Ist Armut in Deutschland systembedingt oder eine Folge individueller Fehlentscheidungen?

... komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Ich sage eine Folge von individuellen Fehlentscheidungen. Jeder hat in Deutschland die Möglichkeit durch Bildung später einen guten Job zu bekommen.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Holger1002
12.07.2016, 13:37


durch Bildung später

Genau. Während der Schulzeit klappt das nur selten.

0
Kommentar von ratatoesk
12.07.2016, 13:38

Ja , nur mit Arbeit sieht es schlecht aus ;O)

0

Sie können beide Aspekt nicht voneinander trennen - wir leben in einem sozialen System dem wiederum ein politisch System immanent ist, das wiederum über Akteurssysteme politischer Konstituenten (Spitzenchargen) beeinflusst wird - unter hinzunahme weiterer relationaler Geschiebekräfte (v.a. Interessenverbände, Berater, Parteigremien, Landespolitiker, elektoraler "Stimmungsbarometer", zivilgesellschaftlicher Kräfte usw. usw.) - letztlich leben wir in einer sog. synreferentiellen Gesellschaft mit einem hohen Komplexitätsgrad im Kompartiment.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von voayager
12.07.2016, 17:30

Wenn du fertig geschwurbelt hast Herr oder Frau Rosenblad, dann sagste uns aber Bescheid -gell!

1

Ich denke das ist eine Folge von individuellen Fehlentscheidungen. Wenn es ein "Fehler im System" wäre, hätte man dies sicher schon irgendwie verbessern können und Löhne erhöhen bzw. Steuern senken können etc. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von BTyker99
12.07.2016, 21:38

Wenn die Verbesserung gewollt wäre, dann sicherlich.

0

Wenn Armut systembedingt wäre, müsste der grösste Teil der Bevölkerung arm sein. Tatsächlich ist es umgekehrt. Allerdings sind viele Menschen Opfer der Konsumsucht, die von der Politik nicht konsequent bekämpft wird. Will dies der Konsument eigentlich überhaupt?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist eine systembedingte Folge. Und zwar weil die Arbeit sehr stark mit Steuern belastet/verteuert wird. 52,7 % laut Bund der Steuerzahler. Im Mittelalter war es glaub' ich nur der sogenannte Zehnt.

Würde man stattdessen den Staatshaushalt damit bestreiten, 5 % Abgaben auf Liquidität, 3 % auf Bodenbesitz (Bodenwertsteuer) und den Rest über eine Ressourcensteuer reinzuholen, würde der Laden funktionieren. Gut wäre es das ganze noch mit einem ökologischen Grundeinkommen abzurunden.

Man beachte: Das ökologische Grundeinkommen ist im Gegensatz zum bedingungslosen Grundeinkommen nur ein Untersstützungsbetrag (vielleicht 400-600 EUR) für jene, die wenig Umwelt verbrauchen, oder wenig schädigen und keine Grundversorgung für Müßiggänger. Das ökologische Grundeinkommen stellt sozusagen die Sozial-Komponente in obigem Vorschag dar. Außerdem ist es nur eine Umverteilung von Umweltsünder zu Umweltschoner und kein per se Grundeinkommen.

Allerdings so lange das "Ich-zuerst-Denken" in weiten Teilen der Gesellschaft die Vorherrschaft hat, kann sich eine neue Wirtschaftsordnung nicht durchsetzen. Viele haben ihren Lebensplan, ihren Lebenszweck darauf aufgebaut die Konkurrenz und die Umwelt zu vernichten, diese Leute würde ja total in ein Loch fallen, wenn plötzlich alles anders würde und sie sich ihres grundlegenden Denkkonzeptes beraubt sähen.

Da aber der Überlebenskampf in der Gesellschaft zunehmend härter wird und das Geld immer knapper, werden die Ängste immer mehr ansteigen und das "Ich-zuerst-Denken" stärker werden, bis wir uns gegenseitig an die Gurgel gehen. Grob betrachtet mag der Grund systembedingt sein. Aber die wirkliche Ursache steckt in unseren Köpfen.

Man könnte auch sagen wir sind einfach noch nicht soweit für eine funktionierende Wirtschaftsordnung, ohne Kriege, ohne Umweltzerstörung, ohne Prekärbeschäftigte und Armut.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Sie ist das Ergebnis neoliberaler Politik, angefangen bei SPD/Grünen mit dieser unsinnigen Agenda 2010.

Niemand ist Schuld wenn er von Armut betroffen ist, wenn politische Eliten derartig eklatant versagen.
Renten kürzen um marode Banken zu retten ist schreiender Unfug.
Die Bürger rettet niemand vor Ausbeutung und Armut.
Wirtschaft und Wohlstand müssen zusammen gedacht werden.
Rekordgewinne für die Wirtschaft und Niedriglöhne für die Bürger schafft keinen Wohlstand.
neoliberal ist asozial!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Armut ist immer eine Folge individueller Fehlentscheidungen! Systembedingte Armut ist immer eine Ausrede für das eigene Unvermögen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ratatoesk
12.07.2016, 13:41

Ausrede würde ich das nicht nennen ,eher ein Beweis

1
Kommentar von voayager
12.07.2016, 17:28

unsinniger und gedankenloser geht`s nimmer mister tryanswer

0

Beides. Auch "individuelle Fehlentscheidungen" können "systembedingt" sein, wenn z. B. in der Familie und im sozialen Umfeld eines Kindes Bildung gering geschätzt wird. Dann ist der Entscheidungsspielraum stark eingeschränkt und ein Leben in Armut vorprogrammiert.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Eine folge individueller Fehlentscheidungen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Holger1002
12.07.2016, 13:37

Wovon die erste bereits ist, dass man sich in eine Schule begibt, die "Bildung" nicht als oberstes Ziel verfolgt.

0

Es ist eine durch systembedingte individuelle Fehlentscheidungen,hervorgerufene Erscheinung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nun, in erster Linie systembedingt, denn Hartz-IV und Rentenklau als auch Niedriglohnsektor haben sich arme Leute nicht ausgedascht und auch nicht ausgesucht, sie werden damit brutalst konfrontiert.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von CamelWolf
13.07.2016, 09:16

Was verstehst Du unter Rentenklau ???


0

Da wäre erst einmal zu definieren, was man unter Armut versteht. Ich habe jahrelang unter der Armutsgrenze gelebt und mich nicht "arm" gefühlt.

Ergo: Armut ist eine Definitionssache.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?