Kann man von den Ausdrucks- und Rechtschreibfähigkeiten eines Menschen auf dessen Intelligenz schließen?
nein, es gibt z:B. sog. teilleistungsschwächen und das hat nichts mit intelligenz zu tun. mal abgesehen davon ist es auch so eine sache, wie man intelligenz definiert.

nicht unbedingt. oft es ist zwar so, aber es gibt auch sehr intelligente leute, die eine rechtschreibschwäche haben.

Das ist schwierig zu sagen. Im Grunde genommen würde ich pauschal mit nein antworten. Die Intelligenz eines Menschen setzt sich aus viel mehr Paramentern als nur der Rechtschreib- und Ausdrucksfähigkeit zusammen. Generell ist allerdings zu sagen, dass bei einer schlechten Rechtschreib- oder Ausdrucksfähigkeit - nimmt man dazu nicht gerade einen Legastheniker - auch die generelle Intelligenz nicht in schwindelerregenden Höhen taumeln wird.
Intelligenz ist zudem nicht komplett messbar. Es gibt zwar IQ-Tests, die den Intelligenzquotienten in etwa bestimmen können, es spielen aber zu viele Faktoren mit, die den Wert teilweise auch extrem abweichen lassen können. Zum Beispiel der EQ (Emotionsquotient), welcher für bestimmte Handlungen unter Stress, Entspannung etc. verantwortlich ist und den IQ massgeblich beeinflussen kann.
sonnenlady am 24. März 2009 15:06 Klasse Antwort. DH :-)
Und auf den Bildungsstand lassen sich anhand der Ausdrucksfähigkeit auch einige Rückschlüsse ziehen...

Also anhand der Rechtschreibung kannst du nichts ableiten. Das kann eine Schwäche sein. Aber am Ausdruck und Inhalt lässt sich schon einiges erkennen.

Nein es gibt auch sehr Intellegente Legastheniker.
Igitta am 24. März 2009 14:59 Merci und DH.

Nicht zwingend.
Es gibt Menschen mit LRS.
Außerdem setzt sich Intelligenz aus verschiedenen Faktoren zusammen. Reines Fachwissen bedeutet nicht automatisch allgemeine Intelligenz -- dazu zählt nämlich z.B. auch Sozialverhalten u.a.

Nein, ich schreibe (mehr oder weniger) korrekt und habe einen IQ deutlich unter 100. Es ist (auch) eine Frage der Übung.

Da gibt es nachweislich keinen Zusammenhang. Man kann sich ja vertippen oder die Finger tun nicht das, was sie sollen oder man schöpft seine IQ anderwo her.

möglich, aber wer will das hier beurteilen können...

ist mehr ein ausdruck des intellekt als der intelligenz. die man aber benötigt um eine bestimmte höhe des intellekt zuerreichen.kein intellekt bedeuted aber nicht zwingend keine intelligenz.viele nachkriegskinder hatte keine oder gute schulbidung besitze aber auf jeden intelligenz aber eben keinen ausdruck. und dann gibts noch die emotionale intelligenz und die bauernschläue.unterschätze niemals "dumme" menschen. :)

Ja, kann man. Aber man kann sich dabei gewaltig irren. - Also ist Vorsicht angebracht.
Intelligenz sicher nicht zwingend, nein, diese definiert sich über durchaus andere Faktoren. Ein gewisses Maß an Bildung lässt sich meiner Meinung nach aber durchaus in Ansätzen herauslesen, nicht unbedingt an Rechtschreibfehlern (siehe LRS), aber doch an der Ausdrucksweise.

Gerade die Erfahrungen in diesem Forum lassen mich diese Annahme bestätigt sehen. Sicherlich gibt es Teilleistungsstörungen, aber von den meisten werden diese lediglich zur Aufwertung ihrer tatsächlichen Schwächen benutzt.

Du kannst dich auch intelligent anhören wenn du ein breites Spektrum an Fachwörtern kennst auch wenn du dessen Bedeutung selber nicht so recht verstehst. Also nein!

Jepp. Es muss aber nicht unbedingt die richtige Schlussfolgerung sein. Es sind aber schluessige Hinweise.
nein... es kann nur darauf hinweisen das er sich nicht genug mit dem thema ausdruck und rechtschreibung beschäftigt...