Hallo,
kurze Beschreibung der Situation: Wie zu vermuten wohne ich in einem Studentenwohnheim. Das Internet wird vom Wohnheim über einen mir unbekannten Provider bereitgestellt. Jedem Studenten werden Internetgebühren mit der monatlichen Miete angerechnet. D.h. wir Bewohner haben keinen direkten Kontakt zum Provider. Das Internet funktioniert häufig sehr schlecht bis garnicht. Deswegen haben wir, die Bewohner, Unterschriften gesammelt. Die Wohnheimleitung hat reagiert, indem sie nun personalisierte Logins einführen möchte. In dem Schreiben steht, dass so die gleiche Bandbreite für jeden Bewohner gewährleistet werden kann. Weiterhin sollen auf diese Weise illegale Downloads von der Vermietergesellschaft aufgespürt und nachverfolgt werden. Das ist ja schön und gut. Allerdings stellt sich mir nun die Frage: Damit die Gesellschaft sehen kann, ob es sich um einen illegalen Download handelt müssen sie erstmal wissen, welche Dateien heruntergeladen wurden. Is das mit dem Datenschutz vereinbar ? Also mein Gerechtigkeitsgefühl / Rechtsgefühl sagt mir, dass das ein massiver Eingriff in die Privatsphäre ist.
Ich glaube, soweit ihr unterschreibt, dass es legal ist. Auch bei einem Unternehmen muss man unterschreiben, dass man darüber Bescheid weiß wie man sich im Internet zu verhalten hat und was man downloaden hat und nicht hat. Irgendwie ist die Klausel auch für dich gut: wenn man Unerlaubtes nicht ständig downloaded, ist das Internet für alle schneller. Es muss nicht bedeuten, dass sie auf alle Dateien zugreifen werden. Sie können bestimmte Endungen oder Key-Wörter herausfiltern aus dem System. Und das ist, denke ich, ok. Man ist schließlich an der Uni zum lernen.
Dass die Uni da is um zu lernen steht außer Frage. Aber davon abgesehen, dass man trotzdem Freizeit hat, frage ich mich, was das mit meiner Frage zu tun hat.
Zur Unterschrift: Nirgends habe ich damit genehmigt der Vermietergesellschaft meine Daten einzusehen, die ich herunterlade.