Frage von Oliviadarling, 42

Ist alokohilsmus ( wenn man es denn so nennt) eigentlich vererbbar?

Mich würde interessieren oban Alkoholiker werden kann wenn in der Familie schon einige Fälle sind. Spricht mehrere die Alkoholiker waren. Selbst wenn die mittlerweile trockene Alkoholiker sind. In meiner Familie haben wir mindestens 8 (blutsverwand) Leute die Alkoholiker sind bzw trockene Alkoholiker mittlerweile aber nur einigeamchw haben es nie geschaft da raus zu kommen. Und ich merke auch das ich langsamer immer mehr die Kontrolle verliere zum Alkohol. Deshalb habe ich damit jetzt einfach aufgehört weil es dieses Jahr zu viel geworden ist.Ich kann immer gut mit Alkohol zu Recht all die Jahre aber seit 2015 habe ich immer öfters nen black out aufs schlimmste u kenne meine Grenzen nichr mehr . Ich will nie wieder trinken weil das anscheinend nicht gut für mich ist. Darum meine Frage.

Antwort
von JackTheTrickser, 31

Das ist eine schwierige Frage. Ich glaube schon, dass Nachkommen dazu neigen können, gewisse Verhaltensmuster ihrer Eltern zu übernehmen. Und dass bestimmte genetische Dispositionen übernommen werden können. So ich schätze schon, dass es teilweise vererbar ist.

Aber es hat auch eine positive Seite: Du hast gesehen und miterlebt, was der Alkohol anrichten kann und wie er die Lebensqualität beeinträchtigen kann. Du bist mit dem Problem vertraut und bist Dir des Problems bewusst. Du weißt, dass Du aktiv dagegen steuern sollest bevor es zu spät ist. Du hast es selbst in der Hand!

Antwort
von BellaBoo, 34

Blablub...

also: du bist nicht als Alkoholiker kodiert, bloß weil du viele in der Verwandtschaft hast...ABER : eine erhöhte Abhängigkeitswahrscheinlichkeit ist gegeben, vollkommen egal zu welcher Droge das Kind eines Süchtigen greift.

Die Neurorezeptoren, die für die Sucht verantwortlich sind, reagieren bei vorbelasteten Menschen anders, als bei solchen die in ihrer direkten Verwandtschaft keine Abhängigen haben.

Trotz allem ist der Hauptfaktor die Sozialisation, sprich: bist du von klein auf einen laxeren Umgang mit Alkohol gewöhnt wirst du es als Erwachsener genauso machen

Antwort
von NeedaMedic, 25
Der Alkoholerkrankung liegen sowohl Umwelteinflüsse, als auch genetische Prädispositionen zu Grunde. Die ätiologische Bedeutung genetischer Faktoren bei der Alkoholerkrankung ergibt sich aus den Ergebnissen von Zwillings- und Adoptionsstudien. Insgesamt kann man von einer Beteiligung genetischer Faktoren von etwa 40–60 % ausgehen.
http://www.biospektrum.de/blatt/d_bs_pdf&_id=934634

Vererbbar sind zumindest genetische Faktoren, die bei der Abhängigkeit eine Rolle spielen können.

Die vielen Alkoholabhängigkeiten in deiner Familie gehören zu den Umwelteinflüssen, können die Entstehung also ebenfalls begünstigen.

Inwiefern genetische Faktoren und Umwelteinflüsse zusammenwirken, wird im Link erklärt.

Antwort
von tabstabs, 42

Es kann eine gewisse Vorbelastung durch die Gene bestehen ja. Aber das bedeutet nur das man anfälliger für Alkohol wäre. Ob man Alkoholiker wird oder nicht entscheidet jeder selbst.

Kommentar von Oliviadarling ,

Du hast recht. Man selbst entscheidet das

Kommentar von NeedaMedic ,

Man entscheidet nicht dass man Alkoholiker wird. Man kann sich aber dazu entscheiden, keiner zu werden.

Kommentar von tabstabs ,

Einfach kein Alkohol trinken. Aus Frust zur Flasche greifen entscheidet man selber. Man tut es nicht grundlos aber dennoch entscheidet man sich dazu. Wenn man einmal in diesen Kreislauf gegangen ist dann tut man es nicht mehr freiwillig. Dennoch war der erste Schritt aus freien Stücken.

Antwort
von ursula39, 30

Vererbbar eher nicht ! Wenn man von Klein auf gewohnt ist Alkoholexzessen beizuwohnen , ist man entweder abgeschreckt , oder interessiert....das prägt !

Kommentar von BellaBoo ,

Nicht jeder, der gerne mal einen über den Durst trinkt, wird zum Alkoholiker. Erst bestimmte Komponenten machen anfällig für die Krankheit Sucht, beispielsweise eine Variation auf dem Gen CRHR1. Rainer Spanagel erklärt: „Es steuert die neuroendokrinologische Stressantwort.“ http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/krankheitenstoerungen/mechan...

Antwort
von palusa, 12

ja es hat ne erbliche komponente. und menschen mit dieser disposition werden leichter abhängig. das bedeutet nicht dass jeder der sie hat zwangsläufig auch süchtig wird

dazu kommt die erzieherische komponente. selbst wenn man es als schlechtes vorbild empfindet, so bekommt man doch täglich alkohol als problemlöser oder entspannungsmittel oder ähnliches vorgelebt.


trinken mit kontrollverlust ist ein hiweis darauf dass da was nicht mehr ganz stimmt..

Antwort
von Lucifer43, 20

Prizipiell gebe ich den Vorschreibern recht. Doch möchte ich auf das Milieu hinweisen, in dem soche Alkoholexzesse vorkommen. Wenn der Bekannten und Freundeskreis dazu neigt dem Alkohol übers Maß (aber was ist das ?), so hilft nur, diesen Kreis zu meiden .

Es klingt zwar sehr hart, doch ist es die einzigste Möglichkeit.

Das andere Problem wäre, Alkohol zu konsumieren , ohne Anlass. In dem Falle sollte man sich in ärztliche Obhut begeben, da ist der Weg zum Alkoholiker vorgezeichnet.

Kommentar von Oliviadarling ,

Ich trinke nie ohne Anlass. Immer nur auf Partys aber selbst das ist zu viel. Ich kenne meine Grenzen nichr mehr u die kannte ich früher. Deshalb meine Frage. Aber du hast recht das Umfeld meiden ist ne gute Idee. Keine Diskotheken mehr

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