Ist barfen notwendig oder geht auch gutes nafu?

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13 Antworten

Natürlich kann man einen Hund auch gut ernähren ohne zu barfen. Das mag zwar artgerecht sein, aber es ist auch eine Modeerscheinung der letzten Jahre - plötzlich redet einem jeder ein, dass Hunde nur so ernährt werden sollten.

Ein Hund ist weder ein Wolf noch ein wildes Tier -  und es hat in den letzten Jahrzehnten seit es Industriennahrung für Hunde gibt, auch wunderbar geklappt, damit ein gesundes langes Hundeleben zu sichern.

Natürlich gibt es viel Mist auf dem Mark und extrem minderwertige Qualitäten, aber genauso gut auch Futter mit sehr hohem Fleischhanteil, das auch von Züchtern verwendet wird.

Ich habe für meinen Hund immer zusätzlich auch gekocht, einen großen Topf Suppenrindfleisch,Gefügel und Gemüse, und dann mit der enstandenen Brühe zusammen portionsweise eingefroren; das gabs dann zusammen mit Trocken oder Dosenfutter gemischt - mit Rohfleisch hätte ich meinem Cocker jedenfalls nicht kommen dürfen, das klappte absolut nicht.

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Kommentar von friesennarr
06.02.2016, 18:53

Barf ist keine Modeerscheinung, sondern ein Zurückdenken an artgerechte Ernährung vom Tier, wie es vor 60/ 70 Jahren immer normal war. Rohes Fleisch und Tischreste waren schon immer das Futter vom Haushund. Und komischerweise wurden sie älter damit, als heute mit der Trockfütterung.

Ein Hund ist kein Wolf, das ist richtig, aber sein Verdauungstrakt sieht noch ganz genauso aus wie bei seinen Vorfahren - deshalb ist der Hund noch lange nicht für totgekochtes Industiefutter gemacht. Wir ziehen uns wahnsinnif viele Allergiehunde auf deisem industriell hergesellten Zeug.

Für einen Hund zu Kochen ist vollkommen gegen den Sinn der Sache. Auch dein Hund hätte sich irgendwann wieder umgewöhnt.

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Das ist wie wenn man fragt ob Dosenessen gut für einen ist oder ob man nicht lieber doch frisch mit frischen Lebensmitteln kocht. Auch in dem Fall kann ich sagen: JA frisch ist immer besser. 

Du weißt was du fütterst, du kannst bestimmen was dein Hund bekommt. Rohfütterung ist in meinen Augen das beste was man seinem Hund tun kann. Wichtig ist nur dass man ausgewogen nach einem Plan füttert und nicht irgendwie irgendwas. Bitte auch kein Fertigbarf füttern: das ist Mist, da diese Mixe nie alles notwendige enthalten und nicht auf deinen Hund zugeschnitten sind.

Hier kannst du dich informieren, es ist gar nicht so schwer.
Es gibt gute FacebookGruppen in denen du Hilfe bekommst:  

BARF - Hundeernährung (deutschsprachig)
Prey Model Raw (Rohfütterung)

Hier ein guter Blog zum einlesen: http://mashanga-burhani.blogspot.de/p/blog-page.html

Barfplan Rechner: http://www.das-boxerforum.de/barf-rechner.php



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Wenn man hochwertiges Nassfutter füttert, muss man nicht unbedingt barfen. Es gibt auch Menschen, die das Futter nicht zubereiten können oder wollen. 

Barf-Fleisch (und Innereien) kann man im Internet bestellen. Allerdings müsst ihr dann genug Platz on der Truhe haben, da man gewisse Mindestmengen nestellen müsst. Es gibt auch Fertig-Barf, das ist im Prinzip rohes Nassfutter. 

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Nein, Du musst nicht barfen. Hunde wurden zum Menschenbegleiter weil sie durch seine Nahrungsabfälle günstige Futtergrundlagen fanden und sich gegenseitige Nützlichkeit bewährte. Bis vor der industriellen Futtermittelherstellung wurden Hunde mit dem gefüttert, was die Menschen nicht verwertet haben. Mit der Möglichkeit zusätzlich an natürliche Beute zu gelangen, war die Ernährung ausgewogen. Das funktionierte über Jahrtausende. Die Ernährung der Menschen hat sich verändert (vorgefertigt, Zusatzstoffe usw.). Nach Entwicklung und Einführung der Düngemittelherstellung, kamen pfiffige Köpfe auf die Idee auch Futtermittel, zunächst für Nutztiere, entsprechend zu beeinflussen. Düngemittelherstellung wurde industrialisiert. Das konnte später auch auf Futtermittel angewendet werden. - Ist doch gleich, wenn Pflanzen mit Chemie bessere Erträge bringen, so muss das auch bei Tieren gelingen. Mit großem Erfolg. Keine zusätzlichen Gaben, alles drinn, nur noch portionieren und fertig. Das lässt sich doch auch für Heimtierhalter anwenden! Kein mühseliges Fleischbeschaffen und Futterkochen..... , die Ernährung der Menschen und Haltung zum Heimtier hat sich verändert. Wie praktisch Tüte oder Dose auf und Hund und Katz haben alles was sie brauchen. Bequemlichkeit und der Werbung auf den Leim gegangen. Vertraut man sich gewissenhaft mit den Inhaltsstoffen, dann bekommt man einen Schauer über den Rücken. Tierische Nebenprodukte: Federn, Horn, Haare, Augen, Därme und dessen Inhalte. Planzliche Nebenprodukte: Alles was aus der Verarbeitung für menschliche Nahrung abfällt, sowie Stroh und Holz. Teuer verkaufte Füllstoffe und Sondermüll (tierische Abfälle zählen dazu), die man selber nie in den Hundenapf füllen würde. Totgekocht und chemisch angereichert als hochwertiges Markenfutter verkauft- super Gewinne und viele kranke Tiere. Demnach ein Gewinn für alle  Seiten.

Es gibt gute Konserven (Fertigfutter) ohne Nebenprodukte, die haben ihren Preis und trotzdem sind es nur Konserven. Welches Lebewesen mag sich freiwillig nur aus Konserven ernähren? Warum wohl kann Fertigfutter nicht an Raubtiere im Zoo verfüttert werden? Denke einfach mal darüber nach und ziehe Deine eigenen Schlüsse.

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Also was besseres kannst du eigentlich nicht füttern. Es gibt läden (Futterhäuser,Hundesalons,etc.) bei denen du eine gute Beratung und auch bereits vorportioniertes futter mit dem richtigen Anteil Obst, Gemüse,etc bekommst.
Und es gibt auch genug Bücher darüber:)
Hab miene hündin auch auf barf umgestellt und man merkt richtig wiegut ihr das tut :)
LG

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Wir bestellen bei einem Online Tierfutterhandel unser Futter gefroren zum Barfen. Machen es seit ca. 1 Jahr mit unserem 6 Jahre altem Weimaraner. Davor hatten wir hochwertiges Trockenfutter gegeben,aber Hund hatte Blähungen. Seit dem Barfen hat unser Hund schöneres Fell und keine Blähungen mehr. Habe auch das Gefühl, dass unser Hund etwas ruhiger und ausgeglichener ist als vorher. Barfen ist am Artgerechtesten und in unserem Fall genauso teuer wie gutes Trockenfutter. Natürlich macht es etwas mehr Arbeit,die ich gern auf mich nehme.

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Artgerechte Rohfütterung ist meiner Meinung nach das beste, das es aber nicht jedem liegt eine kleine Metzgerei in seiner Küche zu haben, kann ich auch verstehen.

Wo man was herbekommt, ist allerdings das kleinste Problem, wenn man weis was man herbekommen muss, und wie man das ganze richtig zusammenstellt.

Es gibt schon relativ gutes Nassfutter, aber egal wie man es dreht und wendet, es ist halt alles gekocht und somit nicht mehr so wertvoll wie roh.

Wenn du Nassfutter fütterst und dann dem Hund noch rohe Knochen gibst, und ab und an auch mal ein paar schöne Hühnerhälse, als Knochen bzw. Rohfleischzusatz, dann geht das schon.

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Barfen macht mehr Aufwand als dem Tier einen Napf und ein paar Klumpen Nass oder Trockenfutter hinzustellen.  Dafür ist es nunmal die "natürliche Art" von Futter, die ein Hund nunmal besser verträgt als Produkte mit Industriezusätzen (und sei es nur, um es haltbarer zu machen). 

Wir barfen aus Überzeugung. Das Wissen dazu kannst Du im Internet erlangen, aber grob gesagt reicht es für den Anfang, wenn Du einen BARF Shop in der Nähe aufsuchst und dich dort beraten lässt. 

Manche Shops nehmen zwar eine einmalige Beratungsgebühr, aber auch das ist zu verschmerzen. 

Das Füttern selbst ist einfach. Fleisch einfrieren, Fleisch auftauen, richtige Menge in den Napf, vielleicht noch ein bisschen Leinöl und ein Möhrchen reinraspeln und das was die nette Frau aus dem Barfshop eben vorschlägt. 

Da unsere Hunde Allergiker sind, bekommen sie nur 3 unterschiedliche Fleischsorten, so dass man da auch nicht viel durcheinander bringen kann. 

Es ist einfach, aber am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig.

Aber in dem guten Wissen, dass es das richtige für den Hund ist, machen wir es gerne. 

Gruß

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Hi mach da nicht so ein Brimborium drum :) Fütter das was dein Hund schmeckt und was er auch verträgt, egal ob hochwertiges Nassfutter oder Barf. Nur eben den Welpen nicht gebarft vom Züchter holen und sofort Nassfutter hinstellen. Das muss langsam erfolgen nachdem er sich eingelebt hat.

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ich habe mir mal die seite  von lukullus angesehen .dort bekommst du probierpck, 24x 800g  =  ca 40 €  .das  entspricht  bei 65 % fleischanteil =12,48 kg  fleisch   ,das sind am tag  ca 410g  .okay   wenn dein hund nicht mehr benötigt  -bei einem kleinerem hund  stimmt  das preis- leistungs -verhältnis - bei größerem hund würde ich barfen  . 

du kannst es  fertig im internet   kaufen  und dir zuschicken lassen -( pansen express ) was du machen mußt ist , das eingefrorenen fleisch direkt in den  froster /truhe /schrank geben und   tägl eine portion  für den hund auftauen . dazu pürrierst du  gemüse  der saison. etwas oel  drüber , ich mache das  für 3 tage im voraus und stelle es in den kühlschrank fertig ist  das  futter 

aber  lukullus scheit eine gute  marke zu sein .

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Kommentar von Finjameintraum
06.02.2016, 20:11

Das heisst du kaufst halt fleisch ,dazu gemüse und obst und dann noch bisschen oel? Manche geben ja so zusätze wie calcium und son zeug ider eierschalen mit hinzu. Aber du kommst auch so klar?

Aber wie regelst du das mit fleisch?

Denn er braucht ja dann auch manchmal pansen und so

Danke schonmal♥

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Wenn es wirklich ein Gutes Nafu ist dann geht natürlich auch das :-)

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Also ich habe mich mit der Frage auch schon auseinandergesetzt. Wir haben uns gegen das Barfen entschieden, weil man trotz vielem belesen einiges falsch machen kann und damit große Folgeschäden durch die Mangelernährung auftreten können.

Wir füttern das REAL NATURE ... ohne Konservierungsstofe, Zucker und Getreide. Unsere Maus verträgt es super...

Solange es ein hochwertiges Futter ist, ist es kein Problem nicht zu Barfen.

LG

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Kommentar von dandy100
06.02.2016, 18:13

...sehe ich genauso

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Hmmmm klar ist barfen natürlich das beste und natürlichste wie du deinen Hund ernähren kannst...  Vorausgesetzt du machst es richtig..... Mir fehlt zum barfen leider die Zeit......  Ich achte bei dem hundefutter darauf das der getreideanteil möglichst gering bis garnicht vorhanden ist (steht ja drauf) und der fleischanteil möglichsts hoch ist......  Ich denk wen du bissel auf die Inhaltsstoffe achtest kannst du deinen Hund genauso vernünftig von "Fertigprodukte" ernähren wie mit barfen... Du kannst dich ja auch genauso von fertiggerichten ernähren wie von frischgekochtem essen...  Nichts anderes ist das beim Hund 

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