Frage von Ronny001 16.01.2013

Irrtümliches Fahren ohne gültigen Führerschein

  • Hilfreichste Antwort von Schlauerfuchs 16.01.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Für die Schweiz gilt eine Frist von 12 Monaten zur Umschreibung dern Fahrerlaubnis. Fahrerlaubnisse der EU - Staaten werden hier anerkannt, ebenso die der EFTA - Staaten , Norwegen, Liechtenstein und Island. Alle andern Länder müssen innerhalb von 6 Monaten umgeschrieben werden. So ist es ein Straftat, da ihr es aber nicht wusstet, ggf, eine Fahrlässigkeit , wirkt sich in Strafrecht besser aus - niedrigere Strafe. Ihr sollte sofort zur Zulassungstelle gehen und die Umschreibung in die Weg leiten, bzw den Führerschein wieder aktivieren weil die 6 Monatfrist um ist. Hinsichtlich des Strafverfahrens solltet ihr zu einem Fachanwalt für Verkehrsrecht, bzw zum ADAC gehen dass ihr hier beraten werdet.

  • Antwort von clemensw 16.01.2013
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Unwissenheit schützt vor Strafe nicht: Deiner Frau wird eine Straftat nach §21 StVG (Fahren ohne Fahrerlaubnis) zur Last gelegt:

    http://dejure.org/gesetze/StVG/21.html

    Das Strafmaß liegt immer im Ermessen des Richters, bei Ersttätern liegt sie meistens bei 30-60 Tagessätzen (also 1-2 Nettomonatsgehältern).

    In diesem Fall wird wahrscheinlich auch bewertet werden, aus welchem Land sie kommt. Ist es ein "Listenstaat" (d.h. sie hätte die Fahrerlaubnis ohne Prüfungen umschreiben lassen können), wiegt das Vergehen weniger schwer als bei anderen Ländern (hier muß sie eine neue Prüfung ablegen).

  • Antwort von Denisova 16.01.2013
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Recvhtsgrundlage ist StGB § 21 Fahren ohne Fahrerlaubnis Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer ein Kraftfahrzeug führt, obwohl er die dazu erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat oder ihm das Führen des Fahrzeugs nach § 44 des Strafgesetzbuchs oder nach § 25 dieses Gesetzes verboten ist, ....

    wenn keine Unfall geschehen ist wird der Richter MIlde walten lassen und gibt nur eine kleine Geldstrafe. Schätze so € 300 und Gebühren.

  • Antwort von Mephistoles 16.01.2013

    Vermutlich erstmal eine Geldstrafe in Tagessätzen.Bei Ersttätern.Das ist aber keine Garantie und man hat auch keinen rechtlichen Anspruch darauf.Sollte es zu einer Verurteilung kommen und es sich um eine Freiheitsstrafe handeln kann man nicht verlangen das die Strafe gefälligst nur Tagessätze sein müssen.Es gilt : Unwissenheit schüzt vor Strafe nicht.Holt euch Rechtsbeistand.

    http://www.kfzversicherungen.org/ratgeber/20120524/fahren-ohne-fahrerlaubnis.htm...

  • Antwort von steuernweg 16.01.2013

    30-90 tagessätze

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