Frage von Spronta, 60

Ist Betreutes Wohnen eine Option?

Hallo Leute,

ich komme direkt zur Sache: Eine Freundin von mir hält es zu Hause einfach nicht mehr aus. Sie ist 19 und wurde ihr Leben lang von ihrem Vater wie Luft behandelt. Er redet mit ihr nur dann, wenn sie irgendwas machen soll, und dann auch noch in einem so herablassenden Ton. Sie hat so gut wie nichts, da ihr Vater, trotz abgeschlossener Ausbildung, zu faul ist um sich um einen Job zu kümmern und stattdessen den ganzen Tag vorm PC sitzt. Er kümmert sich nicht darum, dass sie immer tiefer in eine Depression sinkt und schafft es mindestens einmal die Woche sie zum Weinen zu bringen. Zuletzt hieß es, ich zitiere "Weil du[[die Freundin]] keinen Job hast nagen wir am Hungertuch, ich musste Mitte des Monats anfangen zu stopfen[Zigaretten]! Das musste ich sonst nie!".

Genau, er beschwert sich, dass er sich keine aktiven Zigaretten leisten kann weil sie nicht arbeiten geht. Und warum tut sie das nicht? Weil er ihr jegliche Motivation genommen hat. Egal was sie tut, er findet immer irgendetwas wegen dem er sie anbrüllen kann. Sie muss da raus, aber ohne Schulabschluss eine Arbeit zu finden bei der sie genug für eine Wohnung verdient ist schwer. Vor allem bei dem Umfeld dem sie ausgesetzt ist.

Deswegen kam uns die Idee Betreutes Wohnen. Dazu auch meine Frage, ist das eurer Meinung nach der richtige Weg? Und kann man da überhaup ohne weiteres aufgenommen werden? Wie läuft das ab? Was müssen wir beachten? Habt ihr sonst noch Tipps?

Schon einmal Danke im Vorraus! :)

Antwort
von amike, 46

Ich halte es für eine bessere Idee eine Ausbildung zu beginnen. Vielleicht in der Gastronomie, da gibt es immer freie Stellen und sehr oft die Möglichkeit vor Ort zu wohnen.

Überlegt euch das mal und schaut euch nach freien Stellen in der Region um.

Kommentar von Spronta ,

Das versuchen wir auch schon, wir haben mit Sicherheit schon 50-60 Bewerbungen geschrieben, aber alles Absagen :/

Kommentar von amike ,

Manchmal ist es besser, wenn man sich persönlich vorstellt - nehmt die Bewerbung mit und geht direkt zur Rezeption.

Kommentar von Spronta ,

Ist auch schon oft genug der Fall gewesen, wir sind den ganzen Tag durch die Stadt gelaufen und haben bei zig Geschäften etc. gefragt aber es kam immer nur "Nein".

Kommentar von amike ,

Sie könnte auch ein Freiwilliges Soziales Jahr machen - da kann man auch an einigen Stellen vor Ort wohnen.

Kommentar von Spronta ,

Daran habe ich gar nicht gedacht! Danke für dne Tipp :)

Antwort
von Kandahar, 40

Sie ist 19, also volljährig. D.h. sie sollte sich schnellstens einen Job suchen und dann ausziehen. Das Jugendamt ist hier nicht mehr zuständig.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten