Inwiefern kännen folgende Angelegenheiten geahndet werden?

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4 Antworten

Zunächst einmal: juristische Vorbemerkung - es kommt darauf an und die Ausführungen sind hier zu knapp.

1. Unzweilfehaft ist Nr. 1 denn es regelt: https://dejure.org/gesetze/BGB/762.html: wichtig daraus: "Durch Spiel oder durch Wette wird eine Verbindlichkeit nicht begründet." - Treffend ist der Volksmund: Wettschulden sind Ehrenschulden.

2. Strafrechtlich sehe ich hier mit den bisherigen Ausführungen keinen Tatbestand (die Grenzen von §§ 186, 187 StGB scheinen nicht überschritten), zivilrechtlich kommt es darauf an, ob ein Schaden entsteht oder nicht. Möglicherweise direkt aus: https://dejure.org/gesetze/BGB/823.html?

3. § 185 StGB regelt den Tatbestand der Beleidigung, es kommt wirklich auf den Einzelfall und die Wirkung an, Näheres dazu hier: http://www.juraforum.de/lexikon/beleidigung

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Ersteres kann man nicht ohne weiteres bestrafen, denn dazu müsstest du nachweisen, dass die Auszahlung des vereinbarten Gewinns zu einer Frist vertraglich vereinbart wurde.

Ohne Schriftstücke oder Vertragszeugen geht das nahezu nicht, hier ist es also relativ hoffnungslos.

Im zweiten Fall kann man dagegen vorgehen, wenn du dich durch diese Aussagen beleidigt fühlst, das heißt wenn sie im beleidigenden Kontext oder Tonfall hervorgebracht werden, dazu siehe:
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__192.html

Ich hoffe, ich konnte helfen.

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In allen Fällen kannst du rein gar nichts tun.

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Kommentar von Rekkarma
23.05.2016, 08:36

Hm, schade. Dann muss ich wohl den Verein wechseln. :/

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Durch Spiel oder Wette kann eine Verbindlichkeit nicht begründet werden, außer es handelt sich um einen staatlich genehmigten Wettveranstalter. Das aufgrund verlorener Wette Geleistete kann aber auch nicht zurückgefordert werden. Daher der Spruch: " Spielschulden sind Ehrenschulden ".

Die Wahrheit zu verbreiten ist straflos.

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