurde ein mutiger Bekenner der Auferstehung.

  4. Es gibt keine logischer Erklärung dafür warum ein Mensch, der zuerst selber nicht an die Auferstehung geglaubt, plötzlich ohne erkennbaren Grund in der Öffentlichkeit auftritt, keine Angst mehr hat, sich einsperren und schlagen läßt, wenn es keine Auferstehung gegeben hätte.

    Ich wiederhole: Das widerspricht jeder menschliche Logik.

  5. Der einzige plausible Grund ist, dass erst durch die persönliche Erfahrung der Auferstehung Jesus sich seine Einstellung verändert hat. Nur so ist zu erklären warum sie in der Öffentlichkeit aufgetreten sind und sich durch nichts haben abhalten lassen den Menschen von der Auferstehung zu berichten.

  6. Nur weil es diese Auferstehung gegeben hat konnte er schreiben: "DENN WIR SIND NICHT KLUGEN FABEL GEFOLGT, ALS WIR EUCH VERKÜNDET HABEN DIE KRAFT UND DAS KOMMEN UNSERES HERRN JESUS CHRISTUS; SONDERN WIR HABEN SEINE HERRLICHKEIT SELBER GESEHEN." 1.Petrus 1,16

Kommentar von Stefek am 24. Juni 2009 10:47

TEIL 4

  1. Welche Bedeutung hat z. B. ein Zeuge bei Gericht? Er bezeugt dem Richter, der bei dem Geschehen selber nicht dabei war, was passiert ist. Dabei ist natürlich zu überprüfen wie glaubwürdig seine Aussage ist. Wenn aber mehrere Leute dasselbe über ein Ereignis berichten, kann der Richter davon ausgehen, das die Aussagen der Zeugen der Wahrheit entspricht. Auf Grund dessen kann er jetzt sein Urteil fällen, obwohl er selber nicht dabei war.

  2. Genau dasselbe ist der Fall bei den Aposteln. Sie waren Augenzeugen. Sie berichten ehrlich darüber, dass sie zunächst nicht an die Auferstehung geglaubt haben. Erst die persönliche Erfahrung der Auferstehung hat sie davon überzeugt.

  3. So wie ein Richter nicht persönlich das Geschehen sehen konnte, ist es dasselbe bei der Auferstehung Jesu. Wir waren nicht dabei. Aber es gibt Zeugen, die es gesehene haben. So wie der Richter können wir jetzt durch die Zeugen erfahren, was damals geschehen ist. Ihr persönliches Zeugnis haben sie niedergeschrieben, damit auch die nachfolgenden Generationen darüber Kenntnis erhalten können.

    Wäre diese Auferstehung nicht gewesen, hätten sie auch keinen Grund gehabt darüber zu berichten. Wozu auch.

    Wir würden deshalb heute weder etwas über Jesus, noch über die Apostel wissen.

    Wer interessiert sich schon für irgendeinen Prediger in Palästina und noch für ein paar Fischer.

    Ohne der Auferstehung wüssten wir nichts!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 24. Juni 2009 11:34

Alle angeführten Argumente sind ausnahmlos aus der Bibel entnommen.

Die Kritik an diesem Werk ist überwältigend und vielfach, ich brauch keine Beispiele zu nennen.

Wir reden hier vom Nachweis der Göttlichkeit.

Und extreme Behauptungen bedürfen extremer Beweise.

Wo sind die?

.

Die Bibel ist kein Beweis, das NT ist von 90 n.C. bis etwa 170 n.C. fast ausschließlich in Rom entstanden, geschrieben von Leuten die nie in Palestina waren oder aramäisch/hebräisch sprachen. Bischof Irinäus von Lyon nennt 180 n.C. zum ersten mal die 4 Hauptevangelien des Neuen Testaments, nur gab es damals noch rund 200 andere Evangelien.

Der Bibel-Autor Hironymus war 380 n.C. im ganzen Vatikan der einzige, der überhaupt hebräisch sprach oder lesen konnte, niemand konnte kontrollieren was er schrieb. Danach ging es Jahrhundertelang weiter damit das der Klerus schaltete und waltete wie er wollte, das Buch unter seiner Gewalt hatte und damit verfahren konnte wie es ihm zur Machterhaltung beliebte.

.

Es sind noch nicht mal Zeitzeugen die dies Buch schrieben. Wie kann Dir das reichen?

Kommentar von Stefek am 24. Juni 2009 14:30

Überhaupt nicht!

Ich gebe Dir hier keine weiteren Erklärungen mehr ab, weil einfach den Rahmen des vorgegeben Themas sprengt.

Meine spezifischen Erläuterungen, bzw. Deine Kommentare haben mit dem Thema nichts zu tun

Wenn Du meine Erklärung haben möchtest, dann kannst Du mir Deine E-Mail Adresse bekannt geben.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 24. Juni 2009 16:04

Du gibst also auf.

was auch sonst.

Kommentar von Stefek am 24. Juni 2009 18:24

Ich habe Dir mitgeteilt weshalb ich hier im Forum dieses Thema nicht weiter behandeln möchte.

Wir können nicht, wenn es hier um den Buddhismus geht, über die Entstehung des NT diskutieren.

Das ist weder angebracht noch in Ordnung.

Mein Angebot besteht weiterhin. Es liegt an Dir!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 24. Juni 2009 18:32

Wenn Du im Bus sitzt und gerätst in den Dialog mit Deinem Sitznachbarn, holst Du Dir dann die Erlaubnis ein spezielles Thema zu besprechen, beim Busfahrer ab?

.

Hier sind wir. Wir dialogisieren. Fertig.

Dein Angebot mir per mail was zukommen zu lassen, macht den Eindruck das Du nicht öffentlich sprechen willst.

Warum? Was soll das?

Hast Du was zu sagen? Sage es!

Kommentar von Stefek am 25. Juni 2009 20:36

Warum hast Du Angst Deine E-Mail Adresse bekannt zu geben?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 25. Juni 2009 20:54

Schlagen sie noch Ihre Frau, ja oder nein?

Angst? Wovor? Was soll die Form der Fragestellung?

...

Weshalb bitte soll ich Dir eine Mailadresse geben? Zu wessen Vorteil, zu welcher Funktion?

Du willst etwas sagen? Dann sage es hier.

Ist der Text zu lange, kommuniziere mit mir über die PN-Funktion.

Wo ist das Problem?

Kommentar von Stefek am 26. Juni 2009 02:19

Was ist die PN Funktion?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 26. Juni 2009 09:16

PN. Privat-Nachricht.

"Freundschaft" --> Lange Briefe möglich.

Nur seh ich noch immer nicht die Notwendigkeit, mir was ins Ohr flüstern zu wollen.

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 26. Juni 2009 12:52

@Stefek

Du weißt das die beantwortung dieser Frage für dich von größter Wichtigkeit ist!!!

Beantworte sie wenigstens für dich selbst.

Vielleicht kann ja einfach Soli die Antwort darunter schreiben, wenn du dich noch nicht traust.....

Ab 25 Juni 11:09
http://www.gutefrage.net/frage/wer-war-jesus-wirklich

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 26. Juni 2009 13:18

Welche Frage?

Konkret bitte. Ihr deutet gerne herum, ich weiß gern was Sache ist. Also welche Frage, bitte.

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 26. Juni 2009 13:20

Lies die letzten fünf antworten unter meiner antwort und lass die letzte weg, die Frage steht als Vorletztes!

http://www.gutefrage.net/frage/wer-war-jesus-wirklich

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 26. Juni 2009 13:46

"Wer war das der euch da Prophezeit wurde? Wer lebte in der Wüste und Gebirge Paran? Wo ist es?"

.

Das?

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 26. Juni 2009 13:50

Ja

Kommentar von 607fce0e334b337ed320879d9a53864bsmallBelamcanda am 18. Juli 2009 15:06

Du sollst das auch nicht mit dem Polizisten ausmachen, sondern mit Dir selber!

Kommentar von Stefek am 24. Juni 2009 07:41

Glaubt aber selber ein Gott zu sein.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 23. Juni 2009 20:04

Stefek, da verstehst du den Erhabenen falsch. Es ist nicht so, dass wir Schuldfreiheit erlangen, indem wir eine Handlung mit einer anderen vergelten. Die Buddhisten verstehen die Welt als einen kausalen Zusammenhang, der im Menschen und nur im Menschen seine Möglichkeit zum Wandel findet. Nach der Lehre Buddhas ist der Mensch nämlich in der Lage, sich über sein Fehlverhalten bewusst zu werden, indem er seine Tatabsichten untersucht. Ich will dir ein Beispiel des Zuschnellfahrens geben:

Ich bin zu schnell gefahren. Dieser Aktion ging eine Tatabsicht vorraus, nämlich die, zu schnell zu fahren, da ich ja weiß, wie schnell ich fahren darf. Viel schlimmer als das einmal zu schnelle Fahren ist das Umsetzen einer solchen Tatabsicht, da es nahelegt, dass ich es wieder tue. Ich nehme mir jetzt aber nicht vor, nicht mehr zu schnell zu fahren, weil das nichts bringen würde. Sonst wäre ich ja nicht schon zu schnell gefahren.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 23. Juni 2009 20:04

Durch die Versenkung in mich selbst entdecke ich Anspannung und Stress, vielleicht erinnere ich mich eines kollegialen Ärgers, der mich aufgeregt hat, so dass ich mich durch rüdes Verhalten im Verkehr entludt. Will ich also in Zukunft nicht zu schnell fahren, muss ich die Ursache dafür beseitigen, nämlich die Ursache jenes Ärgers. Die liegt aber nun nicht bei meinem Kollegen sondern darin, dass ich nicht bewusst genug war, mir im entsprechenden Moment die möglichen Gründe für sein Verhalten zu vergegenwärtigen, so ich sie kenne, oder ihn danach zu fragen, wenn ich sie nicht kenne. Ergo muss ich in mir selbst nach der Ursache suchen, warum ich nicht bewusst genug bin. Was lenkt mich im Alltag vom gegenwärtigen Augenblick ab? Hier kommt dann die Meditation ins Spiel. In der Meditation wird unter anderem geübt, seine Aufmerksamkeit auf ein Objekt zu lenken und darauf zu verweilen. Das kann das Atmen sein, das kann ein blauer Punkt auf einer weißen Scheibe sein oder eine Schale mit Wasser. Diese Einsgerichtetheit wird mir dann im Alltag nützen, nicht mehr zu schnell zu fahren, weil ich mich nicht mehr so leicht aufrege, weil ich in der jeweiligen Situation bewusster aggiere. Ich werde dadruch nicht vorn der Schuld frei, zu schnell gefahren zu sein, und die Konsequenz dieses zu schnellen Fahrens, insofern es eine gibt, wird mich irgendwann treffen - in diesem Falle also ein möglicher Strafzettel.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 23. Juni 2009 20:11

In der Lehre Buddhas geht es nicht um Erlösung, sondern um Befreiung aus einem bedingten Zustand des Irrtums und der Unwissenheit. Wer also nicht mehr im Irrtum ist, der ist erwacht, und das bedeutet auf indisch bodhi, und davon kommt Buddha: Es bedeutet einfach "der Erwachte".

Was dich stören wird ist, dass Buddha eine Erlösung des Menschen durch einen Gott nicht für nötig erachtet. Und es ist nicht wahr: Im Buddhismus gibt es Götter. Brahma selbst stieg vom Himmel herab um Buddha zu bitten, über seine Lehre nicht zu schweigen, wie er es zuerst vorhatte. Nur diese Götter haben laut Buddha das Universum nicht geschaffen. Das haben sie übrigens auch nach den vedischen Religionen nicht, sondern es gibt eine Art ÜBergöttliches, vergleichbar mit den jüdisch-kabbalistischen Darstellungen des Ajin-Sof, des Unendlichen, der sich außerhalb der Welt befindet und der eigentliche Schöpfer ist. Brahma ist in der indischen Terminologie nur der Demiurg, der Weltenbauer. Und allein von diesem Übergöttlichen behauptet Buddha, dass es nicht existiert.

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 23. Juni 2009 21:30

>>>Stefek, du hast gar keine Argumente.<<<< . . . . stefek, deine Argumente, die ich bisher las, sind so zahlreich und m.E. mehr als ausreichend, um das wesendliche zu erkennen und zu glauben . . . . die AGAPE . . .

.

. . . sie können seine Stimme nicht hören und sein Geist nicht verstehen, sie können es NICHT!

Kommentar von Stefek am 24. Juni 2009 00:01

Da gebe ich Dir völlig recht!!!!!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 24. Juni 2009 00:03

Ich hab sogar Probleme damit, mich für Napoleon zu halten. Das kann ich auch nicht.

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 23:06

TEIL I

Ich habe im letzten Jahr an einem Seminar über den Buddhismus teilgenommen.

Der Vortragende war ein sehr ehrwürdiger und bereits ein sehr betagter Mann.

Er hat darauf hingewiesen, dass der ursprüngliche Buddhismus jeden Gott, egal in welcher Form, ausgeklammert hat. Er hat eingestanden, dass im indischen Buddhismus diese Verquickung mit den Göttern besteht. Er hat diese Vermischung kategorisch abgelehnt, weil sie im Widerspruch zum ursprünglichen Buddhismus steht.

Auf meine Frage, ob man den Buddhismus als atheistische Philosophie bezeichnen kann, hat Er dem zugestimmt.

Das zunächst als Klärung wegen der Gottheiten im Buddhismus. Deshalb möchte ich auch nicht weiter auf Deiner Erläuterungen über die Götter eingehen, weil sie nicht relevant sind.

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 23:29

TEIL II

Was ich bisher an Informationen (Literatur/Gespräche)über den Buddhismus erhalten habe hat bei mir zu folgender Erkenntnis geführt.

  1. Die Annahme des B. besteht darin, dass von einem ewig existierenden - sagen wir dazu Seelenbewußtsein - ausgegangen wird.

Woher dieses kommt wird nicht erklärt.

War es immer schon mit dem Körper verbunden oder gab es einen Zeitraum wo es ohne Körper existiert hat?

In welchem(n) Zeitraum(räumen) bewegen wir uns bei diesen Vorstellungen?

  1. Dieses Seelenbewusstsein muss sich immer wieder reinkarnieren bis es den Zustand des Erwachens erreicht hat.

Die Frage ist: Aus welchem Grund ist sie in diesen Zustand überhaupt gekommen? Was war dafür der auslösende Faktor? Wann ist was geschehen?

  1. Durch Meditation(versenken) wird versucht den Zustand des Erwachsen zu erreichen, bzw. seinen Zustand des Irrtums und der Unwissenheit zu erkennen.

Als Folge davon ist es für das Seelenbewusstsein nicht mehr notwendig erneut zu reinkarnieren.

Zugleich dient die Mediation dazu Einsichten über mein eigenes Verhalten zu erkennen.

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 23:47

TEIL III

Dazu folgende Gegenüberstellung zur christlichen Erlösung.

  1. Buddhismus: unsterbliches Seelenbewusstsein unabhängig von Gott. Es war immer schon da oder nicht?

  2. Bibel: Der Mensch als untrennbare Einheit geschaffen. Die Unsterblichkeit ist abhängig von der ungestörten Beziehung zu Gott.

  3. B.: Weshalb es zur Notwendigkeit der Wiedergeburten gekommen ist wird nicht beantwortet.

  4. Bibel.: Die Trennung des Menschen von Gott führt zu seinem Tod. Zutritt zum Baum des Lebens wird ihm verwehrt
    Der Mensch kann sich aus diesem Zustand
    nicht selber befreien, Er ist auf die Hilfe Gottes angewiesen.

  5. B.: Der Mensch hat seine Unsterblichkeit nie verloren, deshalb muß sie ihm auch nicht wiedergeben werden. Es geht nicht um die Befreiung vom Tod, sondern um den Ausstieg aus dem Rad der
    Wiedergeburten.

Kommentar von Stefek am 24. Juni 2009 00:18

TEIL IV

  1. Bibel: Die Trennung des Menschen von Gott wurde durch seinen Zweifel wegen der Missachtung seiner Ordnung bewirkt. Der Bruch mit Gott führte zur Schuld, die von nun an zw. Gott u. den Menschen stand. Wegen dieser offenen Schuld, die wir bei Gott haben wurde der Sohn Gottes Mensch. Stellvertretend ist für unsere Schuld am Kreuz gestorben. Mit seinem Tod ist der Weg wieder frei geworden zu Gott. Mit dem Tod Christi hat Gott zugleich seine Gerechtigkeit aber auch seine Liebe offenbart. Gerecht, weil Er gezwungen war das Unrecht zu bestrafen aber zugleich in seiner Liebe den Menschen wieder angenommen hat. Durch den Zweifel kam es zur Trennung, durch das Vertrauen kann die Beziehung zu Gott wiederhergestellt werden.

    Mit dieser wiederhergestellten Beziehung zu Gott erhält der Mensch wieder das Anrecht auf das ewige Leben.

  2. B.: Ohne Hilfe von irgendeinem Gott kann sich der Mensch selber durch eigene Anstrengung, Meditation, Erwachen aus dem Rad der Wiedergeburten befreien. Wo er dann in einen nicht definierbaren Zustand eingeht.

Kommentar von Stefek am 24. Juni 2009 00:40

TEIL V

  1. Bibel: Der Mensch löst sich nicht in ein undefinierbaren Zustand auf, sondern erhält bei der Wiederkunft Jesu Christi die Unsterblichkeit. Der Mensch behält seine Persönlichkeit und geht nicht in eine undefinierbare Weltseele auf.

    Zusammenfassung: Wir sind nicht unabhängig von Gott unsterblich. Die Unsterblichkeit ist nur in der Beziehung mit Gott möglich.

    Unsere Befreiung von Schuld und Tod kann nur durch Gott aufgehoben werden. Eine Selbstbefreiung öder Erlösung ist nicht möglich.

    Der Glaube an ein unsterbliches Bewusstsein ist die erste Lüge Satans gewesen.

    "Du wirst sein wie Gott."

    Die Autonomie des Menschen von Gott ist der URGRUND der SÜNDE gewesen.

    Der Glaube, dass wir Gott nicht brauchen und trotzdem unsterblich bleiben ist die große Lüge Satans gewesen.

    Diese Idee der eigenständigen Unsterblichkeit ist die Grundlage der meisten Religion und zugleich die totale Verneinung des Erlösungsplanes, der uns seit dem Sündenfall Stück für Stück im Alten Testament offenbart wurde, der seine Erfüllung in den von Propheten angekündigten Erlöser der Welt erfüllt worden ist.

    Die Befreiung und Wiederherstellung des Menschen ist nur durch Christus möglich geworden. Jeder andere Heilsweg ist nicht möglich. "IN KEINEM ANDERN IST DAS HEIL(RETTUNG), IST AUCH KEIN ANDERER NAME UNTER DEM MENSCHEN GEGEBEN DARIN WIR GERETTET WERDEN." Apostelgeschichte 4, 12

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 24. Juni 2009 15:54

DH, stefek, schön deine wunderbaren Zusammenfassungen (im Namen des Herrn) auch zu diesem Thema hier immer wieder gern lesen zu dürfen (spare durch Dich wirklich sehr viel Schreibkram) .

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 23. Juni 2009 23:50

Zu den Göttern: Die Lehre Buddhas teilt die Welt, also den Weltenkreislauf, das sogenannte Samsara in sechs Bereiche auf - ein Bereich ist der Bereich der Götter. Man kann diese Beschreibung wörtlich nehmen oder im übertragenen Sinne verstehen, beides ist im Buddhismus legitim, da diese Götter keinerlei Gewalt über die Welt in ihren Grundsätzen haben. Auch sie leben nicht ewig, sondern sind dem Kreislauf von Entstehen und Vergehen unterworfen. Im christlichen Sinne wären sie also keine Götter.

Zu dem Seelenbewusstsein: Das Universum baut sich auf Dharmas auf, so genannten Daseinsfaktoren, die miteinander kombiniert die Sinnesobjekte ergeben, die wir als Welt bezeichnen. Diese Dharmas gehen in einem dynamischen Miteinander ständig andere Verbindungen ein, die Bewusstsein, Gegenstände und Erfahrung zur Folge haben. Ein bestimmtes karmisches Muster, ein Bewusstsein wenn du so willst aber eigentlich ein Verbund mentaler Faktoren, beeinflusst durch eine Handlungskette, deren Ursprung im Unergründlichen liegt, geht in einen neuen Mutterschoß ein, was hierzulande fälschlicher Weise als Wiedergeburt bezeichnet wird. Bedingte Geburt oder Geburt unter vorgeprägten Vorraussetzungen wäre das bessere Wort. Für dieses Bewusstsein endet die Reise genau dann, wenn es sich auflöst, weil seine karmischen Ursachen zur Beruhigung gebracht wurden. Das bedeutet Nirvana. Es heisst nicht in dem Sinne, dass nichts mehr existiert, sondern dass der Erwachte in einen Zustand übergegangen ist, der mit den sprachlichen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, nicht mehr treffend beschrieben werden kann. Denn da alle Faktoren zur Beruhigung gebracht wurden, kann man nicht mehr behaupten, die Person bestünde fort. Da aber aus Etwas nicht einfach nichts werden kann, kann man auch nicht behaupten, sie würde nicht mehr existieren. Sie entzieht sich durch das Nirvana jeglicher sprachlicher Betrachtung.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 23. Juni 2009 23:51

Zu Anfang und Ende: Buddha hat auf die Frage nach dem Ursprung und dem Anfang der Welt geschwiegen. Dies heisst nicht, dass er darauf nicht hätte antworten können, aber er hat die Frage als nicht zur Befreiung führend abgelehnt.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 24. Juni 2009 00:04

Buddha hat einen strengen Kanon angegeben, worum es ihm geht: Die vier edlen Wahrheiten. Sie beschäftigen sich mit nichts anderem als der Natur des Leides. Buddha hat eine Theorie entworfen, die zur Befreiung durch Leiden führen soll. Diese steht insofern in Konkurenz zu anderen Religionen, als dass sie behauptet, den besten, klarsten und direktesten Weg darzustellen, und den einzigen, der vollständig zur Beendigung des Leides führt. Aber sie verspricht weder ewige Glückseeligkeit noch ein ewiges Leben. Die Theorie Buddhas, die in ihren Kernannahmen eine Möglichkeit zur praktischen Falsifizierung bietet, unterscheidet sich so vollkommen von dem Heilsversprechen des Christentums, dass es äußerst schwierig ist, sie miteinander zu vergleichen. Vom Buddhismus wird keine der Heilslehren anerkannt, insofern aber aus einer fremden Lehre mehr gute Taten erwachsen als schlechte ist sie zu respektieren und zu achten. Buddhas Position war nicht die der Konkurenz, sondern die eines klugen und abwägenden Miteinander.

Im Gegensatz zu Christus spricht Buddha explizit davon, dass nicht jeder Mensch dazu in der Lage ist, die Befreiung in einem Leben zu erlangen oder die Lehren überhaupt zu verstehen und richtig anzuwenden. Und im Gegensatz zu Christus hat Buddha Menschen Zutritt zu seinem Sangha verwehrt.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 24. Juni 2009 00:05

Er behauptete sogar, seine Lehre würde nur wenige Jahrhunderte Bestand haben. ein Punkt, indem er sich entweder nachweislich geirrt hat, oder es wird heute tatsächlich nur noch irgendwas praktiziert aber nicht Buddhismus, was nicht stimmt. Buddha bestand darauf, ein normaler Mensch zu sein, und wie wir sehen, ist es möglich, dass er sich in seiner Prognose geirrt hat. Seine Theorie ist durch einige Übung geistig zu erfassen und bietet zahlreiche Möglichkeiten, sie durch eigene Übung zu testen, ob sie zur Befreiung führt. Buddha lud jeden zu einem solchen Test ein, und er war der Meinung, es wäre besser 10 Jahre lang zu prüfen, als nur einen Tag der falschen Lehre zu folgen. Wer anderer Meinung war, konnte diese jederzeit kund tun und hatte von Buddhisten nichts zu befürchten.

Ich denke deshalb nicht, dass es überhaupt einen Sinn macht, diesen Heilsweg mit dem Christentum zu vergleichen. Die Menschen, die von dem einen angezogen werden, würden niemals dem anderen folgen und umgekehrt.

Kommentar von Stefek am 24. Juni 2009 00:56

Wenn es nur einen Heilsweg für die Menschen gibt, der den Menschen von Gott offenbart wurde, können wir nicht bei einer Befreiungsvorstellung bleiben, die der göttlichen Offenbarung völlig widerspricht.

Buddha hat auf Grund seiner damaligen Informationsmöglichkeit - beeinflusst von der Reinkarnation des Hinduismus - keine Kenntnis über den offenbarten Erlösungsplan gehabt.

Für die damalige Zeit war das ein religiöser Fortschritt, weil er die Menschen aus dem Kastensystem und vom Vielgötterglaube befreit hat.

Mit seiner Annahme, dass seine Vorstellungen nur für einige Zeit Geltung haben würde hatte er nicht Unrecht.

Denn mit Christus ist ein neues Zeitalter der Erkenntnis angebrochen, die dem Menschen die wahre Befreiung gebracht hat.

Sein Bemühen ist anerkennenswert, aber doch beschränkt gewesen, weil auch seine Erkenntnismöglichkeit begrenzt war.

Deshalb brauchen auch die Buddhisten Christus, weil Er auch für sie der einzige Weg der Erlösung ist.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 24. Juni 2009 08:23

"Deshalb brauchen auch die Buddhisten Christus, weil Er auch für sie der einzige Weg der Erlösung ist."

.

Christus befiehl, wir folgen Dir!

Kommentar von Stefek am 24. Juni 2009 11:17

Endlich hast Du es verstanden!!!!!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 24. Juni 2009 11:28

Du weißt wie das Originalzitat lautet?

"Führer befiehl, wir folgen Dir!"

.

Das habe ich längst verstanden. Nur Du noch nicht.

Kommentar von Simple_avatar2smallgrumbler am 17. Juli 2009 13:11

Ich bin selber Buddhist und ich kann Dir sagen, dass wir den Buddha nicht anbeten. Wir verneigen uns vor einem Menschen der uns einen Weg gezeigt hat, diese bedingte Welt zu überwinden. Ausserdem verneigen wir uns vor dem Potenzial das in uns selber schlummert, wenn wir uns vor der Figur verbeugen. Wenn man Religion mit einem theistischen Glauben gleichsetzt, dann ist der Buddhismus keine Religion. Wenn man aber mal die ganzen Gottheiten raushält, dann ist der Buddhismus eine Religion. Ansonsten ist es eine Lebensart, denn wir Buddhisten verlassen uns nicht darauf, dass jemand kommt und uns hilft ein besseres Leben zu führen oder unsere Fehler wieder gut zu machen. Wir wissen, dass wir alleine verantwortlich sind für alles was uns passiert und für alles was wir tun.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 17. Juli 2009 13:14

Die tendentiell vernünftigeste Religion/Glaube die/den ich kenne.


Igitta
beantwortet von Igitta am 23. Juni 2009 02:31
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Buddhismus ist eine Lebensphilosophie, keine Religion.

Kommentar von C742c15dd1dd4418b9dca0d4b0c3e8c8smallIgitta am 23. Juni 2009 02:38

Ich hatte mal einen Freund, der war Buddhist. Deswegen befasse ich mich mit dieser Philosophie.

Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 23. Juni 2009 02:48

Ist meiner Meinung nach auch besser so. Die meißten Religionen verursachen nur noch Kriege obwohl diese mit ein wenig toleranz evtl. verhindert werden könnten.


anonym
beantwortet von Mensch1 am 23. Juni 2009 05:38
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Die reine Lehre des Buddhismus ist eine Philosophie - d.h. keine Religion. In der Realität ist der praktizierte Buddismus mit verschiedenen örtlichen religiösen Kulten verschmolzen - auf diese Weise wurde der Buddhismus zur Religion.

D.h. Buddhismus ist sowohl Philosophie wie auch Religion - es kommt nur darauf an, wo man hinsieht.


anonym
beantwortet von zenni am 23. Juni 2009 11:25
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Hallo,

das Thema findet ja grosse Resonanz ...

Ich bin ZEN-Buddhist und beantworte das Thema so:

  1. Buddhismus zählt zu den grossen Weltreligionen und ist damit in dieser Hinsicht eine Religion.

  2. Buddha selbst hat keine Religion begründet und alles diesbezügliche streng abgelehnt - aber seine Nachfolger haben etwas anderes daraus gemacht. Einmal so gesagt: wer Buddha nachfolgt, folgt nicht mehr Christus nach oder Mohamed - insofern ist Buddhusmus auch wieder Religion.

  3. Weltweit wird es vielleicht Millionen von religiösen Schreinen und Altären von Buddhisten geben. Es gibt viele Buddhistische Tempel und Klöster. Also gibt es viele religiöse Einrichtungen, welche typisch für eine Religion sind.

  4. Auch im Buddhismus beten manche Buddhisten Götter an, z.B. im tibetischen oder im Theravada Buddhismus in Südostasien. Einerseits hat Buddha sich nie selbst als Gott, sondern nur als Mensch bezeichnet, andererseits hat auch Buddha nie von einem Gott gesprochen, dem wir uns unterordnen sollen oder der uns erlösen wird. Insofern war der ursprüngliche Buddhismus frei von Göttern, aber die Nachfolger Buddhas und die fremden Kulturen in die der Buddhismus Einzug hielt, haben wieder Götter in den Buddhismus integriert.

  5. Wer Buddhist ist kann schlecht noch zusätzlich Jude, Moslem oder Christ sein - die grundsätzlichen Wiedersrprüche sind zu gross, als, dass man das auf Dauer integrieren könnte. Wer Buddhist werden will, muss zwar nicht aus seiner bisherigen Religion austreten (so etwas hat Buddha nie gefordert), aber das wird zwangläufig mit der Fortentwicklung so kommen.

  6. Viele Buddhisten haben religiöse, regelmässige Zusammenkünftige, haben "heilige" Meditationsräume, haben religiöse Schriften, zitieren religiöse Schriften, haben "Heiligen"bilder und religiöse Statuen. Es werden religöse Rituale vollzogen, es wurden schon Häuser buddhistisch gesegnet und Menschen werden in Japan durch ZEN-Priester religiös beerdigt. Es gibt religiöse Rituale und Einrichtungen im Buddhismus.

  7. In der Lehre Buddhas gab es keinen (Schöpfer-)Gott, kein Jenseits, keine Himmel und keine Hölle. Es gibt niemanden der uns "erlöst". Buddha selbst wollte nicht als Gott verehrt werden und auch nicht "angebetet" werden, er hat religiöse Symbole (Bilder, Statuen, Schriften) verurteilt. Insofern weicht der Buddhismus von einer westlichen, christlichen (Gottes-) Religion ab - ist er aber deswegen keine Religion?

  8. Streng genommen und die ursprüngliche Lehre Buddhas eine Lebensphilosophie und eine Psychologie um sich selbst zu analysieren und sich selbst zu einer integralen Persönlichkeit zu entwickeln.

  9. Wenn man "Religion" über einen Gott und ein Jenseits / einen Himmel definiert, dann ist der ursprüngliche Buddhismus eben keine Religion.

  10. Aber wenn man beobachtet was der Buddhismus für die Menschen ist, kommt man nicht umhin, ihn als Religion zu beurteilen.

http://www.zen.fuer-uns.de/

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 12:20

^Kein Gott und keine Hilfe, sondern erlöse Dich selbst! Das ist Buddhismus.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juni 2009 14:44

Allemal sinnvoller als an illusorische Gestalten zu glauben.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 23. Juni 2009 20:13

Ich finde, dass hast du super zusammen gefasst. Treffender kann man es nicht sagen.


Denise180685
beantwortet von Denise180685 am 23. Juni 2009 02:26
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wikipedia

Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 23. Juni 2009 02:27

Ich habe lieber ein paar mehr Meinungen als nur eine =)

Kommentar von alexthek am 23. Juni 2009 02:28

wenn wiki sagt "ja" und user X sagt "nein" ... was ist dann wohl richtig?

Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 23. Juni 2009 02:29

Bauchgefühl


anonym
beantwortet von Stefek am 23. Juni 2009 09:43
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Nach der Bedeutung des Wortes "Religion" nicht.

Religion steht eigentlich immer in Beziehung zu einem "HÖHEREN WESEN" oder zu "GOTT".

Im ursprünglichen Buddhismus, der auf Gautama Buddha zurückgeht, gibt es keinen Gott.

Deshalb wendet sich ein Buddhist in seiner Meditation auch nicht an einen Gott.

Den Buddhismus kann man als Lebensphilosophie bezeichnen und nicht als eine Religion.


ullagio
beantwortet von ullagio am 23. Juni 2009 02:26
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Ja,ist es


eacup09
beantwortet von eacup09 am 23. Juni 2009 02:28
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lol ja


Sheol
beantwortet von Sheol am 23. Juni 2009 02:28
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Religionen implizieren meines Erachtens nicht zwangsläufig, dass da an einen Gott geglaubt wird. Scientologen (okay, mehr Sekte als Religion) beten auch nicht direkt einen Gott an. Die glauben dafür nur, dass die Menschheit von körperlosen Aliens unterwandert wird (kein Kommentar)

Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 23. Juni 2009 02:33

Buddhismus und Scientology würde ich jetzt aber nicht miteinander vergleichen!

Kommentar von E9ebf0a45c8695e31714bc8ff0967457smallSheol am 23. Juni 2009 02:35

Weshalb? Beide vertreten eine gewisse Weltanschauung und einen Glauben. Es gibt nur halt mehr Buddhisten als Scientologen auf der Welt.

Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 23. Juni 2009 02:37

Was auch durchaus gut ist!!!Ausserdem denken Buddhisten auch nicht, dass ihre Art zu leben die einzig richtige ist!

Kommentar von E9ebf0a45c8695e31714bc8ff0967457smallSheol am 23. Juni 2009 02:44

Damit hätten die meisten Religionen wohl gemeinsam, dass sie sehr anmaßend sind was ihre Lebensweise betrifft. Aber stimmt schon: Wofür sollte man Angehöriger einer Religion sein, wenn man sich selbst nicht sicher ist, dass man an das Richtige glaubt? Das würde wieder mehr für Lebensphilosophie bei Buddhismus sprechen... wobei die Frage allein schon immer philosophischer wird.

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 15:30

Ohne Gott ist es auch keine Religion!

Kommentar von E9ebf0a45c8695e31714bc8ff0967457smallSheol am 23. Juni 2009 16:24

Welch Beweisführung. Vielleicht ist es auch die einzig wahre Religion? Wer weiß das denn schon...


Mary07
beantwortet von Mary07 am 23. Juni 2009 02:30
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JA!!!

Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 23. Juni 2009 02:35

Wohl doch nicht =)

Kommentar von Ebb8f5df01a98adac6eeb7ab2bb9d4a6smallNachtflug am 23. Juni 2009 02:46

Ich will sagen: Natürlich ist der Buddhismus eine Weltreligion und wer genau hinsieht, entdeckt erstaunliche Gemeinsamkeiten mit den anderen Weltregionen.

Kommentar von Ebb8f5df01a98adac6eeb7ab2bb9d4a6smallNachtflug am 23. Juni 2009 02:46

Ich will sagen: Natürlich ist der Buddhismus eine Weltreligion und wer genau hinsieht, entdeckt erstaunliche Gemeinsamkeiten mit den anderen Weltregionen.


ThaMane
beantwortet von ThaMane am 23. Juni 2009 02:47
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ich bin buddhist =) und JA! buddhismus ist eine religion

Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 23. Juni 2009 02:49

Da gehen die Meinungen wohl auseinander! Welche Form des Buddhismus lebst du denn?

Kommentar von 330ba69fe0ac78daa5cc771e610452e1smallThaMane am 23. Juni 2009 02:52

keine besondere form ich geh im monat vielleicht 1-2 mal beten

das wars

wie die meisten buddhisten ;)

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 23. Juni 2009 02:56

Zu wem betest du?

Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 23. Juni 2009 02:59

Stimmt, zu wem betest du? Ist mir eben doch glatt entgangen!

Kommentar von E1500352399e003e0c60111f77397557smallLililein987 am 23. Juni 2009 02:56

Ist es nicht seltsam, dass einige Buddhisten sagen, das es keine Religion ist und die Anderen, das es eine ist? Ist wohl ansichtssache

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 23. Juni 2009 03:04

Nein das ist so weil es definitiv der Falsche Weg ist eine Statute anzubeten!!!

Kann sie einem Helfen? Nein! Kann sie sich selbst helfen? Nein!

Kommentar von 330ba69fe0ac78daa5cc771e610452e1smallThaMane am 23. Juni 2009 03:07

statue anbeten ?

wir beten zu buddha

ich sag ja auch nicht..die christen beten ein holzkreuz an

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 23. Juni 2009 03:10

Buddha war ein Mensch hat er irgendwo gesagt betet mich an, Nein!!!

Kann er dir Helfen? Nein er ist ToD

Richtig Christen haben auch ihren Götzen, ist es deswegen weniger richtig was du tust?

Kommentar von 4360f49511b260ead77411a815a303d5smallschildi am 23. Juni 2009 05:13

" ThaMane " sie beten jeden Tag


ThaMane
beantwortet von ThaMane am 23. Juni 2009 03:16
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Der Buddha war wohl der einzige Religionsstifter, der seine Anhänger davor warnte, mit blindem Glauben seiner Lehre zu folgen. Er verlangte von ihnen selbständiges Forschen und Denken, und er drückte das so aus:

"Richtet euch nicht nach Hörensagen, nicht nach einer Überlieferung, nicht nach einer bloßen Behauptung, nicht nach der Mitteilung sogenannter heiliger Schriften, nicht nach logischen Deduktionen, nicht nach methodischen Ableitungen, nicht nach dem auf Augenschein beruhenden Denken, nicht nach lang gewohnten Ansichten und Vorstellungen, richtet euch nicht danach, ob eine vorhandene Erscheinung dafür spricht, auch nicht danach, ob ein Asket oder Lehrer es gesagt hat; wenn ihr hingegen selbst erkennt: diese Dinge sind verkehrt, diese Dinge sind nicht einwandfrei, diese Dinge, wenn ausgeführt, gereichen zum Unheil, zum Leiden für uns und andere, dann verwerft sie. Erkennt ihr dagegen: diese Dinge sind recht, diese Dinge sind einwandfrei, diese Dinge, wenn ausgeführt, gereichen zum Heil und Glück für uns und andere, dann nehmt sie an und lebt danach"

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 23. Juni 2009 03:27

Trotzdem warum??? Betetest du ihn an? Kann er dir helfen??? Wird er dich retten?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juni 2009 14:43

Allah? Trotzdem warum??? Betetest du ihn an? Kann er dir helfen??? Wird er dich retten?

Da hast Du genauso keine Antwort.

Kommentar von 06bfae7f485c331637156f22b5adcda0smallStarbuck am 23. Juni 2009 09:27

@ThaMane: Nach diesen Grundsätzen lebe ich auch, die finde ich gut. Bin aber kein Buddhist sondern (nachdenkender) Christ.

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 11:32

Damit kann man sich trotzdem nicht selbst erlösen.

Der Grundfehler ist, dass Buddha von der eigenen Unsterblichkeit ausgeht. Die Befreiung des Menschen besteht nicht von seinem Tod, sondern von den Wiedergeburten.

Wir Menschen besitzen keine Unsterblichkeit, sondern sind dem Tode unterworfen.

Buddha beantwortet nicht woher er überhaupt kommt und woher er seine Unsterblichkeit hat.

Die Annahme der Unsterblichkeit ist der größte Fehler dieser Lebensphilosophie.

Es gibt keine Selbstbefreiung!!!!!!


ThaMane
beantwortet von ThaMane am 23. Juni 2009 03:37
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nicht direkt Also gedenkt man in einen Ritual an den Mensch Buddha als Lehrer. Man würdigt seine Lehre. im buddhismus gibt kein allmächtiges Wesen, welcher das Ganze gnadenhalber abnimmt. Für Fehlverhalten ist Jedermann für sich selber verantwortlich und kein Mensch kann diese "Schuld" vergeben.

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 23. Juni 2009 03:53

du sagtest aber zitat:

wir beten zu buddha

beten ist beten nicht gedenken.

Wie ist denn deiner Meinung nach das Weltall entstanden?

PS. benutze lieber den Buttom "Antwort Kommentieren" bzw. "Kommentar Kommentieren" das macht es einfacher dieses Gespräch fortzusetzen. ;-)

Kommentar von 330ba69fe0ac78daa5cc771e610452e1smallThaMane am 23. Juni 2009 04:08

Hmm Kein Mensch weiss genau wie alles angefangen hat und Theorien gibt es wie Sand am Meer

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 09:47

Eigentlich ein unbarmherziges System, weil es darin keine Barmherzigkeit gibt. Denn der Mensch muss alle seiner Verfehlungen selber abarbeiten.

Nur aus diesem Teufelskreis der Verfehlungen kommt kein Mensch heraus, weil er in jedem neuen Leben immer wieder Fehler begeht.

Wie soll sich ein Mensch selber erlösen können? Dieses System ist absurd und grausam, weil es keine Gnade kennt!

Darin besteht der große Unterschied zur christlichen Erlösung!

Kommentar von 64bf9db15f9614dd8ec73e16d7132c63smallRocka am 23. Juni 2009 10:32

@Stefek..Dein Ansatz ist nicht schlecht aber nicht ganz zu Ende gedacht. Nur weil du einen Fehler im Leben machst heißt es nicht, dass du aus dem Kreislauf nicht ausbrechen kannst. Es wird keine Strichliste geführt über deine Verfehlungen! Sondern was du daraus machst ist das Entscheidende..Viele negative Einflüsse verblenden nun mal deinen Geist..Wäre Gnade von einem höheren Wesen nicht eher bequem? Der Buddhismus geht ja von einem leidvollem Weg aus, der zu durchbrechen gilt.

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 11:49

Ich weiß, dass die Gnade Gottes immer als bequem hingestellt wird.

Seine Gnade hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun.

Sie beinhaltet zwei Ziele:

  1. Vergebung meiner Vergangenheit. Befreiung meiner Schuld, die ich selber nicht beseitigen kann.

  2. Die Befähigung zu einem neuen Leben. Das nennt die Bibel "SINNESÄNDERUNG" (Metanoia) In Römer 6 wird das sehr genau beschrieben!

Gnade bedeutet also nicht weiterhin darauf los zu sündigen, sondern ein neues Leben mit der Hilfe Gottes zu führen.

Als Jesus der Ehebrecherin vergeben hatte sagte Er zu ihr: "SÜNDIGE HINFORT NICHT MEHR."

Nur wer die Gnade ernst nimmt, nimmt auch die Sünde ernst.

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 12:18

Ergänzung: "SOLLEN WIR DENN IN DER SÜNDE BEHARREN, AUF DASS DIE GNADE UMSO MÄCHTIGER WERDE?

DAS SEI FERNE! Römer 6, 1.2.

Die Gnade ist kein Freibrief für die Sünde!

Kommentar von 64bf9db15f9614dd8ec73e16d7132c63smallRocka am 23. Juni 2009 13:13

Und so sieht es der Buddhismus ebenfalls, nur mit dem Unterschied, dass du dir selbst Rechenschaft schuldig bist..

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 15:00

Wir sind genauso dem Schöpfer Rechenschaft schuldig, weil wir das Leben von Ihm erhalten haben.

Diese Verantwortung wird im B. nicht akzeptiert, sondern sogar geleugnet.

Damit stellt sich der Mensch auf die Ebene Gottes, denn auch ER ist niemand verantwortlich als sich selbst.

Die Sünde begann mit der Idee: "IHR WERDET SEIN WIE GOTT."

Mit dieser Lüge hat Satan den Menschen zu Fall gebracht.

Diese Idee hat ihre Fortsetzung auch in den Religionen gefunden!

Kommentar von 64bf9db15f9614dd8ec73e16d7132c63smallRocka am 23. Juni 2009 16:29

Ein überaus interessantes Thema, auf das ich sehr gerne weiter eingehen würde! Doch stellt diese Plattform ein Ratgeberforum dar und wir verfallen in eine persönliche Konversation..

Kommentar von Stefek am 24. Juni 2009 01:15

Da gebe ich Dir recht, aber manches mal ist es nicht vermeidbar bei gewissen Kommentare Stellung zu nehmen.

Es kann sich ja jeder dazu seine Meinung bilde.

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 25. Juni 2009 09:42

DH stefek


Rocka
beantwortet von Rocka am 23. Juni 2009 10:24
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Ich könnte an dieser Stelle Romane schreiben, probiere aber es kompakt zu halten. Buddhismus kann jeder für sich verstehen wie er möchte, als Religion oder Philosophie.. Der Buddhismus bestreitet die Existenz von Gott in keinster Weise..doch sagt er, Gott ist nicht die Antwort auf deine Erlösung..Wobei der Buddhismus wiederum die Meinung vertritt, dass jeder Weg der dich zum Ziel bringt der Richtige ist! Auch wird Buddha in den Tempeln nicht in der klassischen Christenversion angebetet, sondern es geht inhaltlich um andere Dinge.

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 12:28

Nein, er sagt nur, du musst dich selber erlösen, weil er "glaubt", nach seiner Vorstellung die Götter das nicht können oder wollen, aber der Mensch natürlich kann das besser.

Das ist eine prometheische Lebenshaltung.

Kommentar von 64bf9db15f9614dd8ec73e16d7132c63smallRocka am 23. Juni 2009 12:58

Was im Buddhismus auch Sinn ergibt, da die Götter ja ebenfalls erleuchtet sein müssten und somit erlöschen. Sie aber durch z.B. Trägheit stehen geblieben sind...! Da wir ja gottesgleich (in jedem steckt das Göttliche)sind, ergo müssen wir uns ja selbst erlösen können!

Kommentar von Stefek am 23. Juni 2009 15:36

Wir sind nicht GOTT GLEICH, sondern seine geschaffenen Geschöpfe. Darin liegt der große Unterschied.

Die Vergöttlichung des Menschen ist heidnischen Ursprungs und hat in verschieden Formen seinen Ausdruck gefunden.

Z. B. Vergöttlichung der Pharaonen, die Vergöttlichung der röm. Kaiser. usw.

Wir besitzen keine Eigenschaft, die uns zu Gott machen würde.

Sondern woran uns Gott Anteil nehmen lassen möchte ist sein Wesen - die Liebe. Weil Gott Liebe ist.

Kommentar von 64bf9db15f9614dd8ec73e16d7132c63smallRocka am 23. Juni 2009 16:18

Genau an diesem Punkt wir nun bei den Unterschieden angekommen..dem verschiedenen Gottverständnis:-)

Kommentar von Stefek am 24. Juni 2009 02:00

Das hast Du richtig erkannt.

Nur auf diesem Wege ist es möglich zw. Christus und Buddha, zw. den buddh. Göttern und dem souveränen und ewigen Gott der Bibel zu unterscheiden.

Kommentar von Stefek am 24. Juni 2009 08:04

Die falschen Gottesvorstellungen - sie unterliegen selber dem Reinkarnationsprinzip, und können deshalb auch niemand helfen - musste unweigerlich zu falschen Schlussfolgerungen führen.

Deshalb ist der Mensch gezwungen sich selber aus dem Rad der Wiedergeburten zu befreien.

Weiteres ist interessant woher Buddha alles seine Informationen über die Götter hatte, wenn er von keiner überirdischen Instanz Informationen erhalten hat.

Das ganze System beruht auch philosophische Spekulationen, so wie wir sie auch bei den griechischen Philosophen finden. Sie haben die verschiedensten Lebensmodelle aufgestellt usw.

Im Gegensatz dazu ist das Judentum und Christentum eine Offenbarungsreligion. Die Menschen darin haben keine Spekulation aufgestellt. Ohne diesen Offenbarungen hätten sie nichts niederschreiben können.


Razon
beantwortet von Razon am 24. Juni 2009 22:03
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Antwort Teil 1:

Ich werd mal versuchen, das bisschen, was ich von der Lehre Buddhas weiß, zusammen zu fassen.

Zur Geschichte: Siddharta Gautama wurde als Sohn eines Radjas geboren. Der Legende nach wurde diesem geweissagt, sein Sohn würde entweder ein großer religiöser oder ein großer politischer Führer. Der Vater wünschte sich natürlich, dass sein Sohn zum Herrscher würde, also schirmte er Siddharta von der Außenwelt ab. Der Kleine wuchs in den Gärten des Palastes und einigen Hainen auf, die er niemals ohne Begleitung betreten durfte. Vom eigentlichen Leben auf den Straßen wusste dieser Junge nichts. Auf einigen Streifzügen jedoch, die der junge Siddharta unternahm, begegnete er einem Kranken, einem Armen, einem Toten und einem Asketen. Letzterer beeindruckte ihn, weil er dem doch so leidhaften Leben, dass die Menschen zu führen schienen, in dem man alt wurde und starb, krank war oder arm, abgeschworen hatte. Diese Anblicke, so die Geschichte, führten dazu, dass Siddharta sich vornahm, einen Ausweg aus all diesem Leid zu finden, der den Menschen helfen mochte.

Mit 28 Jahren verließ er Frau, Sohn und Hof und zog in die Fremde, um nach diesem Weg zu suchen. Er traf dabei auf zwei Lehrer, von denen man heute annimmt, dass sie vermutlich vedische Metaphysik und Versenkung lehrten. Buddha wurde nacheinander ihr Schüler und "meisterte" deren Theorien in kürzester Zeit, was bedeutete, dass er fundamentale Unklarheiten entdeckte, aus deren Grund er sie als nicht zur Befreiung führend verwarf. Dazu war er in den technischen Übungen sehr begabt und übertraf bald seine Lehrer. Danach wurde er Asket und hungerte. Auch dies führte nicht zu einer Befreiung von Leid, im Gegenteil, es schuf neues.

Frustriert und wieder essend, beschloss Siddharta daraufhin, zu meditieren und nicht auf zu hören, bis er diesen Weg gefunden haben würde. Nach 40 Tagen der Meditation dann fand er Befreiung.

Die erste Formulierung dieser Befreiung war für 5 Asketen gedacht, die vorher seine Gesellschaft gewesen waren. An sie richteten sich die vier edlen Wahrheiten, die Buddha dann auch noch zu anderen Gelegenheiten darlegte. Diese vier edlen Wahrheiten sind der unstrittige Inbegriff aller Schulen des Buddhismus. Wer diese vier edlen Wahrheiten nicht als fundamental ansieht, darf sich nicht der Lehre Buddhas zurechnen. Weiterhin für alle Schulen fundamental bindend ist der achtfache Pfad der Belehrung und Schulung, der die vierte der vier edlen Wahrheiten ausmacht.

Bereits auf dem zweiten Treffen nach Buddhas Tod entbrannte ein Streit zwischen den anwesenden Mönchen. Die ursprüngliche Bezeichnung "Arhat", die Buddha für Schüler vorgesehen hatte, die die Erleuchtung erlangt hatten, war Anlass des Disputs. Die Frage, ob ein Arhat wirklich vollständig erleuchtet, also befreit sei oder nicht, spaltete die Mönchsgemeinde in zwei Lager. Im folgenden weitete sich der Streit aus. Während die eine Seite, die die vollständige Befreiung des Arhat annahm, dafür plädierte, Buddhas Lehre dem Wort nach zu befolgen, argumentierte die andere Seite, dies sei unsinnig und überdies gar nicht möglich. Dieser Streitpunkt ist fundamental und äußerst kompliziert. Aber dazu später mehr. Im 2.Jh. nach Christus wurde diese Spaltung dadurch zementiert, dass ein Mönch namens Nagarjuna eine Betrachtung schrieb, die logisch nachwies, dass die Lehren Buddhas wörtlich verstanden keinen Sinn ergeben. Dieses Buch ist sogar ins deutsche übersetzt, wenngleich auch etwas teuer. Hier der Link dazu:

http://www.amazon.de/Philosophie-Mulamadhyamaka-Karikas-buddhistischen-kommentie...ührungen/dp/3447038977

Im etwa 8. Jahrhundert entstand um die Mönche, die für die nicht wörtliche Auslegung der Lehre plädiert hatten, eine mystische Nebenströmung, also neben dem Shravakayana (Fahrzeug der Hörer, wörtliche Auslegung, auch abwertend Hinayana, kleines Fahrzeug genannt) und dem Mahayana (großes Fahrzeug, die Mönche, die die Lehre Buddhas nicht wörtlich aufgefasst wissen wollen) enstand das dritte Fahrzeug, das Vajrayana (Diamantfahrzeug). Diese dritte Schule ist eine Teilschule des Mahayana, weil sie dieselbe Auslegung der buddhistischen Lehre verwendet. Sie nimmt lediglich an, dass es bestimmte rituelle und auch magisch anmutende Praktiken und Zeremonien gibt, die diesen Weg beschleunigen. Ein Ort, in dem sich das Vajrajana am prägensten entwickelt hat, ist Tibet. Tibetischer Buddhismus ist Vajrayanabuddhismus, wohingegen das Zen zum Mahayana zu rechnen ist. Buddhismus wie er in Ceylon und Thailand praktiziert wird, zählt sich zum Shravakayana.

Es ist nicht 100% sicher, was Buddha mit dem Arhat gemeint hat. Es ist also nicht so, dass die einen ursprünglicher wären als die anderen. Der Buddhismus, so wie er zu Buddhas Lebzeiten praktiziert wurde, existiert heute nicht mehr. Man geht jedoch davon aus, dass das strengere Shravakayana, hauptsächlich der Theravadabuddhismus näher an dem dran ist, was Buddha in der Öffentlichkeit lehrte.

Zur Lehre:

Das Entstehen in Abhängigkeit: Einer der zentralen Leitsätze des Buddhismus ist der der absoluten Kausalität: alles, was entsteht, entsteht aus etwas anderem unter Bedinungen. Diese Kette der Bedingung läuft ins Unendliche weiter,eine Lösung vermittels eines logischen Widerspruches wie des aristotelischen unbewegten Bewegers hält er für unzulässig. Eine Sache kann entweder bewegt oder unbewegt sein. Damit verweist er wieder auf ein aristotelisches Axiom vom Widerspruch und vom ausgeschlossenen Dritten. Entweder es ist das eine oder das andere - ein drittes gibt es nicht. Somit können wir über den Usprung und einen generellen Endpunkt des Universums keinerlei Aussage machen.

In dieser Kette von Entstehen und Vergehen wird derjenige leiden müssen, der sich an eine These der Unveränderlichkeit der Dinge klammert. Am harmlosen Beispiel: Ich liebe mein Iphone. Durch diesen Satz ist bereits fest gelegt, dass ich irgendwann leiden werde: Entweder ich kann es mir nicht mehr leisten, oder es geht kaputt, wird gestohlen oder ich sterbe und werde nie wieder ein Iphone benutzen können. Am schwerwiegenden Beispiel: Ich werde, weil ich sterben muss, durch den Tod solange Leid erfahren, solange ich ihn nicht als etwas betrachte, dass einfach geschieht und in seinem Geschehen sich nicht von dem unterscheidet, was ohnehin den ganzen Tag geschieht. Indem ich mich also an das Leben nichtklammere, verschwindet das Leiden am Tod. Das bedeutet nicht, dass ich nicht leben sollte - im Gegenteil - ich darf alles tun, so lange ich nicht in den faustischen Fehler verfalle, zum Augenblicke zu sagen: "Verweile doch, du bist so schön".

Eine solche Gelöstheit kommt natürlich nicht von heute auf morgen. Aus diesem Grunde hat Buddha im sogenannten Abhidamma eine praktische Methode gegeben, wie die Befreiung vom Anklammern an Phänomene erreicht werden kann. Dazu wird darin beschrieben, wie Phänomene entstehen, nämlich, 1. Ein Reiz trifft auf einen Sinn, bsp. der Wind auf der Haut. 2. Auf diesen Reiz reagiert das Sinnesorgan durch ein Gefühl, einen Impuls. 3. Dieser Impuls wird auf einer präbewussten Stufe registriert. 4. Die wahrgenommene Emotion wird mit präbewussten Mustern, also sprachlichen Interpretationen, sogenanten Ansichten verbunden. 5. Der Reiz wird als "der Wind auf meiner Haut" bewusst. Die Ansichten, die mit dem Reiz verbunden wurden, bevor der Reiz bewusst wurde, sind "Wind", "Haut" und "mein". Sie legen nahe, dass zwei verschiedenen Faktoren aufeinander trafen und durch einen dritten registriert wurden, was eine Verfestigung der falschen Ansicht darstellt, Dinge hätten ein Eigensein und wären über den Augenblick heraus mit sich identisch.

In diesen Entstehungsprozess von bewussten Wahrnehmungen greifen wir nun ein, wenn wir Meditieren. Ziel ist es nicht, dass kein Reiz mehr produziert wird, denn darauf haben wir keinen Einfluss. Ziel ist es, den wahrgenommenen Reiz nicht mehr mit Ansichten zu verbinden. Wenn dieser Prozess nicht mehr statt findet, ist die Befreiung erreicht.

Ich bitte zu entschuldigen, dass diese Erläuterung sehr technisch daher kommt. Eigentlich sagt Buddha, auf einfache Worte gebracht folgendes: Dir geht es schlecht? Das liegt daran, weil du ein falsches Bild von dir und der Welt hast. Dieses Bild musst du auflösen, anstatt es immer wieder durch ein neues zu ersetzen. Meditation kann dir helfen, deine Vorurteile zu überwinden. Dieses Überwinden kann entgültig und fundamental sein, so dass es in den Enstehungskreislauf des Universums selbst dahingehend eingreift, als dass du aufhörst dazu beizutragen. Dieses lehre ich. Wenn du Erlösung durch einen Gott suchst, bist du hier falsch.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 24. Juni 2009 22:05

Antwort Teil 2:

Zum Schisma:

Das Schisma zwischen Mahayanabuddhismus und Shravakayanabuddhismus ist, wie ich schon sagte, sehr komplex. Ich will versuchen, es an einem Beispiel zu erläutern.

Erlösung ist nach der Lehre Buddhas nur möglich, weil die Welt keinen Bestand hat. Weil die Dinge keine Identität über den Augenblick hinaus haben, sind sie "Maya", Illusion. Diese Illusion wird durch sogenannte Dharmas (Seinsfaktoren) hevor gerufen, die nach der Lehre Buddhas beständig sind. Es gibt bedingte Dharmas, aus denen die materielle Welt gebildet ist, und es gibt einen nicht bedingten Dharma, das Nirvana, den Zustand der Befreiung. Wir erinnern uns, dass Nirvana dann ist, wenn wir die Kette der Entstehung von Ansicht zur Beruhigung gebracht haben. Deswegen ist der Dharma nicht bedingt - Das Nirvana "entsteht" nicht, nachdem wir frei sind von Ansicht, sondern das Aufheben der Bedingung, der Ansicht ist selbst Nirvana. Deshalb ist das Nirvana nicht bedingt. Die Dharmas, die bedingt sind, stützen sich gegenseitig und heißen deswegen bedingt: Sie unterliegen dem Gesetz von Ursache und Wirkung, sind aber als solche unveränderlich. Ein Dharma entsteht, besteht und vergeht nicht.

Buddha sagt: Alles entsteht in Abhängigkeit zu etwas anderem: Die Flamme ensteht in Abhängigkeit zum Funken und zum Holz und zu einem, der den Funken schlägt oder einem Naturereignis, dass diesen verursacht; und sie entsteht in Abhängigkeit zu Sauerstoff.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 24. Juni 2009 22:05

Teil 3

Der Funke ist also Bedingung für die Flamme. Aber wenn aus dem Funke jetzt keine Flamme wird, ist er dann strengenommen nicht vielmehr "Nicht-Bedingung", weil aus ihm nichts ensteht? Das ist unlogisch. Entweder ein Funke ist Bedingung, oder er ist "Nicht-Bedingung", ein drittes ist nicht möglich. Da Dharmas aber unveränderlich sind, der entsprechende Dharma aber je nachdem Bedingung oder Nichtbedingung zu sein hätte, kann das nur heißen, das Buddhas Lehre dem Wort nach nicht funktioniert, was die bedingten Dharmas angeht. Die Konsequenz, die daraus gezogen wird, ist, dass bedingte Dharmas und Nirvana von einander nicht unterschieden werden können, da bedingte Dharmas nicht Bedingung sein können. Wenn sie aber nicht Bedingung sind, dann macht der Begriff der "Nicht-Bedingung" keinen Sinn, somit lässt sich Nirvana von der materiellen Welt nicht unterscheiden. Konsequenz: Weder materielle Welt noch Nirvana existieren. Da wir aber eine materielle Welt wahrnehmen und daraus auch Befreiung erlangen können, kann es nicht richtig sein, dass sie nicht existieren. Wenn die Welt und das Nirvana nicht existieren können, weil sie dann voneinander abhängig sein müssten, dass aber nachweislich nicht sind, und wenn sie auch nicht "nicht existieren", weil wir Welt und eine Befreiung daraus erfahren können, dann kann auch weder das sie existieren noch das sie nicht existieren nicht richtig sein, weil Existenz und Nicht-Existenz ihre Bedeutung verlieren. Eine jede Stellungnahme zur Wirklichkeit vermittels Sprache ist also, streng genommen nicht zutreffend.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 24. Juni 2009 22:06

Teil 4 und Ende ;)

Ein Dharma muss, damit er existiert, immer dasselbe sein. Wenn er nicht immer dasselbe ist, dann trennt ihn nichts von der Illusion, der Maya - somit ist er Maya. Wenn das Bedingte Maya ist, dann, da es in Abhängigkeit dazu bezeichnet wird, auch das Nicht Bedingte.

Darauf verweist der Mahayanabuddhismus mit dem Begriff Shunyata - Leerheit. Die Bedeutung dieses Begriffes geht noch weiter, aber dazu kann ich nichts sagen.

Ich hoffe, mich einigermaßen klar ausgedrückt zu haben. Ich bin kein Experte und es ist gut möglich, dass meine Ausführungen nicht immer richtig sind oder ich die richtigen Konsquenzen gezogen habe. Insofern mit Vorsicht rezipieren. Nichts desto trotz hoffe ich, etwas zu deiner Frage beigetragen zu haben.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 24. Juni 2009 22:07

ich seh grad, dass mein Link nicht geht...

Also das Buch heisst:

Die Philosophie der Leere

Der Autor ist: Nagarjuna

Wenn ihr das bei Amazon Deutschland eingebt, gelangt ihr zu dem Buch... Es gibt nur die eine Übersetzung.

Kommentar von Stefek am 25. Juni 2009 09:36

TEIL 1

Du hast Dich wirklich sehr bemüht den Buddhismus darzustellen.

Dazu folgende Stellungnahme:

Der Buddhismus ist ein kompliziertes, spekulatives und philosophisches Gedankensystem, welches die Grundidee der Reinkarnation aus dem Hinduismus übernommen hat.

Er emanzipiert sich von den vielen indischen Göttern, die den Menschen nicht helfen können. Womit er völlig recht hatte!

Zugleich schafft er das unmenschliche Kastensystem ab, welches bis heute die indische Gesellschaft negativ beherrscht.

Das war und ist ein großer Fortschritt für die Menschen in diesem Lebensraum gewesen.

Kommentar von Stefek am 25. Juni 2009 09:44

TEIL 2

Sein Bemühen eine Lösung für das Leid und dessen Überwindung zu finden ist menschlich gesehen verständlich.

Buddha blieb trotzdem ein Gefangener des indischen Reinkarnationverständnisses und bei der Vorstellung, dass der Mensch über ein unzerstörbares Bewusstsein (Seele) verfügen würde.

Kommentar von Stefek am 25. Juni 2009 09:56

TEIL 3

Seine Überzeugung, dass die schwachen Götter den Menschen nicht helfen können ist ein weiterer wichtiger Baustein in seinem System.

Denn wenn die Götter nicht helfen können gibt es nur die einzige logische Alternative: Der Mensch muss sich selber helfen.

Auf diese drei wesentlichen Vorstellung baut Buddha sein System auf:

A Reinkarnation B. Unsterbliches Bewusstsein. C. Die schwachen Götter, die den Menschen nicht helfen können.

Wenn diese drei Annahmen falsch sind, dann ist das gesamte System ohne Bedeutung.

Sowohl der Hinduismus als auch der Buddhismus gehen von falschen Annahmen aus.

Flasche Annahmen führen unweigerlich zu falschen Schlussfolgerungen

Warum? 1. Weil es keine Reinkarnation gibt. 2. Der Mensch besitzt kein ewiges Bewusstsein. 3. Der wahre Schöpfer ist weder schwach, noch ist Er unfähig den Menschen in seiner ausweglosen Lage zu helfen.

Kommentar von Stefek am 25. Juni 2009 10:15

TEIL 4

Dem gegenüber steht die befreienden Botschaft der Bibel, die uns einerseits Einblick gibt warum wir dem Tode unterworfen sind und Leid erfahren und andererseits wie wir daraus befreit werden können.

Die Ursache für den Tod liegt darin, dass sich der Mensch von seinem Schöpfer, der QUELLE des LEBENS", getrennt hat.

Dieser Tod betrifft den ganzen Menschen und nicht nur seinen Körper. Er besitzt keine unsterbliche Seele, so wie sich das auch die griechischen Philosophen vorgestellt haben. Leider ist diese falsche Vorstellung auch von manchen christlichen Kirche übernommen worden.

Mit diesem Tod verbunden ist natürlich auch der Alterungsprozess, die Krankheiten und das Leid.

Die Trennung von Gott brachte nicht nur das körperliche, sondern auch das seelische Leid über die Menschen.

Dieses Leid wird sehr oft durch das eigene Fehlverhalten aber auch das Fehlverhalten meiner Mitmenschen ausgelöst.

Kommentar von Stefek am 25. Juni 2009 10:44

TEIL 6

Was muss ein Ertrinkender tun, damit er von seinem Retter gerettet werden kann? Er muss sich ruhig verhalten und sich seinem Retter anvertrauen.

Solange der Ertrinkende wild um sich schlägt kann ihm der Retter schwerlich helfen.

Übertragen auf unsere Lebenssituation bedeutet das:

Wir können weiterhin versuchen uns selbst zu retten, indem wir uns an irgendwelchen religiösen Vorstellungen klammern oder der Meinung sind mit irgendwelchen Methoden oder Praktiken herauszukommen. Aber sie werden uns letztlich nicht helfen.

Einem Ertrinkenden nützt es nichts, wenn er sich seiner Verlorenheit (Erkenntnis) bewusst ist, dass wird ihn trotzdem nicht aus seiner ausweglosen Lage befreien.

Das einzige was ihm hilf,ist, dass er sich retten lässt.

Der allmächtige Gott ist dem Menschen in seiner ausweglosen Lage zu Hilfe gekommen. Sein Sohn ist unsere verlorene Welt gekommen, um die Menschen daraus zu befreien.

Es liegt an unserem VERTRAUEN, ob wir uns helfen lassen wollen oder nicht.

Paulus hat unseren Zustand aber auch unserer Rettung mit den Worten zusammengefasst: "OHNE UNTERSCHIED SIND WIR ALLE SCHULDIG VOR GOTT, ABER WIR WERDEN OHNE VERDIENST GERECHT(GERETTET) DURCH DIE ERLÖSUNG, DIE DURCH JESUS CHRISTUS MÖGLICH GEWORDEN IST." Römer 3, 23. 24

Kommentar von Stefek am 25. Juni 2009 10:55

TEIL 7

Zuletzt gebe ich RAZON recht:

Wir sollen LEER werden. Wovon? Von allen falschen Vorstellungen, damit unsere Herzen voll werden mit dem Geist Gottes, mit seinem Wort und mit seiner LIEBE.

Solange unsere Herzen mit allem möglichen Kram vollgestopft sind gibt es keinen Platz für Gott.

Deshalb müssen wir unsere Herzen entrümpeln, damit unser Schöpfer in unseren Herzen wieder wohnen kann, so wie es auch vor dem Sündenfall war.

Das ist das Ziel, das Gott in unserem Leben erreichen möchte!!!!!!!

Kommentar von Stefek am 25. Juni 2009 12:37

Ergänzung: Was für uns notwendig ist.

Psalm 46, 11: "SEID STILLE UND ERKENNET, DASS ICH GOTT BIN."

Psalm 62, 2: "MEINE SEELE IST STILLE ZU GOTT, DER MIR HILFT."

Jesaja 30, 15: "DENN SO SPRICHT GOTT DER HERR, DER HEILIGE ISRAELS: WENN IHR UMKEHRT UND STILLE BLEIBT, SO WÜRDE EUCH GEHOLFEN; DURCH STILLE SEIN UND HOFFEN WÜRDET IHR STARK SEIN. ABER IHR WOLLT NICHT."

Hier erhalten wir die Antwort: Bei wem wir unsere Hilfe finde und auf welche Weise.

Kommentar von Stefek am 25. Juni 2009 10:27

TEIL 5

Dieses Fehlverhalten lässt uns schuldig werden gegenüber unseren Mitmenschen, aber auch gegenüber Gott, weil wir dadurch sein Lebensprinzip der Liebe gebrochen haben.

Diese entstandene Schuld, die wir vor Gott haben können wir selber nicht beseitigen, genauso wenig können wir unsere Trennung von Gott selber aufheben.

Hier sind wir auf HILFE von AUßEN angewiesen.

Diese Hilfe oder Befreiung von Aussen ist die KERNBOTSCHAFT der BIBEL.

Diese BEFREIUNG ist durch JESUS CHRISTUS möglich geworden.

Er springt sozusagen in das Wasser hinein - Er kommt in unsere Welt - um uns aus dem Wasser heraus zu ziehen.

Den Preis, den Er für unsere SCHULD bezahlen musste war sein eigener TOD. Seine Rettungsaktion hat Ihm das LEBEN GEKOSTET.

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 25. Juni 2009 14:03

DH stefek . . . . . so einfach ist die "frohe Botschaft" und doch tuen manche Mensch sich immerwieder schwer, sie anzunehmen

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 26. Juni 2009 00:17

Vor allem, wenn die Ablehnung auf Fehlinterpretation beruht. Es gibt im Buddhismus nichts, auf das dass Adjektiv "ewig" zuträfe. Und das Gedankengebäude des Buddha ist nicht spekulativ, sondern beruht auf Erfahrung. Ich habe deinen Standpunkt verstanden, Stefek. Was ich versuche, dir zu vermitteln ist, dass du, was die Lehre Buddhas angeht, fundamentalen Fehlannahmen unterliegst, die ich zu korrigieren versucht habe.

Aus Sicht eines Christen Ist der Buddhismus nicht erlôsend.

Das wirst du aber umso schwerer vermitteln können, wenn du der anderen Seite Annahmen unterstellst, die nicht zutreffend sind.

Kommentar von Stefek am 26. Juni 2009 02:16

Lieber Razon!

Danke für Deine kurze Antwort.

Leider gehst Du auf meine Punkte nicht ein: 1. MENSCHENBILD 2. GOTTESVERSTÄNDNIS 3. BEFREIUNGSVERSTÄNDNIS

Du wirst nicht leugnen können, dass es die Notwendigkeiten der Wiedergeburten und ein Eingehen in das Nirvana gibt.

Dass die Menschen bestimmte Praktiken verrichten müssen, um nicht wiedergeboren zu werden.

Darin beruht das System der Befreiung.

Heute besitzen wir unsere Persönlichkeit, später nicht mehr? Ist das richtig?

Wenn das Aufgehen/Eingehen - bedeutet nicht mehr zu sein - Auflösung - was haben die Menschen dann davon?

Heute besitzen wir Bewusstsein und Identität, dann nicht mehr? Was soll das für einen Sinn ergeben?

Von welcher Erfahrung sprichst Du, die Buddha gemacht haben soll?

Was wird mit dieser Erfahrung bestätigt?

Weshalb glaubst Du, dass der buddh. Weg der besser wäre?

Wieso glaubst Du nicht, das der Erlösungsplan der Bibel nicht von Gott kommt, obwohl es viele alttestamentliche Vorhersagen über den Erlöser gibt?

Warum fällt es Dir so schwer den Schöpfer anzuerkennen und an seinen Sohn zu glauben, den Er in die Welt gesandt hat?

Darauf gründet sich das A. u. N. Testament. Vorhersage und Erfüllung.

Damit wird der göttliche Ursprung der Bibel bestätigt.

Kommentar von Stefek am 26. Juni 2009 02:28

Nachtrag: Ich habe vergessen darauf hinzuweisen.

Der buddh. Lehrer, bei dem ich im Seminar war, hat diese Dinge anders erklärt. Deshalb verwunderst es mich, das Du gewisse Dinge anders darstellst.

Er hat uns auch offen gesagt, dass es unterschiedliche Vorstellungen gibt, die verfälscht sind und nicht der budd. Grundvorstellung entsprechen.

Auf Grund Deiner Darstellung kann ich nicht erkennen welche Richtung Du vertrittst.

Wie soll es dann möglich sein bei einem solchen komplizierten philosophischen System herausfinden, wer jetzt die richtige Version vertritt.

Damit wollte ich Dir nur die Problematik bewusst machen.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 26. Juni 2009 22:28

Ich persönlich schätze die Aussagen des Buddhisten Nagarjuna als am zutreffensten ein - aus diesem Grunde fühle ich mich dem Mahayana näher verbunden als dem Shravakayana.

Ich werde mich bemühen, so gut ich kann, eine Antwort auf deine Fragen zu formulieren:

@ Richtige Darstellung Also, Referenz sind immer die Worte Buddhas.

Eine sehr große Sammlung der Schriften der drei Körbe findest du hier:

http://www.palikanon.com/@Menschenbild

Der Mensch ist ein aus fünf Gruppen von Phänomenen zusammen gesetztes bewusstes Wesen. Diese fünf Gruppen sind: 1. Körper 2. Empfindung 3. Wahrnehmung 4. Gruppe der geistigen Muster 5. Bewusstsein Diese Reihenfolge sagt auch, wie das Bewusstsein eines Augenblicks erzeugt wird, nämlich ein Reiz trift auf einen Sinn . Der Sinn erzeugt ein Gefühl, dass unbewusst wahrgenommen wird. Dieses Gefühl wird präbewusst mit verschiedenen Ansichten versehen wie „ich“, „mein“, „dein“ usw. Dann erhälst du eine bewusste Erfahrung eines Augenblickes. Da die Wahrnehmung in jedem Augenblick neu erzeugt wird, ist das Bewusstsein nicht über den Augenblick heraus mit sich selbst identisch – aus diesem Grunde verneint Buddha eine immer gleichbleibende Essenz im Sinne einer Persönlichkeit oder einer mit Eigenschaften versehenen imateriellen Seele.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 26. Juni 2009 22:28

Aufgrund des aus der Unwissenheit über dieses permanente Neuenstehen des eigenen Egos hält man dieses für beständig und klammert sich an physische Daseinsbeweise. Ein Beispiel habe ich in einer Antwort mit dem Wind auf der Haut gegeben. Weil alles in stetigem Wandel ist, ruft der Wunsch nach Kontinuität Leid hervor. Da alle Menschen diesem Sachverhalt unterliegen, ist das Leben für jeden gleichermaßen leidhaft ungeachtet seines Standes, seines Berufes oder seines Vermögens. Aus diesem Grunde empfiehlt sich Mitgefühl als zentrale Umgangsform, wobei jedoch bedacht werden muss, dass man, so lange man selbst noch irrt, dem anderen nicht zur Klarheit wird verhelfen können. Aus diesem Grunde steht der Dienst am Nächsten hinter dem Bemühen zur eigenen Erweckung.

@ Heute hat man seine Persönlichkeit, später nicht mehr Das ist korrekt. Da die Persönlichkeit im Buddhismus eine Ansammlung sich gegenseitig bedingender Faktoren ist, verschwinden die Einflüsse der Persönlichkeit, sobald die sie bedingenden karmischen Muster beseitigt wurden.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 26. Juni 2009 22:29

@Auflösung - was haben die Menschen dann davon? Das ist ein komplizierter Punkt. Zum ersten ist es so, dass derjenige, der "erwacht" sich nicht in dem Sinne vollständig auflöst. Er fällt in etwas, was sprachlich nicht mehr zu beschreiben ist. Wie im Christentum Gottes Wege unergründlich ist, so ist das Nirvana unbeschreiblich, weil menschliche Erfahrung und Sprache an ein dualistisches System gebunden sind. es geht auch nicht so sehr um die Jenseitsvorstellungen. Relevant ist im Buddhismus hauptsächlich, dass das jetzige Leben sich zum Positiven verändern soll. Nur wenn das nicht gelingt, soll man alles tun, um eine günstige Folgegeburt zu erlangen.

@ Erfahrung: Buddha machte eine Meditationserfahrung, die Ursprung seiner gesamten Lehre ist. Nachdem er alle religiösen Wege, die Indien bot, verworfen hatte, setzte er sich unter einen Baum und meditierte vierzig Tage lang. am Ende dieser Zeit machte er eine Erfahrung des Erwachens, aus der heraus er seine Lehre begründete. Da er schlussfolgerte, dass er nur ein gewöhnlicher Mensch sei, lag es nahe, dass jeder Mensch wenn nicht in diesem Leben so doch in irgendeinem Leben das Potenzial besitzen würde, diese Erfahrung ebenfalls zu machen. Also lehrte er ein System aus Meditation, ethischen Regeln und erkenntnistheoretischen Überlegungen.

Buddhas System ist, wenn man seine Axiome akzeptiert, logisch aufgebaut, weil nur so gewährleistet ist, dass die in den Übungen gemachten Erfahrungen verallgemeinert und verifiziert werden können.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 26. Juni 2009 22:30

Die Offenrbarungserfahrung des Christus muss dagegen vollkommen anderer Natur gewesen sein. Er predigte Mitgefühl und Nächstenliebe als höchstes Gut - durch die Erkenntnis der Güte Gottes geheilt zu werden, indem man Dienst am anderen tut. Dieser Dienst am anderen hat im Buddhismus de facto einen untergeordneteren Stellenwert als im Christentum.

Es gibt im Buddhismus ja das Nirvana und Shunyata, die Leerheit. Wenn Buddha tatsächlich von der vollständigen Auflösung spräche, wären diese Theoreme unnötig. Nach dem Tod ist es auch im Buddhismus nicht in dem Sinne fundamental zu Ende. Es wird lediglich darauf hin gewiesen, dass Beschreibungen zu nichts anderem als Missverständnissen führen würden, da Sprache an diesen Ort nicht reichen kann. Aber Buddha lehrt, dass man das, was nicht zu sagen ist, erfahren kann und zwar in der Meditation. Diese Meditationserfahrung wurde neurologisch untersucht – und zwar bei betenden Christenmönchen und meditierenden Buddhisten – bei beiden traten dieselben neurologischen Veränderungen auf – das bestätigt, dass eine Gotteserfahrung im Gebet sich neurologisch von einer Erfahrung der Leerheit in der Meditation nicht unterscheidet.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 26. Juni 2009 22:30

Ich persönlich habe den Weg Buddhas untersucht, so gut ich nur konnte und gefunden, dass viele seiner Aussagen tatsächlich wissenschaftlich haltbar sind – einige andere wie das Theorem der Wiedergeburt hingegen sind Spekulation. Setze ich diese Spekulation aber im Bezug zur vedischen Reinkarnationslehre, so muss ich ihr nach Ockhams Rasiermesser den Vorzug geben. Gemäß neuerer Vorschung muss ich jedoch sagen, dass ich nicht weiß, ob sie zutrifft, da noch andere logische Theorien aus den Axiomen Buddhas hervor gehen könnten. Im Bezug auf Wiedergeburt habe ich noch keinen zwingenden Beweis gefunden, dass sie zurtreffend ist. Anders sieht es mit der Meditation aus. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich durch Meditation besser dazu in der Lage bin, mit der Welt umzugehen. Die Theoreme Buddhas, die sich bewahrheitet haben, nutze ich, wenn sie nützlich sind, etwas zu erklären. Ich sehe den Buddhismus nicht als Heilslehre im klassischen Sinne an.

Ich bevorzuge den Buddhismus nicht vor dem Christentum. Ich stimme dem Aussschließlichkeitsanspruch des Christentums nicht zu, aber ich schätze die Worte und Taten des Nazaräers genauso, wie ich die Buddhas schätze. Ich bemühe mich jeweils in Gesprächen zu verwenden, was mir angebracht erscheint, um Verständnis her zu stellen. Im Grunde kann ich zu allen Wegen das gleiche sagen: Ich schätze und achte sie sehr, aber sie sind nicht die meinen.

Kommentar von Stefek am 29. Juni 2009 19:52

Danke für Deine Erläuterungen! Möchte nur auf Deine Haltung zum Buddhismus und zu Christus eingehen.

Der Ausschließlichkeitsanspruch JESUS stellte seitdem das Evangelium verkündet wird für viele Menschen ein Problem dar.

Da es aber für das Problem des Getrenntseins des Menschen von Gott nur eine Lösung gibt, ist es nur verständlich, dass alle im Laufe der Menschheitsgeschichte entstandenen religiösen Ideen, Vorstellungen und Praktiken, seitdem die Lösung besteht wieder mit Gott verbunden zu werden, diese keine Bedeutung haben.

Der angekündigte SOHN GOTTES ist gekommen und hat die Ursache der Trennung beseitigt. Darum gibt es für die Menschheit nur diesen einen Weg wieder mit Gott verbunden zu werden.

So wie der Sauerstoff für alle Menschen gleich ist, damit sie Leben können, genauso gibt es nur eine Lösung für alle Menschen, um die verlorene Beziehung zu Gott und das ewige Leben wieder zu bekommen.


coeleste
beantwortet von coeleste am 18. August 2009 20:26
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gott ist dasselbe wie nirvana religare ist zurück-binden. zurück zu dem,wo wir alle herkommen (wie yoga=das joch,unter dem wir sind:unsere bestimmung,lernen,ständig glücklich zu sein) glaube bringt nichts.erfahrung bringt wissen. wenn du dich erfahren hast,dein wahres ich (gott oder energie.das ist dasselbe),dann WEIST du.


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