Frage von Dantor3000, 129

IS Terroristen?

Ich bin verwirrt. Die Is Terroristen sagen doch, dass sie für ihren Gott töten. Jedoch hört man auch, dass was die abziehen nichts mit Religion zu tun hat. Aber irgendwie ist das auch mit dem Islam verknüpft. Aber Muslime dürfen doch wiederum nicht töten. Denn sie töten ja den, der die Regeln aus dem Koran nicht einhält, aber so brechen sie doch auch ein Gebot und würden dann ja auch in die Hölle kommen (wenn es eine gibt) Wie ist das zu verstehen?

Antwort
von quopiam, 54

Der IS will ein bzw. DAS Kalifat errichten. Das ist ein politisches Ziel. Es geht um Macht, Einfluß, Gebiete, Ressourcen und schlicht um Geld. Alles das hat - wie bei allen "Religionskriegen" - mit dem Glauben rein gar nichts zu tun. 

Der Islam wird instrumentalisiert, um die einzufangen, die denken, mit dem Marodieren und Töten etwas für ihren Gott zu tun. Der IS gibt jungen durchgeknallten Männern ein Ventil für ihre fehlgeleiteten Emotionen, ihre Aggression, ihre Sucht nach Anerkennung und ihren Narzissmus. Sie können all das abarbeiten und dabei denken, daß sie Helden im Namen einer Religion seien. 

Die Strategen des IS wissen das und haben Mittel und Wege für ihre verwirrende Propaganda gefunden. Ganz ähnliche Methoden findest Du in allen diktatorischen, "radikalen" Regimen, die sich in der Geschichte beliebt gemacht haben: Stalininsmus, Nazi-Diktatur, Kulturrevolution und all die fanatischen Bewegungen die berüchtigt geworden sind. Gruß, q.

Antwort
von Shiftclick, 82

Deine Gedankengänge könnte man nachvollziehen unter der Prämisse, dass Menschen rational denkende und entscheidende Wesen sind. Wenn du dich in der Welt umschaust, und zwar in deiner eigenen Umgebung oder im weiteren Umfeld oder gar in der Geschichte, gibt es dann irgend einen Hinweis darauf, dass Menschen rational handeln? Auch Christen sollen nicht töten, aber sie haben das über viele Jahrhunderte hartnäckig auch untereinander getan. Religion und Überzeugungen sind etwas, womit man sich selber und anderen fromme Lügen erzählen kann. Handeln tut man meistens aus anderen Motiven.

Antwort
von Raubkatze45, 45

Grundsätzlich ist jeder Mensch dem eigenen Gewissen verpflichtet und muss danach handeln, auch wenn es irrt. Allerdings muss das Gewissen auch gebildet werden, was Muslime nach ihrem Gottesbild und dessen Gesetze tun. So gesehen ist jemand auch dann gerechtfertigt, wenn er was Böses in guter Absicht tut und es nicht als böse erkennt. Offenbar denken das Islamisten, die sogar ihren eigenen Tod in Kauf nehmen, um ins Paradies "für ihre gute Tat"  zu gelangen.

Es gibt aber Grenzen für die Gewissensfreiheit. Niemand - auch Muslime nicht - kann sich auf das Gewissen beziehen, wenn er unschuldigen Menschen Leid zufügt und sie tötet und dies barbarisch. Kein Mensch kann sich hier vor Gott mit seinem Gewissen rechtfertigen, denn ein gottliebender Mensch weiß von Natur aus, dass Gott solches Tun niemals billigen kann.

Für solche Menschen wird es ein böses Erwachen geben, denn im Lichte Gottes erkennen sie ihre Taten und deren Folgen und müssen sie aushalten - was wahrlich kein Paradies ist. Man kann sich zwar vorstellen, dass ihre Taten ihnen das Urteil über den Verbleib in der Ewigkeit sprechen, aber urteilen kann  letztlich gerechterweise nur Gott.

Kommentar von Abahatchi ,

ein gottliebender Mensch weiß von Natur aus, dass Gott solches Tun niemals billigen kann.

wieso, wenn selbst Götter in Sintfluten einfach mal fast die gesamte Menschheit mit einem Streich ersäufen?

Antwort
von Johnbobs, 60

Das ist alles eine Betrachtungssache. Die einen lesen daraus, dass man nicht töten soll, die anderen, dass man andersgläubige töten soll.

Das kann man auffassen und interpretieren wie man möchte.

Antwort
von Hamburger02, 21

Der Koran lässt die Interpretation des IS zu, wenn man ihn wörtlich und streng auslegt.

Andere Moslems gebrauchen aber gerne die Ausrede, IS habe nichts mit dem Islam zu tun, um sich darum zu drücken, sich mit der eigenen Religion mal intensiver zu beschäftigen. Dabei behaupten sie selber, der Islam sei die einzig wahre Religion und genau dieses Argument, die Wahrheit zu besitzen, ist die Rechtfertigung für Mord und Totschlag. Solange die Mehrheit der Moslems nicht akzeptiert, dass der Islam nur eine Religion neben vielen anderen ist und auch nicht besser oder schlechter als die anderen, solange wird im Namen Allahs auch getötet werden und solange sind alle, die die Auffassung der einzig wahren Religion vertreten, mitschuldig.

Im Kern sind nämlich alle 3 monotehistischen Religionen (Judentum, Christentum, Moslemtum) sowohl in ihren Schriften als auch in ihrer gesamten Geschichte äußerst gewalttätig und mordlüstern gegenüber Ungläubigen.

Antwort
von M0dj0, 62

Dafür gibt es 2 Gründe:

1. Der Koran ist Auslegungssache, bzw. es steht drin, dass man "Ungläublige" töten darf (was eine lächerliche Steinzeitreligion)

2. Sie sind extrem dumm!

Kommentar von Aktzeptieren ,

es steht nicht drin das man ungläubige töten soll! wer hat dir des erzählt

Kommentar von Hamburger02 ,

Natürlich steht das da drin. Die entsprechenden Suren werden hier andauernd zitiert.

Kommentar von sumeyyeTR ,

Koran Vers 32 aus der Sure 5: es sei denn für (Mord) an einem andern oder für Gewalttat im Land -, so soll es sein, als hatte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, so soll es sein, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten.

Kommentar von Abahatchi ,

Sure 2 Vers 178 Ihr Gläubigen! Bei Totschlag ist euch die Vergeltung vorgeschrieben: ein Freier für einen Freien, ein Sklave für einen Sklaven und ein weibliches Wesen für ein weibliches Wesen.

Dies bedeutet de Facto: Sollte ich die Frau eines Mannes morden, dann wäre meine Frau, obwohl sie keinem etwas getan hätte, selbst in Lebensgefahr. 

Diese Sure macht eben möglich, sollte ein GI der USA einen "Freien" töten, das andere Unschuldige in den USA dafür mit ihrem Leben büszen müssen. Mehr braucht es also nicht, um den Terror des Islam in der Welt zu rechtfertigen. 

Grusz Abahatchi

Antwort
von quantthomas, 21

Die IS -Terorristen sind nur naive "Tellerminen", die von einigen Salafistenprediger  wie Schachfiguren eingesetzt werden, um die Westliche Lebensweise zu bekämpfen. 

Den Selbstmördern wird irgendwas vom heiligen Krieg und von Lustbarkeiten im Paradies ins Ohr geflüstert und die Jugentlichen glauben diesen Bullshit. 

Der Plan der Bartträgen dürfte sein, mit Hilfe des Bombenterrors, die demokratischer Gesellschaft zu zertrümmern und Die Welt in Chaos versinken zu lassen. 

Antwort
von zonkie, 52

Am besten gar nicht. Die christl Kirche hat es damals auch gerechtfertigt Frauen als Hexen zu verbennen oder auf Kreuzzüge zu gehen.

Das wird alles nach belieben und Zielen ausgelegt und dann den "dummen" so verkauft das sie es glauben.

Antwort
von GrasshopperFK, 53

Wer versucht den IS zu verstehen, fängt schon ganz falsch an -.-

Antwort
von Kefflon, 52

Terroristen benutzen diese Religion für ihre Zwecke. Das ergibt natürlich keinen Sinn wie sie sich verhalten. Aber sind halt Terroristen.

Antwort
von 3plus2, 24

Der IS Islam ist eine Ideologie im Schafsfell einer Religion. Ein Gott der zum Töten Andersgläubiger auffordert, das ist kein Gott, sondern Satan. 

Antwort
von ugurano22, 2

gibts kein anderes thema als die isis, wenn das terroristen sind, warum bombardiert  nur 3 länder die, 

Antwort
von stoffband, 19

Allah ist ein guter Gott aber die Menschen missbrauchen seinen Namen. Das wird die Götter erzürnen.

Kommentar von Abahatchi ,

Allah ist ein guter Gott

"Allah" ist nicht der Name eines Gottes, sondern stammt von der Bezeichnung "ein Gott" ab. Also von "dem einen Gott". Bei Islam, Christentum und Judentum handelt es sich um monotheistische Religionen und vor allem um Religionen, die auf Abraham basieren. Der Name des Gottes der abrahamitischen Religionen ist JHWH.

Antwort
von josef050153, 10

Als erstes muss du einmal sehen, dass es DEN Islam nicht gibt. Es existieren etwa acht (je nachdem wie man zählt) verschiedene Rechtsschulen, die sich auch in der Frage des Terrorismus diametral widersprechen.

Im Koran selbst gibt es ja die Suren, welche zu einem friedlichen Miteinander aufrufen. Allerdings sind diese in Mekka entstanden, also in der früheren Zeit Mohammeds.

Nun ist es aber in allen Gruppen des Islam Konsens, dass eine spätere Offenbarung eine frühere überschreibt, also ungültig macht. Die zur Gewalt gegen Andergläubige aufrufenden Suren stammen aber alle aus der Zeit Mohammeds in Medina, sind also später entstanden.

Deshalb sind die Terrorakte des Islamischen Staats vom Koran her vollkommen gedeckt. Falls du selbst Muslim bist, muss du dich daaran gewöhnen, dass du einer Religion angehörst, die durch die Scharia Verbrechen gegeen die Menschenrechte praktiziert.

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