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Ist bikram yoga effektiver als normales yoga?

gefragt von iwonka am 04.05.2006 um 14:22 Uhr

Ich mache einmal die Woche hatha yoga, ich habe jetzt vom bikram yoga gehört. was ist den der unterschied und ist Bikram yoga besser?


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Sukadev
beantwortet von Sukadev am 13. März 2008 19:40
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Yoga ist eigentlich eine wunderbare Praxis, die man in der Gruppe lernt und anschließend allein weiter übt. Bei Bikram ist das leider nicht der Fall: Man muss in einem stark aufgeheizten Raum üben. Das ist ökologisch auch nicht ganz koscher. Jedenfalls sollte das keiner aus Rücksicht auf die Umwelt bei sich zu Hause machen.


anonym
beantwortet von einem Gast am 20. Oktober 2006 18:15
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Bikram Yoga ist nichts für schwache Herzen. Es gibt kein besser oder schlechter. Yoga sollte sich dem Übenden anpassen und nicht der Übende Yoga. Bikram Yoga ist einen Yogaform die sehr starr und unflexible ist. Man überlebt es oder bleibt auf der Strecke.

Ultimatives Yoga ist persönlich, gesamtheitlich und integrativ, wie es ursprünglich gedacht war.

Schau mal bei www.yoga-ayurveda.at


anonym
beantwortet von einem Gast am 26. Oktober 2006 19:12
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Bei jeder Art von Hatha yoga, sei es ruhiges Hatha, oder auch Ashtanga oder Power yoga, wärmt man den Körper mittels Sonnengrüße auf. Bikram könnten böse Zungen als "Yoga für Faule" bezeichnen, denn es wird darauf verzichtet und man steigt gleich mit den Asanas ein. Wem´s gefällt.... Ich persönlich fand es ziemlich eklig in einem Teppichraum! auf dem zugegebenermaßen die Matte liegt (aber es geht noch genug Schweiss daneben) Yoga zu praktizieren. Bei drei Versuchen bin ich 3x danach ziemlich krank geworden. für mich war es offensichtlich nicht das richtige.... PS Bikram Yoga wird manchmal auch "Hot Yoga" genannt. Viel Spaß beim ausprobieren

Caprice www.aspiriayoga.de


anonym
beantwortet von einem Gast am 7. November 2006 11:08
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hallo, es sind ja schon einige Kommentare abgegeben worden... Ich habe folgendes zu sagen: in Indien übt man Yoga zum Sonnenaufgang, da würde kein Yogi auf die Idee kommen, in der Mittagshitze anstrengende Asanas zu üben; es ist nicht Sinn und Zweck des Yoga durch bestimmte Umstäde ( in diesem Fall Hitze ) schnelle körperliche Erfolge im Yoga zu erzielen. Leider "verliert" man bei Bikram-Yoga gerade als Anfänger in der Hitze des Gefechtes ein wenig das Körpergefühl und überdehnt den Körper. Mein Tip: wenn es schon Bikram-Yoga sein soll - bitte erst nach etwas Erfahrung in Deiner Yogapraxis ( sollten min. 6-8 Monate regelmäßiges Üben sein ) Viel Spaß beim Üben Namastè Ogün


anonym
beantwortet von rachel am 4. Mai 2006 14:51
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das Besondere am bikram yoga ist, dass die Übungen bei ca. 40 Grad Hitze gemacht werden. beim bikram yoga ist der Körper somit biegsamer und die Übungen effektiver. eine bikram yoga Sitzung dauert ca. 90 Minuten und ist unglaublich anstrengend. außerdem verliert man sehr viel Flüssigkeit. Angeblich soll das die Entschlackung des Körpers fördern. Die Übungen sind auch etwas dynamischer als beim hatha yoga.



anonym
beantwortet von hedda am 4. Mai 2006 14:56
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bikram yoga ist übrigens eine Form von Hatha Yoga und besteht immer aus 26 Körperübungen und 2 Atemübungen. Mittlerweile ist bikram yoga recht etabliert und in fast jeder großen Stadt gibt es Kurse. bikram yoga ist übrigens sehr gut für die Durchblutung und die Gelenkigkeit. Schon bei zweimal die Woche wird man schnell eine positive Veränderung des Körpers feststellen. Übrigens auch super zum Stressabbau, aber das ist ja bei allen Yogaarten der Fall.


anonym
beantwortet von faride am 20. April 2008 19:28
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Der Unterschid ist bekanntlich die Temperatur. Ein entscheidender Unterschid ist aber auch, das die Übungen nicht fließend sind, sondern jede Übung wird zwei Mal ausgeführt und sollte 30 Sekunden bzw. eine Minute lang gehalten werden. Das macht ja nach dem starke Rücken- oder Oberschenkelmuskeln und dehnt den Körper wunderbar. Die Raumpemeratu von ca. 40°C ist gewöhnungsbedürftig, vehilft aber zu deutlich besserer Dehnbarkeit und mmindert das Verletzungsrisiko. Ein weiterer Vorteil, die Übungen sind so angelegt, das sie für Anfänger wie Profis gleichermaßen durchführbar sind und jeder an seine persönlichen Grenzen stößt. Ich hatte die Möglichkeit für acht Monate Bikram Yoga in New York machen zu können. Je öfter ich zum Yoga gegangen bin, um so mehr hat es mir gefehlt, wenn ich mal keine Zeit hatte. Leider hat noch niemand in Köln ein Bikram Yoga Studio aufgemacht:-(


anonym
beantwortet von chewbacca am 17. September 2008 00:23
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ich habe soeben meine erste Bikram-Yoga Stunde, bzw. 90 Minuten gemacht und mein vorläufiges Fazit:

Bikram-Yoga ist ein Fake!

Mal abgesehen von den unangenehmen hygienischen Bedingungen sind die 40 Grad viel zu viel um effektiv Sport zu treiben, wenn man dieses als Nordeuropäer nicht gewohnt ist. Bikram-Yoga ist eine Belastung für den Kreislauf und setzt durch die Hitze die (Muskuläre)Trainingsintensität automatisch herab, was gerade für untrainierte Personen nicht gut ist. Als Sportler steht mir für das Training Energie X zur Verfügung, die natürlich durch die Hitze verringert wird, und somit auch nicht mehr für die Muskelarbeit zur Verfügung steht. Da aber auch bei der Verbleibenden Muskelarbeit wiederum zusätzliche Wärme entsteht muß der Körper auch noch mit ihr fertig werden.

Auch für Yoga-Anfänger ist Bikram nicht der richtige Weg um Yoga kennenzulernen, da die Asanas in zu schneller starrer Abfolge eben nicht geübt werden, sondern nur ausgeübt werden. Dadurch das nur 26 Asanas zur Verfügung stehen ist es nicht nötig verschiedene Levels anzubieten, was für den Lehrer und den Studiobesitzer ein Vorteil sein kann (weniger Aufwand), ist für die Schüler meines erachtens ein klarer Nachteil.

Was nach der Yoga-Stunde bleibt ist der scheinbare Eindruck etwas getan zu haben, da man viel geschwitzt hat.

Grundsätzlich scheinen die meisten Yoga-Praktizierenden in den Kursen eher unsportliche Menschen mit großen körperlichen Problemen, die Glauben Yoga sei die Lösung für ihre Probleme. Die dann Jahrelang Yoga praktizieren ohne einen wirklichen durchschlagenden Erfolg, außer vielleicht der Erhaltung des Status Quos oder einer subjektiven Steigerung des Wohlbefindens.

-Diesen Menschen möchte ich an dieser Stelle mal folgendes ans Herz legen, auch wenn das in dieser degenerierten Nachkriegs- Konsumgesellschaft nicht dem Zeitgeist oder der sogenannten "Philosphie" des Yogas entspricht:

OHNE FLEIß, KEINEN PREIß !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wenn Ihr euer FETT loswerden wollt, müsst ihr erstmal eure Ernährung umstellen und Cardio-Training machen! - und dazu braucht man keine ENTSPANNUNG sonder FLEIß und DIßZIPLIN!

...

denn durch das "RICHTIGE" praktizieren stähle ich nicht nur meine Muskeln, sondern auch meine WILLENSKRAFT, was mir wiederum hilft bei anderen Dingen wie zum Beispiel Disziplin für Ernährung und (langweiligen) Cardio-training.

Ich wette, das die meisten Yogalehrer ihre Schüler für ...halten, dieses aber natürlich nicht äußern sondern das Gegenteil predigen: IHR SELBST SEIT DER MAßSTAB! Aber komischerweise genügt Ihr Waschlappen euch nicht selbst sondern stattdessen tragt euer Geld zu euren GURUS, die genau das sagen was ihr hören wollt.

Tja, ich wünsch euch allen beste Entspannung ...


anonym
beantwortet von chewbacca am 17. September 2008 01:21
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Nachtrag:

"bikram yoga ist übrigens sehr gut für die Durchblutung und die Gelenkigkeit. Schon bei zweimal die Woche wird man schnell eine positive Veränderung des Körpers feststellen. Übrigens auch super zum Stressabbau, aber das ist ja bei allen Yogaarten der Fall."

Natürlich wird der Körper bei jeder körperlichen Antsrengung durchblutet, wieso aber bei Bikram-Yoga mehr als bei anderen Sportarten? Ich würde als Laie (bin Sportler und kein Sportmediziner) behaupten es Verhält sich gerade umgekehrt, da die Muskuläre Arbeit inclusive der Herzfrequenz geringer sein muß als bei anderen Yoga Formen zumal im Vergleich zu Cardiotraining bei normalen Temperaturen.

Ich unterstelle mit Gelenkichkeit ist die Dehnfähigkeit der Muskeln gemeint und antworte:

Aus eigener Erfahrung als Sportler kann ich sagen, das eine durch leichte Muskuläre Arbeit bewirkte Durchblutung/Aufwärmung derselbigen als Vorbereitung auf Dehnung unablässig ist, genauso wie plötzliche Kälte (vor allem Wind und Zugluft) kontraproduktiv ist für die Dehnung und Flexibilität und ich Glaube das gerade untrainierte Menschen, deren Muskeln leichter willkürlich durch Kälte Verspannen/Kontrahieren diese negative Ehrfahrung bestätigen können und fälschlicherweise Schlußfolgern das übermäßige Wärmezufuhr von außen die Muskulatur besser auf eine Dehnung/Training vorbereiten könnten als Muskuläre Arbeit. Ich möchte hinzufügen, das ich keinen professionellen Trainer oder Sportler kenne, der einen Saunagang als Vorbereitung auf Training/Dehnung empfehlen/machen würde. Ich empfehle jeden Menschen der Muskuläre Probleme/Verspannungen hat diese und deren Antagonisten lieber locker zu Trainieren als nur Wärme von außen zuzuführen, da bei der passiven Wärmezufuhr weniger Durchblutet also "Entschlackt" wird als bei der aktiven Durchblutung durch Muskelarbeit. Macht jeder Profisportler genauso, nennt man aktive Regeneration.

Natürlich wird eine untrainierte Person eine Veränderung verspüren durch Bikram-Yoga, da natürlich auch bei Bikram-Yoga Arbeit verrichtet wird, daß ist aber nicht die Frage, sondern vielmehr: was ist effektiver?

STRESS: ich kann das geseier vom Stressabbau nicht mehr hören. - das Wort STRESS stresst mich fast genauso wie ENTSPANNUNG.

ENTSPANNUNG erreicht man durch ANSPANNUNG, man könnte auch sagen durch Anstrengung oder auch ARBEIT. ...

Also Leute ich wünsch euch allen ehrlich das Beste (Training) und lasst euch mal von der Fitness- bzw. Wellnessindustrie genausowenig verarschen wie von euren Ärzten und der Pharmaindustrie.

p.s jedes einzelne meiner Worte beschreibt meine eigene subjektive Meinung und wers besser weiß bitte hier posten, freue mich auf jede auch polemische Antwort.


anonym
beantwortet von Greggan am 22. März 2009 10:49
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ja! definitiv! hatte zwei jahre dynamisches Hatha Yoga mit einer erfarhrenden Iyengar Lehrerin trainiert. Danach habe ich mit Bikram begonnen. Es kommt auf die Lehrer und das Studio an. das Konzept ist genial. habe in Malmö, Schweden das beste Studio gefunden. Die Lehrer dort sind sehr offen und die Studiobedingungen fantastisch. Mittlerweile bin ich wieder zu eigener Praxis übergegangen und kombiniere die Bikramübungen mit Yin Yoga. Bikrams konzept ist so gut weil es klassische Hatha Asanas unverändert in einer sehr intelligenten Anordung zusammenfasst. Jede Ûbung bereitet die folgende vor. Man muss dazu nicht vortrainiert sein- Ein merkbarer körperlicher Effekt stellt sich vor allem im untrainierten Zustand nach 2 Stunden innerhalb einer Woche ein. Die Wärme macht es möglich, vor allem für Anfänger, überhaupt gut in die Asanas gehen zu können, so dass sie ihre Wirkung auf den Körper ausüben können. Nach einer Stunde kann man noch nicht viel darüber sagen-mindestens 2 sollte man schon machen, bevor man sein Urteil darüber abgibt. Oft zieht es Menschen zu Bikram Yoga, die schwerwiegende chronische Rückenprobleme haben und dadurch vollständig gesunden können. Wie gesagt, guter Lehrer-fleissiger Schüler der ohne Erwartungen an die Sache geht-effektives Yoga. Vorteil mit Bikram, die Serie und am Ende auch die äusseren Bedingungen: man wird gezwungen ruhig und dem Asana entsprechend zu atmen und ganz und gar ohne Gedankenabschweifungen bei der Sache zu bleiben. Nachteil, man ist abhängig vom Studio. Aber man merkt selbst, es gibt Perioden, in denen man viel ins Studio gehen kann und solche wo man lieber für sich übt-ohne Wärme geht auch, setzt aber Erfahrung und Trainiertheit voraus. An sich ist Bikram die beste Basis die du Dir schaffen kannst auch für die anderen Yoga Formen. Die Bikram beginner's class ist kein neuer Wellness Kram sondern eine Zusammenstellung therapeutsicher Asanas, die nach den allgemeinen Bedürfnissen der modernen westlichen Menschen angordnet wurden. Bikram erhielt den Lehrauftrag dieser Ordnung durch seinen Guru Bishnu Gosh, der selbst einer der bedeutensten Yoga-Therapeuten Indien's war. Die 26 Asanas sind ein Auszug aus den klassischen 84 (schau mal bei tonysanchezyoga.com rein-ein ehemaliger Bikram Schüler, der seinen eigenen Weg ging). Ansonsten ist Yin-Yoga auch ne tolle Sache (paulgrilley.com)sehr intelligentes Konzept, nach anatomischen Gesichtspunkten und der Perspektive der Lehre von den Meridianen. Es gibt leider auch Bikram Stuios die nur Kohle machen wollen, aber man kann sich seine Lehrer nicht immer aussuchen. Viel Spass beim Ausprobieren. Es gibt viel zu entdecken! Liebe Grüsse, Gregor


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Nach dem Erfinder, dem indischen Yogalehrer Bikram Choudhury, benannt. Die schweißtreibendste Art des Yoga, in bis zu 40 Grad warmen Räumen; dabei sind Muskeln und Sehnen besonders geschmeidig. Wegen des enormen Flüssigkeitsverlusts braucht der Übende unbedingt einen stabilen Kreislauf.




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