Meine Freundin hat zwei Kinder und seit kurzem wieder einen Freund. Leider gibt es immer wieder Streit, weil er viel strenger und konservativer mit den Kindern umgeht. Welche Abgrenzungen soll man da ziehen?

Am besten hält er sich ganz raus.In einer stillen Stunde kann er ihr unter 4 Augen sagen, wie er sich die Erziehung vorstellen würde, mehr aber auch nicht. Für die Kinder ist sie allein verantwortlich und/oder der leibliche Vater. Wer weiß, wie lange diese Beziehung hält....Wenn dann der nächste auch wieder miterzieht....
Die Mutter gibt die Richtung vor- der neue Partner unterstütz sie dabei, labert also nicht dagegen sondern hält sich in puncto Erziehung an ihre Weisungen. Denn ein Kinderloser hat nicht wirklich viel Ahnung von Kindern

Wenn der Freund noch nicht so richtig in die Familie integriert ist, sollte er sich aus der Erziehung erst mal raushalten. Wird's was ernsteres und er soll den Vater teilweise ersetzen, dann hat er auch Mitspracherecht bei der Erziehung. Da sollte sich die Frau aber schon ziemlich sicher sein, dass die Beziehung hält.

Beide sollten sich erziehungstechnisch einig sein.
Der neue Partner darf in der Erziehung der Kinder auf keinen Fall dominieren - das halte ich für schlecht.
Am besten wäre, wenn er sich die erste Zeit völlig raus hält und dann sich stückchenweise mit um die Erziehung der Kinder kümmert, schließlich leben sie ja als Familie zusammen und da sollte der "Stiefvater" auch mitmachen dürfen.

Da er mit unter einem Dach wohnt, sollte er schon Weisungsbefugnis haben. Aber man sollte sich vorher in einem Gespräch unterhalten und einigen. Vor den Kindern die Autorität des anderen zu untergraben fördert nur die Möglichkeit der Kinder, beide Partner gegeneinander aus zu spielen. Deshalb vorher Richtlinien setzen aber auch wenn man mal uneins ist, das nicht vor den Kindern austragen.
Scheint nicht der Richtige zu sein.
nanmu am 11. Mai 2009 19:44 oh, eine Hellseherin^^ Mit solchen Äußerungen sollte man vorsichtig sein, wenn man beide Personen nicht kennt!

Beide Partner sind Eltern, der neue Vater eben Vaterersatz; jedes Kind braucht auch eine männliche Bezugsperson, vor allem Jungs.
Klar ist, dass es nicht zwei unterschiedliche Erziehungsmodelle geben kann/darf, und wenn der Neue strenger ist, als die Mama, wird er bald Schwierigkeiten damit kriegen, akzeptiert zu werden, je nach Alter des Nachwuchses früher oder später.
In diesem konkreten Fall würde ich dafür plädieren, dass die Mutter (die rechtlich allein oder zusammen mit dem biologischen Vater den Erziehungsauftrag hat) die Regeln vorgibt und der Partner danach verfährt. Nichts ist schlimmer, als ein Elternpaar, das nicht dafür sorgt, sich nicht gegeneinander auspielen zu lassen.

Erziehung ist immer Sache aller Beteiligten. Nur einig müsst ihr euch dabei schon sein. Wenn A das sagt und B dann etwas komplett anderes werdet ihr riesige Probleme bekommen.
ich würde sagen der freund muss mal ein bisschen zurückstellen!!! die kinder müssen zwar respektvoll ihm gegenüber sein aber die erziehung haben immer noch die leiblichen eltern in der hand!!!
Kommt auch auf das Alter der Kinder an. Wenn es noch kleine sind, sollte auch der neue Partner ein Wörtchen mitreden können. Bei größeren Kindern ist das nicht so einfach, weil sie ihn oft nicht so akzeptieren. Ganz wichtig ist, dass sich die "Eltern" einig sind

für die Erziehung sind Mutter und Vater da,villt noch die Grosseltern sonst keiner
Bei häufigem Partnerwechsel ist das natürlich sehr sinnvoll.
Vollkommen raushalten halte ich für falsch. Wie sollen die Kinder den neuen Partner denn dann ernst nehmen bzw. respektieren? Da sie ja in einer Partnerschaft lebt, sollte man sich über Sachen, die das häusliche Zusammenleben regeln, schon einig sein. Und dann in beider Sinne erziehen. Man geht ja selbst im Zusammenleben ohne Kinder Kompromisse ein. Warum sollte das mit Kindern anders sein.