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Inwieweit haben die Eltern schuld, wenn Kinder als Erwachsene psychische Probleme haben?

gefragt von youri221 am 21.06.2009 um 19:56 Uhr

Hallo

ich habe drei tolle Kinder und zu allen Dreien ein gutes Verhältnis. Meinem Sohn geht es psychisch in letzter Zeit gar nicht gut und ich frage mich, wie das kommt. Er bekommt Panikattacken und die Ursache liegt nämlich bislang im Dunkeln. Etwas Organisches kann jedoch ausgeschlossen werden. Ich möchte ihm nahelegen, eine Therapie zu machen aber gleichzeitig frage ich mich, was wir evtl. falsch gemacht haben, dass es ihm jetzt so schlecht geht. Wir sind eigentlich gute Eltern, d.h. das dachte ich zumindest immer. Wir sind geschieden und jetzt wieder zusammen. Sicher, die Scheidung war schwer für ihn, aber das erleben doch viele und es ist 20 Jahre her. Und meinen Töchtern geht es gut. Ich frage mich trotzdem, was wir/ich falsch gemacht habe(n). Inwieweit seht ihr im Allgemeinen einen Zusammenhang zwischen Erziehung und psychischer Probleme?


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enterprice
beantwortet von enterprice am 21. Juni 2009 20:07
6x
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Ich kann glaube eine Erklärung dafür zu haben weil ich selbst daran leide.Das Unterbewußtsein des Kindes speichert jede Kleinigkeit,selbst aus längst vergangenen Tagen.Es dauert manchmal Jahre und Jahrzenhnte bis dieser Zustand ausbricht.Also irgendetwas hat er erlebt und nicht verarbeitet.Und das muß jetzt durch einen geschulten Therapeuten aufgearbeitet werden.Mitunter ist es einem garnicht bewußt wie tief und fest da etwas sitzt.Doch eines Tages fordert die Psyche ihren Trbut und fordert nach Erlösung.Und solange das nicht geschieht wird er darunter leiden.Ich wünsche Dir und ihm viel viel Erfolg.

Kommentar von youri221 am 5. Juli 2009 10:51

Vielen Dank:-)


Brockenhexe100
beantwortet von Brockenhexe100 am 21. Juni 2009 20:01
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Eine Freundin von mir hat auch Panikattacken. Ihren Eltern ließen sich auch scheiden als sie noch ein Kind war. Sie bekam die Panikattacken erst nach ihrer Schwangerschaft. Ob da nun nun ein Zusammenhang besteht kann niemand sagen. Sie bekommt jetzt Medikamtente und hat die Panikattacken gut im Griff.

Kommentar von youri221 am 21. Juni 2009 20:04

Das ist ja interessant! Ob das wohl mit der Schwangerschaft zusammenhing? Oder mit der Scheidung? Ich hoffe, dass mein Sohn es ohne Medikamente schafft, aber wenn es nicht anders geht...

Kommentar von 77f13e35899568240de541522f92bae5smallBrockenhexe100 am 21. Juni 2009 20:06

Ich wünsche deinem Sohn, dass er es auch ohne Medikamente schafft und es ihm bald besser geht.

Kommentar von youri221 am 21. Juni 2009 20:08

Danke:-)


elfenstaub41
beantwortet von elfenstaub41 am 21. Juni 2009 20:01
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Ach Gott....das kann so viele Ursachen haben....er sollte dringend zum Psychologen gehen, denn erst wenn die Ursache bekannt ist, kann man dagegen steuern. Natürlich hat die Scheidung ihr übriges getan....aber mach dir nicht zu viele Vorwürfe....man macht nicht immer alles richtig.....ob Scheidung oder nicht....wir versuchen doch alle, unser Bestes als Eltern zu geben....aber jedes Kind ist eben anders und verkraftet manches nicht so gut, wie seine Geschwister....sei für ihn da...wenn er dich braucht.....alles, alles liebe elfi

Kommentar von youri221 am 21. Juni 2009 20:05

Danke für die lieben Worte! Fehler haben wir sicher gemacht, das ist klar. Ich denke Du hast Recht. Er war schon viel sensibler als seine Schwestern

Kommentar von 731690551197c87b7cd4e94d82416f1bsmallelfenstaub41 am 21. Juni 2009 20:10

Ja....Jungens halt...fressen meistens alles in sich hinein....weil sie ja cool sind....ist wohl ein angeborgener Fehler;-)

Kommentar von youri221 am 21. Juni 2009 20:14

Das ist wahr:-)


anonym
beantwortet von tito24 am 21. Juni 2009 20:05
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also erst einmal respekt das sie die ursache sogar bei sich suchen anstatt anderen die schuld zu geben.. es gibt genügend eltern die meinen das sie nichts falsch gemacht haben und alle schuld der welt auf andere abtragen. Schon allein das sie sich darüber solche gedanken machen zeigt doch wie sehr sie ihre kinder lieben. Ich kenne das leider nuur andersheruum. Meine Panikattaken kamen vom stress und seelischer belastung die leider durch meinen ex mann hevorgerufen wurden. Ich habe lange gebraucht diese in den griff zu bekommen. Wichtig ist nur das sie ihr kind unterstützen und es ernst nehmen. Auch das war bei mir leider anders und die panikattaken wuurden schlimmer. Hilfe kann man , denke ich, nur über spezielle therapien bekommen ..uund wenn sie dann auch noch helfen das alles zu bewältigen dann hat ihr kind wohl die besten eltern der welt...


Angel84
beantwortet von Angel84 am 22. Juni 2009 11:09
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Der Zusammenhang ist groß. Aber lass den Schuld-Gedanken los! Fakt ist, dass jeder in jedem Moment das Beste tut, zu dem er eben grade fähig ist. Und wenn es mir in diesem Moment noch an bestimmten Erkenntnissen fehlt, bin ich nun mal nicht in der Lage anders zu handeln. Die andere Seite ist die, dass auch Kinder nicht als unbeschriebenes Blatt auf die Welt kommen. Jeder bringt schon ein bestimmtes "Päckchen" mit, das völlig verschieden von allen anderen "Päckchen" ist. Vielleicht dient dir die Geschichte als Anreiz zur Selbsterkenntnis... Denn für deinen Sohn kannst du nichts tun. Er ist alt genug, um eigenverantwortlich damit umzugehen. Aber für dich selbst kannst du ganz viel tun. Denn auch du hattest schließlich eine Kindheit, eine Vergangenheit. Und wirklich frei davon ist nur der, der sich alles bewusst gemacht hat. Und nochmal: es geht hier nicht um Schuld!!! Es geht nur darum, wie man selbst die jeweiligen Situationen wahrgenommen und interpretiert hat!



anonym
beantwortet von SUNFRIEND4 am 21. Juni 2009 19:59
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Die Frage ist erst mal, wie alt ist Dein Sohn und seit wann hat er das? Gab es davor ein besonderes Ereignis? Es ist nicht gesagt, dass es irgendetwas mit der Erziehung zu tun hat. Das solltest Du Dir nicht einreden (lassen)

Kommentar von youri221 am 21. Juni 2009 20:02

Er ist 29 und er hat es erst seit ein paar Monaten. Es gab eigentlich kein bestimmtes Ereignis.

Kommentar von SUNFRIEND4 am 21. Juni 2009 21:01

Auf jeden Fall solltest Du ihm zureden, dass er eine Therapie macht. Sonst wird es nur schlimmer, aber nicht besser. Von allein wird er wohl nicht mehr rauskommen. Wünsche Euch alles Gute


hafa4
beantwortet von hafa4 am 21. Juni 2009 20:00
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Da kann dir leider nur ein Psychiater helfen der da vielleivht dahinter kommt.Aber ich denke nicht das es nur an euch liegt oder der scheidung die ihr hattet .Vielleicht hat dein sohn ja irgendetwas erlebt was er in sich reinfrisst .Wie gesagt geht zu einen Psychiater.

Kommentar von youri221 am 21. Juni 2009 20:02

Ja, das möchte er nicht, aber Du hast natürlich Recht.

Kommentar von 0b347bcff21d15f6f60c6b0fd7262f85smalllenticularis am 21. Juni 2009 20:02

ich würd erstmal zum psychologen gehen


heather85
beantwortet von heather85 am 21. Juni 2009 20:00
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Verschwend deine Energie lieber nicht damit die Schuld zu suchen, das wird dich mit der Zeit fertig machen. Das hilft deinem Sohn absolut nicht! konzentrier dich jetz lieber ganz auf deinen Sohn.

Kommentar von youri221 am 21. Juni 2009 20:02

Ja, das hilft ihm nicht, ich weiss, aber es quält mich schon.


anonym
beantwortet von MeinPapa am 21. Juni 2009 20:00
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Da KANN es zusammenhänge geben. Aber das sieht bei euch nicht so aus. Also hör erstmal auf dich damit zu quälen und helf deinem Sohn. (für ihn da sein!!)

Kommentar von youri221 am 21. Juni 2009 20:03

Bin ich, immer.


anonym
beantwortet von Kuechenmeister am 21. Juni 2009 20:03
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Sicherlich haben wir als Eltern einen erheblichen Einfluß auf die Lebenseinstellung unserer Kinder, denn wir leben ihnen ja vor was Werte sind. Aber daraus zu schließen das Du und dein Mann Schuld an den psychischen Problemen eures Sohnes Schuld seid, ist völlig überzogen. Niemand kann die Emotionalen Probleme anderer lösen. Ihr könnt eurem Sohn einen möglichen Weg aufzeigen, aber gehen muß er allein. Ich wünsch euch viel Glück

Kommentar von youri221 am 21. Juni 2009 20:06

Danke, aber der Mann bin ich:-)

Kommentar von Kuechenmeister am 21. Juni 2009 21:03

ups;-))


Feathi
beantwortet von Feathi am 21. Juni 2009 20:05
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Es gibt sehr vol Fälle wo Eltern eine Mitschuld (mal mehr mal weniger) an den Psychischen Problemen ihrer Kinder haben, aber auch Fälle wo die Eltenr keine Schuld trifft. Jeh nachdem wie alt dein Sohn ist, kann natürlich die Scheidung und dann das erneute zusammenkommen ein Grund sein, es kann aber auch sein, das er durch verpatze Beziehungen, Bekanntenkreis, Drogen uvm. zu seinen Problem gekommen ist.

Hier hilft im besten fall wirklich ein Psychologe weiter

Kommentar von youri221 am 21. Juni 2009 20:07

Ja, ich hoffe, dass er bald hingeht. Er ist schon 29, ich kann ihn leider nicht zwingen


rockbock82
beantwortet von rockbock82 am 21. Juni 2009 20:06
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Das tut mir leid für deinen Sohn und auch für dich, weil es für Eltern immer schwer ist das Kind leiden zu sehen. Du solltest nicht denken, dass du etwas falsch gemacht hast. Wichtig wäre eine Therapie, um herauszufinden, woher diese Ängste kommen. Das kann soooo viele Ursachen haben. Eine Scheidung ist nicht für Jedermann leicht verdaulich. Gerade nicht für Kinder. Sie kann sogar erst 10 Jahre später Ängste auslösen. Es könnte aber auch mit der Halswirbelsäule zusammenhängen oder der Ernährung. Wie gesagt, es gibt viele Ursachen und ein Facharzt sollte aufgesucht werden. Und WICHTIG, keiner darf sich dafür die Schuld geben, viel wichtiger ist es jetzt etwas dagegen zu tun. Ängste sind heilbar !


anonym
beantwortet von Fructiv am 22. Juni 2009 12:54
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Also ich denke ich weiss ganz gut von was ich rede, ich hatte selber 2 jahre lang "agora fobie" mit panikattacken und allem was dazu gehört;) und ohne medikamente und psychologischer hilfe is das wahnsinnig schwierig..also mir hat das wirklich geholfen aus dem loch wieder rauszukommen..und ich bin auch absolut kein fan von medikamenten, aber wenns nich anders geht, dann gehts halt nich..hauptsache is, das man schnell wieder auf die beine kommt..wünsch euch alles gute


anonym
beantwortet von snoop27 am 16. August 2009 09:14
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die frage nach der schuld macht bei solchen sachen keinen sinn, das hilft niemandem. es ist durchaus möglich, das traumatisierungen im kindesalter die ursache sind, die müssen abr nciht zwangsläufig durch das erziehungsverhalten kommen (möglich sind auch garstige kindergärtner, garstige mitkinder im gindergarten oder ein arztbesuch mit schmerzen und solche geschichten). panikatacken können durchaus auch organsche ursachen haben (hirnchemie), leider ist das mit der heutigen technik nicht nachprüfbar. es ist natürlich möglich, das die scheidung traumatisierend war, auch wenn es deiner tochter gut geht, allerdings kann man daraus keine "schuld" machen, eltern, die zusammenbleiben, obwohl sie sich nciht verstehen, sind oft viel problematischer für kinder als scheidungen (kinder spüren wenn etwas zwischen den eltern nciht stimmt und beziehen das meist auf sich).

also nicht fragen, was hab ich falsch gemacht, das ist müßig und hilft keinem. auch deinem sohn kannst du nur bedingt helfen, das muss von ihm ausgehen, du kannst nur hilfe anbieten (wenn du hilfe brauchst bin ich für dich da und wir finden etwas für dich), annehmen muss er sie freiwillig.


anonym
beantwortet von thomaszg2872 am 17. September 2009 15:40
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vllt. hat er ganz einfach angst vor dem alltag, jeden tag seines lebens arbeiten zu müssen, schlechte kollegen deren man nicht herr wird, hat er eine freundin? es gibt doch immer leute die was an einem auszusetzen haben und nicht jeder ist stabil. ich hätte mich damals fast umgebracht. war dann lange in einer klinik. jetzt bin ich in rente weil ichs einfach nicht ausgehalten hab. mfg-



Okay5
beantwortet von Okay5 am 28. September 2009 18:49
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Ich hatte auch Panikanfälle als ich im Alter Deines Sohnes war. Allerdings war das,nachdem ICH mich habe scheiden lassen, meine Eltern sind heute noch zusammen. Die Ursachen sind vielfältig, aber vielleicht haben diese Attacken immer was mit Verlustängsten zu tun. Und Ende 20 ist die Zeit, in der man merkt, das man nun entgültig erwachsen wird und Verantwortung hat. Auch das kann ganz massive Ängste auslösen. Ach ja, ich war auch ein paar Jahre in Therapie danach und habe die Attacken mit der Zeit immer mehr als nebensächliches Symptom für meine eigentlichen Probleme angesehen.


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