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Ist bei Agrar-Rohstoffen ein Ende der Preisspirale in Sicht?

gefragt von cashflowmaster am 30.07.2008 um 20:31 Uhr

Oder heizen die Spekulanten weiter zunehmend den Markt an.

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Mismid
beantwortet von Mismid am 30. Juli 2008 22:26
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Das kann niemand vorraussagen. Preis sind nicht immer logisch. Letztes Jahr hieß es Milch und Milchprodukte müssen preislich massiv angehoben werden wegen der angeblich hohen Nachfrage auf dem Weltmarkt(China, Asien). Die Chinesen können sich unsere Milch gar nicht leisten. Jeder wußte, daß dies ein Erfindung und Lüge war. Wir produzieren in Deutschland 4 mal mehr Milch als wir verbrauchen können und die Weltmarktpreise sind wensentlich geringer als unsere. Deshalb sind die Preise auch wieder gefallen. Da die Bauern aber mehr Geld wollten, sind die Preise wieder gestiegen ohne daß die Bauern 1 Cent mehr bekommen haben. Steigt der Preis lohnt es sich wieder mehr landwirtschaftliche Produkte anzubauen, so daß für Europa die Preise für Nahrungsrohstoffe nicht exponetiell steigen werden.

Kommentar von brunobre am 31. Juli 2008 20:17

Die behauptung dass sich die Chinesen die Milch nicht leisten können mag wohl wahr sein, jedoch gilt es zu berücksichtigen, dass die normale Kuhmilch nicht alle Bevölkerungsgruppen vertragen. Am besten vertragen es diejenigen, die in Gebieten mit Milchproduktion leben. Nur maximal 10% der Chinesen vertragen Milch, im nahegelegenen Indonesien findet man fast gar keinen Menschen der nicht irgendwelche Konzequenzen vom Milchkonsum spürt.


anonym
beantwortet von volvic am 30. Juli 2008 21:30
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Unsere Erde ist rund - und somit begrenzt. Die steigende Nachfrage nach Getreide und die schwindenden Anbaumöglichkeiten treiben die Preise in die Höhe. Um weniger vom Erdöl oder Erdgas abhängig zu sein, werden vermehrt Biogasanlagen geschaffen. Auch der immer mehr steigende Fleischkonsum wirkt sich zunehmen nachteilig aus. Die derzeitige Fleischproduktion von 229.000.000 Tonnen jährlich wird sich bis zum Jahr 2050 auf 465.000.000 Tonnen erhöhen. Die Produktion von Milch voraussichtlich von 580.000.000 Tonnen auf 1.043.000.000 Tonnen. So ist es von Wissenschaftlern vorrausgesagt. Die Nutztierhaltung ist somit ein noch größeres Problem, da sie riesen Mengen von Getreide vertilgen.


anonym
beantwortet von sonic229 am 30. Juli 2008 20:39
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Die Steigenden Preise sind stark von Biogasanlagen, Biodiesel und Biosprit beeinflußt. Da für solche Unterhehmungen viel Ackerland gebraucht wird auf dem dann die anderen Produkte nicht mehr Angebaut werden wird auch das Produkt teurer.


albundysohn
beantwortet von albundysohn am 30. Juli 2008 20:37
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Ich denke mal der Preis geht bis 250 Dollar. Das Angebot verringert sich und die Nachfrage wird größer.


anonym
beantwortet von zahlenmeister am 30. Juli 2008 20:35
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Kein Ende der Preisspirale in Sicht. Gründe: Tendenziell verringert sich die Anbaufläche pro Kopf der Weltbevölkerung. Dazu kommen der steigende Wohlstand in vielen aufstrebenden Nationen wie Indien und China. Und nicht zuletzt die neuen Biotreibstoffe.


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