Frage von NonoF, 33

inwiefern kann die Novelle „Die Judenbuche“ als „Sittengemälde“ bezeichnet werden?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von LiloB, 17

Vermutlich hast Du mit dem Ausdruck "Sitten - bzw. Sitte" überhaupt ein Problem. Die frühere und auch die literarische Bezeichnung "Sitte - " hat eher die Bedeutung "was ist üblich, was ist anständig, was "tut man" - was gehört sich (auch so ein altmodischer Ausdruck) - und somit steht die Bezeichnung Sittengemälde eben dafür ; Schilderung des (jetzt in neuenglisch) to do or to don`t  während einer Zeit, in einem Land, in einer Gesellschaftsgruppe - im Zusammenleben der Menschen. Es geht aber auch um "Werte" - und die Beschreibung, wie Menschen damit umgehen.Alles zusammen nannte man zur Zeit von Droste-Hülshoff und auch später noch "Sittengemälde". Kurzform; Beschreibung der Lebensumstände ............. 

Antwort
von Ghostwriter2, 11

Hier zwei (weitgehend übereinstimmende) Definitionen:

Beschreibung, Schilderung der Sitten (einer Zeit, eines Landes od. einer Gesellschaftsschicht)

http://universal_lexikon.deacademic.com/122270/Sittenbild

Beschreibung von Sitten und Gebräuchen einer Epoche, einer Gesellschaftsschicht oder eines Volkes

http://www.enzyklo.de/Begriff/Sittengem%C3%A4lde

Antwort
von andreasolar, 20

Die Bezeichnung stammt doch von Droste-Hülshoff selbst.

http://www.dieterwunderlich.de/Droste_judenbuche.htm#com

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