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Ist Alkoholismus eine Krankheit?

gefragt von Manni80 am 11.10.2009 um 0:09 Uhr

Kann ein Alkoholiker folglich nichts für seine Sucht? Ist jede Sucht eine Krankheit? Bleibt der Alkoholiker wirklich immer damit behaftet?

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Alkoholismus x 52

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ottoka
beantwortet von ottoka am 11. Oktober 2009 00:12
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Hilfreichste Antwort

Alkoholismus ist eine anerkannte Krankheit, die auch so angesehen werden sollte. Der Betroffene kann für sein Verhalten nichts. Die Abhängigkeit des Körpers vom Alkohol setzt alle Vernunft aus. Die Angst ohne Alkohol nicht leben zu können, die Angst vor möglichen Entzugserscheinungen ist so groß, dass ein Alkoholiker alles unternimmt, um sich sein Suchtmittel zu besorgen.

Kommentar von D0b9fd80afd159792ceb63d0256e69f1smallGenLeutnant am 11. Oktober 2009 00:14

Sauber.DH

Kommentar von 6eb33eb7385b8f7d42e6d88f12789c6esmallderwessi am 11. Oktober 2009 00:19

Super Antwort, ein Tr. Alkoholiker

Kommentar von sonycom007 am 11. Oktober 2009 17:03

Super! Vor allem: So knapp und präzise. Gruß, sony


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Pantex
beantwortet von Pantex am 11. Oktober 2009 00:27
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Bei Abhängigkeitserkrankungen wie Alkoholsucht davon zu reden, daß der Abhängige "Schuld" an der Krankheit hat, ist ein Zeichen von Unwissen. Die Gründe für die Sucht sind so vielschichtig, wie es abhängige Menschen gibt.

Ein etwas labiler Charakter, ein Umfeld, in dem getrunken wird (Eltern, Verwandte, Bekannte, Freunde), oder persönliche Schicksalsschläge tragen nicht unerheblich dazu bei!

Allerdings liegt es auch an jedem Abhängigen, ob er sich helfen lassen will oder nicht. Und daran scheitern leider viele Therapieversuche. Alkoholabhängigkeit ist nicht heil-, sondern "nur" therapierbar.

Es ist richtig, daß man ein Leben lang alkoholkrank bleibt. Auch wenn man 2, 10 oder 20 Jahre abstinent lebt. Ein Glas Bier kann dann der Anfang vom Rückfall sein. Die Konsequenz ist halt eine lebenslange Abstinenz. Das erste Jahr Trockenheit ist das "schlimmste", weil die Rückfallgefahr da am höchsten ist.

Kann aus eigener Erfahrung sprechen; ich lebe nun seit 8 Jahren abstinent und habe eine Zeitlang eine Selbsthilfegruppe geleitet.

Kommentar von Manni80 am 11. Oktober 2009 00:32

Danke für die Antwort, das ist wirklich mal aufschlussreich! DH


GenLeutnant
beantwortet von GenLeutnant am 11. Oktober 2009 00:11
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Alkoholismus ist eine anerkannte Krankheit.Und ja,er bleibt immer ein Alkoholiker,allerdings wenn er nicht mehr trinkt ein sogenannter Trockener Alkoholiker.


anonym
beantwortet von Sally2809 am 11. Oktober 2009 00:22
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Das ist eine Suchterkrankung und auch anerkannt von allen Krankenkassen. Trotzdem liegt es einzig und allein beim Alkoholiker, ob er die Sucht besiegt.


anonym
beantwortet von Stephan73 am 11. Oktober 2009 00:13
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Ja, es ist eine Krankheit. Allerdings kann die Person sehr wohl etwas dafür. Diese Krankheit ist selbstverschuldet. Sie ist ja nicht ansteckend. Jedoch kommt man davon nicht mehr so schnell los. Das wird erst dann gehen, wenn der Alkoholiker selbst seine Krankheit erkennt, und er merkt das er handeln muß. Aber, das kann dauern. Wenn er tatsächlich körperlich und psychisch davon abhängig ist, ist er tatsächlich lebenslang davon behaftet; auch wenn er trocken ist. Eine Praline kann da schon einen Rückfall bewirken.

Kommentar von 442ae3bab790b9770e2f72ef36379b88smallSepastan am 11. Oktober 2009 00:14

stimmt nicht ganz, es gibt ein "alkoholiker gen", menschen mit diesem, haben eine deutlich höhere suchtgefahr!

Kommentar von 1a11ef013d897a5d54699cd9b72513besmallPantex am 11. Oktober 2009 00:33

@Sepastan, es wurde noch nie ein "Alkoholiker-Gen" entdeckt. Verheimlichst Du der Wissenschaft was?

Kommentar von 80a8de69641ad17b1a24b5bb6749e80csmallspatzi am 11. Oktober 2009 00:16

Woher nimmst du denn den Fakt, die Krankheit sei selbstverschuldet?

Kommentar von Manni80 am 11. Oktober 2009 00:17

das würde mich jetzt auch interessieren.

Kommentar von Stephan73 am 11. Oktober 2009 00:19

Im Gebensatz zu einer Grippe, hat man beim Alkohol jedesmal die Wahl, ob man trinkt oder nicht. Jeder, aber auch wirklich jeder kann kann nein sagen. Kein Mensch wird dazu gezwungen Alk zu trinken.

Kommentar von Manni80 am 11. Oktober 2009 00:22

Der Alkoholiker hat aber nicht wirklich eine Wahl.

Kommentar von Stephan73 am 11. Oktober 2009 00:27

Doch. Zwar nicht mehr, wenn er Alkoholiker ist, jedoch vorher. Bevor es zur Sucht wurde. Es kommt doch keiner als Alkoholiker auf die Welt. Das gewöhnt man sích an.

Kommentar von Stephan73 am 11. Oktober 2009 00:27

Doch. Zwar nicht mehr, wenn er Alkoholiker ist, jedoch vorher. Bevor es zur Sucht wurde. Es kommt doch keiner als Alkoholiker auf die Welt. Das gewöhnt man sích an.

Kommentar von Stephan73 am 11. Oktober 2009 00:19

Im Gebensatz zu einer Grippe, hat man beim Alkohol jedesmal die Wahl, ob man trinkt oder nicht. Jeder, aber auch wirklich jeder kann kann nein sagen. Kein Mensch wird dazu gezwungen Alk zu trinken.

Kommentar von sonycom007 am 11. Oktober 2009 17:07

Wenn es beim Alki soweit ist, dass er seine Krankheit selbst erkennt, ist es bereits zu spät. Und vorher , im Anfangssstadium merkt er nicht, dass er damit "ein Problem hat" (mal ganz liberal ausgedrückt). Wieso sollte er dann keinen Alkohol trinken - selbst wenn er die Wahl hat? Ist die Krankheit fortgeschritten, MUSS er trinken. Ein unkontrollierter Entzug kann sogar lebensgefährlich sein.


anonym
beantwortet von chicaBlue am 11. Oktober 2009 00:11
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Ja, es ist eine Krankheit. Der Alkoholiker darf keinen Tropfen mehr trinken.

Kommentar von 6eb33eb7385b8f7d42e6d88f12789c6esmallderwessi am 11. Oktober 2009 00:16

Mir wird schlecht,wenn ich die Seite lese..

Kommentar von Manni80 am 11. Oktober 2009 00:27

wieso denn das?


MatthewSan
beantwortet von MatthewSan am 11. Oktober 2009 00:10
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Ja natürlich, eine Suchtkrankheit die Therapiert werden muss


Gerd02
beantwortet von Gerd02 am 11. Oktober 2009 06:58
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Hallo zusammen,

in unserer Kultur ist Alkohol die meist gebrauchte Droge. Du kannst immer und überall Alkohol legitim beziehen. Und da liegt das Grundproblem.

Der Übergang vom Genusstrinken zum Alkoholiker ist fließend. Es geht dann über verschiedene fast unbemerkte Phasen:

Die voralkoholische Phase: Hier trinke ich schon nicht mehr aus Genuss an einem Glas Wein o.ä. sondern aus psychischen Gründen. Stressabbau, um lustiger zu werden, aus Unsicherheit, weil ich durch Alkohol lockerer werde, vermeintlich stärker bin, besser und freier reden kann.

Die Prodromalphase: Hier merke ich schon das ich den Alkohol brauche. Ich denke häufig an Alkohol, freue mich schon auf den nächsten „Umtrunk“ mit Freunden. Bekomme aber teilweise auch schon Ärger mit meinem Umfeld (Freunde, Familie, Arbeitgeber)

Die kritische Phase: Ab hier beginnt schon der Kontrollverlust. Hier liegt es schon nicht mehr am Willen nichts mehr zu trinken. Es geht manches mal nur Tage ohne Alkohol und dann nur unter eigenem oder fremden Zwang.

Die chronische Phase Hier geht es dann richtig bergab. Alkohol bestimmt mein Leben. Es dreht sich nur noch darum an den nächsten Schub zu kommen z.B. bei einem Pegeltrinker den Pegel zu halten. Ichbin fast nicht mehr nüchtern, trinke schon morgens, weil ich nachts - wenn ich überhaupt schlafe konnte - unter den Pegel rutschte.

Natürlich kann jeder aufhören zu trinken. Aber ab einem gewissen Punkt – der nicht vom Trinkenden erkannt wird – schafft er es nicht mehr und ab hier ist es für mich eine Krankheit. Der Kreislauf hat begonnen.

Trinke ich nicht habe ich Entzugserscheinungen und dann trinke ich weil die Entzugserscheinungen gelindert werden – und das immer wieder. Der Alkohol dient in diesem Moment übertrieben gesagt als Medikament. Ich hab keinen Einfluss mehr darauf. Der Kopf beherrscht den Körper. Körperlich trocken zu werden ist eine relativ einfache Geschichte in einem Krankenhaus mit Hilfe von Medikamenten z.B. Distraneurin, aber dann fängt das wichtigste und langwierigste erst an. Der psychische Entzug. Ich bin seit fast 10 Jahren trockener Alkoholiker und schaffte es erst dann aus der Misere als fast nichts mehr ging und ich den Mut fand um Hilfe zu bitten.

Ich trank in meiner Jugend auch ab und zu mal ein Bier, war Leistungssportler hatte eine gute Ausbildung. Schnaps mochte ich noch nie, schmeckte mir nicht. Dann ging ich öfter mal mit Freunden und „Kumpels“ auf die Juchhe und es wurde auch mal mehr getrunken. Der Konsum steigerte sich immer mehr (ich spreche über einen Zeitraum von 30 Jahren in meiner Suchtkarriere) Immer öfter sagte ich mir am nächsten Tag „du hörst jetzt auf, es wird zuviel“, aber es war da schon zu spät. Ich brauchte den Alkohol. Und dann kam die Scham über den „mangelnden Willen“ aber es ging nicht mehr um den Willen, es ging bereits um eine Krankheit und um das zu begreifen und endlich um Hilfe zu bitten vergingen weitere 10 Jahre eines bis dahin traurigen Suchtlebens. Heute und erst heute weiß ich das es geht. Mein Eingeständnis ein Problem zu haben, Hilfe erfragen und auch annehmen waren der die wichtigsten Schritte zu einem weitaus besseren Leben.

Fakt ist: es ist eine Krankheit

Liebe Grüße, Gerd


libertaequitas
beantwortet von libertaequitas am 11. Oktober 2009 00:14
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Laut ICD ist es eine Krankheit. Aber auch wenn ich finde, dass Alkoholiker selbst schuld sind, da sie die Entwicklung ihrer Sucht selbst ins Rollen gebracht haben, ist das kein Grund ihnen keine Hilfe zukommen zu lassen. Eine Sucht ist dann eine Krankheit oder krankhaft, wenn sie gesundheitsschädigend ist oder andere schädigt. Alkoholiker bleibt man sein Leben lang, auch wenn man trocken ist.


lesewahn
beantwortet von lesewahn am 11. Oktober 2009 00:11
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Ja, er kann unter Therapie geheilt werden, wird aber immer Alkoholiker bleiben... er bezeichnet sich dan nur als trocken... weil er eben nicht mehr trinkt.


peterunddoris
beantwortet von peterunddoris am 11. Oktober 2009 00:11
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Ja, wird als Krankheit anerkannt, was für mich nicht unbedingt nachvollziehbar ist.


ziuwari
beantwortet von ziuwari am 11. Oktober 2009 00:10
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wenn man einer geworden ist, ist es sucht und die besteht immer (ist eine krankheit)


GbThreepwood
beantwortet von GbThreepwood am 11. Oktober 2009 00:10
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dafür das er süchtig ist kann er nichts. DAS er süchtig geworden ist, dafür schon.. Ja ein alkoholiker ist immer ein alkoholiker, genau so wie ein raucher..

Kommentar von Ad2c08ea343345b54d6a74c9c1a810b8smallhummelelfe am 11. Oktober 2009 00:13

man vermutet das süchte aus einem defekt im behlohnungszentrum des gehirns entstehen ......


GbThreepwood
beantwortet von GbThreepwood am 11. Oktober 2009 00:10
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dafür das er süchtig ist kann er nichts. DAS er süchtig geworden ist, dafür schon.. Ja ein alkoholiker ist immer ein alkoholiker, genau so wie ein raucher..

Kommentar von Manni80 am 11. Oktober 2009 00:12

Und wiese ist ein Alkoholiker selber Schuld daran, dass er süchtig wurde?

Kommentar von 80a8de69641ad17b1a24b5bb6749e80csmallspatzi am 11. Oktober 2009 00:12

Keine Ahnung, Hauptsache antworten....

Kommentar von 6c52bc1fd9918b8e43291a9f8582ee93smallGbThreepwood am 11. Oktober 2009 00:15

weil jeder seinen alkoholkonsum selbst bestimmen kann.. wenn ich will kann ich auch süchtig werden.. ich trinke aber in maßen^^

Kommentar von Manni80 am 11. Oktober 2009 00:17

ein Alkoholiker kann seinen Konsum nicht selbst bestimmen. Das ist doch das Problem.

Kommentar von 6c52bc1fd9918b8e43291a9f8582ee93smallGbThreepwood am 11. Oktober 2009 00:19

Ja, aber es gab auch eine zeit in der er noch KEIN alkoholiker war!!! und jeder kann sekbst enstcheiden wie viel er trinkt und wenn er es übertreibt bzw. es zur gewohnheit werden lässt, dann ist es seine schuld. Es wird keiner als alkoholiker geboren und es verspürt auch keiner den drang viel zu trinken aus dem nichts heraus!

Kommentar von Manni80 am 11. Oktober 2009 00:21

Ja, das ist genau die Frage: Trinkt ein Alkoholiker übermäßig weil er Alkoholiker ist oder wird man Alkoholiker wenn man übermäßig trinkt?

Kommentar von 6c52bc1fd9918b8e43291a9f8582ee93smallGbThreepwood am 11. Oktober 2009 00:24

das kommt drauf an. Es gibt auch menschen die viel trinken und trotzdem mal mehrere monate und jahre oder vielleicht ihr ganzes leben lang mit gar keinem alkohol auskommen. Weil sie ihren konsum bewusst maßen. Wenn aber jemand viel trinkt und zulässt, dass der alkohol sein leben bestimmt, dann wird er alkoholiker. Das ist aber eine frage des WOLLENS und wenn man dann abhängig ist, ist es eine frage des MÜSSENS..


anonym
beantwortet von mclovin1337 am 11. Oktober 2009 00:10
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nein aber eine sucht.

Kommentar von 442ae3bab790b9770e2f72ef36379b88smallSepastan am 11. Oktober 2009 00:10

daumen runter!


Warrior
beantwortet von Warrior am 11. Oktober 2009 00:10
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Ehtanolabhängigkeit ist eine Krankheit.


Rudi2009
beantwortet von Rudi2009 am 11. Oktober 2009 00:10
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ganz sicher!


sparcoracer
beantwortet von sparcoracer am 11. Oktober 2009 00:10
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nein er könnte ja aufhören

Kommentar von 442ae3bab790b9770e2f72ef36379b88smallSepastan am 11. Oktober 2009 00:10

absolut keine ahnung hast du

Kommentar von 1a11ef013d897a5d54699cd9b72513besmallPantex am 11. Oktober 2009 00:18

Blödsinn, so ne Antwort. Man merkt, daß Du von Sucht keine Ahnung hast.

Kommentar von sonycom007 am 11. Oktober 2009 17:09

Wenns denn so einfach ist ... warum tun es dann so wenige ? Unqualifizierte Antwort !


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