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Ist Atomkraft schecht?

gefragt von Nimbus am 02.09.2008 um 17:35 Uhr

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malli
beantwortet von malli am 2. September 2008 17:36
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nö voll gut bloß die gebrauchten brennstäbe sind schlecht


anonym
beantwortet von Administrator am 2. September 2008 17:38
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Da muss nichtmal ein Unfall passieren. Ich erinnere an die deutlichen Zuwächse der Krebserkrankungen bei Kindern, die in der nähe eines AKWs leben müssen.


Qetan
beantwortet von Qetan am 2. September 2008 17:36
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Nein, aber gefährlich.


dragon100
beantwortet von dragon100 am 2. September 2008 17:36
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Wenn´s schiefgeht,ja.


Trudel1402
beantwortet von Trudel1402 am 2. September 2008 17:36
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ja, weil gefährlich


griechesucht
beantwortet von griechesucht am 2. September 2008 17:37
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Wenn man vom ungelösten Problem hinweg sieht, wie man den strahlendem Restmüll entsorgt, ist es die sauberste Art Strom zu erzeugen.

Kommentar von Plumbum am 2. September 2008 23:14

Und das ist genau das Problem. Atomstrom ist nicht billig, wenn man alle Folgekosten einrechnet. Brennstäbe lagen. Verstrahle Kraftwerke wieder demontieren etc. Außerdem wenn was schief geht, gibt es ein großes Problem.


koerbeli
beantwortet von koerbeli am 2. September 2008 17:40
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Steuert ein Problem auf eine Krise zu, dann liegt die Lösung schon in der Luft! Atomkraft.

Im späten 18. Jahrhundert in dem die Metropole stark boomte, drohte sie an der Zunahme von Postkuschen und Pferdefuhrwerke zu ersticken. Man konnte hochrechnen, dass bei dem weiteren prognostizierten Wachstum der Stadt die Wege und Einrichtungen die benötigte Anzahl von Kutschen nicht mehr würde aufnehmen können - ja selbst den Dung hätte man ab einem gewissen Punkt nicht mehr geschafft, aus der Stadt zu schaffen.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts ca. 1804-1815 brachte die bahnbrechende Innovation der Dampfeisenbahn die entscheidende Lösung. Man glaubete zunächst Geschwindigkeiten über 20km seien für den Menschen unverträglich, bis dieser Aberglaube unterging. Bahnunfälle führten zu Verbesserung und Innovationen. Anfängliche Bauernproteste "mit Mistgabeln wutentbrannt gegen das Teufelszeug Eisenbahn" hatten letzlich keinen Relevanz und noch heute reisen wir gerne und sicher auch mit der Bahn.

Heute stehen auch wir (meist jammernd) vor sich andeutenden Krisen:

  • die Energiekrise
  • die CO2-Klimakatastrophe etc.

Die Technologien die beide gleichzeitig lösen könnten sind heute längst bekannt:

  • die Kernkraft (keine CO2 Emissionen)
  • die Fusionstechnologie s.o.

Doch was geschieht heute? Angebliche Meinungsmacher haben erfolgreich breite Schichten der Bevölkerung bange gemacht wegen angeblicher unbeherrschbarer Sicherheits- und Endlagerrisiken. Mütter aus durchschnittlchen Mittelstandsfamilien geben weinend panische Interviews da der "Castor"-Transport in 300m Entfernung an Ihrem Haus vorbei fährt und lassen zum Schutz vor der "bedrohlichen Strahlung" ihre Kunststoffrolläden herab. Der Anti-AKW Lobby ist kein noch so hahnebüchenes Argument zu schade, negative Emotionen vor der Atomkraft zu schüren. Moderne Kraftwerkstypen, bei denen etwa eine Kernschmelze physikalisch ausgeschlossen ist, kommen bei uns - obwohl ausgereift - nicht einmal mehr in die Erprobung.

Ergebnis: in Deutschland müssten eine größere Zahl von AKWs modernisiert und neu gebaut werden, stattdessen werden die bestehenden abgeschaltet! Die beeinflussten Wähler wissen es zu danken. Meist wetterabhängige Ökoenergien sollen es richten; doch bieten sie keine Lösung für die Grundlast unserer Industriegesellschaft.

Im Rest der Welt gehen die Entwicklungen jedoch ohne Irrationalität weiter. Ein AKW nach dem anderen wird gebaut. Besonders dort, wo die neuen Zentren der modernen Entwicklung sind: in Asien und Nordamerika.

Schlimm nur, dass die, die uns dies einbrocken, dafür altersbedingt nicht zur Verantwortung gezogen werden werden, sondern unsere Kinder. Es wird höchste Zeit für eine gesellschaftliche Gegenbewegung zu diesem Irrweg!

Steuert ein Problem auf eine Krise zu, dann liegt die Lösung schon in der Luft! Man muss sie aber auch nutzen! Schlecht ist nur gegen die Fakten die Kernkraft zu verteufeln.

I. Körbel

Kommentar von Nimbus am 2. September 2008 17:44

"keine Lösung für die Grundlast unserer Industriegesellschaft"

<- falsch!!!

Kommentar von D6f9502abc0a7c1f847aafdf5edb1425smallTeddyO am 3. September 2008 16:55

Quelle?


tradaix
beantwortet von tradaix am 2. September 2008 18:15
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Der Uranunfall in der französischen Atomfabrik demonstriere, dass entgegen der offiziellen Darstellung von Regierungen und Atomindustrie, in Atomanlagen kaum ein höheres Sicherheitsniveau herrscht als in anderen Industrieanlagen. Gefährliche Schlampereien seien an der Tagesordnung.

http://kuerzer.de/0yPoNIO4N | n-tv.de - Ich empfehle diesen Artikel zum Lesen und Nachdenken!

Ganz abgesehen davon, dass die Gewinne kapitalisiert (Aktionäre usw.) und die Entlagerung sozialisiert (Steuerzahler usw.) werden.


JoWaKu
beantwortet von JoWaKu am 2. September 2008 19:19
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Die Folgeprobleme sind unübersehbar und die Folgekosten unbezahlbar. - Noch Fragen?


Nibelheim
beantwortet von Nibelheim am 2. September 2008 17:36
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Willst du ein AKW kaufen ??

Kommentar von Nimbus am 2. September 2008 17:40

klar^^ :-D


seelenvoll
beantwortet von seelenvoll am 2. September 2008 17:39
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Solange keine Pannen auftreten, nicht. Die Entsorgung ist aber sehr problematisch, da keiner Atommüll vor seinem Haus haben möchte.


anonym
beantwortet von Wikingerbraut am 2. September 2008 17:48
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Atomkraft ist nicht zwingend negativ, das Problem ist eben nur die Kontrollierbarkeit, zumindest im Moment noch.


VayaconDios
beantwortet von VayaconDios am 2. September 2008 17:59
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atomkraft ist immer verfügbar und sehr preiswert. also - eigentlich - gut. aber die entsorgung der radioaktiven brennstäbe bereitet massive umweltprobleme. und bei gaus oder supergaus (z.b. tschernobyl etc.) werden weite teile der erde radioaktiv verseucht und menschen schwer geschädigt. mach dir selbst ein bild!


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