Frage von Lhofrath, 343

Ist baschar al assad wirklich so schlimm oder ist das nur westliche propaganda und assad ist gut(bezüglich Menschenrechte zB)?

Antwort
von andre123, 332

Ein lupenreiner Demokrat ist er nicht. Auch Meinungsfreiheit etc sind nicht auf einem wünschenswerten Niveau. Aber im Vergleich zu den meisten anderen Staaten der Region allen voran unserem "Partner" Saudi Arabien immer noch leidlich akzeptabel und sicher besser als das was die sogenannten  vom Westen unterstützten "gemäßigten Rebellen" nach einem Sieg planen.

Also in jedem Fall das aktuell kleinere Übel.  Da gibt es weitaus schlimmere Verhältnisse in anderen Ländern , die aber anscheinend im Westen keinen zu stören scheinen.

Kommentar von andre123 ,

Das  die Verhältnisse in Syrien so dramatisch nicht gewesen sein können, sieht man auch daran , das es in all den Jahren der Assad-Regierung  nur sehr wenige Flüchtlinge gab. Aktuell fliehen die wohl eher vor der Opposition. ( damit meine ich natürlich nicht den kleinen Teil , der wirklich demoratische Reformen will, sondern die sogenannten "gemäßigten Rebellen", die sich vom IS kaum unterscheiden)

Antwort
von voayager, 305

Lupenreine Demokraten findest du in fast keinen orientalischen Staat, wie überhaupt in Trikonststaaten oftmals nicht weit her ist in Sachen Demokratie und Menschenrechte. Assad vertritt eine Linie, in etwa wie die seines Vaters, also seines Amtsvorgängers. Seiner Zeit war der Westen nicht so wild drauf Assad senior zu entmachten.

Merke. Führungsschwäche ist bei einem anti-imperialistischen Staat oftmals das Startsignal für eine militärische Intervention, gewisser NATO-Staaten, da nun Morgenluft gewittert wird.

Antwort
von GermanMuslima95, 127

As*sad ist nicht nur schlimm, er ist ein Menschenverachtender Tyrann, der sich selbst für Gott hält und seine eigene Bevölkerung ab*schlachtet.

Letztens konnte es gelingen seinen privaten Computer zu hacken und weißt du, was er macht während tausende von Leuten sterben?

Er schaut Por nos und seine Frau kauft Schuhe für tausend Dollar.

Antwort
von eleteroj, 288

hallo Lhofrath, in Syrien geht es längst nicht mehr um ethische Fragen, also guter Assad böser Assad. Assad als Person: er hat Medizin studiert und war für ne politische Karriere weder vorgesehen noch geeignet. Die Fronten in Syrien verlaufen zwischen Alewiten einerseits und Sunniten andererseits. Es ist aber ein Konflikt, dem man besser den Titel "Stellvertreterkrieg" gibt. Denn die USA hatten grösstes Interesse daran, Syrien in seinem bisherigen Bestand zu destabilisieren. Das bisherige Syren war ein laizistischer Staat mit einer alewitischen Führungsschicht. Sollten die "gemässigten" Rebellen (mithilfe der USA) in Damaskus die Macht erobern, gibt es a) ein Gemetzel an den Alewiten und b) ensteht ein weiteres schwaches, sunnitisch dominiertes Gebilde in dieser Region. Was die Einhaltung der Menschenrechte anbetrifft: es gibt weltweit nicht ein einziges islamisch dominiertes Land, in dem unsere Werte wie etwa "Menschenrechte" etwas gelten würden. Islam heisst Unterwerfung und ist die Ideologie der Gewaltverherrlichung. Sure 2 oder die Sure "Die Kriegsbeute". Also ein laizistisches Syrien, mit etwas weniger Islam, ist sicher ein Syrien mit der Chance zu mehr Menschenrechten. Die Person von Assad ist da eher sekundär, denke ich :)

Antwort
von isthatsuli, 263

Jeder, der Kriege führt, bei dem unschuldige Zivilisten ums Leben kommen, ist für mich ein Mörder und somit böse.

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