Frage von shirina11, 112

inwie weit waren die Muslime den Christen überlegen?

Ich schreibe bald Geschichte klausur und muss erklären inwieweit Im heiligen Krieg die Muslime den Anderen Religionen militärisch,kulturell und technisch überlegen. Waren. Ich bitte um Erklärung danke !!

Antwort
von AndyG66, 70

Kreuzzüge...?

DIe Muslime waren hauptsächlich zahlenmässig weit überlegen. 

Daneben waren sich die Christen selten einig - was zu internen Machtkämpfen und vorallem zu Problemen bei der Finanzierung (Unterfinanziert) führte.. 

Dies gipfelte mit dem Überfall auf das christliche Konstantinopel um die venetianischen Kriegs-Spekulation- Investoren zu entschädigen! Dies schwächte dann auch dass oströmische christliche Reich langfristig dermassen, so dass die Muslime später mit Konstantinopel leichtes Spiel hatten! 

Spekulative-Investitionen, Machthunger und Gier waren hauptsächlich für das Scheitern der verschiedenen Kreuzzüge verantwortlich.

Um dir ein Bild davon zu machen musst du aber schon selber ein bisschen Geschichte studieren .-)

Antwort
von Hegemon, 43

Was genau meinst du mit "heiligem Krieg"? Welche Epoche? Das ging ziemlich hin und her und währte auch sehr lange. Während der Islamischen Expansion waren die Mohammedaner durchaus militärisch überlegen und erfolgreich. Bis sie 732 bei Tours und Poitiers (Frankreich) gestoppt wurden mächtig auf die Nase gekriegt haben. Da ist ihnen das Erobern erst mal vergangen. 1099 im vormals christlichen Jerusalem waren sie auch nicht gerade fit. Dafür allerdings 1187 bei Hattin und 1453 im christlichen Konstantinopel. Letzteres feiern sie heute noch, indem sie ihre Moscheen im Ausland bevorzugt Fatih-Moschee (Eroberer-Moschee) nennen. Nicht überlegen waren sie den Christen 1529 vor Wien. Dafür allerdings sehr brutal. Sie töteten und verschleppten die Bevölkerung der umliegenden Ortschaften. Brutal waren sie auch 1571 bei der Belagerung von Famagusta als sie entgegen der Vereinbarung die Stadtbewohner töteten und den Befehlshaber bei lebendigem Leibe häuteten. Allerdings verloren sie daraufhin noch im selben Jahr ihre gesamte Flotte in der Seeschlacht bei Lepanto, weil diesmal die venezianischen Gelassen haushoch überlegen waren. Schlechtes Karma, würde ich sagen. Damit hatten sich dann ihre Eroberungsträume im Mittelmeerraum erst mal wieder erledigt. Bis sie dann 1683 wieder vor Wien standen und dort wieder raubten, mordeten, plünderten und brandschatzten. In der Schlacht auf dem Kahlenberg wurden sie dann von Johann Sobieskis Truppen hinweggefegt. Da waren sie eher nicht überlegen.

Antwort
von 1988Ritter, 16

Muslime waren zu keiner Zeit überlegen, da sie ansonsten Europa, Afrika und Asien erobert hätten.

Der Islam ist deshalb vornehmlich im arabischen Einzugsbereich stabil.

Die Erfolge der Muslime basierten im arabischen Einzugsbereich alleinig auf menschlichem Potential. Im Kernland des Islam wurde im Konfliktfall der Dschihad als religöse Pflicht ausgerufen, weshalb Muslime unabhängig ihres Standes oder Ausbildung zu den Waffen griffen.

Die islamischen Aggressoren erzielten immer nur dann außerhalb des arabischen Kernlandes Erfolge, wenn sich die Gegner uneins waren. Klassisch und tragisch zugleich, der Fall von Konstantinopel, was in Europa als lästiges oströmisches Reich angesehen wurde.

Antwort
von YassineB87, 8

ich habe die Perfekte quelle für dich! einfach mal anschauen! da wird genau erklärt wie überlegen die Muslime den Christen waren in sachen medizin, forschung, ingeneurwesen usw! kam in welt der wunder:

Antwort
von Ranzino, 85

Hmm, es gab eine Zeit, während welcher der Orient fortschrittlicher in den Wissenschaften war. Nur die Tage sind lange vorbei. 

Antwort
von DottorePsycho, 51

Kulturell: Es gibt keine islamische Kultur. Sämtliche kulturellen Schöpfungen, die wir im Orient bewundern können oder konnten, sind vor-islamischen Ursprungs. Die meisten davon wurden innerhalb der islamischen Expansionsbewegungen militärisch erobert und dann einverleibt. Einzig die Kalligraphie erlangte im Islam einen Aufschwung.

Technologie: Es sind keine Technologien bekannt, die ihren Ursprung im ISLAM haben. Jegliche von den Muslimen eingesetzte Technik ist vorislamischen Ursprungs.

Militärisch: Die Muslime waren den Kreuzrittern zahlenmäßig weit überlegen und sie hatten meistens Heimvorteil.

Kommentar von AndyG66 ,

hmm.. Obwohl ich ein harter Kritiker der Geschichts-Verharmlosung der Moslems bin, muss ich widersprechen.

Orientalische (Islamische) Wissenschaft war dem Westen in vielen Dingen weit voraus. Speziell in der Medizin und Optik. 

Kommentar von DottorePsycho ,

Das würde ich als Muslim in den Bereich der Mythen und Mären verweisen. Wir Muslime waren Meister darin, EROBERTE Technologien in kürzester Zeit in unseren Alltag zu implementieren.

Nochmal: Selbstverständlich gab es im orientalischen Kulturkreis einiges zu bewundern. Dies war aber zu beinahe 100% annektiert, geraubt, abgekupfert, kopiert etc.

Kommentar von YassineB87 ,

Das ist doch so falsch was du sagst. nachweislich stammt alles wissen von davinci und co von den islamischen gelehrten . die Kirche hat es zugegeben und es bewiesen. also bitte..... echt lachhaft diue aussage. Und das ist nicht von muslimen eine aussage sondern von der westlichen welt und kirche

Kommentar von YassineB87 ,

während man in europa hochhackige schuhe entwickelte um nicht die ganze zeit in exkremente zu treten, hatte man in arabischen ländern schon fliessend wasser in jedem haushalt . nur mal so zur info. schau dir mal das video von einer "westlichen quelle an" da wird nachweislich belegt, dass dass mit den diebstahl die araber betrifft als beklaute , nicht als diebe..... aber für die westliche welt sind araber halt wohl nur kameltreibende dünensurfer ... aber was für eine Poesi, dichtkunst, forscher , ingeneure die araber waren und das das heutige gesellschaftliche leben im westen darauf beruht, will keiner sagen. wie gesagt schau dir mal das video an. und außer der kaaba gibt es nicht viel preislamisch, da vielles wegen vielgötterei zerstört wurde... also bitte..... 

Antwort
von Agentpony, 59

Die Frage ist schon falsch. Nicht die RELIGIONEN waren einander über- bzw. Unterlegen. Sondern Gesellschaften, die neben anderem eben den Religionen angehörten.

Rein Militärisch waren die Europäer bereits im frühen Mittelalter deutlich überlegen, sonst hätte es ja nicht zu derart erfolgreichen Expeditionen kommen können.

Kommentar von Hegemon ,

"Rein Militärisch waren die Europäer bereits im frühen Mittelalter
deutlich überlegen, sonst hätte es ja nicht zu derart erfolgreichen
Expeditionen kommen können."


Nur mal so nebenbei als kleiner Hinweis: :-)

https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische\_Expansion

Kommentar von Agentpony ,

Nur mal so nebenbei als kleiner Hinweis, die islamische Expansion wurde im Frühmittelalter gestoppt, sogar ziemlich schnell von den Oströmern. Nichts Anderes zeigt dein Link.

Der Punkt ist aber eigentlich ein Anderer, die strategische Schwäche der Europäer war die Zersplitterung, auch später gegen die Osmanen. Sobald ein alliierter Feldzug initiiert wurde, sahen die Chancen der muslimischen Großreiche trotz typischerweise hoher zahlenmäßiger Überlegenheit ganz anders aus.

Kommentar von AndyG66 ,

Richtig: Es gab ursprünglich 4 verschiedene Grosse Kirchen mit jeweils einem eigenen Papst. welche sich ständig gegenseitig im Stich liessen . Diese Uneinigkeit war von Anfang an die Schwachstelle und der Grund für die schnellen Eroberungen der Moslems. Bis nur noch die katholische Kirche als ernstzunehmende (militärische) Macht übrigblieb. 

Dies verdankt sie eigentlich nur der strategisch hervorragenden Lage in Rom (welche nur auf dem Seeweg angegriffen werden konnte). 

Kommentar von Hegemon ,

Bitte mal den verlinkten Artikel durchlesen. Deswegen hatte ich ihn 
ja verlinkt. Ostrom hat die Araber nicht "ziemlich schnell gestoppt" sondern über einen Zeitraum von etwa 60 Jahren sehr, sehr viel Land verloren, und zwar:
1. Palästina
2. Syrien
3. Ägypten
4. ganz Nordafrika.
Und wo auf der iberischen Halbinsel die Europäer militärisch "deutlich überlegen" waren, ist leider auch nicht erkennbar. Dort gelang es ihnen erst nach 781 Jahren, die Araber wieder vom Kontinent zu werfen. Verglichen mit der Islamischen Expansion, war das Intermezzo der Kreuzfahrerstaaten und -züge geradezu niedlich.

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