Interessent an Fahrzeug besteht nach Monaten noch auf Kaufvertrag (nur Zusage per Email), kann er tatsächlich noch Ansprüche geltend machen?

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4 Antworten

Kommt darauf an, was in der Email des Verkäufers stand. 

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Kommentar von Idono
02.05.2016, 01:46

Der potentielle Käufer drohte gleich nach Absage durch den Verkäufer mit einem Bestehen auf Erfüllung des Kaufvertrags mit Setzen eines Datums zur Erfüllung des Kaufes. Dem pot. Käufer wurde danach aber jede weitere Kontaktmöglichkeit durch den Verkäufer entzogen bis dieser Interessent nun die Adresse ausfindig gemacht hat.
Der Interessent verschwieg auch seinen Wohnort in unmittelbarer Nähe des Verkäufers, es kam erst heraus, als bereits über ein Rückgaberecht gesprochen wurde. Der Verkäufer wollte keinem ein Rückgaberecht gewähren, der in der Nähe wohnt und direkt Probefahrten durchführen könnte. Das konnte der Verkäufer aber erst nachher, als er vom "Kaufvertrag" zurück trat, mitteilen. Er meinte, der potentielle Käufer sei ein Betrüger, der das Fahrzeug 14 Tage testen wolle und danach zurückgeben. Deswegen trat der Käufer von seiner Zusage zurück und verkaufte das Fahrzeug an einen anderen Käufer.

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Hallo,

der Verkäufer hat seine Zusage zurückgezogen, wenn der potentielle Käufer sich nicht sofort meldet/beschwert, dann hat er nichts mehr zu melden, meiner Meinung nach.

Die ganze Geschichte (von dem "Käufer" steht auf wackeligen Füßen!). Ich würde nicht reagieren...

Evtl. kann das Schreiben des Anwaltes dem Anwalt zurückgeschickt werden, mit der Bemerkung, daß die Angaben des Käufers nicht stimmen, und daß er sich nach einer Absage des Verkäufers nicht gemeldet hatte. Das Ganze stintkt nach einer Masche für Geldmacherei... Vielleicht ist es nicht das erste Mal, daß dieser vermeintliche Käufer sich mit Hilfe eines Anwaltes finanzielle Vorteile verschaffen möchte/sich bereichern möchte...

Emmy

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Kommentar von SlightlyAnnoyed
01.05.2016, 19:15

Im Beitrag steht nicht, das der Typ sich erst nach 4 Monaten gemeldet hat. Da er bereits einen Anwalt beauftragt hat, solltest du das bloß nicht ignorieren, besonders wenn er einen schriftlichen Nachweis über eine Zusage des Kaufs ((Email) hat. Ich empehle eine anwaltliche Beratung. Nach deinen Beschreibungen könnten die Ansprüche gerechtfertigt sein.

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Kommentar von emily2001
02.05.2016, 08:59

Warum die schlechte Bewertung ? ...

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Solange der mutmaßliche eventuelle Käufer keinen Kaufpreis bezahlt hat, hat er kein Eigentum erworben, dass er beanspruchen kann.

Am einfachsten sind solche Dinge lösbar, indem Angebote mit einer Bindefrist versehen werden, innerhalb derer der Kaufpreis dem Verkäufer rübergereicht sein muss.

Günter

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Kommentar von SlightlyAnnoyed
01.05.2016, 19:17

Trotzem besteht eventuell bereits ein Kaufvertag. Ob das Eigentum schon übergegangen ist, zählt nicht. Mit gültigem Kaufvertrag kann der Käufer  auf der Übergabe der Sache bestehen oder Schadensersatz fordern wenn die Sache nicht mehr vorhanden ist.

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Es leider keiner der Antworten gänzlich gemäß. Die Email ist laut Anwalt als Kaufvertrag zu sehen, aber Schadenersatzanspruch besteht nur unter bestimmten Bedingungen und die muss der potentielle Käufer erst einmal nachweisen.

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