Frage von vodkanna, 156

Ist Aspartam tatsächlich schädlich?

Ich trinke seit einem Jahr sehr viel Cola Light und kaue ab und an auch Kaugummis, die mit Aspartam gesüßt sind. Seitdem ist bei mir eine Symptomatik feststellbar, für die es keine medizinischen Ursachen gibt. Durch Zufall habe ich einen Artikel im Internet gefunden, in dem geschrieben wurde, dass die Light-Alternativen der Cola mindestens genauso schädlich sind wie der Zucker in "normalen" Colas. Und dann hab ich Aspartam gegooglet. Zufälligerweise sind all meine Symptome in der Liste der Nebenwirkungen von Aspartam zu finden. Dort steht unter anderem "Brennen im Rachen" und genau das ist bei mir eindeutig auf den Konsum zurückzuführen. Wenn ich 10 kleine Schlücke mit einem Strohhalm trinke, brennt mein Hals wie Feuer. So stark, dass ich nicht mehr weiter trinken kann. Und ehrlich gesagt ekelt mich das Zeug mittlerweile an. Auch Harndrang, Hunger oder Zittern stehen in direkter Verbindung zum Trinken. Ich habe jetzt damit aufgehört und trinke nur noch Wasser. Die Frage ist, ob ich mit diesen Nebenwirkungen ein Einzelfall bin oder ob es mehreren Menschen so ging? Ist Aspartam tatsächlich schädlich? Hat jemand Erfahrungen?

Antwort
von warehouse14, 54

Streng natürlich gedacht kann kein "Lebensmittel", was so in Reinform nicht in der Natur vorkommt, auch nicht sonderlich gesund sein.

Je mehr Zusätze eine Sache hat, desto ungesünder wird es wohl sein.

Der Stoffwechsel wandelt sich auch im laufe des Lebens mehrmals. was man als Kind problemlos konsumieren konnte kann später gesundheitliche Probleme bereiten.

Genauso auch umgekehrt: was man als Kind nicht vertrug kann später wichtig sein.

Im Grunde sollte man mehr auf seinen natürlichen Appetit hören. Wer sich den noch nicht mit künstlichem Kram (Appetitanreger...) aberzogen hat kann sich normalerweise darauf verlassen, daß er zuverlässig darauf hinweist, was der Körper wirklich benötigt.

warehouse14

Antwort
von creativitaye, 5

Gute Frage. Eine wirklich überzeugende und klare Antwort wirst du aber nie finden... ausser du hast ein Labor und die nötigen Kenntnisse um das für dich zu erkennen. Ich schreibe das weil du tatsächlich schreibst. Hier kann ja aber jeder schreiben was er will.... somit ist jede Antwort in ihrer Gültigkeit anzuzweifeln. 

Solange du keine Angst vor Nahrungsmitteln entwickelst und Aspartam möglichst meidest bzw. gering konsumierst sofern du krank bist, ist das doch die gescheiteste Lösung, was denkst du dazu?

Ich gehe davon aus ( abhängig von den angebotenen Konsumgütern, der Pharmaindustrie und den vielen kranken Menschen ) dass es Gifte gibt, die in geringer Dosis verkauft werden. Dass es Konsumgüter gibt, die ich meinem Körper nicht antun möchte. Es hilft dabei das auch zu beobachten wie der körper reagiert. 

Antwort
von Nikita1839, 78

Ja, allgemein sind diese chemischen Zuckersatzmittel schädlich, wenn man sie zu viel konsumiert. Eine gesunde Alternative zu Zucker ist zB Stevia

Antwort
von lsfarmer, 85

Dann trink das Zeug nicht mehr und nimm die normale mit zucker drin, denn man würde auch mit der light zunehmen da der körper glaubt er bekäme zucker.

geh mal zu nem allergie arzt, denn auch das ist möglich weil das ganze kunst zeug ist eh nicht so pralle.

siehe cola life.

Kommentar von vodkanna ,

Aspartam besteht aus drei Aminosäuren und beeinflusst weder die Insulinproduktion noch das Körpergewicht.

Kommentar von lsfarmer ,

es ist eher als placebo anzusehen oder fachlich richtiger nocebo.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Nocebo? Cola light soll doch nicht therapeutisch wirken... es ist einfach ein Genussmittel, so wie Tee oder Café.

Kommentar von Agronom ,

Es sind zwei Aminosäuren und der Abbau führt zu diesen beiden und zusätzlich Methanol, darin liegt auch das Schadpotential bei zu hohen Mengen, zumal Methanol dann auch zu Formaldehyd abgebaut werden kann.

Kommentar von voayager ,

Der Besuch eines Allergologen wurde ihr schon vor einiger Zeit vorgeschlagen, offensichtlich ohne Erfolg.

Kommentar von vodkanna ,

Oh Gott den Besuch eines Allergologen hab' ich schon seit zwei Jahren hinter mir. :-D

Kommentar von voayager ,

Du hattest mir selbst mal geschildert, dass ein erweiterter Pricktest eben noch nicht an dir vorgenommen wurde. Hast du denn das schon wieder vergessen? Auch wäre es widersinnig dann zu fragen, ob dieses und jenes Krankheitssymptom allergisch bedingt sei. Oftmals nimmst du das ja hier bei gf an, folglich kannste nicht wirklich umfassend gecheckt worden sein, sonst wären deine dsbzgl. Fragen hier im Forum voll für den Bobbes.

Dann ist ja auch so, dass dir hier bei gf schon x-Maale von mir und anderen Uswern der Besuch bei einem Allergologen vorgeschlagen wurde. Nie hattest du dagegen Einspruch erhoben, nie erwähnt, dass der Drops längst gelutscht sei.

Nun auf einmal holst du den Besuch vor 2 Jahren aus deiner Trickkiste heraus, um allartig sich den Hinweisen resp. Vorwürfen zu entziehen.

Kommentar von vodkanna ,

Ich glaube, an einer Lebensmittelintoleranz zu leiden. Um das herauszufinden, müsste ich zum Gastroenterologen gehen. Ein Allergologe hat damit nichts zu tun.

Kommentar von voayager ,

Nun, auch ein Allergologe bekommt das raus. Ich selbst war mal bei einem, der bekam genau heraus, worauf ich allergisch bin, also der ist durchaus eine Anlaufstelle. Ein Gastroenterologe kann natürlich auch hilfreich sein.

Antwort
von MancheAntwort, 59

ich habe über Jahre Aspartamhaltige Getränke zu mir genommen.... und hatte

in der Zeit oft Schwindelanfälle, die kein Arzt zuordnen konnte...

Kurze Zeit nach dem Weglassen dieser Getränke hatte ich keinerlei Beschwerden mehr.... ich trinke zuckerhaltige Getränke !

Kommentar von DonkeyDerby ,

Dann wurde der Schwindel durch Zuckermangel verursacht.

Kommentar von voayager ,

eine Hypoglykämie streitet sie zornig ab

Kommentar von DonkeyDerby ,

So sind sie, die Hypoglykämisten... achja... ;-)))

Antwort
von voayager, 58

Dann mach halt nicht mehr solch nen Fubbes, trink das Gesöff nicht mehr und schon biste aus`d Schneider "alte" Colaapotheke plus Apothekerin.

Ob Aspartam diese von dir genannten Symptome hervorruft, bezweifle ich, aber bitte, wenn du uns hier einen entsprechenden seriösen Link "servierst", der dies bestätigt, überdenke ich noch mal meine Position, sofern alles hieb, - und stichfest an Hand empirischer Studien untermauert ist.

Google News hat erst jetzt einen Bericht über die Cola- Bewertung durch Stiftung Warentest veröffentlicht. Die meisten Cola-Getränke wurden negativ bewertet, da zu zuckerhaltig, allerdings 4 davon als pos. angeshen, wozu die Ligtht-Getränke gehörten.

So ist nach vorsichtiger Einschätzung anzunehmen, dass ein mäßiger Konsum der Cola light Getränke nicht gesundheitsabträglich zu sein scheint.

Das Brennen im Rachen ist sicherlich nicht auf Aspartam zurückzuführen, vielmehr leigt offensichtlich bereits entweder eine Entzündung oder sonstige Schleimhautreizung vor, die durch die Kohlensäure des Getränks verstärkt wird, so meine Vermutung. Schau halt mal, ob dein Rachen stark gerötet u.o. angeschwollen ist, dann wäre meine Vermutung allerdings erst bestätigt.

Kommentar von vodkanna ,

NEIN. Es liegt keine Entzündung vor, mein Hals tut nicht weh und ist auch nicht geschwollen oder gerötet. Egal, was ich esse oder trinke, ich spüre dabei NICHTS im Hals. Es sei denn, ich trinke Cola Light. Dann brennt das Schlucken so stark, dass ich nicht mehr weiter trinken kann. Brennen im Rachen IST eine Nebenwirkung von Aspartam.

Das ist eindeutig und da brauche ich weder Links noch irgendwelche Studien, die mir bestätigen, dass es so ist wie es ist. Ich weiß, was ich fühle.

Kommentar von voayager ,

Wenn du das quasi mit axiomatischer Gewißheit sagst, dann frag halt nicht, denn das wiederum ist dann ausgeprochen widersprüchlich.

Davon mal abgesehen, Cola light wird von den meisten Menschen recht gut vertragen, andernfalls gäbe es ja Umsatzeinbußen bei diesem Getränk, was nicht der Fall ist.

du scheinst in Sachen Cola light ausgesprochen überempfindlich zu sein, wobei ich mehr auf die Kohlen,- als auch Phosphorsäure dieses Getränkesc tippe. Warum? Nun, wenn du Kaugummis kaust, haste schließlich auch keine Schmerzen im Rachen, also kann es nicht am Aspartam liegen. Denk logisch nach, dann schnallste es auch.

Unabhängig davon bin ich an jenem Artikel im Internet interessiert, auf den du verweist, also verlinke den doch mal bitte, das nicht alles nur eine Behauptung sonst ist.

Kommentar von vodkanna ,

Wenn ich normale Cola trinke, die ebenfalls Kohlen- und Phosphorsäure enthält, spüre ich absolut gar nichts. Wenn ich Cola Light trinke, brennt mein Rachen. Und ja, das passiert auch bei zuckerfreien Kaugummis. Abgesehen davon gab es nach der Zulassung von Aspartam in Amerika zahlreiche Beschwerden über Symptome, die im Zusammenhang mit Cola Light standen. Ganz zu schweigen davon, dass die Krebsrate signifikant angestiegen ist, nachdem Aspartam auf den Markt kam.

Das kannst du ALLES selbst googlen. Wenn du glaubst, ich würde das einfach so behaupten, dann glaub das meinetwegen. :-D Ich weiß, was ich weiß.

Kommentar von voayager ,

"Herz-Lunge-Leber alles een Matsch", so gehste immer mal wieder vor, bringst da was durcheinander. Es geht doch nicht darum die Gefahr einer Kanzerogenität von Aspartam zu leugnen, die gibt es in der Tat, es geht vielmehr darum diesen Artikel im Internet, den du erwähntest, nun endlich hier zu lancieren. Also sträub dich nicht, sonst ist dir andernfalls Windmacherei zu attestieren.

Dass dein Rachen bei aspartamhaltigen Kaugummis gleichfalls brennt, scheint mir jetzt eher eine Schutzbehauptung zu sein, denn all die Monate zuvor, erwähntest du dies garnicht, bedenke das.

So wie man dich festnagelt, fängst du an wie ein Känguruh zu hüpfen. So machst es, so treibst es

Kommentar von vodkanna ,

Bitte was? :-D Ich habe bestimmt 20 Mal nach den Nebenwirkungen von übermäßigem Kaugummikauen gefragt und wollte die Ursachen für ein Brennen im Hals nicht nur ein Mal wissen. Warum wohl.

https://www.sein.de/die-unterschaetzten-gefahren-von-aspartam/

Dort stehen alle Nebenwirkungen.

Kommentar von voayager ,

Nun, dann verstehe ich nicht, warum du dennoch aspartamhaltige Kaugummis kaust.

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