Frage von Paulsaccount, 8

Intention von Damien Hirst's konserviertem Hai?

Im Kunstunterricht behandeln wir gerade die Kunstwerke von Damien Hirst bzw. genauer den in Formaldehyd eingelegten toten Hai (The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living"). Jetzt sollen wir in einem Text schreiben, ob wir denken, dass dieses Werk Kunst ist oder nicht. Allerdings fehlt mir das Wissen war Hirst mit diesen Werk erreichen wollte (Was war seine Intention?). Was möchte er uns damit sagen bzw. auf was möchte er uns aufmerksam machen?

Antwort
von fischtauchen, 3

Hallo, vielleicht hilft Dir das:

The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living

Berühmt wurde der von Hirst in Formaldehyd eingelegte Tigerhai. Der Behälter mit dem toten Hai trägt den Namen The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living (1991) (Die physische Unmöglichkeit des Todes in der Vorstellung eines Lebenden).[7] Die Präsentation erfolgte ähnlich wie in einem Naturkundemuseum, im Kontext der Kunst wurde sie allerdings zu einer widerspruchsvollen, so provokanten wie plakativen Metapher für Aggression und Vitalität, aber auch für Kunst und Konservierung.[6] Das Werk war ebenso umstritten wie das in gleicher Weise präparierte Schaf mit dem Titel Away from the Flock (Weg von der Herde),
das 1994 in einer von Hirst mitorganisierten Ausstellung gezeigt wurde.
Ein Besucher versuchte das Werk zu sabotieren und schüttete Tinte in
die Flüssigkeit. Diese Aktion zog viel Aufmerksamkeit auf die
Ausstellung und machte das Schaf von Hirst zu einem der berühmtesten
Werke zeitgenössischer Kunst. 1996 präparierte er mehrere Kühe zu seinem
Kunstwerk Some Comfort gained from the Acceptance of the Inherent lies in Everything,
die als Ganzkörperquerschnitte in 12 mit Formaldehyd gefüllten
Behältern arrangiert und in einer Schnittreihe aufgestellt wurden.[6]

Wie seine Formaldehydpräparate beschäftigen sich auch andere Werke
des Künstlers mit dem Leben und dem Tod, so etwa seine Käfiginstallation
A Thousand Years (1990), in dem unzählige Fliegen um einen
Kuhkopf schwirren und diesen langsam abbauen und wieder in den Kreislauf
der Natur einbinden. Weniger aufsehenerregend sind dagegen Stillleben
wie sein Still (1994), in dem medizinische Geräte sauber in Apothekerschränke arrangiert sind, oder Pharmacy
mit Regalen, die mit Verpackungen pharmazeutischer Präparate gefüllt
sind; im Zentrum von letzteren steht allerdings wieder ein Käfig, der
diesmal Ratten und eine Fliegenfalle mit UV-Beleuchtung enthält.

Gruß Klaus

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