Ist Abhängigkeit vom Psychologen / Therapeut was Schlechtes?

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4 Antworten

Nein. Es kommt darauf an, in welcher Phase der Therapie du bist. Du fühlst dich für eine längere Zeit vom Psychotherapeuten abhängig. Das ist wünschenswert und ganz normal. Übertragung nennt man das im Fachchinesischen.

Irgendwann aber wird sich bei einer gelungenen Therapie die Abhängigkeit auch wieder auflösen. Und am Schluss wirst du mit freundlichen Gefühlen gegenüber deiner Therapeutin auch wieder gehen.

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Es ist gut dass du dich ihr öffnen kannst und ihr vertraust. Das ist jedoch keine Abhängigkeit, das ist ein Schritt zur Genesung.

Sie ist metaphorisch gesprochen der Arzt der dein gebrochenes Bein behandelt, natürlich bist du noch auf ihre Hilfe angewiesen, aber sobald das Bein verheilt ist, brauchst du sie nicht mehr.

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Sie ist nur die erste, bei der du dich so öffnen kannst. Nach ihr werden dann endlich auch andere Menschen kommen, bei denen du das kannst. Das ist eines der Ziele einer Therapie, und um das zu Erreichen ist diese erste enge Bindung wichtig.

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Es soll ja ein Vertrauensverhältnis entstehen, damit sie helfen können. Das ist also nichts schlechtes.  Keine Bange, ich bin sicher, am Ende der Therapie kannst du dich lösen. Sprich mit ihr darüber.

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