Frage von yoyogirl123, 135

ISt AIDS über Haustiere übertragbar?

Hey Leute ich hab echt ein schlimmes Problem! Ein bekannter von uns ist hat aids und er hatte heute plötzlich nasenbluten und mein hund hat das Blut geleckt ich hab jz echt Angst ist das ansteckend weil ich hab Angst jz um mein Haustier und ihn anzufassen. Bitte antwortets danke

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo yoyogirl123,

Schau mal bitte hier:
Tiere Krankheit

Expertenantwort
von MaxGuevara, Community-Experte für HIV, 36

Nein, HIV ist nicht über Tiere übertragbar.  Das HI-Virus braucht einen menschlichen Körper um überleben zu können.  Bei Tieren "überlebt" das Virus nicht. 

Also keine Angst. Alles gut

Gruß

eure Maxie

Antwort
von Rosenbaum, 106

Nein, auf einen Hund, der Blut aufgeschlabbert hat, ist das nicht übertragbar. Bei einem Affen (Schimpansen oder Gorilla) wäre ich da in der Tat vorsichtiger.

Kommentar von MaxGuevara ,

Auch beim Affen ( der Gorilla ist übrigens auch ein Affe) geht sowas auch nicht. 

Beim Affen nennt sich sowas SIV. HIV würde auch in einem Affen nicht "überleben" können. 

Antwort
von EmtBayern, 66

Wie wird HIV übertragen?

HIV ist relativ schwer übertragbar. Ein Infektionsrisiko besteht nur, wenn infektiöse Körperflüssigkeiten mit Wunden oder Schleimhäuten in Berührung kommen.

Am häufigsten wird HIV beim ungeschützten Geschlechtsverkehr weitergegeben. Da Vaginal- und Darmschleimhaut viele HIV-Viren enthalten können, gibt es beim Vaginal- und Analverkehrauch ein Risiko für den „aktiven“ (eindringenden) Partner. Ein Übertragungsrisiko besteht auch dann, wenn nicht im Partner abgespritzt wird, nämlich über den intensiven Kontakt zwischen den Schleimhäuten von Penis und Enddarm oder Penis und Scheide.

Körperflüssigkeiten, die HIV in ansteckungsrelevanter Menge enthalten können

Flüssigkeitsfilm auf der DarmschleimhautBlutSpermaScheidenflüssigkeitMuttermilch

Beim Blasen besteht ein Risiko, wenn Sperma in den Mund gelangt. Dieses Risiko ist aber sehr viel geringer als beim Analverkehr, weil die Mundschleimhaut widerstandsfähiger gegen HIV ist als andere Schleimhäute. Beim Lusttropfen ist eine HIV-Übertragung nahezu ausgeschlossen.

Andere sexuell übertragbare Infektionen erhöhen das HIV-Risiko: Durch entzündete Schleimhäute kann HIV leichter in den Körper eindringen oder hinausgelangen, und bei Entzündungen wandern zusätzliche Immunzellen ein, die HIV direkt aufnehmen und weitergeben können. Bei HIV-Infizierten enthalten entzündete Schleimhäute besonders viele HI-Viren.

Sehr riskant ist außerdem die gemeinsame Benutzung von Spritzen beim Konsum von Drogen und anderen Substanzen.

Entscheidend ist die Virusmenge

Das Risiko einer HIV-Übertragung ist erhöht, wenn sich besonders viele Viren im Blut und den Körperflüssigkeiten befinden. Das ist zum Beispiel in den ersten Wochen nach einer HIV-Infektion der Fall, weil sich das Virus dann besonders stark vermehrt.

Das Risiko ist viel geringer, wenn sich nur wenige Viren im Blut befinden, etwa wenn HIV-Medikamente die Vermehrung des Virus verhindern. Liegt die Viruslast des HIV-positiven Partners seit mindestens sechs Monaten unter der Nachweisgrenze und werden die antiretroviralen Medikamente konsequent eingenommen, ist eine HIV-Übertragung beim ungeschützten Sex nahezu ausgeschlossen. Eine gut wirksame HIV-Therapie schützt damit genauso effektiv vor HIV wie Kondome, aber natürlich nicht vor anderen sexuell übertragbaren Infektionen. Beim Sex mit Gelegenheitspartnern empfiehlt sich weiterhin die Verwendung von Kondomen.

Aber auch, wenn die Viruslast nicht unter der Nachweisgrenze liegt, führt nicht jeder ungeschützte Anal- oder Vaginalverkehr zwischen einem HIV-infizierten und einem nicht infizierten Partner automatisch zu einer Übertragung. Das Risiko einer Infektion wächst, je häufiger man ungeschützten Sex hat.

Man kann diesen Effekt mit dem Autofahren vergleichen: Je häufiger man fährt, desto größer die Wahrscheinlichkeit, in einen Unfall verwickelt zu werden. Ein besonders hohes Risiko, sich zu infizieren, haben außerdem Männer, die Sex mit Männern haben, denn in dieser Bevölkerungsgruppe ist HIV in Deutschland weiter verbreitet. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man Sex mit einem HIV-positiven Partner hat.

HIV wurde zwar gelegentlich auch in Urin, Kot, Speichel, Schweiß und Tränenflüssigkeit nachgewiesen, aber nur in sehr geringer Menge, die für eine Ansteckung nicht ausreicht.

Keine Infektionsgsgefahr besteht bei:

Küssen, Händedruck, UmarmenAnhusten oder AnniesenBenutzung derselben Teller, Gläser und Besteckegemeinsame Benutzung von Toiletten, Handtüchern oder BettwäscheBesuch von Schwimmbädern oder SaunenZusammenarbeiten und -wohnen mit Menschen mit

 

HIV/AidsBetreuen und Pflegen von Menschen mit

 

HIV/AidsErste-Hilfe-Leistung, sofern die hygienischen Vorschriften eingehalten werden (Handschuhe, Beatmungsmaske)medizinischen und kosmetischen Behandlungen (Zahnarzt, Fußpflege etc.), sofern die hygienischen Vorschriften eingehalten werdenTätowieren und Piercen, sofern unter hygienischen Bedingungen gearbeitet wirdInsektenstichen

WWW.IWWIT.DE

Kommentar von MaxGuevara ,

Alles wunderschön aus dem Internet kopiert. 

Das hättest du dir aber sparen können, weil das nur indirekt die Frage beantwortet.  Ein einfaches NEIN, hätte da ausgereicht und Zeit gespart :D 

Antwort
von Goldsuppenhuhn, 26

Hallo yoyogirl123,

hier hatte schon mal jemand die gleiche Frage:

http://www.aidshilfe-salzburg.at/forum/tiere

Hier noch etwas:

http://www.welt.de/wissenschaft/article5277042/HIV-Uebergang-von-Tier-auf-Mensch...

Du musst Dir keine Sorgen machen! Dein Hund hat sich nicht infiziert und kann Dich nicht anstecken.

LG Goldsuppenhuhn.

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