Frage von earnest, 339

Islam: kein Zwang im Glauben?

In der New York Times (Ausgabe in Auszügen, 10.06.2016, Seite 2, abgedruckt in der Süddeutschen Zeitung vom gleichen Tag) habe ich einige bemerkenswerte Dinge über den Ramadan gelesen:

"Unglücklicherweise verbieten einige autoritäre Regierungen das Ramadan-Fasten, während es andere autoritäre Regierungen als Verpflichtung einführen" (meine Übersetzungen und meine Zusammenfassung, earnest).

Ersteres gelte für China, insbesondere für den vorwiegend von Muslimen bewohnten Nordwesten. Nun zu Zweiterem:

"Verschiedene muslimische Regierungen, von Saudi-Arabien und den Staaten am Persischen Golf bis hin zu Iran und Pakistan, verordnen das Ramadan-Fasten per Gesetz. Den Gesetzen und Verordnungen zufolge kann das Essen und Trinken in der Öffentlichkeit während des heiligen Monats Deportation bedeuten, aber auch Geldstrafen oder gar Gefängnis."

"In vielen anderen Ländern ist das Fasten ein sozialer Zwang, auch wenn es nicht durch das Gesetz gefordert wird."

Nun meine Frage. Wie verträgt sich das mit Koransure 2, Vers 256: "Es sei kein Zwang im Glauben"? (Übersetzung Henning)

Hier würden mich insbesondere Antworten von Muslimen interessieren.

Gruß, earnest

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von hourriyah29, 149

Hallo earnest,

ich als Muslimin würde es auch als Zwang empfinden, vor allem wenn es mit massiven Strafen verbunden wäre. Dass es nicht gern gesehen ist bei den Fastenden kann ich verstehen, aber dass sich alle die nicht fasten (betrifft ja auch die Kranken, Schwangeren, Stillenden, Kinder und Frauen in der Periode und natürlich alle Nicht-Muslime oder nicht praktizierenden Muslime) fände ich nicht gut.

Es kann ja sogar dramatisch werden, wenn z.B. ein Diabetiker schnell etwas essen, oder eine Schwangere schnell etwas trinken muss. Ich hoffe für solche Fälle gelten auch in Ländern mit Zwang Ausnahmen!!!

Ich persönlich könnte mir auch nicht vorstellen in einem Land mit authoritärem System zu leben - aber damit sind wir wieder beim eigentlichen Problem: Nicht der religiöse Zwang ist das Prolem, sondern das System selbst. Dieses versteckt sich hinter religiösen Regeln und wähend Menschen damit beschäftigt sind sich über Oberflächlichkeiten (Kleidungsregeln, Autofahren für Frauen) aufzuregen regiert es sich gemütlich weiter ;)

LG, Hourriyah

Kommentar von hourriyah29 ,

Danke :)

Antwort
von furkansel, 53

Mich wundert vor allem, wie denn das chinesische Regime das Fasten verbieten und die anderen das Fasten erzwingen wollen.

Leben wir jetzt schon in George Orwells Dystopia 1984? Wir sind zwar auf dem besten Weg dorthin aber noch nicht dort angekommen.

Menschen können heimlich fasten und heimlich nicht Fasten, beides kann von einer Regierung nicht kontrolliert werden.

Kommentar von earnest ,

Das sehe ich auch so, furkansel. Das ist ein dummer, unmenschlicher, gegen die Muslime gerichteter Reglementierungswahn.

Antwort
von Diodeicieli, 43

Dass Religion, und vor allem eine Politik, die von Religion und religiösen Menschen beeinflusst wird (vor allem in mulimisch geprägten Ländern) nicht immer ganz mit dem vereinbar ist, was ursprüglich in den "heiligen" Texten geschrieben stand und steht, haben wir jetzt oft genug gesehen.

Die meisten Muslime hier bestätigen jedenfalls nur, dass sie ein mittelalterliches Weltbild haben. Das, was in diesen Ländern passiert, ist aber nicht unser Hut, und solange sie sich in ihren Regimen wohlfühlen, sollen sie doch ruhig unterdrückt werden und für Schwachsinnigkeiten ins Gefängnis gehen, weil Gott es offensichtlich so will.

Antwort
von Ichthys1009, 84

"Zwang im Glauben" und "gesellschaftliche Vorschriften" sind zwei verschiedene Dinge.

In jeder Gesellschaft gibt es Vorschriften, ob nun religiös oder nicht.

+ Bei uns müssen auf der Straße alle rechts fahren (auch wenn man politisch links steht),

+ oder man darf nicht unbekleidet auf die Straße gehen (auch wenn man was gegen Prüderie hat),

+ oder man darf in Bussen nicht essen und trinken (auch wenn kein Ramadan ist),

+ oder man darf im Restaurant kein eigenes Trinkwasser konsumieren (auch wenn Trinken ein Menschenrecht ist),

+ oder man darf auf Bahnhöfen nicht schlafen (auch wenn man obdachlos ist),

+ oder man darf in Parks keine Bäume gießen (auch wenn die 50 cent für das WC überrissen sind)

+ oder man muss sich den gesamten Dezember über in Kaufhäusern mit kitschigen Weihnachtsliedern belästigen lassen (von Januar bis November alternativ dann Werbeslogans bis zum Umfallen),

+ oder wir haben gesetzlich geschützte Feiertage (Arbeitsverbot) und geschlossene Zeiten (Feierverbot in der Öffentlichkeit)....

Dass in mehrheitlich muslimisch-bevölkerten Ländern eine dieser Vorschriften einen Bezug zu einer religiösen Praxis hat, ist nicht verwunderlich, da es dort ja kaum etwas nicht-religiös Motiviertes gibt.

Da physisch niemand gezwungen ist, in der Öffentlichkeit was zu essen oder zu trinken, ist das nicht wirklich eine Einschränkung. Zu Hause kommt keiner zum Kontrollieren vorbei und in den eigenen vier Wänden darf man vieles tun oder lassen, was in der Öffentlichkeit untersagt ist.

Ich sehe die gesellschaftliche Regelung einfach als Rücksichtnahme, auch wenn ich dann so drastische Strafen arg übertrieben finde.

Ähnliches gibt es aber auch z.B. in Israel: Am Sabbat liegen dort die kompletten Städte lahm. Das ist dann tatsächlich eine spürbare Einschränkung.

Doch all dies hat mit dem "Zwang im Glauben" nichts zu tun. Der Glaube an sich wird frei gewählt. Und wenn jemand mit einer einzigen Regel innerhalb des Glaubens nicht klarkommt, kann er davon absehen, einer bestimmten Religion beizutreten oder weiterhin anzugehören.

Der Ausdruck "Zwang im Glauben" kann aber auch heißen, dass man entweder gläubig etwas tut oder unter Zwang: Ein Gläubiger befolgt die Regeln gern und freiwillig, wodurch dieser vom Zwang befreit ist.

So wie es mal ein Lehrer ausdrückte: "Wer von euch die Hausaufgabe machen möchte, darf sie machen. Wer die Hausaufgabe nicht machen möchte, muss sie machen."

Kommentar von earnest ,

Die in der NYT zitierten Vorschriften und Gesetze sind allesamt solche, die den GLAUBEN betreffen. 

Und wenn ich deine letzten beiden Absätze lese, dann sind wir uns offenbar einig: So oder so - es ist ZWANG.

Kommentar von furkansel ,

Ich denke man kann ZWANG und GLAUBEN auch ohne Großbuchstaben entziffern: Zwang, Glaube. Das sieht dann auch nicht so aufdringlich aus.

Kommentar von earnest ,

Natürlich KANN man.

Ich erlaube mir, zu betonende Wörter hin und wieder in Majuskeln zu schreiben. Das geht 3x so schnell wie der Schrägdruck - bei dem leider bei Wurstfingern oft mal was schiefgeht. 

Ist das schlimm, furkansel?

Antwort
von saidJ, 40

Hallo
Du darfst niemanden dazu zwingen das er Muslim wird ( geht ja auch nicht wenn er es nicht selbst wird aus Überzeugung ) .
Ein Land hat aber sehr wohl die Wahl das essen in der Öffentlichkeit zu verbieten .
Was du dann Zuhause machst bleibt deine Sache und da zwingt dich auch keiner das du nichts isst .

Kommentar von earnest ,

Wie bitte? Ein Land soll deiner Meinung nach das Recht haben, das Essen in der Öffentlichkeit zu verbieten?

Aus welchem Grund denn? Doch wohl nur aus religiösen Gründen. Womit wir wieder beim Zwang im und durch den Glauben angelangt wären.

Kommentar von saidJ ,

Der Grund ist egal es wird trotzdem niemand dazu gezwungen Muslim zu sein .
Er darf lediglich nicht in der öffentlichkeit essen aus welchem Grund auch immer.

Kommentar von earnest ,

Du redest am Problem vorbei. 

Hier wird Zwang ausgeübt. Zwang, den ein muslimisches Land Andersgläubigen auferlegt.

Kommentar von saidJ ,

deine frage war auf den vers bezogen und ich seh kein problem darin .
ob es DIR passt das es so ist ist ein anderes thema die frage dürfte beantwortet sein .

Kommentar von saidJ ,

abgesehen davon wird dieser "zwang" auch muslimen auferlegt somit werden amdersgläubige nicht anders behandelt dadurch .

Kommentar von earnest ,

Ein gläubiger Muslim wird sich nicht gezwungen sehen. Für ihn wäre das selbstverständlich. 

Daher also doch: ein Zwang für Andersgläubige und Nicht-Gläubige.

Antwort
von lastofus1, 75

Wenn du ein Reisender bist oder krank bist dann kannst du nicht fasten das heißt du musst dann nicht. Auch wenn du gerade am fasten bist und es garnicht mehr aushölst weil es so schlimm kannst du es abbrechen und am nächsten Tag erneut versuchen. Ramadan ist eine der 5 Säulen des Islams. Das heißt Allah hat es als Pflicht gemacht in diesem Monat zu fasten. Auch für ältere Leute denen das fasten schwer fällt müssen nicht fasten aber dafür müssen sie einem armen Essen spenden!

Kommentar von earnest ,

Du erzählst mir nichts Neues. 

Aber was hat das mit meiner konkreten Frage zu tun?

Antwort
von Fabian222, 91

Einem Fastenden faellt es nicht leicht anderen beim Essen und Trinken zuzuschauen.

Wenn es in einer Stadt 1 Mio. Menschen leben und 800k davon fasten, dann haben sich die anderen anzupassen, sowie wir Muslime uns hier anpassen und ueberall mitspielen (muessen).

Ausserdem werden sie nicht gezwungen zu fasten, denn sie koennen immerhin zuhause essen und trinken. Es ist nur in der Oeffentlichkeit verboten.

Kommentar von earnest ,

Und dieses "Anpassen" ist - genau: Zwang.

Ich kann übrigens, auch was die Kopftuchträgerinnen in deutschen Städten betrifft, keinen Zwang zur Anpassung der Muslime an deutsche Sitten und Gebräuche erkennen.

Siehst du das anders?

Kommentar von Fabian222 ,

Ja das kann keiner, weil es ein Gesetz (Religionsfreiheit) im Gesetzbuch ist, sonst haette es jeder der nicht andere Religionen und Kulturen toleriert es gerne, anderen zu zwingen, sich an die deutsche Sitten und Gebraeuche anzupassen. 

Kommentar von earnest ,

Siehst du, ein solches Gesetz gibt es in Deutschland nicht.

Aber solche Gesetze gibt es - laut New York Times - in einigen muslimischen Ländern.

Kommentar von Fabian222 ,

New York Times verbreitet wie viele amerikanische Medien Luegen. Man sollte nicht alles glauben, was man liest/hoert. 

Ich war im Iran und dort sah ich die Leute waehrend des Monats Ramadan essen und trinken.

Kommentar von Jogi57L ,

In einem demokratischen Land haben wir sicher eine Form von "Religionsfreiheit". 

Natürlich in dem Ausmaße, wie es "Der oberste Herr, über dem nichts steht".. vorgibt.

Der oberste Herr ist das Volk... und dessen Wille ist Gesetz.

Die Definition von "Religionsfreiheit" sollte sicher mal gründlich parlamentarisch oder juristisch überarbeitet werden.

Sonst kommt am Ende noch eine Gruppe darauf, dass man nach biblischem Recht leben muss, und die Richter ihre Urteile biblisch begründen sollen.

( ...gilt natürlich sinngemäß auch für andere Religionen/Gruppen )

Kommentar von Fabian222 ,

Es waere schoen wenn das Volk der oberste Herr waere..

Einige (Das Volk) moechten, dass es keine Fluechtlinge gibt usw. 

Warum verwirklicht nicht der Staat den Traum vom "obersten Herr"? 

Kommentar von earnest ,

Ach komm, Fabian. 

Nicht immer die gleiche Litanei mit der angeblichen "Lügenpresse". 

Falls es dich interessiert: Der Autor des Artikels in der NYT stammt aus Istanbul. Sein Name: Mustafy Akyol.

Kommentar von Fabian222 ,

Eine Marionette des Westens. 

Kommentar von KaeteK ,

Fabian, ich glaube Muslime sollen sich erstmal an die eigene Nase packenhttp://derprophet.info/inhalt/taqiyya.htm/   Was glaubst du, wie manipuliert der Islam erst ist. Siehst du doch grade in der Türkei ganz offensichtlich.

Kommentar von Fabian222 ,

Es gibt auch Perser, die geziehlt gegen ihr Land sprechen; beauftragt von USA. BBC farsi 

Kommentar von earnest ,

Du spinnst das angebliche Lügengespinst nun weiter.

Wieso unterstellst du dem Verfasser, eine Marionette des Westens zu sein?

Und wo spricht der Verfasser "gegen sein Land"? 

Du solltest aufmerksamer lesen, Fabian.

Kommentar von Fabian222 ,

Der Verfasser spricht gegen sein Land indem er sagt, dass muslimische Laender diejenigen Bestragen, die nicht fasten. Die Tuerkei ist ein muslimisches Land. 

Kommentar von earnest ,

Er spricht nicht "gegen sein Land", er spricht die Wahrheit aus.

Es IST so, Fabian.

Die Türkei wurde in den von mir angegebenen Zitaten überhaupt nicht erwähnt. 

(Ich hoffe doch nicht, dass du die Türkei in einem Atemzug mit Saudi-Arabien nennen willst. NOCH trennen Welten beide Länder. Aber mit dem Sultan vom Bosporus vielleicht nicht mehr lange.)

Kommentar von Fabian222 ,

Fuer sie sind alle Muslime gleich, egal ob Tuerken oder Araber oder Iraner.. Die Welt hatte schon seit der Entstehung des Islams ein Problem mit Muslimen.

Kommentar von earnest ,

Andersherum wird ein Schuh draus: Seit der Entstehung des Islams hatte und hat dieser ein Problem mit der Welt.

Wer ist bei dir übrigens "sie"?

Kommentar von Fabian222 ,

Und Wir haben dich nur als Barmherzigkeit fuer die Weltenbewohner gesandt. (21:107)

Nicht nur als Barmherzigkeit fuer die Menschen, sondern fuer alle Geschoepfe auf dieser Welt. Wo ist also das Problem?

Sie/Die Feinde des Islams. Frueher die Goetzendiener. Heute der Westen

Kommentar von earnest ,

Das Problem ist, dass nicht alle diesen "DICH" für ihr Seelenheil akzeptieren können und wollen. 

Aber das können Fundis natürlich nicht nachvollziehen ...

Deine Gleichsetzung am Schluss ist einfach nur übel. Mit dieser Zweiteilung der Welt in "WIR" (natürlich die Guten) und "IHR" (natürlich die Böhhhsen) beginnt fast alles Übel dieser Welt.

Antwort
von Jogi57L, 39



Es sei kein Zwang im Glauben





Dieses Thema hatte ich mal ( real ) mit einem streng praktizierenden Moslem...


ER erklärte mir, das sei ein Übersetzungsfehler !

Es müsste heißen:

"Es gibt keinen Zwang zum Glauben "

( aber auch das sei nur annähernd richtig, da man das nur in seiner vollen Bedeutung auf arabisch verstehen könne...)

Weiter erklärte er mir, dass es :

"...natürlich im Islam keinen Zwang im Glauben geben kann !!"


Warum nicht ? ( fragte ich...)


Seine Antwort war:

"Wer sich einmal für den Islam entschlossen hat, empfindet keinerlei Zwang, nur noch Freude dabei, die Regeln Allahs einzuhalten..."

Kommentar von DottorePsycho ,

Ein Brüller. :-)))))

Kommentar von earnest ,

Was hast Du gegen solche Freude

;-))

Kommentar von DottorePsycho ,

Nichts. Zumindest nichts Wirksames. :-))

Kommentar von earnest ,

Hypnose?? 

;-)

Kommentar von DottorePsycho ,

Nein, ich weigere mich, gegen "Freude" hypnotisch vorzugehen. :-)))

Antwort
von suziesext07, 46

Von dem Rechtsgutachter Scheich Saleh al-Fawsan, Mitglied des Vorstands der muslimischen Gelehrten Saudi-Arabiens

(Institut für Islamfragen, dh, 27.07.2011)

Frage: "Wir hören neuerdings öfter die
Aussage: 'Der Islam garantiert Glaubensfreiheit'. Diejenigen, die das
behaupten, beziehen sich dabei auf den Koranvers 'Es gibt keinen Zwang
im Glauben' (Sure 2, 256). Nun, stimmt diese Behauptung?"

Antwort:
"Das ist eine Lüge, die Allah zugeschrieben wird. Der Islam hat nicht
die Glaubensfreiheit verkündigt. Der Islam verkündigte das Verbot des
Polytheismus und Unglaubens und schrieb den Kampf gegen die Polytheisten vor. Falls der Islam die Glaubensfreiheit verkündigt hätte, hätte die Menschheit weder die Sendung der Gesandten, noch die Herabsendung der Bücher [der Offenbarungen] benötigt. Die Menschheit hätte weder [die Anweisung zum] Djihad noch zum Kampf nach Allahs Willen benötigt. Wenn dem so wäre, könnte jeder leben wie er wollte, jeder wäre frei. Nein, ganz im Gegenteil sagt Allah: 'Und Ich habe die Dschinn und die Menschennur darum erschaffen, damit sie Mir dienen' (Sure 51, 56). Allah sagte nicht, dass jeder nach seinem [eigenen] Willen leben dürfe, sondern '...nur, damit sie Mir dienen.'

Allah sagte auch: ' Und kämpft
gegen sie, bis es keine Verwirrung [mehr] gibt und die Religion Allah
gehört' (Sure 2, 192). Derjenige, der sich weigert, Allah anzubeten,
wird bekämpft. Er darf nicht sich selbst überlassen werden, sondern muss
solange bekämpft werden, bis er entweder zur Religion [des Islam]
zurückkehrt oder getötet wird.


Die Aussage Allahs 'Es gibt keinen Zwang in der Religion' meint keine
Meinungsfreiheit, sondern, dass dieser Koranvers nicht die Menschen
zwingen kann
, an die Religion [des Islam] im Herzen zu glauben. Dies
kann nur Allah bewirken: '...du kannst dem den Weg nicht weisen, den du
liebst; Allah aber weist dem den Weg, dem Er will' (Sure 28, 56). Nur
Allah kann die Herzen rechtleiten. Dies kann nicht durch Zwang
geschehen, sondern nur durch freien Willen. Wir kämpfen jedoch gegen die
Ungläubigen und die Polytheisten, denn Allah hat uns das
vorgeschrieben. Wir laden zum Guten ein und verbieten das Unrecht. Wir
erklären das und sagen nicht 'Es gibt keinen Zwang in der Religion'.

Kommentar von DottorePsycho ,

Deine Frage geht leider knapp an earnests Frage vorbei (wenn ich das richtig sehe). Glaubensfreiheit ist ganz bestimmt nicht gemeint mit "kein Zwang im Glauben". Sonst wäre Apostasie nicht mit der Todesstrafe bedroht.

Interessant wird es aber trotzdem, da hier steht:

"Wenn dem so wäre, könnte jeder leben wie er wollte, jeder wäre frei. (...)"

Wir Aleviten leben ohne Zwang im Glauben. was Scheich Saleh al-Fawsan offensichtlich ein Dorn im Auge wäre. Für mich ein immer wiederkehrendes Phänomen, dass Sunniten sich durch Schariah und Sunnah den Quran so zurechtbiegen, dass er ihnen passt.

"Kein Zwang im Glauben" heisst nunmal "kein Zwang im Glauben". Welchen Teil davon wollen die Sunniten nicht verstehen?

Dass das Essen in der Öffentlichkeit - auf offener Strasse - während des Ramadan verboten ist, kann ich persönlich sogar verstehen. Solange es jedem Einzelnen frei steht, ob er fastet oder nicht, und er unbescholten zu Hause essen kann. Meiner Ansicht nach sollte das Essen aber auch in Restaurants erlaubt sein; der Fastende muss da ja nicht reingehen.

Kommentar von Fabian222 ,

Nicht die Leute ersinnen Luegen gegen Allah, sondern der Scheikh selbst.

Zur Zeit des Propheten lebten Christen Juden und Muslime friedlich nebeneinander. Sie durften ihre Religionen frei ausueben und bekamen sogar Schutz.

Der Prophet Muhammad sagte: Wer Ali gehorcht, der hat mir gehorcht und wer mir gehorcht, der hat Allah gehorcht.

Bis der Prophet da war, war alles gut. Nachdem er starb fingen manche Gefaehrten von ihm an zu heuchlen. Er ernannte Ali zum Nachfolger, sie aber haben ihm das Recht genommen und den Islam auf ihre Art ausgeuebt, wie es heute die Terroristen machen. 

Imam Ali wurde auch zum Khalif, aber erst spaeter. Seine Amtzeit betrug nur fast 5 Jahren. Als er Khalif wurde sagte er: Ich moechte, dass es alles wieder so wird wie in der Zeit des Propheten. Deshalb hatte er viele Feinde unter Muslime. Nur wenige blieben ihm treu.

Er sagte: Wer einen Christen oder Juden verletzt, der hat mich verletzt. Unsere Feinde sind nicht die Christen und Juden. Unser Feind ist unsere eigene Ignoranz. 


Als er erfuhr, dass die Soldaten von Muawiyyah (Khalif von Syrien) einer Juedin den Fussschmuck klauten, ging er auf die Kanzel und fing an zu weinen. Er sagte: Dafuer, dass sie dies getan haben sollten alle Muslime weinen.

Sein Sohn Imam Hussein der Enkel des Propheten sagte: Frage eine bittende Hand nicht nach ihrer  Religion oder Herkunft.

Imam Jafar as-Sadiq der Enkel von Imam Hussein sagte: Wenn ein Jude zu dir sitzt, so mache es zu einem guten Treffen. 

So war der Prophet und seine Nachkommenschaft. Aber einige Leute haben sich nicht sie, sondern andere nach dem Propheten zum Khalifen genommen wo doch der Prophet sagte: Ich hinterlasse euch 2 wichtige Dinge; das Buch Allahs und meine Ahlul Bayt (Familie) wer an sie festhaelt, der wird nie in die Irre gehen.






Kommentar von saidJ ,

Ich habe dir bereits darauf bei einer anderen Frage geantwortet warum postest du es wieder ?
Im Islam gibt es Meinungsfreiheit dieser Vers reicht jedoch nicht aus um dies zu belegen dafür gibt es andere Verse im Koran .

Kommentar von suziesext07 ,

im Sunniten-Islam gibt es keine Beliebigkeit, es gibt eine sehr autoritäre, klar durchstrukturierte Hierarchie. Das Bundesverwaltungsgericht zb hat nicht die Berliner Gemüserhändler Ali oder Mehmed befragt, was sie sich so alles denken über halal und haram, sondern hat sich ein Rechtgutachten eingeholt vom Großscheich der Kairoer al-Azhar-Universität, Prof. Dr. Ahmad Mohammad al-Tayyeb.

Auch im Bundestag, zur Anhörung, wurde nicht der Dönerverkäufer Mustafa befragt, sondern ebenfalls nur eine sunnitische Autorität.

Was also du oder viele andere Muslime in Westeuropa uns präsentieren wollen als Islam, ist sicher nur ein geschöntes Trugbild, ein Trojanisches Pferd.

Was der Sunniten-Islam in der Gegenwart ist, können wir hinreichend genau studieren in den Ländern, wo Sunniten seit Jahrhunderten die Macht haben, alles nur mögliche zu tun oder auch zu lassen. Alles andere ist nur Takkiya, Täuschung.

Antwort
von muhamedba, 22

Ich bin zwar ziemlich neu hier aber du bist mir schon mehrfach aufgefallen. Du verstehst nicht einmal, was "kein Zwang im Glauben" bedeutet. Erst einmal sind diese Gesetze bedeutungslos. Niemand kann dich zwingen zu fasten, da du zu Hause oder auf der Arbeit nach Lust und Laune essen kannst. Hauptsächlich (Arabien ist ein Kapitel für sich) soll das die Leute schützen, welche fasten. Das Fasten wird nicht gebrochen, wenn dich jemand zwingt (China) zu essen. Die, die nicht fasten, weil sie nicht fasten wollen, den ist es peinlich. Du nennst dich Moslem aber fastest nicht. Wieso nennst du dich dann überhaupt Moslem? 😂

Kommentar von earnest ,

So, da bin ich dir also schon aufgefallen. Mehrfach. Na sowas. 

;-)

Wenn du auch nur mit einem Funken Verständnis gelesen hättest, wäre dir sicher aufgefallen, dass ich KEIN Moslem bin.

Es hat auch sonst wohl keinen Sinn, mit dir zu diskutieren. Allein deine Aussage, diese Gesetze seien "bedeutungslos", zeigt, dass du offensichtlich weder die Frage noch den zitierten Text verstanden hast - die Gesetze sind das genaue Gegenteil von bedeutungslos.

Antwort
von kestanien, 102

"Verschiedene muslimische Regierungen, von Saudi-Arabien und den Staaten am Persischen Golf bis hin zu Iran und Pakistan, verordnen das Ramadan-Fasten per Gesetz. Den Gesetzen und Verordnungen zufolge kann das Essen und Trinken in der Öffentlichkeit während des heiligen Monats Deportation bedeuten, aber auch Geldstrafen oder gar Gefängnis."

Ja, in der Öffentlichkeit ist es zwar verboten, jedoch kann man zu Hause essen und trinken, was man will, wenn man nicht fasten sollte.

Und dieses Gesetzt sorgt auch für eine zwischenmenschliche Harmonie. Wie wäre es denn, dass in solch einer Hitze die Nicht-Fastenden vor den Fastenden essen und trinken ? Das würde in gewissermaßen zur Spaltung der Gesellschaft führen.

Besser ist, nur während der Ramadan in der Öffentlichkeit bis Fastenbrechen die Restaurants geschlossen bleiben. Ab Fastenbrechen ist es kein Thema, dass Restaurants wieder arbeiten. Viele brechen ja auch das Fasten in den Restauranten..

Kommentar von earnest ,

"In der Öffentlichkeit ist es zwar verboten." 

Alles klar: also Zwang in der Öffentlichkeit.

Kommentar von kestanien ,

Keine Gesellschaft hat völlige Freiheit. Wir werden hier vom Staat auch für viele Sachen gezwungen.

Kommentar von earnest ,

Aber hier geht es um GLAUBEN. Und um eine Koranstelle, die unmissverständlich Freiheit im Glauben einfordert.

Kommentar von kestanien ,

1) Wir reden hier von einem Land, das fast 100% muslimisch ist. Und die Menschen sagen nicht nur mit dem Mund, dass sie muslimisch sind, sondern versuchen nach dem Koran zu handeln. 

2) Und die Leute, die nicht fasten wollen, können zu Hause essen und trinken, aber in der Öffentlichkeit wäre es nicht angebracht. Auch wenn es gesetzlich nicht verboten wäre, wäre es aus Respekt nicht angebracht, vor den Fastenden etwas zu trinken oder essen. 

3) Das Fasten wird ja nicht gezwungen. Sondern es wird in 1 Monat von 12 Monaten den Restauranten bis zum Abend untersagt, zu arbeiten. 

4) Für zwischenmenschliche Harmonie, Einigkeit etc. muss der Staat sorgen. Und dabei kann es vorkommen, Maßnahmen einzuführen. 

5) Wiederum haben wir Muslime in Europa auch keine 100% Religionsfreiheit. Wenn Europa so tolerant sei und ja heutzutage sehr viele Europäer zum Islam konvertieren, so sollten sie doch die Muslimen nicht zwingen, kein Gebetsruf durchzuführen, wo doch die Glocken jeden Tag läuten... 

Kommentar von earnest ,

Es gibt in den genannten Ländern auch Andersgläubige und Nicht-Gläubige. Die werden aber ebenfalls gezwungen.

Mit deinem Vergleich Muezzin-Glockenläuten lenkst du ab.

"Harmonie" durch Verbote? Eine interessante Argumentation ...

Kommentar von kestanien ,

Es gibt in den genannten Ländern auch Andersgläubige und Nicht-Gläubige. Die werden aber ebenfalls gezwungen.

Genau! Und da die meisten Bürger in den islamischen Ländern Muslime sind und da die meisten Bürger (fast 100%) freiwillig fasten... ist der Staat verpflichtet die Rechte seiner fastenden Bürger zu gewährleisten. Das wäre also eine demokratische Haltung. Die Mehrheit gewinnt. Und die nichtfastenden Bürger müssen gewollt oder ungewollt sich diesem Gesetz unterwerfen und im Namen des Gesetzes oder des gegenseitigen Respekts in der Öffentlichkeit nicht essen und trinken. Zu Hause können sie sich jegliches essen. Ab Fastenbruch kann dann jeder wie gewohnt in den Restauranten essen und trinken. Wo ist das Problem?

Kommentar von earnest ,

Nöh, kestanien. 

"Die Freiheit ist immer (auch) die Freiheit der Andersdenkenden." 

(Frei nach Rosa Luxemburg zitiert.) 

Erst hier fängt Freiheit an: Wenn sie auch für Andersdenkende gilt.

Kommentar von kestanien ,

Tut mir Leid. Aber in keiner Gesellschaft hat man völlige Freiheit. Es geht um einen Monat von den 12 Monaten im Jahr, dass die Restauranten bis Abend geschlossen bleiben. Ich kann dies sehr gut nachvollziehen. Und die Andersgläubigen, viel weniger als 1% Prozent... sollten in diesem einen Monat zu Hause essen. Als ob jeder von denen immer in den Restauranten essen... Nein. Die Supermärkte etc. sind ja offen. Einkaufen kann man...

Und wieso sind die Geschäfte hier sonntags geschlossen? Viele Menschen leiden darunter. Viele Menschen würden wollen, dass auch sonntags Geschäfte geöffnet sind. Die Geschäfte werden also gezwungen zu schließen... nenene und wer vergessen hat Brot zu kaufen, leidet... Schade aber auch..

Kommentar von earnest ,

Du lenkst ab, kestanien. 

Es geht nicht um VÖLLIGE Freiheit. Es geht um Freiheit oder Zwang in GLAUBENSDINGEN.

(Es geht auch nicht nur um Restaurants.)

Kommentar von Mark1616 ,

kein Gebetsruf durchzuführen, wo doch die Glocken jeden Tag läuten...

Wo wird das im Koran verlangt?

Kommentar von kestanien ,

O ihr, die ihr glaubt, wenn zum Freitagsgebet gerufen wird, dann eilt zum Gedenken Allahs und stellt den Geschäftsbetrieb ein. Das ist besser für euch, wenn ihr es nur wüßtet.

Und wenn das Gebet beendet ist, dann zerstreut euch im Land und trachtet nach Allahs Gnadenfülle und gedenkt Allahs häufig, auf daß ihr Erfolg haben möget. 62:9-10

Und jetzt sage du mir, wo wird die Glocke in der Bibel verlangt???

Oder kommt sogar die Kirche gar nicht in der Bibel vor? Ups. Oder existierte noch nichtmal die Kirche zu der Zeit Jesu? Ups. Oder ist das Mönchtum nur erfunden? Ups...

Dann ließen Wir Unsere Gesandten ihren Spuren folgen; und Wir ließen (ihnen) Jesus, den Sohn der Maria, folgen, und Wir gaben ihm das Evangelium. Und in die Herzen derer, die ihm folgten, legten Wir Güte und Barmherzigkeit. Doch das Mönchtum, das sie im Trachten nach Allahs Wohlgefallen erfanden - das schrieben Wir ihnen nicht vor; und doch befolgten sie es nicht auf die richtige Art. Dennoch gaben Wir denen von ihnen, die gläubig waren, ihren Lohn, aber viele von ihnen waren Frevler. 57:27

Kommentar von Mark1616 ,

Wieso sollte ich? Ich bin kein Christ. Als Deutscher würde ich aber sagen, dass es durchaus nützlich sein kann, wenn man die Uhrzeit am Kirchenläuten erkennen kann.

Was du hier gepostet hast ist bestenfalls ein Gebot, dem Gebetsruf folge zu leisten. Ich kann daraus kein Gebot erkennen, dass den typischen Muezzinruf als "Pflicht" kennzeichnet.

Kommentar von kestanien ,

Was du hier gepostet hast ist bestenfalls ein Gebot, dem Gebetsruf folge zu leisten.

1) Gebetsruf ist nicht nach dem Tod von Propheten erfunden worden, sondern wurde auch zu den Lebzeiten des Propheten durchgeführt. Dies beweist auch der Vers, den ich angegeben habe.

2) Es gibt Verse wie "Gehorcht Allah und gehorcht den Propheten" Das heißt, wenn also zu den Lebzeiten des Propheten Gebetsruf durchgeführt wurde und er dies ja einführte und nicht ablehnte und dass überall in allen muslimischen Ländern der Gebetsruf durchgeführt wird und auch zahlreiche Hadithe über den Gebetsruf existiert, so kann man den Gebetsruf nicht ablehnen und den Islam nicht ändern. Der heutige Islam muss so bleiben, wie der Islam zu den Lebzeiten des Propheten. Und weil zu den Lebzeiten des Propheten Gebetsruf gab, so wird es auch heutzutage Gebetsruf geben und wir werden nicht wie die Christen sein, die von der Lehre Jesu abgewichen sind und ihre eigene Religion gegeründet haben.

Kommentar von Mark1616 ,

Deine Naivität und Ignoranz ist zu köstlich. Wenn der Ursprung dafür doch nur nicht so gefährlich wäre...

Wie werden heutzutage eigentlich die Gebetshäuser gebaut? Immer noch auf diesselbe Weise wie damals?

Wie werden heutzutage die Korane geschrieben? Immer noch auf diesselbe Weise wie damals?

Wie werden heutzutage die Gebetsteppiche hergestellt? Immer noch auf diesselbe Weise wie damals?

Wie werden heutzutage die Gebetsrufe ausgeführt? Immer noch auf diesselbe Weise wie damals?

Deinem Beitrag nach müssten alle Muslime dieser Welt ihr Leben immer noch haargenau so führen wie im frühen Mittelalter und sie dürften auch nirgendwo anders als in Saudi Arabien leben. Wenn du das tatsächlich willst, wieso bist du dann hier im Internet? Wieso nutzt du Computer? Wieso trägst du moderne Kleidung? Wieso schläfst du auf einer modernen Matratze? Wieso hast du dich gegen Krankheiten impfen lassen? Wieso liest du in einem gedruckten Koran? Wieso lebst du nicht in Arabien, wo schließlich auch Mohammed gelebt hat?

Da der Gebetsrufe mittlerweile in den meisten Moscheen über Lautsprecher durchgeführt wird ist deine Behauptung ziemlicher Müll. Wenn man bereits einmal das Medium des Gebetsrufes verändert hat, so sollte es keinerlei Problem darstellen, wenn der Gebetsruf (als Beispiel) per SMS erfolgt.

Kommentar von kestanien ,

Deine Einstellung über mich ist falsch. So denke ich nicht. Der Gebetsruf wurde damals mündlich durchgeführt. Und heute wird der Gebetsruf mit den gleichen Worten mündlich durchgeführt. Die Lautsprecher etc. haben nur den Vorteil, den Gebetsruf lauter zu machen...

Der Islam ist nicht gegen die Technologie. Einige Sekten des Christentum lehnen die Technologie komplett ab. Wir nicht. Das sagt der Islam nicht. Deine Denkweise ist falsch.

Kommentar von Mark1616 ,

Was spricht also dagegen, den Gebetsruf mit denselben Worten als Text bzw. Audionachricht durchzuführen?

Der heutige Islam muss so bleiben, wie der Islam zu den Lebzeiten des Propheten.

Das ist es was du schreibst. Um diesen Satz einmal klarzustellen und weiter auszuführen:

Der Islam ist ein Konstrukt, welches das Leben seiner Anhänger bis ins kleinste Detail bestimmt. Wenn du möchtest, dass der Islam genauso bleibt wie zur Zeit des Propheten, dann müssen die Menschen ihr Leben auch so führen wie zur Zeit des Propheten, denn anders ist das was du möchtest nicht möglich.

Deine Einstellung über mich ist falsch.

Nein, das ist sie nicht. Dir scheint aber nicht klar zu sein was deine Worte bedeuten. So etwas kommt oft vor, wenn Menschen sich in Ignoranz flüchten.

Kommentar von kestanien ,

1) Arabische Kultur ist kein Teil des Islam. Das heißt, der Prophet hat sich wie ein Araber angezogen. Arabische Klamotten ist kein Bestandteil des Islam. Es gilt aber, dass man keine engen Sachen anzieht. Ob europäisch oder hinduistisch... kein Problem.. Hauptsache nicht eng und keusch. Du mich verstehen?

2) Der Prophet ist unser Vorbild in religiösen Sachen und Charakterbereichen...

3) Technologie dürfen wir benutzen, da gibt es keine Einschränkungen. 

4) Ich will nicht mehr diskutieren... das Ganze zieht sich in die Länge, Mark. Du hast mich ein wenig falsch verstanden. Alles ist gut.

Wenn du diskutieren willst, dann hier... zieh dir die Videos rein und dann können wir ruhig über diese Videos unterhalten, vernünftig diskutieren...

https://www.youtube.com/channel/UC3wWBFaJMmVLX5HTLgttZng

Kommentar von Mark1616 ,

Entschuldigung, aber wenn ich mir Märchen anhören möchte, dann greife ich lieber auf die der Gebrüder Grimm zurück. Bei deren Märchen schwappt mir dann auch nicht soviel Feindseligkeit entgegen und sie sind nicht ganz so menschenverachtend.

Kommentar von kestanien ,

Das die göttliche Botschaft alte Fabeln seien, hatten auch damals die Ungläubigen zu Moses gesagt, oder zu Jesus oder zu Muhammad(a.s). Ist also nichts neues. Ich habe nur Mitleid mit dir. Aber dennoch... guck dir die Videos bitte an. Möge Gott dich rechtleiten.

Kommentar von Mark1616 ,

Manche Menschen sind wirklich seeeeehr sturköpfig, wenn sie bereits über Jahrtausende an irgendwelche Märchen glauben.

Wenn du dein einziges Leben tatsächlich mit solchem Unsinn wegwerfen willst, dann bist du es der hier zu bemitleiden ist. ;)

Gottseidank sterben Menschen wie du mit wachsendem Zugang zu Informationen und Bildung immer weiter aus.

Kommentar von kestanien ,

Natürlich nicht... Wenn du dein einziges Leben nur dazu verschwendest, deinen inneren Schweinehund zu stillen... so tut mir Leid für dich. Das Universum wurde nicht erschaffen, um nur das irdische Leben zu genießen. So naiv ist der Sinn des Lebens nicht, tut mir Leid.

Kommentar von earnest ,

Woher weißt du, zu welchem Zweck das Universum geschaffen wurde? 

Weißt du überhaupt, ob das Universum "geschaffen" wurde?

Warum unterstellst du einem User, nur den "inneren Schweinehund zu stillen"?

Kommentar von kestanien ,

Im Koran stehts drin... 

Kommentar von earnest ,

Dann solltest du lernen, WISSEN von GLAUBEN zu unterscheiden.

Im Koran habe ich übrigens noch nichts über das Stillen des inneren Schweinehunds gelesen. Du vielleicht ...?

Kommentar von kestanien ,

Ich schon, sogar mehrmals, du nicht? Es kommt nur ein andere Begriff dafür... Hier sura 45: siehe Minute: 8:05 (Du könntest dir natürlich alles anschauen, wäre mir lieber, so würdest du dein Wissen über den Koran erweitern)

https://www.youtube.com/watch?v=-fi_wNnlgv0

Kommentar von earnest ,

Statt mir ein Propagandavideo unterzujubeln, könntest du mir doch einfach Sure und Vers nennen ...

P.S.: Vielen Dank für deine Fürsorge, aber: Warum meinst du, ich hätte das nötig?

Aber ich fürchte, du erzählst mir bloß wieder was vom Schwein, ähm, vom Pferd.

Kommentar von kestanien ,

Schwein?Pferd??? Wieso du es nötig hast? Ja, weil du nunmal diese Verse nicht kanntest, obwohl du angeblich den Koran gelesen hast...

Kommentar von earnest ,

Warum wirst du gleich so aggressiv? 

Ich gehe übrigens davon aus, dass du aus der Hand JEDEN Koranvers kennst, kestanien ... 

;-)

Kommentar von kestanien ,

Bin gar nicht aggressiv ;) Du hast mit deiner Unwissenheit eine Aggressivität auf den Islam.

Kommentar von earnest ,

Diese doppelte Unterstellung empfinde ich a) als billigen Versuch einer Retourkutsche und b) als eine Frechheit.

Kommentar von Mark1616 ,

Wenn du meinst. ;)

Antwort
von einhornbubu, 9

Allah zwingt keinen! Das sind die Menschen die es tun. Und das ist falsch. Sie denken sie tun was gutes damit aber zum gegenteil. Es ist einfach falsch.

Antwort
von luvU2, 9

Es gibt keinen Zwang im Islam.
Aber das bedeutet nicht, dass die Menschen, die sich Muslime nennen auch so gut sind.
Der Islam ist perfekt, die Menschen jedoch nicht.

Kommentar von earnest ,

Diese Antwort kommt mir vor wie Realsatire.

An ihr stimmt - wie diese Seite zeigt - wohl nur der mittlere Satz.

Aber es dürfte sich wohl eher um religiöse Propaganda handeln.

Kommentar von luvU2 ,

Was ist daran realsatire? und was stimmt nicht an dem letzten satz?😑

Antwort
von luggels, 52

Ach, ich glaub es nicht.

Wurde mir nicht von Dir erst vor wenigen Wochen vorgeworfen, ich wolle mit solcher Art Fragen nur provozieren?

Kommentar von earnest ,

Wo siehst du in meiner Frage eine Provokation?

Kommentar von luggels ,

 Das hab ich mich bei meiner Frage (Zusammenhang Islam/Diabetes) auch gefragt, wo du da eine Provokation siehst.

Kommentar von earnest ,

Wir sind jetzt bei DIESER Frage. Du lenkst ab, luggels.

Kommentar von luggels ,

Nein, ich sehe keine Provokation. Ich find' die Frage sogar sehr gut.

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