Frage von ilana777, 120

Israelische Staatsbürgerschaft entzogen! Wer kann mir einen Anwalt empfehlen?

Ich habe vor 20 Jahren Allija gemacht in Jerusalem und die israelische Staatsbürgerschaft erhalten.

Nun hat man mir die israelische Staatsbürgerschaft entzogen,mit der Begründung,ich wäre nicht oft genug in Israel gewesen.

Da ich meine alte,kranke,demente Mutter gepflegt habe,waren mir Aufenthalte in Israel nicht möglich.

Nun will man mir eine Aufenthaltsgenehmigung für Israel senden für 1 Jahr.

Ist es rechtens,daß man einem die Staatsbürgerschaft per Telefon entzieht?

Benötige dringend einen Anwalt zur Klärung der Sachlage.

Antwort
von XitWound, 88

Kanzlei Dr. Thiemann. Ganz harter Hund, wenn dir wer zu deinem Recht verhelfen kann dann der. War in einem früheren Leben mal Chef des Bundesamt für Verfassungsschutz.

Kommentar von XitWound ,

Giergasse 2, 53113 Bonn Telefon: 0228 656691 hoffe er kann dir helfen.

Antwort
von Frikadello, 79

Na ja wenn dir Israel die Staatsbürgerschaft entzogen hat, wird dir wohl kein deutscher Anwalt helfen können.

Musst ja gewaltig etwas Angestellt haben?

Kommentar von ilana777 ,

Habe nichts angestellt und nichts verbrochen.War nur nicht oft genug in Israel,sagte mir die Dame aus der israelischen Botschaft.Konnte nicht ,da ich Mom gepflegt habe.

Kommentar von Frikadello ,

Musst dir am besten einen Anwalt suchen der sich mit dem Israelischen Staatsbürgerecht auskennt.

Oder frag in einer Jüdischen Gemeinde nach ob die einen Anwalt kennen. Gibt viele Jüdische Anwälte in Deutschland.

Als Deutscher kann dir die Staatsbürgerschaft nur entzogen werden, wenn du dadurch nicht Staatenlos wirst.

Das einzige was dir passieren kann wenn du längere Zeit nicht in der BRD warst ist das dir das Wahlrecht entzogen wird.

Kommentar von azervo ,

@Michi  höre bitte auf hier Halbwahrheiten zu erzählen.

Wenn man die DE Staatsbürgerschaft hat, kann einem die NICHT entzogen werden. Die kann man noch nicht einmal "ablegen" wenn man das gerne will.

Und das Wahlrecht wird einem auch nicht entzogen ...auch dann nicht, wenn man Jahrzehnte lang im Ausland gelebt hat.

Es ist sogar so schlimm, dass ich als EU-DE Bürger bei den Bundestagswahlen mitmachen soll ... und da soll ich dann in einer Stadt, wo ich schon über 15 Jahre lang nicht mehr war, irgend so einen vertrottelten Vollpfosten "wählen", von dem ich noch nicht einmal weiss, was die Partei macht, zu der er angeblich gehört.

Und für den ganzen Wahlschwachsinn muss ich dann noch Porto zahlen und eine halbe Stunde, mit dem Ausfüllen von völlig sinn und zwecklosen Formularen versauen.

Italiener werden wenigstens gratis an ihren "Heimatort" gekarrt, damit si dort wählen. EU-DE Bürger werden nur schickanniert.

Kommentar von Frikadello ,

@azervo Nicht so viel dummes Zeug babbeln, besser klappe halten.

Aufgrund der Erfahrungen der NS-Zeit ist gemäß Art. 16 Abs. 1 S. 1 GG die Ausbürgerung in der Bundesrepublik Deutschland
grundsätzlich verboten. Die deutsche Staatsangehörigkeit darf demnach
nur auf Grund eines Gesetzes entzogen werden und zudem gegen den Willen
des Betroffenen nur dann erfolgen, wenn er dadurch nicht staatenlos
wird.

Nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) kann es allerdings zum Verlust der deutschen Staatsbürgerschaft kommen, z. B. beim nicht genehmigten Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit (§ 25 Abs. 1 StAG) oder beim nicht genehmigten Eintritt in eine ausländische Streitkraft, deren Staatsangehörigkeit er besitzt (§ 28 StAG). Wer eine fremde Staatsangehörigkeit zusätzlich zur deutschen erwerben will, benötigt vor Beantragung der ausländischen Staatsangehörigkeit eine Beibehaltungsgenehmigung
(BBG) nach § 25 II StAG (siehe Weblinks). Außerdem ist es z. B. möglich
und zulässig, dass eine durch falsche Angaben erschlichene Einbürgerung
widerrufen wird. So wurde z. B. ein Helfer der Sauerland-Gruppe nach rechtskräftiger Ausbürgerung staatenlos, nachdem er im Einbürgerungsverfahren falsche Angaben machte.[6]

In Deutschland erregte 2002 die „Ausbürgerung“ des wegen versuchten Polizistenmordes verurteilten deutschen Schriftstellers Peter-Paul Zahl öffentliche Aufmerksamkeit. Tatsächlich verweigerte ihm die deutsche Botschaft in Kingston (Jamaika)
einen neuen Reisepass; er habe, so die Begründung, 1995 mit der
Einbürgerung in Jamaika automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft
verloren. Die Auseinandersetzung wurde schließlich durch die
Wiedereinbürgerung Zahls im November 2004 beendet.

Seit 2013 können Nachkommen ausländischer Eltern ihre deutsche Staatsbürgerschaft aufgrund des Optionsmodells unter bestimmten Umständen wieder verlieren. Diese besitzen als Ausnahme vom Abstammungsprinzip
ab Geburt die doppelte Staatsbürgerschaft, sind aber in vielen Fällen
ab dem 18. Lebensjahr verpflichtet, sich für eine der
Staatsangehörigkeiten zu entscheiden.

Wer ist wahlberechtigt?

Gemäß § 12 Absatz 2 Satz 1 Bundeswahlgesetz sind bei
Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen (Vollendung des 18. Lebensjahres
am Wahltag und Fehlen eines Wahlrechtsausschlusses nach § 13
Bundeswahlgesetz) auch diejenigen Deutschen im Sinne des Artikels 116
Absatz 1 des Grundgesetzes wahlberechtigt, die am Wahltag außerhalb der
Bundesrepublik Deutschland leben, sofern sie
    entweder nach Vollendung ihres 14. Lebensjahres (das heißt vom Tage ihres 14. Geburtstages an) mindestens drei Monate ununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland gelebt haben und dieser Aufenthalt nicht länger als 25 Jahre zurück liegt

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten