Frage von Kariiiiiiiiin, 273

Ist bei mir die Vermutung "Ich könnte Autismus haben" berechtigt. Ich weiß eine Ferndiagnose ist schwer bzw. kaum möglich?

Guten Tag zusammen,

heute gab es in der Schule Zeugnisse. Ich belege derzeit die 12. Klasse eines Gymnasiums und bin 18 Jahre alt. Mein Zeugnis fiel schlecht aus: Deutsch 5 Punkte (4), Englisch 6 P. (4+), Französisch 9 P. (3+), Geschichte 5 P. (4), Mathematik 15 P. (1+), Chemie 15 P. (1+), Physik 10 P. (2), Biologie 10P. (2), Informatik 13 P. (1-), Wirtschaftslehre 10 P (2-), Religion 5 P. (4) und Sport 8 P. (3)

Mein Selbstbewusstsein ist gleich Null. Ich rede kein Wort außerhalb vom Unterricht mit den Leuten dort. Auf mich geht auch keiner zu. Früher hab ich oft versucht jemanden anzusprechen, es war immer dasselbe, ich hab geredet und keine Antwort bekommen. Vermutlich hören sie mich nicht, weil ich zu leise rede. Hab es mittlerweile aufgegeben, trotzdem wünsche ich mir nix mehr als "dazuzugehören". Abends weine ich oft, wenn ich alleine bin, fühle mich einsam und weiß nicht weiter.

Bin ziemlich gut im Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Bereich. Dort habe ich auch meine besten Noten, wie man sehen kann. Im Unterricht sitz ich ganz vorne alleine und die Leute verstehen mich oft nicht. Mein Lehrer wiederholt mein gesagtes oft. In meinen Lieblingsfächern trau ich mich dann ein paar mal pro Stunde aufzuzeigen. In Geschichte, Sprachen und Religion sage ich selten etwas. Wenn ich mich mehr trauen würde, hätte ich bessere Noten. Meinen Eltern sind gute Noten sehr wichtig, damit aus mir "was vernünftiges wird", wie mein Vater oft sagt.

Mathe macht mir Spaß. Ich beschäftige mich viel und gerne mit Zahlen. Lebe manchmal in meiner eigenen Welt, die sich rund um Mathe und Zahlen dreht. Dabei bin ich vollkommen von der Außenwelt abgegrenzt und sitze alleine in meinem Zimmer.

Ich hab keine Freunde. Kann auf Fremde Menschen nicht zu gehen. Es gibt Situationen, in denen ich gerne reden würde, allerdings kein Wort "rauskriege" - wie eine Blockade. Ich habe oft Tagträume und denke viel nach.

Wäre Autismus möglich? Und wie soll ich vorgehen, um "glücklich" zu werden, ohne Suizidgedanken. Ich weiß, ich bin "anders" und spiele manchmal mit dem Gedanken das Leben wegzuwerfen. Es gibt niemanden der mich mag, also würde es auch niemanden interessieren.

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Antwort
von marychase, 121

Ich glaube nicht, dass du Autismus hast. Deine Probleme sind ja vor allem, dass du leise redest, schüchtern und sehr gut in Mathe bist.

Ich denke, oder bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass dir bei den ersten zwei Problemen ein Psychologe helfen kann. Warum solltest du alleine mit deinen Problemen kämpfen, wenn es Menschen gibt, die extra ausgebildet sind für eben solche Probleme? Mein Vater ist Psychologe und er hat recht oft Patienten mit ähnlichen Problemen und schlimmeren. Es ist keine Schande, in Therapie zu gehen und du bist bei weitem nicht der/die einzige. Viele Psychologen können dir auch mit deinen Lernproblemen in den anderen Fächern helfen, wobei deine Noten da auch nicht der Weltuntergang sind. Außerdem wird eine Theapie oft von der Krankenkassen gezahlt :)

Und dein "Mathe-Problem" ist meiner Meinung nach kein Problem, sondern eher eine tolle Begabung. Du würdest gerne in allen Fächern gut sein (das kenn ich von mir), aber das musst du nicht. wenn du das Abi hinter dih bringst, spezialisierst du dich einfach auf deine Begabungen. Solche Menschen sind gesucht, Menschen, die eine Sache besonders gut können.

Ich finde nicht, dass deine Beschreibung zu Autismus passt (ich bin kein Profi). Autisten merken vor allem nicht, wann welches Verhalten passt. In meiner Stufe ist einer mit Asperger-Autismus. Er haut immer Mathe-Witze raus und merkt einfach nicht, dass er damit oft einfach nervt. Du merkst ja, dass du dich "anders" fühlst, das heißt, du kannst dein Verhalten reflektieren und das würde meiner Meinung nach schon gegen Autismus sprechen. Du bist wahrschinlich einfach ein bisschen introvertiert, aber erstens ist das keine Krankheit und zweitens kann dir, wenn du das möchtest, ein Psychologe oder sonst wer damit helfen.

Du bist ja bald raus aus der Schule. Wenn du studierst, lernst du neue Leute kennen und vielleicht triffst du jemanden, dem es ähnlich geht wie dir. Dann fühlst du dich auch nicht mehr allein mit deinem Problem :)

Was Suizidgedamken angeht: Bitt lass das. Ich weiß, dass das nicht so einfach geht, ich hatte lange selbst welche, aber jetzt bin ich froh, dass ich noch lebe, weil sich einfach vieles verändert und deine Situation wird sich auch ändern, oder du kommst mit ihr klar, da bin ich mir sicher :)

Ich wünsche dir alles Gute!!! :)

Antwort
von Failea, 137

Als Laie würde ich sagen: "Voll"-Autist würde ich persönlich ausschließen, das wird meist schon früh erkannt, auch hättest du dann sehr wahrscheinlich das Gym nicht gepackt. 

Aber Asperger könnte ich mir vorstellen, das gehört zu dem Autismusspektrum, ist aber weniger stark ausgeprägt....

https://de.wikipedia.org/wiki/Asperger-Syndrom

Letztendlich wirst du zu einem Fachmann gehen müssen, wenn du eine Diagnose gestellt oder ausgeschlossen haben willst.

Antwort
von halbsowichtig, 88

Zusammengefasst: Du bist super in interessanten Fächer, dafür schlechter in langweiligen Fächern. Weil dir Kommunikation nicht liegt, findest du keinen Anschluss bei Gleichaltrigen.

Meine Einschätzung: Das kann verschiedene Gründe haben. Einer davon ist Autismus. Ein anderer ist Hochbegabung mit gesunder Introvertiertheit. Noch ein anderer ist, dass du vielleicht früh aus der Klassengemeinschaft gefallen bist, weil du als Kind ungewöhnlich leise warst. Das sind nur drei Beispiele für Ursachen, wegen denen du so geworden sein könntest.

Mein Rat: Mach in aller Ruhe das Abitur und such dir einen Studienplatz. Erst dann hast du den Kopf frei, um dir Gedanken über Diagnosen zu machen. Vielleicht wird sowieso alles anders, wenn du an der Uni mit Gleichgesinnten zusammen bist, mit denen du vernünftig über Mathe statt Mode plaudern kannst.

Kommentar von Imightansweryou ,

Ok also erstmal ist das 1. keine zusammenfassung, sondern eine eigene meinung (siehe "langweilige/interessante fächer") und 2. würde ich das nicht als gesunde introvertiertheit bezeichnen, wenn man so wenig kontakt zu anderen menschen hat, dass man davon ausgeht, dass es eh niemanden interessieren würde, wenn man sterben würde. Man muss ja keine freunde in der schule, aber dafür vielleicht außerhalb haben.

Expertenantwort
von DottorePsycho, Community-Experte für Psyche, 112

Klar, könntest Du haben. Könntest. Könnte aber auch ein Schnupfen sein.

Von dem, was Du hier schilderst, liefert nichts einen hinreichenden Anfangsverdacht, also nichts, das rechtfertigen würde, Dich in Deinem Verdacht zu bestärken.

Es ist am wahrscheinlichsten so, dass Du eine gute und plausible Erklärung suchst für die Probleme, die Du ganz offensichtlich im Alltag hast. Hättest Du diese Erklärung - und sei es eine Diagnose einer doch recht erheblichen "Geschichte" - wärest Du womöglich sogar erleichtert.

Aus meiner Schulzeit kenne ich noch einige Mitschüler, deren Talente ähnlich gelagert waren wie Deine. Mathe, Physik, Informatik TOP, der Rest war Quälerei. Und meistens ziemlich nerdig, wenngleich wir den Ausdruck damals nicht kannten. Aus allen ist später was geworden.

Man muss auch wirklich nicht überall gut sein, um im Leben etwas zu erreichen. Du hast Deine Spezialisierung und wirst in genau diesem Bereich erfolgreich sein. Viel bedenklicher finde ich die Schüler, die NICHTS besonders gut können und sich für NICHTS interessieren - ausser vielleicht Party. Selbst aus denen kann was werden. :-)

Mein Tipp:

  1. Sieh zu, dass Du in Deinen schwachen Fächern immer mindestens Deine 5 Punkte hast. Mach Dein Abi und dann starte durch in einem Deiner Spezialgebiete!
  2. Wenn Deine Eltern es finanziell unterstützen können, such Dir einen guten Coach, der Dich darin trainiert, wie soziales Miteinander auch für Dich zugänglich wird. Das ist gar nicht so schwer.
  3. Deine Eltern wären unglücklich, wenn Du "Schluss" machst.
Kommentar von hindx ,

Also was du da schreibst  ist ziemlich abwertend. Man darf nicht vergessen: Nicht jeder mensch hat die gleichen chancen. 

Kommentar von DottorePsycho ,

Tut mir sehr leid für Dich, wenn DU es abwertend findest. Das ist es aber nicht. Nicht im grringsten. Mindestens 7 Leser vor Dir fanden meine Antwort lobenswert.

Bitte ziehe in Betracht, dass Dir irgendeine Passage meines Textes einfach nur einen Knopf gedrückt hat, Dich reaktiviert hat, weil DU da einen wunden Punkt hast.

Kommentar von hindx ,

Klingt  sehr eingebildet was du in der letzten zeile oben geschrieben hast. 

Kommentar von DottorePsycho ,

Na dann wollen wir doch mal präzisieren, auch auf die Gefahr hin, dass Du DAS jetzt auch eingebildet findest:

Worauf bilde ich mir denn in diesem letzten Absatz etwas ein?

Nur um sicherzustellen, dass wir vom selben Text reden, ich vermute, Du meinst das hier:

"Viel bedenklicher finde ich die Schüler, die NICHTS besonders gut können und sich für NICHTS interessieren - ausser vielleicht Party. Selbst aus denen kann was werden. :-)"

Dass ich hier mein Bedenken ausdrücke, dürfte wohl ein gutes Recht sein. Nichts daran ist abwertend. Und - das bitte ich zu beachten - ich rede nicht über Menschen mit schlechteren Startbedingungen, sondern über Menschen, die nichts damit anfangen, was sie haben - egal was oder wieviel das ist. Abwertend ist hier gar nichts formuliert.

Schlussendlich war meine Intention, dem Verfasser der Frage weiterzuhelfen, indem ich seine Sicht auf die Dinge ein wenig graderücke. Was Du da lesen kannst, ist quasi eine stark verkürzte "therapeutische Intervention".

Wenn sie Dich nicht erreicht, dann liegt das daran, dass sie nicht für Dich geschrieben wurde. Wenn Du Dir aber die Frage nochmal genau durchliest und danach meine Antwort neu bewertest, kommst Du vielleicht zu dem Schluss, dass ich mir etwas dabei gedacht habe, genau so zu formulieren.

Kommentar von DottorePsycho ,

Und wenn ich dann in einer anderen Antwort von Dir solche Sachen lese

Ich habe auch asperger syndrom und hass auf die meisten menschen. Kann man ja auch verstehen weil die meisten einfach blöd sind.

wird mir allerdings auch klar, dass ich mir hier vermutlch jedes einzelne Wort hätte sparen können. Denn WER hier abwertend eingestellt ist, wird hier hier ja offensichtlich.

Kommentar von hindx ,

das liegt daran das ich mit alles gut menschen nicht klar komme. 

Kommentar von hindx ,

ok sry. ich sehe es gerade. habe das falsch verstanden WIE du es meintest. ich ging davon aus das du leute mit schlechten startbedingungen  runterziehst und nicht was die leute aus ihrem leben machen wenn sie ausbildung haben und alles. deswegen hatte ich ja geschrieben das nicht jeder die gleichen chancen zu anfang hat. naja ist egal jetzt. 

Antwort
von terrial, 83

Die Antwort hast du ja schon vorweggenommen.

Für einen Schulwechsel ist es leider schon zu spät und an den Noten in den gemeinen Fächern wird sich auch nicht mehr viel ändern, weil du aus deiner Schweigerolle nicht so einfach heraus kommst.

Also musst du dich auf die nächste Phase, nämlich das Studium konzentrieren. Das wird wohl Mathe oder so etwas sein und da wirst du garantiert mehr von deiner Sorte treffen.

Am besten eine Uni möglichst weit weg von zu Hause wählen, auf keinen Fall zu Hause wohnen bleiben, sonst ist es nur wie eine Verlängerung der Schulzeit.

Während des Studiums solltest du dich dann parallel um eine therapeutische Begleitung kümmern. An den meisten größeren Unis gibt es entsprechende Beratungsstellen.

Diagnosen sind letztlich nur Schubladen, die mehr oder weniger gut passen. Dass Dumme beim Autismusspektrum ist, dass es angeblich genetisch bedingt ist und man daher therapeutisch nicht viel machen kann. Also besser nicht zu früh damit hausieren gehen.

Antwort
von SuMe3016, 87

Du solltest dich vllt auch mal über Mutismus informieren und evtl Soziale Phobie. Es muss nicht immer gleich Autismus sein. ABER eine Diagnose kann dir nur der Arzt geben.

Antwort
von ThomasJNewton, 70

Deine Frage deutet zumindest darauf hin.
Viele fragen oder sagen so ungefähr das was sie meinen, und die Zuhörer hören ganz unbewusst den Sinn heraus.

Oder was sie dafür halten!
Ich habe selbst leichten Autismus, und sehe das inzwischen nicht nur als Schwäche oder gar Krankheit.

Obwohl es sich immer wieder bemerkbar macht. Gelegentlich zeigt sich noch meine soziale Inkontinenz.

Aber sowohl mit reiner Schüchternheit (sozialer Phobie) als auch mit autistischen Störungen kann man zu leben lernen.
Vielleicht ist es in deinem Alter kein Trost, dass ich als Knapp-Rentner inzwischen sowohl einen Freundeskreis als auch eine Familie begründet habe.
Alles Menschen, die meine leichten Macken in Kauf nehmen und mögen, wie ich auch inzwischen.
Ich habe irgendwann angefangen, auf die Menschen zuzugehen, und nicht immer mit gutem Erfolg. Ich habe auch einige wenige Feinde für's Leben.

Ich kann natürlich keine Ferndiagnose stellen, ich könnte nicht mal eine Nahdiagnose stellen. Dafür gibt es Fachleute.
Aber ich habe ein gewisse Skepsis, dass keiner dich mag.

Gerade Leute, die auf unverbindliche Art gut mit anderen klarkommen, also mit dem Strom schwimmen, geben es vielleicht nicht zu.
Und wenn jetzt keiner dich mag, dann kannst du dir Menschen suchen, die du magst, und die dich mögen.
Man braucht nicht viele Freunde, sondern gute Freunde. Die man mit ihren Stärken und Schwächen mag, und umgekehrt.
Auf die Verlass ist, und zu denen man nach 10 Jahren den Kontakt wieder aufnehmen kann, als gäbe es keine Zeit.
Bei denen man nicht fragt, was man sagen soll, sondern wo man einfach raussprudelt.

Von diesen Freunden kannte ich in deinem Alter noch keinen, auch weil ich damals nicht die Fähigkeit hatte, eine Freundschaft zu pflegen. Vielleicht könnte ich sie heute wiederbeleben, wird sich zeigen. Vielleicht beim 50. Abi-Jubiläum.

Durch meine ganz schweren Zeiten hat mir nicht zuletzt mein Autismus geholfen. Er hat mich immer mit einer gewissen Distanz auf meine Gefühle blicken klassen.
Und ich konnte Dinge wissen, obwohl ich sie nicht spüren könnte.

Zuallererst die Hoffnung, dass der Mangel auch eine Möglichkeit ist.
Wenn ich etwas vermisse, dann sehe ich ja, dass es existiert. Dass es möglich ist.
Dass es auch für mich möglich ist, das hat sehr lange gedauert. Aber damals hatte ich auch keine Menschen, mit denen ich sprechen konnte.

Jeder, der hier antwortet, ist ein Mensch. Und antwortet als Mensch.
Und ich mag zumindest das an dir, was ich kenne, deinen Respekt, deine Klarheit, deine Ehrlichkeit und deinen Mut.

Und vielleicht ist dies der Punkt, eine Anekdote einzuflechten, die mir schon die ganze Zeit auf der Tastatur liegt, und die nie passte:
Ich erinnere mich an einen Kollegen, der beim auswärtseinsatzbedingten abendlichen Essen- und Trinkengehen die ganze Zeit nervte. Nicht so sehr wegen seiner Themen, sondern weil er immer von einem seiner sehr vielen sehr guten Freunden erzählte.
Und der trotzdem in jedem Projekt Ärger hatte, auch mit Leuten, mit denen man im besten Wortsinn eigentlich keinen Streit haben kann, weil sie umgänglich sind.

Du siehst, wo du hin willst, und noch keinen Weg, dein Ziel zu erreichen?
Aber immer gibt es kleine Entscheidungen auf deinem Weg.
Einfach mal ein Wort sagen. Einfach mal was machen. Und nicht darüber nachdenken, was man hätte sagen können/sollen/müssen.

Und genau das ist der Weg, dein Weg. Immer mit Umwegen, aber letztlich doch der richtige, wenn die Richtung stimmt.
Erst im Rückblick siehst du, dass dein Weg in schwierigem Gelände schon recht gut gewählt war.

Kommentar von DottorePsycho ,

Thomas, ich finde Dich ziemlich einfühlsam. Danke dafür.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Irgendwie ist er auch nicht einfühlsam, denn ich habe nichts gefühlt beim Schreiben.

Ich kann mich aber sehr gut an meine Gefühle erinnern, und ich erkenne Gemeinsamkeiten zur Fragestellerin.

Ich habe gelernt, zwischen Gefühlen und Emotionen zu unterscheiden, und dazu gibt es auch noch Schwachmatenschmalz.

Gefühle fühlt man, in der einzig möglichen Art, körperlich.
Emotionen fasse ich hier mal ganz eigen auf, ich wünsche der Fragestellerin, dass sie ihren Weg indet, ich habe leichte Sorgen, dass sie nicht durchhält, ich mag ihre Frage und hoffe für sie. Das sind Gedanken, ohne dass mich irgendwo was kneift.
Die zigtausend Fehldeutungen würdige ich nicht weiter. Wer nicht fühlt und die Emotionen (in meinem Sinn) nicht ernst nimmt, möge im Sumpf seiner Verlogenheit verrotten.

Es ist nicht so, das ein Autist weniger fühlt. Er kann nur schlecht über Gefühle nachdenken. Oder das gilt nur für mich und einige andere.

Antwort
von derbas, 45

Ich sehe mich da ziemlich gut selbst beschrieben - das hatte ich als Jugendlicher auch. War nicht sooo schön :-(

Ich bin da herausgekommen, indem ich mich im Kanuverein, kirchlich und in der Feuerwehr engagiert habe und mir einen Kreis aufgebaut habe.

Die Ursachen sehe ich bei mir darin, dass ich in bestimmten Bereichen hochbegabt war/bin, aber nicht in der Lage, das zu nutzen. Dazu noch eine Portion soziales...keine gute Kombi. Manche sagen auch dass bei mir eine kleine Portion Asperger dabei wäre. Kann sein, kann auch nicht sein. Letztendlich ist es auch egal, wenn es so ist, sind die Möglichkeiten es zu ändern eh begrenzt, man kann sich aber drauf einstellen.

Ich habe jetzt einen übersichtlichen Kreis von etwa 10 Personen (Familie nicht mitgrzählt) die ich als gute Freunde bezeichnen würde. Auf der Arbeit habe ich es geschafft, meine Aufgaben so zu steuern, dass mir meine Begabung nützt und das ist auch ein Fakt der mir sehr viel Auftrieb gibt. Dass meine Kollegen einfach immer wieder über bestimmte Dinge staunen lässt mich immer wieder schmunzeln.

Das einzige was mir noch fehlt ist der richtige Mann. Aber der kommt auch noch 😜

Fazit: egal ob Autismus oder nicht...du solltest dich aktiv damit auseinandersetzen und reflektieren. Finde heraus, ob du alleine gut damit zurecht kommst oder ob du dir Hilfe suchen solltest. Ich habe damals nie darüber nachgedacht zu einem Psychologen oder so zu gehen. Habe aber vor etwa 15 Jahren eine Frau kennengelernt , die zwar keine Psychologin oder so was ist, aber für Leute die dran glauben als Hellseherin arbeitet. Sie selbst und ich auch sagen dass das mit dem Hellsehen qutsch ist. Aber dadurch hat sie eine sehr gute Menschenkenntnis erworben und konnte mir vieles erklären, wo ich zwar drüber nachgedacht habe aber vieles nicht in fragen formulieren konnte.

Vielleicht findest du ja auch eine solche Person.

Viel Erfolg!

Antwort
von Dahika, 92

Leute lest nicht so viele Psychobücher, die ihr doch nicht versteht. Dann kommen auch nicht so viele Selbstdiagnosen dabei raus.

Antwort
von Dubhelm, 17

ich glaube nicht, dass du autismus hast. Vieles von dem, was du da aufzählst, sind symptome eines kleinen Selbstbewusstseins - und dass du dich, wenn du  oft alleine bist, in deine eigene Zahhlen-Welt zurückziehst, ist eine verstäbdliche reaktion! ich erkenne vieles von meinen (früheren) problemen wieder, und ich weiss mit Sicherheit, dass ich kein Autismus habe... Punkt 1 z b war für 1 Jahr auch so bei mir, danach KLassenwechsel. 

Punkt 2 auch, ausser dass es bei mir Deutsch u Engl ist und nicht Mathe etc. ich sitze - sass - vorne, keiner hört mich, ich getraue mich nie aufzustrecken 

punkt 3 - meine welt bestand aus büchern.

punkt 4 ehrlichgesagt nicht

Durch den Klassenwechsel hat sich bei mir alles geändert. ich bin mit toleranten, offenen, herzensguten menschen zusammengekommenn, menschen, die mir auch die chance geben mich mit einzubeziehen. und wenn ich die chance bekomme, dann gehts eigentlich. ich weiss dass ich sehr wohl was zu sagen hab.

dass ich jetzt in präteritum geschrieben habe, ist, weil es nun immer besser wird.

nicht aufgeben! Zeig dir selbst auf, od frag deine Eltern, was du gut kanns, bilde dir da was drauf ein und setzte gezielt auf das.

red lieber s c h e i s s als gar nichts!

Expertenantwort
von DieChemikerin, Community-Experte für Chemie, Mathematik, Schule, 62

Hi,

erstmal schließe ich Autismus aus...

Du hast deine Stärken klar in Mathe und Chemie. Meine liegen eher bei Chemie, Physik, Latein und Musik.

Ich gehe mal konkret auf deine Äußerungen ein.

Ich belege derzeit die 12. Klasse eines Gymnasiums und bin 18 Jahre alt. 

Absolut normal - ich werde mit 18 sogar noch in Klasse 11 sitzen.

Mein Zeugnis fiel schlecht aus: Deutsch 5 Punkte (4), Englisch 6 P. (4+), Französisch 9 P. (3+), Geschichte 5 P. (4), Mathematik 15 P. (1+), Chemie 15 P. (1+), Physik 10 P. (2), Biologie 10P. (2), Informatik 13 P. (1-), Wirtschaftslehre 10 P (2-), Religion 5 P. (4) und Sport 8 P. (3)

Wer hat dir gesagt, dass das schlecht sind? Deine besten Noten liegen in den schwierigsten Fächern. Ich habe in Chemie, Lebensmittelchemie und Physik 15, dafür in Französisch 08 und in Altgriechisch habe ich 06 Punkte geschrieben. Kein Weltuntergang! Solang du durchkommst, ist das egal - beim Mathe oder Chemiestudium gibt's keinen NC! Ich will später Chemie und Latein auf Lehramt studieren und da gibt es soweit ich weiß keinen NC (zumindest für Chemie nicht). Hol' dein Abi und geh dann in deine Spezialgebiete - wenn du dieses Studium durch hast, nimmt dich jeder mit Kusshand! :-))

Mein Selbstbewusstsein ist gleich Null. Ich rede kein Wort außerhalb vom Unterricht mit den Leuten dort. 

Den Fehler habe ich zu Beginn auch gemacht. Ich wurde über mehrere Jahre hinweg gemobbt, weshalb ich auch kein Selbstbewusstsein besitze. Allerdings habe ich schnell gemerkt, dass in der Oberstufe vermehrt auf das Soziale geschaut wird, weshalb ich zumindest versucht hab, etwas offensiver zu sein. Hat teilweise geklappt, hauptsächlich waren es Rückschläge, weshalb ich nun am gleichen Punkt stehe wie vor einem Semester auch. Versuche, außerhalb Kontakte zu knüpfen - das kostet seine Zeit, aber sogar ICH habe es hingekriegt...und das als Mobbingsopfer (seit ca. 8 bis 9 Jahren).

Auf mich geht auch keiner zu. Früher hab ich oft versucht jemanden anzusprechen, es war immer dasselbe, ich hab geredet und keine Antwort bekommen. 

Das Problem ist, dass du den anderen mit deinem schlechten Selbstbewusstsein ziemlich zeigt, dass du abblockst. Es ist schwer zu beschreiben. Wenn du da sitzt / stehst / etc., innerlich komplett kaputt sage ich mal, wirkst du nach außen oft abstoßend und kalt. Das wurde mir schon oft gesagt. Ich bin eigentlich ein äußerst kommunikationsfreudiger Mensch, allerdings werde ich nie angesprochen, weil ich einfach einen negativen Eindruck auf andere Menschen mache und deshalb keiner was mit mir zu tun haben möchte. Verstehst du, was ich meine?

Vermutlich hören sie mich nicht, weil ich zu leise rede. Hab es mittlerweile aufgegeben, trotzdem wünsche ich mir nix mehr als "dazuzugehören". Abends weine ich oft, wenn ich alleine bin, fühle mich einsam und weiß nicht weiter.

Das kenne ich ziemlich gut. Das ist bei mir genau dasselbe. Du machst dich selbst dafür verantwortlich, dass die anderen Leute so gemein zu dir sind und das ist nicht gut. Individualität finde ich super. Ich bin auch nicht mainstream (bis auf meine Klamotten) und bin eigentlich, wenn es mir gut geht, relativ zufrieden damit. Und diesen Punkt musst du erreichen. Den Punkt, an dem du sagen kannst "JA, ich bin stolz darauf, ich selbst zu sein!" Bis du diesen Punkt erreicht hast, wird es noch lange dauern - wenn du ihn denn mal erreicht haben solltest, wird es dir umso besser gehen. Du gehst positiver durch's Leben und das Gehabe der anderen Schüler kann dir nichts anhaben. 

Bin ziemlich gut im Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Bereich. Dort habe ich auch meine besten Noten, wie man sehen kann. 

Ist bei mir genauso. Latein und Musik springen da etwas raus, aber ich habe zum Beispiel Mathe und Chemie als Leistungskurse und in allen Naturwissenschaften habe ich 15 Punkte (Mathe momentan 11 oder 12, glaube ich). Ich versuche gezielt, meine Stärken zu fördern und da meine Prioritäten zu setzen. Früher wollte ich überall gut sein. Hat sogar geklappt, allerdings hatte ich kaum Freizeit und das ist auch falsch. Ich brauchte einen Ausgleich und dafür riskiere ich lieber schlechte Noten. Hauptsache, ich hab das Abi! Auch, um zu dieser Einsicht zu gelangen, ist es ein langer Weg; ich habe ihn auch noch nicht bis zum Ziel beschritten, aber ein großes Stück liegt schon hinter mir. Ich denke, meine Reist ist nicht mehr weit - versuche nun selbst, diesen Weg zu begehen. Wenn du Hilfe brauchst, hole sie dir - lieber einen breiten und sicheren Weg, als einen schmalen Weg mit Abgrund, in den du beim kleinsten Fehler wieder hinein fällst. Klingt ziemlich philosophisch, aber ich wollte dir nur deutlich machen, dass du von eigener Kraft aus anfangen musst, etwas daran zu ändern. Ich bin deshalb zum Beispiel in Therapie. Na und? Kein Beinbruch! Ich habe immer noch Rückschläge, dennoch habe ich schon viel Positives erreicht, worauf ich sehr stolz bin!

Im Unterricht sitz ich ganz vorne alleine und die Leute verstehen mich oft nicht. Mein Lehrer wiederholt mein gesagtes oft. 

Hab genau das gleiche Problem. Ich rede auch ziemlich leise...das kann man üben.

In meinen Lieblingsfächern trau ich mich dann ein paar mal pro Stunde aufzuzeigen. 

Das allein machen aber keine 15 Punkte aus. Habe in Mathe 11 bis 12 mündlich und das, obwohl ich ziemlich gut mitmache. Aber du weißt ja sicher, worauf es so ankommt. ;-)

In Geschichte, Sprachen und Religion sage ich selten etwas. Wenn ich mich mehr trauen würde, hätte ich bessere Noten. 

Dann versuche irgendwie, das zu üben. Du brauchst in jedem Fall mehr Vertrauen in dich selbst. Ich vermute, dein Problem ist folgendes: Du meldest dich nur, wenn du dir 1000%ig sicher bist. Wenn du dir nicht ganz sicher bist, lässt du es lieber, weil du Angst vor der Reaktion deines Kurses hast. Kann das sein? Das wäre eine Vermutung, die allerdings bei Leuten auftritt, die schüchtern sind. Du brauchst definitiv mehr Selbstbewusstsein.
Ich hatte das Problem in Französisch. Ich habe im ersten Semester kaum geredet. Plötzlich rede ich einfach Französisch, ohne darüber nachzudenken...das hat echt viel verbessert :)

Meinen Eltern sind gute Noten sehr wichtig, damit aus mir "was vernünftiges wird", wie mein Vater oft sagt.

Dein Vater hat nicht zu entscheiden, was DU machen willst. Mein Vater ist früher auch oft ausgerastet wenn ich schlechte Noten schrieb, inzwischen merkt er, dass es keinen Sinn hat, mich deshalb anzublöken und er lässt es. Das Problem ist, dass der Druck oft Vieles verschlimmert. Ich war irgendwann so weit, dass ich nur noch am Lernen war um eine einigermaßen gute Note in Geschichte zu schreiben. In Klasse 10 hatte ich ne 5 geschrieben und mein Vater nur so "Ja, man sieht, dass du keinen Bock hattest - kein Wunder die 5, ich habe Null Mitleid mit dir" und las sich die Arbeit durch ud dachte sich (das hat man an seinem Blick gesehen) "wie dumm ist ie eigentlich?"...ich wollte meinem Vater zeigen, dass ich's kann und lernte, lernte und lernte...schrieb nur eine 3. Bittere Enttäuschung. In diesem Schuljahr habe ich nur einen Abend vorher mal kurz in die Unterlagen geguckt. Was schrieb ich? Eine glatte 1, beste Klausur des Kurses. Inzwischen sagen sich meine Eltern "Hauptsache, das Kind hat ihr Abitur". Und so sollten deine Eltern auch sein. Mein Vater hatte zum beispiel ein grottiges Abitur und kann mich deshalb eher nachvollziehen. Wie sieht es denn bei deinen Eltern aus? Es gibt eben auch die Sorte, die will, dass ihr Kind es besser macht. Dieser Druck macht einen kaputt. Mich hat er jedenfalls kaputt gemacht...pass' bitte auf dich auf und höre icht auf deinen Vater! Hast du Geschwister? Falls ja: Ist er bei denen auch so?

Mathe macht mir Spaß. Ich beschäftige mich viel und gerne mit Zahlen. Lebe manchmal in meiner eigenen Welt, die sich rund um Mathe und Zahlen dreht. Dabei bin ich vollkommen von der Außenwelt abgegrenzt und sitze alleine in meinem Zimmer.

Geht mir so mit Chemie . in Mthe war ich bis zur Oberstufe ganz genau so :-))

Ich hab keine Freunde. Kann auf Fremde Menschen nicht zu gehen. 

Irgendwen wirst du doch haben? Wenn du so einsam bist, ist das wirklich extrem belastend!

Es gibt Situationen, in denen ich gerne reden würde, allerdings kein Wort "rauskriege" - wie eine Blockade. Ich habe oft Tagträume und denke viel nach.

Ich denke auch viel nach und das Problem habe ich auch manchmal, das ist absolut menschlich :)

Wäre Autismus möglich? 

Ich vermute nicht.

Und wie soll ich vorgehen, um "glücklich" zu werden, ohne Suizidgedanken. Ich weiß, ich bin "anders" und spiele manchmal mit dem Gedanken das Leben wegzuwerfen. Es gibt niemanden der mich mag, also würde es auch niemanden interessieren.

Hör' bitte auf, so negativ zu denken, du reitest dich selbst immer mehr in diese Misere! Das sage ich nicht mit böser Absicht, sondern, um dir die Augen zu öffnen und zu helfen. Ich kenne deine Situation ausgesprochen gut und kann sehr gut nachvollziehen, wie du dch fühlst! Allerdings badest du in Selbstmitleid. Ich meine das ganz sachlich. Das Problem habe ich auch oft! Du musst dir irgendwen suchen (und sei es deine Lieblingslehrerin - den Schritt habe ich gewählt), dem du vertrauen kannst. Du brauchst irgendwen, dem du dein Herz ausschütten kannst. Ich würde mir jemanden suchen. Wie du siehst, gibt es einen Weg raus - zu einer Therapie etc. musst du allerdings bereit sein. Sonst funtioniert's nicht. Ich habe schon oft überlegt, die therapie abzubrechen, weil ich zunächst keine Erfolge sah. Einiges hat sich aber doch gebessert. Erstmal muss wer davon erfahren - allein kommt man da selten raus...

Wenn du reden willst, schreib mir gern. Wie gesagt - ich kann deine Probleme und Gedanken gut verstehen. Hoffentlich konnte ich dir mit meiner Antwort etwas helfen und dich sogar vielleicht etwas aufmuntern.

Ich wünsche dir alles Gute - träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum! :)

LG

Kommentar von DieChemikerin ,

Und zum selbstverletzendem Verhalten (da du das als Frage-Tag angabst): Bitte versuche das zu unterlassen. Ich weiß dass das schwer ist, dennoch würde ich versuchen, mich anders abzureagieren.

Antwort
von hindx, 22

Ich habe bekannte die sich genau so verhalten wie du und die haben kein autismus. Man muss nicht immer alles auf diese behinderung schieben wenn man eine zurückgezogene person ist. 

Ich selbst habe asperger-syndrom (autismus) und habe dazu viele tests in der jugendpsychiatrie/klinik machen müssen. Bekam dann meine diagnose. 
Und sei froh wenn du gut im lernen bist.

 Die wenigsten leute mit autismus haben irgendwelche begabungen das sie aussergewöhnlich gut in irgendwas sind. Das sind immer diese typischen klischees zu autismus: Hochbegabung. 
Oder wenn die leute mich immer fragen: Was kannst du denn besonders gut? Das nervt einfach extrem. Lustig sind dann die leute die sagen: Ich würde mein autismus gegen nix anderes auf der welt eintauschen. Das klingt für mich so: Ich würde mein krebs gegen nix eintauschen wollen! total dämlich^^ 

Also mit autismus kann ICH dir sagen wirst du NIEE glücklich sein. Und damit hast du immer irgendwelche probleme im alltag. Man hat immer extreme traurigkeit jeden tag und selbstmordgedanken auch immer.  Das schlimmste ist aber: Egal was man macht man ist nie dazugehörig und wird wie luft behandelt/ auch übersehen oder nicht beachtet. Man fühlt sich ständig wenn man mal draussen ist (zb unter menschen) wie im falschen film. Die umgebungen wo man ist zb. schule/ausbildung/draussen usw fühlen sich immer rau und kalt an. Und man traut sich einfach nie nach draussen zu gehen. man hat immer angst vor anderen menschen ..... es ist schwer zu erklären aber man hat immer so ein zwang das man nicht rausgehen kann obwohl man will. so gehts mir jedenfalls mit autismus.

 

Kommentar von DottorePsycho ,

DU kannst ihm also sagen, dass ER nie glücklich sein wird?

Deine Antwort gehört gelöscht.

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Erstens ist es schrecklich dämlich, jemandem so etwas zu sagen, weil nämlich eine äussert negative Suggestion, die sich hoffentlich niemand zu Herzen nimmt.

Zweitens ist das eine unzulässige Verallgemeinerung, die überhaupt nicht haltbar ist. Schlimm genug, dass Du Dein Leben so empfindest. Hieran solltest Du dringend therapeutisch arbeiten!

Drittens kenne ich ETLICHE Asperger Autisten, die zwar mit ihrer Krankheit umgehen müssen, aber trotzdem sehr sehr glücklich sind.

P.S.: Das hätte ich übrigens auch dann geschrieben, wenn Du meine Antwort nicht kritisiert hättest.

Kommentar von hindx ,

vielleicht habe ich das zu sehr verallgemeinert. ich meine natürlich das viele autisten es so sehen wie ich. ich habe schon mich mit vielen unterhalten/geschrieben die es auch so sehen. und diesen friedefreude eiermännern kann ich eh nix abkaufen. wie kann man damit glücklich sein??? :O vielleicht wenn man von heutiger gesellschaft eine gehirnwäsche bekommt dann redet man sich ein das alles gut sei. also ich kann immer nur die wahrheit sagen. lügen zb kann ich schlecht (was viele gut finden).

Antwort
von EselNase, 77

Eventuell ist es ein Placebo-Effekt. Du solltest trotzallem zu einem Autismusdiagnose-Zentrum in deiner Nähe gehen.

Antwort
von brido, 76

Kann sein (Asperger) ,  suche Kontakt mit Betroffenen über z.B Symptome.ch 

Antwort
von DerBuddha, 44

ich würde dir dringend empfehlen, mit einem facharzt zu reden, denn alles andere ist nur rum gedoktere und bringt überhaupt nichts..............:)

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