Frage von hummel3, 1.091

Islam oder Christentum - welche Lehre ist historisch-theologisch überzeugender?

Worin sind nach Auffassung von Muslimen die "Vorteile" der Gläubigen an den Islam begründet, wenn doch Jesus Christus mit seinem Evangelium angeblich oder tatsächlich schon alle "überlebenswichtigen" Botschaften Gottes der Menschheit übermittelt hatte und sich zudem noch für die Sünden der Menschen geopfert hatte?

Wer hat da möglicherweise unvollständig oder falsch gelehrt - Jesus oder Mohammed?

Bitte um theologisch sachliche Pro- bzw. Kontrameinungen. Danke im Voraus.

Antwort
von SibTiger, 442

Da ist zwar keine richtige Antwort, aber als jemand, der nicht besonders religiös ist, kann ich sagen, dass ich mit dem Christentum schon in einer Art "friedlicher Koexistenz" leben kann. Das bedeutet, ich schreibe nicht viel gegen das Christentum, auch wenn ich mit vielen Dingen der Religion nicht einverstanden bin. Jesus ist mir jedenfalls sehr viel sympathischer als Mohammed.

Beim fundamentalistischen Islam gelingt mir nicht einmal ein "Waffenstillstand".

Antwort
von 1988Ritter, 426

Lassen wir die Theologie für einen Moment weg, und widmen wir uns der Historie.

Aufgrund diverser römischer (nicht christlich, nicht jüdisch) Quellen, kann man davon ausgehen, dass Jesus keine Erfindung ist, er hat tatsächlich gelebt und gewirkt.

Hinzu kommen archäologische Funde diverser Fakultäten, die nicht theologisch ausgelegt sind. Diese Funde beinhalten Schriftrollen diverser Autoren, die in ihren Berichten gleichen oder ähnlichen Konsens haben.

Somit kann man aus Sicht eines christlichen Gläubigen von einer hohen Wahrscheinlichkeit ausgehen, dass die theologischen Lehren mitsamt der Person Jesus Christus gegeben sind.

Im Islam haben wir eine behauptete Fortsetzung der abrahamitischen Religion, die auf das Wirken eines Mannes (Mohammed) zurückgeführt werden.

Zur Untermauerung der Lehren Mohammeds, wird im Rahmen der Islamwissenschaft die Existenz von Überlieferungen (Hadithe genannt) angeführt. Diese Hadithe sind Überlieferungen von vorzugsweisen Gefährten Mohammeds, was primärer Beleg zur Glaubwürdigkeit ist, und zudem reicht.

Archäologische Recherchen zur Thematik Islam werden verweigert. Dies insbesondere durch die Religionsministerien in den maßgeblichen Gebieten, Saudi Arabien, Irak und Kuweit. Geht das Christentum mit der historischen Aufarbeitung liberal um, so ist der Islam restriktiv. Eine plausible Begründung existiert dazu nicht.

Betrachtet man die Religionen aus rein theologischer Sicht, so ist zu bemerken, dass sich die Religionen als eine Aneinanderreihung der abrahamitischen Lehren verstehen wollen.

Diese Aneinanderreihung ist basierend auf Tora und Tanach mit dem Neuen Testament bei den christlichen Lehren geglückt.   Im Islam hingegen haben wir Differenzen in den Personen, ihren jeweiligen Taten, sowie der Chronologie. Daraus resultierend widerspricht man dem Islam als eine abrahamitische Religion, und betrachtet den Islam zunehmend als eine eigenständige Religionsform, die sich weder an Juden- noch Christentum angliedert.

Letztendlich bleibt:

Der Mensch glaubt was er glaubt.

Der sachliche und konstruktive Disput wird hier wahrscheinlich im Forum nicht lösbar sein.

Kommentar von Zicke52 ,

Also dass die Aneinanderreihung von Tanach und dem NT geglückt ist, finde ich nicht. Zwar dient das AT den Autoren des NT, um die Messianität Jesu zu rechtfertigen, indem sie diese Figur so hinbiegen,  dass sie zu den Prophezeiungen des AT passt. Aber was die Lehre betrifft, könnte der Unterschied zwischen den beiden Büchern grösser nicht sein. Entweder handelt es sich nicht um den gleichen Gott, oder er hat eine 180-Grad-Drehung gemacht, was eines Gottes nicht würdig ist, denn er soll ja dauerhafte Werte vertreten. 

Kommentar von DreiGegengifts ,

Also noch mal zusammengefasst. Beide gehen auf das Wirken eines Mannes und seinen Gefährten zurück. Für beide gibt es gute außerideologische Belege für die Existenz der Personen. Die innerideologischen Quellen werden in beiden Fällen stark bezweifelt.

Also ich würde sagen 1:1 Punktlandung.

Aber davon wollen verbohrte Christen und Abendlandschützer freilich nichts wissen ;-)

Kommentar von GFBen ,

Du scheinst im Beitrag von 1988Ritter überlesen zu haben, dass archeologische Recherchen zum Thema Islam verweigert werden. Das dies auch stimmt, ist allgemein bekannt. Ich fürchte, es ist doch ein 1:0.

Aber davon wollen verbohrte Gleichmacher freilich nichts wissen :-)

Antwort
von najadann, 621

Das Christentum war vor dem Islam.
Mohammed hat den Quran teilweise aus Bibel-Erzählungen zitiert, verändert und eigenwillig Interpretiert. 

Um dem ganzen tun an Glaubwürdigkeit zu verschaffen, schrieb man es später auf und versetzt den Koran mit folgendem Text: Dies ist die Schrift, an der nicht zu zweifeln ist, geoffenbart als Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.

Und siehe da, sie glauben es noch heute.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Und dreimal darfst Du raten, was vor dem Christentum war...

Kommentar von najadann ,

Die altägyptische Religion

Kommentar von Kuppelwieser ,

So weit brauchst Du nicht zurück, es ist das Judentum!

Antwort
von Referendarwin, 97

Ein wenig widerspruchsfreier ist der Islam. Dennoch muss man sein Hirn schon arg verbiegen.

Kommentar von hummel3 ,

Wo muss man geistig oder wissensmäßig zuhause sein, um zu denken, der Islam wäre "ein wenig widerspruchsfreier als das  Christentum?

Ich glaube, wer dies behauptet, der hat sich noch nie eingehend mit dem Islam befasst. - Mit dem Christentum allerdings bestimmt auch nicht!

Kommentar von Skeletor ,

Wo muss man (...) wissensmäßig zuhause sein...

Helfen könnte es beide Werke gelesen zu haben: 535 Wiedersprüche in der Bibel zu 32 Wiedersprüchen im Koran. 

So betrachtet ist der Koran als Werk widerspruchsfreier als die Bibel.

Quelle: http://skepticsannotatedbible.com/quran/contra/by_name.html

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Das was dort als  Widersprüche deklariert  wird ,ist eine Folge der Unkenntnis der Christlichen Literatur und des Christlichen  Schriftverständnisses .

Kommentar von Skeletor ,

Aha!?

Widersprüche im Koran sind also keine, weil der Leser des Korans der Widersprüche im Koran fand, falsch liegt...

Und warum? => "aus Unkenntnis christlicher Literatur" 🤔

Seems legit!

You made my day!!! 😁

Antwort
von hatschibratschi, 267

Vielleicht kann Dich ein deutscher Philosoph der Aufklärung überzeugen: "Ich habe in meinem Leben viele kluge und gute Bücher gelesen. Aber ich habe in ihnen allen nichts gefunden, was mein Herz so still und froh gemacht hätte, wie die vier Worte aus dem 23. Psalm: "Du bist bei mir." (Immanuel Kant)

Antwort
von comhb3mpqy, 544

Ich glaube an das Christentum. Einige haben hier schon Gründe dafür genannt.

Auch in der heutigen Zeit passieren Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Es kann sein, dass es eine Bedingung ist, dass ein Wunder passiert sein muss, damit ein Mensch von der katholischen Kirche heilig gesprochen werden kann. Die Ärzte, die das untersuchen, wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Auch stehen in der Bibel erfüllte Prophezeiungen. Soweit ich weiß belegen Funde, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Man kann im Internet auch mal nach "Mädchen begegnet Jesus" suchen (ohne Anführungszeichen).

Kommentar von najadann ,

Ein Wunder ist nur so lange ein Wunder bis es erklärt werden kann.
Es gab mal Zeiten da war der Blitz (elektrische Entladungen) für die Menschen ein unerklärliches Phänomen aus teuflischer Küche.
Der blind gläubige Mensch lässt sich mit wenig beeindrucken.

Guck dir mal die Auflösung an: Der Magier mit der Maske
(es gibt für alles eine Erklärung, wenn man schlau genug ist)

https://www.youtube.com/watch?v=-Q_P-JZ3yx8

Kommentar von GFBen ,

"Der blind gläubige Mensch lässt sich mit wenig beeindrucken."

Du hast ja so recht. Was ist schon ein Toter (Lazarus), dessen verwesender Leichnam bereits stinkt und der auf Kommando aufsteht und umherläuft. Lapalie. Das macht David Copperfield mit links. Nur, wie ging das noch mal? Kannst du mal kurz erklären? Ein Youtube-Video tut's auch.

Kommentar von earnest ,

Und DU glaubst an solche Märchengeschichten (Lazarus), die nur dazu dienen, aus dem Menschensohn Jesus den Christus zu machen?

Kommentar von GFBen ,

In der Tat glaube ich es. Warum auch nicht? Weil es vor über 2000 Jahren passiert ist? Weil ich es nicht in der Tagesschau oder mit eigenen Augen gesehen habe? Ich glaube es, weil es so viele Blutzeugen gab, die es bezeugten. Und weil es so unwahrscheinlich ist, dass Menschen einen Messias erfinden, der für sie nutzlos bzw. nur eine Vertröstung ist, dessen Verkündigung sie aber in Lebensgefahr bringt.

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

@GFBen 

Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!Joh.20,29

Kommentar von najadann ,

Du bestätigst meine Aussage von blindem Glauben.
Die Geschichte um Lazarus sind Erzählungen, der verwesende Leichnam ganz bestimmt, zur Dramaturgie dazu gedichtet.

Kennst du die Bezeichnungen: Scheintod, Koma, oder die Voodoo Rituale in Haiti wo lebende in ein Koma-Zustand versetzt werden damit sie nach 2-3 Tagen wieder auferstehen. (Allgemeinbildung gibt uns heute einen klaren Weitblick.)

Kommentar von GFBen ,

Der ganze Erfolg des Unglaubens ist, aus dem Zusammenhang gerissene Stücke widerlegen zu können!

Erkläre mir bitte, zu welchem Zeitpunkt der Passion Christi (Folter, Kreuzweg, Kreuzigung, Tod am Kreuz, Durchstechen der Seite - alles vor Zeugen) das Voodoo-Ritual durchgeführt wurde.

Und bei Lazarus: Führen Scheintod, Koma, Voodoo-Rituale dazu, dass der Körper Verwesungserscheinungen aufweist? Nein. Ups, die Allgemeinbildung reicht nicht aus, um es zu erklären. Schlussfolgerung: ausgedacht.

Ganz großes Kino! Wie überzeugend.

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

@Najadann

Allgemeinbildung ? :  )

 Tut tatsächlich Not hier ..aber wohl kaum beim @GFBen...

Kommentar von randomhuman ,

Leider komplett an der Fragestellung vorbei geschrieben. Schade!

Antwort
von suziesext06, 422

ich denke, das ist ne psychologische Frage, keine theologische. Den Nachweis, dass ihre Theologie richtig und die der Gegenseitig falsch ist, das schaffen ja nicht mal Katholen und Evangelen, und die haben ja noch irgendwelche gemeinsame Grundlagen.

Zwischen Islam und Christentum gibt es so gut wie keine Gemeinsamkeiten, auf deren Grundlage man über wahr und falsch disputieren könnte. Auch wenn sich n paar kirchliche Leute in DE ne spirituelle Blutsbrüderschaft mit dem Islam zurechtphantasieren ("abrahamitische Religionen").

Der Koran ist ne Art Nacherzählung der althebräischen Torah und ihrer Vorschriften, und ner gnädigen Namensnennung von Jesus und Maria, wobei Jesus aber nur als Prophet und Vorläufer von Mohamed gelobt wird, aber das Evangelium, das Jesus verkündet hat und auch die ethischen Prinzipien, davon hat es nicht ein einziges Wörtchen in den Koran geschafft.

Man könnte den sunnitischen Islam und die iranische Schi'a quasi bezeichnen als ne Art steinzeitliches Judentum ganz ohne Juden, dafür mit nem krankhaften Judenhass. So wie n Dieb denjenigen hasst, den er beklaut hat und den Bestohlenen denn verfolgt mit dem Geschrei "haltet den Dieb".

Die Frage oben würde ich eher so stellen: Welche Werbung ist überzeugender, die von VW oder von Ford, oder die von Sunna und Christentum? Denn objektive Kriterien, zwei Religionsauffassungen zu bewerten, gibt es doch gar nicht. Ausser man einigt sich aufn Bezugssystem wie humanistische Ethik, die dann aber ausserhalb der und über den beiden Vergleichsgrössen steht.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Ich meine es ist eine rein historisch Frage !

Denn das die Muslime die Bibel abgeändert und teilweise die Figuren des AT genommen und diesen andere Taten und  Aussagen zugewiesen hat ist doch klar  nachvollziehbar .

Die Argumentation müsste hier ja jetzt von den Muslimen kommen .die müssten diese  vielen Ungereimtheiten uns erklären ,aber darauf können wir wohl bis zum jüngsten Tag warten .

"Die beste aller Religion",die kneift hier und  da bekanntlich immer ! 

Kommentar von suziesext06 ,

Beispiel Hiob: Ijob in der Bibel hadert ja mit Gott und schimpft ihn nen unzuverlässigen Vertragspartner. Ist also rebellisch und nimmt nicht alles Übel, das ihm widerfährt, einfach so als "gottgewollt" hin.

Abu Eyyub im Koran, sitzt im Strassengraben, mit Lepra und Pestbeulen, und dankt und lobt Allah und unterwirft sich seinem unerforschlichen Ratschluss.

Kommentar von hallillo ,

Hast du Hiob schon gellesen, da geht es unter anderem darum, dass Hiob alles verliert und Gott dennoch lobt.

z.B. Hiob 19,25 Hiob 42,2

Kommentar von suziesext06 ,

hätte ich das Buch Ijob nicht gelesen, könnte ich wohl kaum was dazu sagen, oder? Ijob 13 ist die zentrale Rede, und geht um das alte, naive Gottesbild, wonach Gott und sein Volk Vertragspartner sind, wechselseitig seine Gebote zu halten und Schaden von seinem Volk fernzuhalten. Denn alle Verhängnisse wurden ursprünglich immer mit dem Abfall von Jahwe begründet. Nun hadert Ijob mit Gott, es geht also um das Problem der Theodizee, das sehr sorgfältig diskutiert wird. Im Koran findet sich diese Problematik nicht: hier ist Eyyub ausschliesslich der Sklave, der sich für jeden Fusstritt seines göttlichen Despoten freudig bedankt.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Nun Hiob ist ja nicht historisch gemeint , da ist es nicht mal so tragisch, wie allerdings doch bei Abraham  und dessen Nachkommen ,der ja sehr wohl eine konkretes Datum in der Historie hat laut Bibelwissenschaft hatt .

Antwort
von WalkerHunter, 320

Vorteile im Islam gibt es nicht. Die Bibel warnt mehrmals vor dem Islam.

Beispiel:
Ich wundere mich sehr über euch. Gott hat euch doch in seiner Gnade das neue Leben durch Jesus Christus geschenkt, und ihr seid so schnell bereit, ihm wieder den Rücken zu kehren. Ihr meint, einen anderen Weg zur Rettung gefunden zu haben? Doch es gibt keinen anderen! Es gibt nur gewisse Leute, die unter euch Verwirrung stiften, indem sie die Botschaft von Christus verfälschen. Wer euch aber einen anderen Weg zum Heil zeigen will als die rettende Botschaft, die wir euch verkündet haben, den wird Gottes Urteil treffen — auch wenn wir selbst das tun würden oder gar ein Engel vom Himmel.
Galaterbrief 1:6-8

Wie man weiß, brachte ein "Engel" den Koran zu Mohammed. Nun steht in der Bibel, dass sich Satan oft als Engel des Lichts verkleidet. Die Engel in der Bibel sind friedlich, im Gegensatz zum "Engel" im Koran, der Mohammed 3 mal erwürgte bis er aus dem Koran liest.

Gottes Geist sagt uns ausdrücklich, dass sich in Zukunft manche von Gott abwenden werden, weil sie falschen Propheten hinterherlaufen und teuflischen Lehren glauben. Diese Verführer sind durch und durch verlogen, ihr Gewissen haben sie zum Schweigen gebracht. Sie verbieten, zu heiraten oder bestimmte Speisen zu essen. Dabei hat Gott doch alles geschaffen, damit jeder, der an ihn glaubt und seine Wahrheit erkannt hat, auch diese Dinge dankbar von ihm annimmt.
1. Timotheus 4:1-3

Der Islam verbietet Schweinefleisch und heiraten darf nur ein Moslem mit einer Muslima.

Es gibt noch mehr Stellen, wo die Bibel vor dem Koran warnt. Aber die 2 sind die eindeutigsten.

Kommentar von MissMarplesGown ,

In der Bibel steht auch einiges über "Blindheit" für die eigene Verblendung - und über Balken in Augen.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Vorteile im Islam gibt es nicht. Die Bibel warnt mehrmals vor dem Islam [....]

Hm ich kenne die Bibelstelle sehr gut. Aber du hast sie falsch interpretiert. Da wird nicht vor dem Islam, sondern vor Pegida gewarnt.

Kommentar von hallillo ,

Da wird davor gewarnt, Jesus den Rücken zu kehren

Kommentar von DreiGegengifts ,

Ich wusste ich habe Recht.

Kommentar von WalkerHunter ,

Jap, über Balken in Augen steht etwas drin. Du Heuchler! Entferne zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du klar sehen, um auch den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen. Matthäus 7:5

Kommentar von Kuppelwieser ,

"...Vorteile im Islam gibt es nicht. Die Bibel warnt mehrmals vor dem Islam...." Wie kann die Bibel vor dem Koran warnen, wo sie doch lange vor dem Koran verfasst wurde, jedenfalls in ihrer Urform?

Kommentar von WalkerHunter ,

Ist eine Prophezeiung, wie andere Prophezeiungen in der Bibel, die stattgefunden haben

Antwort
von Wilfri, 158

Der entscheidende Unterschied ist, dass der christliche Glaube die Erlösung ohne Werke anbietet. Das heißt nicht, das Christen keine guten Werke tun, sondern dass sie sich dadurch kein Anrecht auf den Himmel erwerben.

Die Erlösung im Christentum beruht auf Gnade und Vergebung. Man bekommt also die Erlösung und Errettung geschenkt. Allerdings erwartet Jesus auch eine klare Entscheidung für ihn. Diese wird im Islam von  Mohammed abverlangt. Mohammed hat jedoch keinerlei göttliche Vollmacht dafür. Es ist nicht gleich, an welchen Gott man glaubt, an Allah oder an den Gott der Bibel. Der Islam ist erst im 7. Jahrhundert nach Christus entstanden und beinhaltet die Ideen Mohammeds. Mohammed hat vieles aus dem Christentum übernommen. Allerdings auch vieles weggelassen, was Christen nie vertreten könnten.

Es gibt ein nachhaltiges Problem im Christentum. Man kann die diversen Glaubensrichtungen nicht gleichsetzen. Die Katholische Kirche verlangt von ihren Anhängern auch Leistungen ab. Sie mischt Werksgerechtigkeit mit Gnadengerechtigkeit, wobei sie diese auf ihre Kirche projiziert und die direkte Vergebung über die Institution ermöglichen will. Das ist nur ein Aspekt, der im Christentum vom Urchristentum abweicht. Ich bin bei meiner Bewertung vom Urchristentum ausgegangen. Die Abarten und Verfälschungen können kein allgemein christliches Kriterium sein. Authentisch kann eigentlich nur das Christentum sein, weil Jesus hier die Position als Sohn Gottes verbunden mit dem Vater und dem Heiligen Geist vollständig vertritt. Er ist im Islam zu einem Propheten herabgestuft. Damit verliert er seine Erlöserfunktion im Islam.

Kommentar von GFBen ,

"ohne Werke" ist eine Verallgemeinerung, die dem Protestantismus eigen ist (Sola Gratia). Der Katholizismus unterscheidet dem NT folgend Werke des Gesetzes (Beschneidung, rituelle Waschungen usw.) und Werke der (Nächsten-)Liebe (Hungrige speisen, Fremde aufnehmen usw.), wobei nicht notwendig nur die Werke des Gesetzes sind und die Werke der Liebe die bejahende Haltung des Einzelnen zu seiner Erlösung demonstrieren. Das NT ist voll von Beispielen, wo Werke der Liebe anempfohlen werden.

Kommentar von waldfrosch64 ,

 Die Katholische Kirche verlangt von ihren Anhängern auch Leistungen ab. Sie mischt Werksgerechtigkeit mit Gnadengerechtigkeit, wobei sie diese auf ihre Kirche projiziert und die direkte Vergebung über die Institution ermöglichen will.

  • Sorry aber der einzige der hier vermischt bist du selbst , und nicht die katholische Kirche ,wie du mokierst .
  • Die Katholische Kirch lehrt nirgends wie du sagst dass wir durch die Werke erettet würden .Vom Rest deiner Aussagen ganz zu schweigen .

Wieder mal ein deutliches Beispiel dafür das man etwas  was man selbst als für katholische Lehre hält auch als Katholische Lehre auszugeben versucht 

..http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM

Kommentar von Wilfri ,

Willst Du im ernst behaupten, dass man nach katholischer Lehre, ohne Katholik zu sein in den Himmel kommen kann? Wenn es aber so ist, warum?

Muss man beichten? Was sind die Folgen einer Beichte? Was ist mit Messelesen lassen? Was ist mit Wallfahrten? Warum soll man oder kann man auf Knien bestimmte Treppen raufkriechen, um Vergebung oder Ablass zu erhalten? Welche Positionen haben der Pfarrer und der Papst sowie die Kardinäle?

Welchen Einfluss haben gute Werke nach katholischer Lehre auf die Frage, ob man erlöst wird oder nicht? Wie kommt man aus dem Fegfeuer raus? Wann landet man in der Hölle?

Das nur ein Ausschnitt von den Überlegungen, die man anstellen muss, um ein Ergebnis zu erzielen, was der Realität entspricht.

Warum hat man in Rom  gefeiert, als man die Hugenotten in Frankreich ermorden ließ? Warum hat man diese Jagd auf Andersgläubige nicht widerrufen und Busse getan für dieses Unrecht? Oder ist dass mir entgangen? Welche Wirkung haben Spenden auf die Erlösung? Sind gute Werke eine heilwirksame Sache, wie zum Beispiel bei  Mutter Theresa?Gute Werke sind ja nie negativ. Umso mehr ist es wichtig, was man damit erreichen will oder kann? Wozu ist der Aufenthalt im Kloster sinnvoll? Warum ist die selbst auferlegte Armut ein gutes Werk?

Wieso ist für den Klerus etc. das Zölibat eine Vorschrift.

Selbst wenn man eine gewisse Freiwilligkeit unterstellt bleibt die Frage: Welche Ängste werden provoziert und gelebt? Man kann nicht alles schreiben, aber nachdenken ist gut.

Es geht ja nicht um Diskreditierung, sondern um den Weg zum ewigen Leben!

Kommentar von GFBen ,

Kurzantwort: Ohne ein entsprechendes Leben bleiben die Worte "Dein Wille geschehe!" ein armseliges Lippenbekenntnis.

Antwort
von xschwedex, 265

Moin,

abgesehen von der Wundergeschichte, dass der Koran dem Mohammed durch den Engel Gabriel auf die Erde gesandt wurde und durch das Diktat an einen Analphabeten der Koran als textliche Verkörperung Gottes angesehen wird, der auf ein sogenanntes Urbuch Gottes zurückgehen soll,

finde ich das persönliche Interesse und die intrinsische Motivation dieses Menschen Mohammeds bemerkenswert.

Der große Unterschied zwischen Jesus und Mohammed ist die Anschauung auf weltliche Machtverhältnisse. Mit Mohammed haben wir ein Charakter, der sich selbst als Religionsstifter und militärischer Führer sieht. Dem gegenüber steht Jesus, der lieber von dannen zieht, wenn man ihn zum König hätte machen wollen und seinen Jüngern sagt, dass sein Reich nicht von dieser Welt sei.

In diesem Aspekt erkenne ich, dass die Lehre des Mohammeds auch ein Werkzeug für seinen weltlichen Erfolg sei. Zumal ca. 622 n Chr kein Mann im Schatten seiner wirtschaftlich bessergestellten Frau stehen mochte. (Das nur am Rande) 

Islamische Theologen mögen zwar vielleicht im Neudeutsch von einem Update der jüdischen- und christlichen Religion sprechen, aber um diese Transferleistung zu vollbringen, ist der Koran mit viel zu wenig Text verknüpft als dass man darin die ganzen Traditionen abgehakt hätte.

Wer von den beiden falsch gelehrt hat, das vermag ich nicht abschließend zu klären. Ich würde aber einem auf den Glauben fokussierten Jesus, der seinen Jüngern ein besitzloses Leben vorlebt, eher nacheifern, als einem Menschen ,der neben seinen Predigten auch noch die Zügel für weltliche Angelegenheiten in der Hand halten möchte. Das ist allerdings meine persönliche Meinung.


LG xschwede

Antwort
von Zicke52, 434

Historisch: Weder die Existenz Jesu noch Mohammeds sind bewiesen, wenn auch letzere wahrscheinlicher ist.

Theologisch: hier macht "überzeugend" keinen Sinn, da es den Gläubigen darauf nicht ankommt. Ich habe sogar den Eindruck, dass etwas umso fester geglaubt wird, je unwahrscheinlicher es ist.

Inhalt/Philosophie: Aus den Texten des AT und des Islams geht eindeutig hervor, dass sie zum Zweck der Machterlangung/erhaltung ihrer Inspiratoren und vor allem als Motivation zum Kriegsführen dienten. In beiden Büchern wird das Volk oft gegen seinen Willen zum Krieg gedrängt, weil Gott es angeblich so will.

Das NT hebt sich hier deutlich ab. Bezieht man sich nur auf das,  was Jesus in den Mund gelegt wird, so heisse ich zwar längst nicht alles gut, aber Gewalttätigkeit wird nicht mal ansatzweise gefordert, im Gegenteil, er übertreibt's sogar in die andere Richtung (Feindesliebe kann nach hinten losgehen). Was mich irritiert, ist aber weniger, was drinsteht, als was NICHT drinsteht (z.B. Verurteilung der Sklaverei).

Trotzdem gibt's im NT einige Perlen, die absolut modern und zeitlos sind und nur von sehr weisen Menschen ausgesprochen werden konnten (und dabei ist mir egal, von wem):

"Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein"

"Du siehst dem Splitter im Auge deines Bruders, den Balken in deinem Auge siehst du nicht"

"An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen"

Diese Lebensweisheiten sind auch für die heutige Zeit beindruckend, um wieviel mehr für die Zeit von vor 2000 Jahren. Davor verneige ich mich auch als Ungläubige.

Kommentar von waldfrosch64 ,

@Zick 

zweifelst du denn eigentlich auch die Historizität des Sokrates an ? In dem Falle  ist die Quellenlage nämlich erheblich schlechter ...

http://www.jesus.ch/magazin/kultur/film/da_vinci_code/fakten_und_fiktion/128731-...

Kommentar von Zicke52 ,

Waldfrosch, ich wusste zwar, dass Sokrates selbst keine Schriften hinterlassen hat und das, was wir von ihm wissen, von seinen Schülern, hauptsächlich Platon, überliefert wurde. Auch, dass nicht feststeht, ob alle ihm zugeschrieben en Texte auch wirklich von ihm stammen, oder einige ihm von Platon und anderen in den Mund gelegt wurden.

Ob allerdings seine Existenz selbst bezweifelt werden kann, weiss ich nicht. Sollte sie aber tatsächlich nicht eindeutig historisch belegt sein, schliesse ich natürlich die Möglichkeit nicht aus, dass es ihn nicht gegeben hat. Aber ist das so wichtig? Es hat auf jeden Fall einen Menschen oder eine Gruppe von Menschen gegeben, die die ihm zugeschrieben Texte verfasst haben, sonst gäbe es sie nicht. Wie diese Menschen geheißen haben, ist zweitrangig, auch wenn es interessant wäre, es zu wissen.

Genauso hat es eine Gruppe von Menschen gegeben, die die Bibel verfasst haben. Was für mich zählt, ist der Inhalt, auch wenn die Kenntnis der Identität der Verfasser zum besseren Verständnis beitragen würde. Aber darüber wird es wohl immer nur Hypothesen geben.

Kommentar von waldfrosch64 ,

@Zicke 

Ich erwähnte Sokrates aus dem folgenden Grund .

Noch niemals habe ich gehört das irgend einer die Existenz von Sokrates anzweifelte ..aber täglich höre oder lese  ich, wie jemand die Existenz Jesus von Nazaret (nicht  Christus ) anzweifelt.

Du vielleicht ? und wen dem so ist ,dann warum ist dem eigentlich so ? 

Kommentar von Zicke52 ,

Waldfrosch, in deinem zweiten Kommentat ("Bei Jesus Christus steht und fällt...") hast du die Frage selbst beantwortet. Siehe auch meinen Kommentar dazu.

Kommentar von KaeteK ,

Werf doch nicht mit Bibelstellen um dich, die du nicht verstehst.

Kommentar von Zicke52 ,

Danke für die freundliche Ermahnung. Die Erwähnung welcher Bibelstellen bereitet dir Bauchschmerzen? Interpretation habe ich ja keine geliefert, woher weisst du also, ob ich sie verstehe?

Kommentar von earnest ,

Lass dir bitte bestätigen, Zicke, dass du - angesichts des dir aktiv verfügbaren Vokabulars - durchaus in der Lage sein dürftest, solch schlicht-schöne Worte zu verstehen.

Ich jedenfalls bin da recht zuversichtlich.

;-)

Kommentar von Zicke52 ,

Danke, earnest, für dein Vertrauen!

Kommentar von earnest ,

Immer gern! 

Vertrauen dem, der Vertrauen verdient. 

;-)

Kommentar von Chriyovime ,

"Niemand kann die Tatsache verneinen, dass Jesus existiert hat..." (Albert Einstein)

Die historisch-kritische Jesusforschung, geht aufgrund der schriftlich überlieferten, außerchristlichen Quellen, des jüdischen Historikers Flavius Josephus und des römischen Geschichtsschreibers Tacitus von einer bewiesenen Existenz des Jesus von Nazareth aus.

Sueton, Mara Bar Serapion und der Mischnah sind weitere Bezugsquellen hierzu.


Kommentar von Zicke52 ,

Hat Einstein auch Geschichtsforschung betrieben? Schade, dass er seine Beweise nicht weitergegeben hat, dann würde nicht heute noch Uneinigkeit unter Wissenschaftlern herrschen.

Gerade die am öftesten zitierte Quelle Flavius Josephs ist die umstrittenste. Sie wurde von frühen Kirchenvätern nicht erwähnt, obwohl die sich oft auf das Werk Flavius Josephus bezogen. Erst im 4 Jhdt taucht dieses Zitat auf. Es passt aber weder stilistisch noch inhaltlich (klingt nach christlichem Glaubensbekenntnis) zum restlichen Text und wird daher als späteres Einschieben oder zumindest Änderung durch christliche Kopisten betrachtet.

Ansonsten beziehen sich die ausserbiblischen Stellen hauptsächlich auf das Urchristentum,  nicht auf Jesus selbst. Das heißt,  es wird beschrieben, was die damaligen Christen über Jesus sagten. Und sie wurden durch unzählige Abschriften durch christliche Kopisten überliefert, was in den Urtexten stand, ist schwer auszumachen.

Jedenfalls herrscht unter Wissenschaftlern bis heute kein Konsens zu diesem Thema.

Kommentar von Chriyovime ,

Vermutlich hat sich Albert Einstein, als einer der intelligentesten Menschen die diesen Planeten bewohnt haben, auf die Geschichtsschreibung und ihren historischen Gehalt verlassen. Alleine Tacitus als Quelle, belegt die historische Existenz hinreichend und dem haben sich so gut wie alle führenden Wissenschaftler, sicherlich nicht aufgrund ihres persönlichen Glaubens, angeschlossen.

Ich kann selbst nicht beweisen, dass die Erde rund ist, aber wenn man wissenschaftliche Erkenntnisse nur deshalb in Frage stellt, weil das eigene Weltbild nicht dazu passt, dann ist das ein bedenkliches Niveau; Zicke. Aber es freut mich, dass deine wissenschaftlich fundierten Forschungsergebnisse, nun Einzug in den Dialog der federführenden Personen, erhält.

Selbst schließe ich mich jedoch eher folgendem an:

Clive Staples

Lewis: "Als Literaturhistoriker bin ich restlos davon überzeugt, dass

die Evangelien keine Legenden sind - was immer sie auch sonst sein

mögen. Ich habe sehr viele Legenden gelesen, und es ist für mich

eindeutig, dass die Jesusgeschichten nicht in diese Gattung

passen. Sie sind nicht kunstvoll genug, um Legenden zu sein. In

der Darstellung ihrer Inhalte sind sie unbeholfen, sie arbeiten

die Dinge nicht sauber heraus. Der größte Teil des Lebens Jesu

bleibt uns genau so unbekannt wie das Leben irgendeines seiner

Zeitgenossen. Kein Volk, das einen seiner Helden zum legendären

Heiligen erheben wollte, würde so etwas zulassen. Auch kenne ich,

außer einigen Teilen aus den platonischen Dialogen, in der

Literatur des Altertums keinerlei Gespräche, wie sie etwa im

Johannesevangelium vorkommen. Bis fast in unsere Zeit gab es sie

einfach nicht. Erst vor etwas hundert Jahren, mit dem Aufkommen

des realistischen Romans, fand das Gespräch Eingang in die

Literatur.

Und noch ein anderer Aspekt: In der Geschichte

von der Ehebrecherin wird uns erzählt, Jesus habe sich gebückt

und mit dem Finger etwas in den Staub gekritzelt. [Joh.8: Dies

aber sagten sie, ihn zu versuchen, damit sie etwas hätten, um

ihn anzuklagen. Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem

Finger auf die Erde.] Dieser Hinweis bringt nichts ein. Niemand

hat je eine Lehre darauf gegründet. Aber solch kleine

unbedeutende Details nur zu erfinden - das wäre ein ganz

moderner Kunstgriff. Ist nicht die einzige Erklärung für diese

Schilderung die, dass es sich wirklich so zugetragen hat? Der

Schreiber erzählte es, einfach weil er es gesehen hatte..."

Kommentar von Chriyovime ,

"Theißen und Merz bewerten diesen Befund wie folgt:

Die Notizen seien unabhängig voneinander in ganz verschiedenen
Kontexten und zu verschiedenen Anlässen entstanden. Gegner, Skeptiker und Sympathisanten des Christentums hätten Jesu Existenz vorausgesetzt und keinerlei Grund gesehen, sie zu bezweifeln. Dass sie gerade Jesu Hinrichtung mit je eigener Darstellung erwähnten, spreche für deren Faktizität, unabhängig davon, ob dieses Wissen von Christen oder aus anderen Quellen stammte. Josephus habe wahrscheinlich ein Zusammenwirken von jüdischer Oberschicht und römischem Statthalter, Mara bar Serapion das jüdische Volk, Tacitus Pilatus für Jesu Tod verantwortlich gemacht. Dies sei bei aller gebotenen Quellenkritik und Skepsis ein
deutliches Zeichen dafür, dass hier unerfindbare Tatsachen überliefert worden seien. Es sei nicht denkbar, dass fehlbare Menschen diese Übereinstimmungen untereinander und mit der christlichen Überlieferung nur zufällig empfangen und weitergegeben oder gemeinsam erfunden hätten.Nach allem, was historische Wissenschaft, die immer hypothetisch bleibe, an Gewissheit erreichen könne, sei davon auszugehen:


„Die Zufälligkeit der geschichtlichen Quellen macht uns gewiss, dass wir mit einer historischen Gestalt Kontakt aufnehmen und nicht nur mit der Phantasie früherer Zeiten.“

Gerhard Ebeling urteilte 1979: „Die Bestreitung der Historizität Jesu hat sich historisch als unhaltbar erwiesen.“ Martin Hengel urteilte 2004: Für antike Verhältnisse sei Jesu Existenz in außerchristlichen Quellen „erstaunlich gut bezeugt“.

Die meisten heutigen Historiker und Neutestamentler halten Jesu
Existenz für gesichert, vor allem weil sie größere Anteile der
urchristlichen Evangelien auch unabhängig von der Bewertung
außerchristlicher Erwähnungen Jesu als historisch zuverlässig
beurteilen."



Kommentar von Zicke52 ,

Wo habe ich von MEINEN wissenschaftlich fundierten Forschungsergebnissen gesprochen? Ich persönlich habe nicht geforscht, darum beziehe ich mich auf die, die es getan haben. Und die sind zu keinem endgültigen Ergebnis gekommen! Manche neigen zur Meinung, Jesus hätte existiert, andere zur gegenteiligen Meinung - keiner hat endgültige Beweise für seine Version. Deshalb behaupte ich nicht, der Mensch Jesus hätte nicht existiert. Ich sage: ich weiss es nicht. Das ist die einzig redliche Aussage, die man gegenwärtig machen kann. Mag ja sein, dass man in Zukunft Beweise findet.

Kommentar von Stachelkaktus ,

Jesus ist definitiv historisch erwähnt, nämlich beim römischen Geschichtsschreiber Tacitus. Und zwar als Aufrührer und Unruhestifter. ;-) Ob man ihn als solchen oder als Sohn Gottes sehen mag, bleibt jedem selbst überlassen.

Kommentar von Quesnay ,

1. Tacitus schreibt Anfang des zweiten nachchristlichen Jahrhunderts, ist also kaum ein Zeitzeuge.

2. Er bezieht sich an der betreffenden Stelle nicht auf römische Dokumente o.ä., sondern gibt nur Hörensagen wider. Das Äußerste, was man mit der Tacitus-Stelle belegen kann, ist, dass er den Christen Teile ihrer Jesus-Erzählung geglaubt hat.

Es ist bezeichnend, dass die christliche Jesusforschung trotz aller Mühen nichts besseres an außerbiblischen Quellen vorzuweisen hat, als solch fadenscheinige Belege wie den gefälschten Flavius Josephus und die völlig belanglose Tacitus-Passage.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Bist du wirklich so naiv

Man gibt ausserchristliche Quellen an, damit sie nicht voreingenommen sind .

https://www.youtube.com/watch?v=JtftHwVasAw

Da muss du auch einen  Sokrates anzweifeln, dort ist die Quellenlage ca 800 Jahre oder sogar 1000 Jahre schlechter !!

Kopfschüttel

Kommentar von Chriyovime ,

Oben stehen noch mehr Quellen...wie viele braucht man denn..

"Unbestreitbar. Niemand kann die Evangelien lesen ohne das Gefühl der aktuellen Gegenwart von Jesus. Seine Persönlichkeit pulsiert in jedem Wort. Kein Mythos ist mit solch einem Leben angefüllt. Wie unterschiedlich ist dazu der Eindruck, den wir von der Darstellung der legendenhaften Helden der Antike, wie zum Beispiel Theseus bekommen. Theseus und die anderen Helden dieser Art ermangeln der authentischen Vitalität von Jesus."

(Albert Einstein)

Kommentar von waldfrosch64 ,

Da könnte der Herr sich ihnen persönlich zeigen und sie wollten auch dann nicht glauben ..sie glauben alles mögliche nur nicht das was so nahe liegt und auch vernünftig wäre .

So ist da nun eben mal mit des Menschen Freiheit ,ich habe noch niemals gehört dass  einer den Sokrates angezweifelt hätte ....aber ein Jesus Christus,der darf nicht sein ...dann müssten sie anfangen  Verantwortung übernehmen ..

1.Korinther 1,22-24

22die Juden Zeichen fordern und die Griechen nach Weisheit fragen, 23wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit; 24denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christum, göttliche Kraft und göttliche Weisheit.

Kommentar von Zicke52 ,

Waldfrosch, das liegt daran, dass sich die wenigsten Leute den Kopf darüber zerbrechen, ob Sokrates gelebt hat oder nicht, weil es für sie keine Rolle spielt. Er ist ja längst nicht so omniprésent wie das Christentum.

Ich habe schon in einem früheren Kommentar gesagt: sollte Sokrates' Existenz nicht bewiesen sein, dann zweifle ich eben daran, so what? Und auch andere Menschen hätten kein Problem, das zu tun. Ist doch egal, wer die ihm zugeschriebene Philosophie vertreten hat, Namen sind Schall und Rauch. Ändert ja nichts am Inhalt.

Kommentar von waldfrosch64 ,

@Zicke 

Bei Jesus Christus steht und fällt aber alles mit seiner Leiblichen Existenz und seiner leiblichen Auferstehung .

War das nicht historisch dann ist das ganze Christentum doch ein riesen Witz .

Kommentar von Zicke52 ,

Waldfrosch, damit beantwortest du selbst deine vorherige Frage: eben WEIL bei Jesus alles mit seiner leiblichen Existenz steht und fällt, wird diese diskutiert und auf ihre Glaubwürdigkeit hin beleuchtet.

Bei Sokrates ist das eben kein wichtiges Thema, auch wenn es für Geschichtsforscher interessant sein mag. Dass ein Mensch (oder mehrere) hinter seiner Philosophie steht, ist sowieso unbestritten. Wie dieser Mensch/diese Menschen heißt/heissen, hat überhaupt keinen Einfluss auf die Relevanz der sokratischen Lehre. Warum sollte man also daraus ein zentrales Diskussionsthema machen?

Kommentar von GFBen ,

Als Abhilfe gegen die Auffassung, die Existenz Mohammeds sei wahrscheinlicher, empfehle ich das Buch "Good bye Mohammed: Das neue Bild des Islam" (Kurzbeschreibung auf Wikipedia unter "Good bye Mohammed", Abschnitt "Der Mohammed-Mythos").

Kommentar von Zicke52 ,

GFBen, darüber will ich mit dir gar nicht streiten, kann gut sein dass Mohammeds Existenz die unwahrscheinlichere ist. Ich habe ja selbst gesagt, dass sie auch nicht bewiesen ist, hielt sie aber für wahrscheinlicher,  da sie geschichtlich näher liegt und es bisher kaum Kontroversen darüber gab. Aber ich kann mich durchaus irren, da ich das Thema nicht gründlich durchgeackert habe. 

Antwort
von Mark1616, 320

Wenn eine Ideologie explizit davor warnt sie kritisch zu hinterfragen, dann kann diese Ideologie nicht richtig sein.

Kommentar von hummel3 ,

Danke für die Antwort. - Und auf welche der beiden Religionen bezieht sich deine Antwort?

Kommentar von Mark1616 ,

Meines Wissens nach ist dies bei beiden gegeben. Ich erinnere mich nicht mehr an den genauen Wortlaut, aber jemand hat mir einmal einen Bibelvers genannt, indem sinngemäß stand: Du kannst die Bibel nicht verstehen wenn du sie kritisch hinterfragst. Ich glaube das kam von Kaetek.

Im Islam gilt etwas ähnliches. Das Hinterfragen Gottes ist verboten.

Für mich ist beides ein direkter Beweis dafür, dass die Geschichten im Koran, oder der Bibel, erfunden und erlogen sind. Vereinfacht gesagt: In diesen "göttlichen" Büchern wird behauptet, dass 1 plus 1 3 ist und mir wird gesagt, dass ich das nicht selbst nachrechnen darf.

Kommentar von earnest ,

Kaete ist nun, bei allem Respekt, keine "Autorität" für ein Hinterfragungsverbot.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Und ihr zwei bekanntlich keine ChristentumKenner ,sondern lediglich Kritiker ,was euch nicht zu Kennern macht wie ihr immer meint .

Kommentar von KaeteK ,

Hier bin ich - wo ist mein Beitrag, den du kritisierst? lg

Kommentar von earnest ,

Wo habe ich an dieser Stelle "einen Beitrag von dir kritisiert"?

Kommentar von joergbauer ,

Hebräer 11,6: "Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird".

Man kann auch suchen und doch nicht finden, weil man nicht glaubt! Jesus sagte an die Adresse von solchen Leuten:

Johannes 5, 39-40: "Ihr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist's, die von mir zeugt; aber ihr wollt nicht zu mir kommen, dass ihr das Leben hättet".


Und selbst wenn man glaubt oder das meint, kann man sich gründlich irren, weil man den für unwichtig oder nur für eine Randfigur hält, der alles in seiner Hand hält und ohne den nichts geht. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 14,6).

Kommentar von Mark1616 ,

Herzlichen Dank für die Zitate, nichtsdestotrotz stehe ich zu meiner ersten Antwort: Kritisches Hinterfragen zu verbieten ist ein Beweis dafür, dass sich Menschen beim Erfinden der Geschichten Sorgen gemacht haben, dass sie irgendwann ihren Einfluss auf die Menschen verlieren würden. Deswegen fügen sie in weiser Vorraussicht Passagen ein um dem vorzubeugen.

Wieso sollte sich auch ein allmächtiger Gott, welcher dich sofern du nicht an ihn glaubst für die Ewigkeit in die Hölle steckt, sonderlich um dich kümmern? Alleine diese Strafe beweist doch schon, dass er sich nicht sonderlich um dich kümmert. Friss oder Stirb eben.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Wieder mal hast du uns  gezeigt, dass du das christliche Fundament nicht mal Ansatzweise kennst .

 

1.Thessalonicher 5:21

 

prüfet aber alles, und das Gute behaltet.
Kommentar von Mark1616 ,

Und du hast gezeigt, dass du noch nicht einmal kurze Kommentare verstehen kannst, wie soll das denn dann bei der Bibel funktionieren? ;)

Soll ich es dir erklären wo dein Fehler liegt? Nur weil etwas "gut" ist wird es nicht plötzlich zur Wahrheit.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Seit wann ,gibt es in deinem Weltbild eine objektive Wahrheit ?

Kommentar von Mark1616 ,

Wie willst du mein Weltbild "kennen", wenn du noch nicht einmal meine Kommentare verstehst?

Kommentar von waldfrosch64 ,

Persönlicher Angriff ist immer noch das Argument derer, die davon ablenken müssen, dass sie eben keine sachlichen Argumente haben .

Kommentar von Mark1616 ,

Wo habe ich dich angegriffen? Du zeigst mit deinen Kommentaren doch klar auf, dass du keinen meiner Kommentare verstanden hast. Wie willst du also mein Weltbild kennen?

Kommentar von waldfrosch64 ,

rund herum und immer neu herum im Kreis herum ....rundherum herum und immer rund im Kreis herum ...

Kommentar von Mark1616 ,

Anstatt herumzualbern könntest du auch meine Frage beantworten, oder hatte ich etwa doch recht? :D

Antwort
von Oushiza, 51

Der Islam / Übersetzt: Hingabe zu ALLAH bzw. GOTT. gibt es seit dem ersten Menschen Adam und wir glauben auch an Jesus als PROPHETEN des Islams.

Ein Muslim ist ein/übersetzt Gottesergebener. Der Quran wurde herabgesandt, weil die Bibel verfälscht wurde durch die Menschen nach Jesus. D.h. das Jesus eigentlicht nichts falsch gelehrt hat aus der Sicht von uns Muslimen sondern eher die Menschen die nach Jesus sich christen nannten und die Bibel verfälscht haben etc.

Diese Antwort soll nur eine Info darstellen weil viele die oben genannten Punkte garnicht kenne, also das wir Muslime auch an Jesus glauben jedoch nicht als "Sohn Gottes" sondern als Prophet.

Kommentar von earnest ,

Das ist keine Info, sondern lediglich die altbekannte islamische Glaubenspropaganda, die jeder Feld-, Wald- und Wiesen-Imam predigt.

Behauptungen von vorn bis hinten ...

Kommentar von hummel3 ,

Danke für deine Antwort. - Jedoch enthält sie meinem Verständnis nach keinerlei verifizierbare Belege "pro Islam" außer, dass die Lehre bzw. Religion des Christentums und mit ihr die Person Jesus Christus, raffiniert zwar aber dennoch durchsichtig, von muslimischer Seite als Fälschung dargestellt wird.

Für mich ist die Gegendarstellung glaubhafter, nämlich dass der Erfinder der "neuen Lehre", Mohammed bzw. seine Nachfolger so argumentieren mussten, um nicht selbst als die größten Fälscher angeprangert zu werden.

Antwort
von Andrastor, 245

keine der beiden Lehren ist überzeugender.

Vor etwa 3.000 Jahren erfanden die Juden ihren Gott und gründeten die erste monotheistische Religion der Welt. Die Christen nahmen diese Mythen und Märchen und dichteten sie zu ihren eigenen Mythen und Märchen um, woraus das Christentum vor eta 2.000 Jahren hervorging.

Diese Mythen und Märchen, die auf Mythen und Märchen beruhen, wurden dann vor etwa 1.400 Jahren neu interpretiert und somit der Islam gegründet.

Also ist der Islam quasi die Fanfiction einer Fanfiction.

Kommentar von Vitopedia ,

Ich glaube nicht, dass das Judentum die erste Monotheistische Religion war. Pharaoh Echnaton hat den Monotheismus erfunden, soweit ich weiß.

Kommentar von Andrastor ,

Das stimmt so nicht ganz. Der Pharaoh war im antiken Ägypten eine personifikation eines Gottes, machmal des höchsten Gottes, jedoch hatten die Ägypter eine Vielzahl verschiedener Götter wie Osiris, Seth, Horus, Anubis, Bastet etc.etc.

Erst die Juden erfanden einen Gott den sie "allmächtig" nannten und der ohne die Hilfe anderer Götter wirkte.

Kommentar von ilinalta ,

Echnaton lies tatsächlich die anderen Götterkulte verbieten. Echnaton hat tatsächlich versucht, einen Monotheismus durchzusetzen, nur hat die Bevölkerung da wohl nicht so wirklich mitgemacht. Kaum war Echnaton verstorben, kehrten die Leute auch offiziell wieder zu ihren alten Göttern zurück. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Atonkult Einfluss auf das spätere jüdische Volk hatte und sich der Monotheismus da dann auch endgültig durchgesetzt hat.

Kommentar von Andrastor ,

das hab ich nicht gewusst, klingt aber sehr plausibel. Dann haben die Juden nicht einmal das erfunden XD

Kommentar von ilinalta ,

Yup. Echnaton hieß eigtl auch Amenophis. Zu Ehren seines neuen  Gottes Aton änderte er seinen Namen zu Echnaton (heißt soviel wie "Der Aton dient") und baute für diesen Gott sogar eine eigene Stadt namens Achet-Aton - die nach seinem Tod sehr schnell versandet ist in der Wüste^^.

Tutanchamun war ein Sohn von Echnaton und hieß ursprünglich Tutanchaton (Lebendes Abbild von Aton). Um dem Volk zu gefallen, änderte Tutanchaton seinen Namen nach Echnatons Tod in Tutanchamun um (Lebendes Abbild von Amun). Seine Frau änderte den Aton-Teil in ihrem Namen ebenfalls in -amun um.


Antwort
von LovingHope, 343

Die Frage kann ich dir nicht beantworten, würde dir aber empfehlen, ein paar Theologen per Mail oder so zu kontaktieren, wenn du da eine ernsthafte Antwort darauf willst. Könnte mir nämlich vorstellen, dass sich nicht sonderlich viele Theologen auf gutefrage.net herumtreiben ^^

Antwort
von joergbauer, 108

Ich finde dieser biblische Text ist sehr überzeugend und alternativlos.

Johannes 3, 16-21:

"Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Dies aber ist das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Arges tut, hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht bloßgestellt werden; wer aber die Wahrheit tut, kommt zu dem Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott gewirkt sind".

Kommentar von earnest ,

"Alternativlos" ist nicht sehr viel auf dieser Welt. Warum sollte es ausgerechnet dieser Text sein?

Kommentar von joergbauer ,

Weil es einen Gott gibt! Und ebenso, nur einen Weg zur Erlösung (die wir alle sehr nötig haben, auch wenn man es nicht einsehen sollte) und dieser Weg ist Jesus Christus wie es der Text aufzeigt. Wenn es um Gott und den Menschen geht, und das was zwischen ihnen steht, dann gibt es eben nur diese eine Lösung zur Problembehebung. Gibt es Gott nicht, ist sowieso alles egal. Das ist aber nicht meine Sache.

Kommentar von earnest ,

Deine Behauptungen werden durch den Text belegt? Die Bibel beweist also die Bibel ...

Du warst auch schon mal argumentativ stärker, joerg.

Merke: Ein gesundes Misstrauen all denen gegenüber, die sich im Besitz der EINEN Lösung wähnen.

Kommentar von joergbauer ,

Durch Erkenntnis der Sünde und dem Glauben an das Evangelium Jesu Christi wie es in der Bibel steht, kommt man zum Glauben. Warum soll ich etwas misstrauen, was mir klar geworden ist und wo man mir eine absolute Lösung anbietet und offenbart? Warum? Wenn du denkst es gibt für dich keine Notwendigkeit erlöst zu werden, dann verstehe ich es, wenn jemand zweifelt oder den Glaiuben an Gott für falsch oder sonst etwas hält, nur nicht für die Wahrheit. Brauchst du Beweise dafür, daß der Mensch viel Böses in sich hat und Erlösung braucht? Ich nicht! Das muss ich nicht glauben, das sehe ich jeden Tag und weiß es. Gott will helfen!

Antwort
von JustNature, 175

Das Christentum ist zwar inhaltlich falsch, aber keine Menschheitsplage mehr, da heute zahnlos geworden.

Der Islam ist inhaltlich noch unsinniger, aber wegen seiner Militanz eines der größten Menschheitsprobeme heutzutage.

Kommentar von hummel3 ,

Das Christentum brauchte noch nie "Zähne", um sich durchzusetzen und ist damit nicht "zahnlos".

Es wirkt heute noch genau so still und friedlich wie schon vor 2000 Jahren in den Herzen der Menschen, nämlich allein "im Wort Gottes", wenn man es ohne Vorbehalt lesen will.

Könnte mir vorstellen, dass du den letzten Satz nicht verstehst.

Du machst auch einen Gedankenfehler, wenn du das Evangelium von Jesus Christus, auf welchem bekanntlich alles beruht, für eine Menschheitsplage hältst! - Eine Menschheitsplage waren bestenfalls militante, aber sich unchristlich verhaltende Vertreter der Kirchen und die durch sie Verführten zu bestimmten Zeiten in der Geschichte der Christenheit. Doch auch auf diesem Gebiet ist der Islam "unschlagbar" militanter, sogar noch bis heute.

Kommentar von JustNature ,

Das Christentum hat sich die ersten 1800 Jahre sehr wohl mit bissigsten Methoden durchgesetzt wie jeder weiß, der von Geschichte was versteht. Stichworte wie Investiturstreit, Inquisition, Ablaßhandel usw. sollten genügen.

Das Christentum war sehr wohl mal eine Menschheitsplage, als durch bloße Anschwärzung zehntausende auf Scheiterhaufen kamen, als z.B. Galileo und Kopernikus mundtod gemacht wurden oder Prof. Hus verbrannt wurde. 400 Jahre wurde ein Index verbotener Bücher geführt. Der Besitz/das Lesen hochintelligenter Bücher konnte zur Exkommunikation führen.

Das das "Evangelium von Jesus" eine Menschheitsplage sei, ist rein Deine Unterstellung. Ich habe das Gegenteil gesagt, nämlich daß das Christentum KEINE Menschheitsplage mehr ist.

Antwort
von MeGusta97, 74

Ich bin Christ und bin mir ziemlich sicher dass es Jesus gab, allerdings glaube ich dass seine Taten durch Menschen verherrlicht wurden und dass einige sogenannte Wunder seinerseits einfach nur erfunden worden waren, oder schlicht und einfach übertrieben dargestellt wurden. 

Die Bibel ist meinen Ansichten nach also schon in etwa "das Wort Gottes" - aber durch Menschenhand verfälscht. 

Mir ist es egal welche Religion überzeugender ist, schließlich muss es jeder selbst entscheiden, an was er glaubt. Das wichtige ist nur, dass man die Toleranz gegenüber der Anders oder Ungläubigen bewahrt, sofern diese es auch tun. 

Antwort
von hutten52, 99

Lies eine einzige, beliebige Seite im Koran und lies eine beliebige Seite im Neuen Testament, dann weißt du die Antwort.

Kommentar von earnest ,

Das kann aber ganz anders enden, als du dir das vielleicht vorgestellt hast ...

Kommentar von hutten52 ,

Ja, stimmt auch wieder. Ein Mindestmaß an Verstand  darf man eigentlich nicht voraussetzen. Nicht jeder ist Voltaire, der ja von jenem "unverdaulichen Buch" sprach, "das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben lässt."

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