Frage von Muhviehstarx3, 154

Intelligentes Leben außerhalb der Erde.Muss das sein?

Hallo meine lieben,

mich beschäftigt gerade eine Frage die ich nun gerne mit euch teilen möchte.

Der Großteil von uns glaubt ja,dass es irgendwo in den weiten des Weltalls noch intelligente Lebensformen geben muss.

Denn der Gedanke,dass wir die einzigen in diesen endlosen weiten sein sollen wirkt Surreal.

Was wäre allerdings,wenn wir der Prototyp für intelligentes Leben in den weiten des Weltraums sind?

Es könnte ja sein,dass wir die "ersten" sind. Dies könnte ja auch die Erklärung dafür sein,dass wir bis heute keinen Kontakt oder Beweise für intelligentes Leben außerhalb unseres Planeten entdeckt haben.

Diese,ich nenne es mal "Theorie", wäre denke ich plausibler als der Gedanke an Intelligentes Leben irgendwo im Weltall.

Wie denkt ihr darüber?

(Dies soll nicht bedeuten,dass ich nicht an intelligentes Leben außerhalb der Erde glaube.)

Antwort
von Trashtom, 42

Oder die Erklärung wäre, dass die Entfernung zum nächsten Stern schon absurd hoch, fern jeglicher Vorstellungskraft ist und wir mit unseren Blechbüchsen gerade mal zum Pluto vordringen.

Dass wir die "ersten" sind, wäre natürlich theoretisch möglich. Aber die Chance ist denke ich mal relativ gering, dass sich bei Milliarden von Galaxien das Menschlein als erste selbst reflektierende Spezies herausstellt. 

Antwort
von dompfeifer, 16

Dass der „Großteil von uns“ außerirdische intelligente Wesen für notwendig hält, ist wohl ein seltsames Gerücht. Und die mangelnde Korrespondenz mit „Aliens“ beweist keinesfalls deren Abwesenheit. Selbst wenn es tausend intelligente Populationen im Weltall geben sollte, ist die Chance, dass jemals eine davon mit uns kommuniziert, sehr gering. Du unterschätzt hier die technischen Schwierigkeiten und die Entfernungen. 

Allein innerhalb der Milchstraße wären Funk- und Lichtsignale z.T. schon über 100_000 Jahre unterwegs. Wie sollte man da noch etwas messen können? Falls bei uns jemals intelligent strukturierte Signale aus der Urzeit empfangen werden sollten, müsste man hier über unvorstellbar starke Sender verfügen für die Antwort. Und die wäre dann wieder etwa 100_000 Jahre unterwegs. Wer sollte sich dann nach 200_000 Jahren an die ursprüngliche Botschaft erinnern?

Kommentar von dompfeifer ,

Und dabei wären ja intelligente Außerirdische innerhalb der
vergleichsweise winzigen Milchstraße schon ein außerordentlicher Glücksfall. Wenn wir die Betrachtung auf das Weltall ausdehnen, müssen wir uns schon auf Entfernungen von 45 Milliarden Lichtjahren einstellen. Botschaften, die aus derartigen Entfernungen bei uns einmal ankommen sollten, hätten schon über 30 Milliarden Jahre vor dem Urknall abgesendet worden sein. Die Rückantwort wäre dann noch wieder 3,3 mal so lange unterwegs, wie das Weltall existiert bzw. 10 mal so lange wie die Erde existiert oder 450 Millionen mal so lange, wie man bei uns Rundfunkempfänger kennt. Also: Ob es nun „Aliens“ gibt oder
nicht, wir werden es kaum jemals erfahren können.

Antwort
von PoisonArrow, 49

Wahrscheinlich gibt es AUSSCHLIESSLICH intelligenteres Leben, als die Menschen auf der Erde.

Also solche, die es irgendwie besser verstehen zu leben als wir.
Damit meine ich, dass der Mensch sich über 30.000 Jahre mit seiner Evolution rumplagt, um sich dann als endlich aufrecht gehender, denkender homo sapiens innerhalb von 100 Jahren mit Vollgas seinen einzigen Lebensraum zerschießt.

Vermutlich haben die "Aliens" uns längst entdeckt und machen kopfschüttelnd einen riesen Bogen um diesen Planeten.

Grüße, ----->

Kommentar von Trashtom ,

Finde es immer interessant, dass der Mensch als das super-böse Wesen dargestellt wird.

Wirf mal einen Blick in die Savanne. Alles zerfleischt sich gegenseitig und kämpft um sein Revier. Das wird auf andren Planeten nicht anders sein.

Und denkst du wirklich die "kopfschüttelnden Aliens" haben sich nicht selber ein Gefecht um fossile Brennstoffe geliefert als sie vielleicht noch keine bessere Technologie hatten?

Kommentar von PoisonArrow ,

Du versuchst, die Evolution und das Verhalten der Menschen auf andere (imaginäre) Völker zu kopieren.

Und da ist der Fehler.

Wenn es wirklich so etwas wie "fossile Brennstoffe" auf dem Planeten xy gibt, und diese knapp sind UND mega wichtig für den Fortbestand der "Aliens", dann würde eine wirklich intelligente Rasse / Lebensform (...) nicht darum kämpfen, sondern gemeinsam nach Lösungen suchen usw.

Der Mensch ist so dämlich und zettelt erstmal einen Krieg an.

Dass Tiere um Reviere kämpfen, ist A eine Frage von Nahrung und B sicherlich ebenfalls nicht die Konsequenz aus einer Überdosis Intelligenz.

An solchem Verhalten sollte sich der Mensch nicht messen. Schließlich behauptet er doch von sich, ganz oben in der Evo-Reihe seinen Platz gefunden zu haben.

Ich stelle den Menschen nicht als böse dar, ich behaupte lediglich, dass es mit der Intelligenz dieser "Rasse" nicht wirklich viel auf sich hat.

Grüße, ----->

Kommentar von Trashtom ,

Wollte nur sagen, Evolution war immer schon ein Kampf. Das Überleben des Stärkeren (der stärkeren Spezies). Denke nicht, dass das auf anderen Planeten anders ist.

Selbst eine Zivilisation, die happy durchs Universum fliegt, muss sich irgendwann gegen andere Spezies auf dem Planeten durchgesetzt haben. Und ich glaube nicht, dass man diese brutale Natur einfach so schnell abstellen kann. 

Ich denke der Mensch realisiert erst, dass er was ändern muss bzw. dass die Erde nicht der Mittelpunkt von allem ist. Sehen wir uns die letzten Jahrhunderte (Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, Weltkriege, etc..) haben wir ja durchaus Fortschritte gemacht oder? ;)

Auch wenn natürlich nicht alles perfekt ist.

Antwort
von SturerEsel, 19

Ich hielte es für arrogant und anthropozentrisch, wenn wir diese Sichtweise vertreten würden. Es gibt außer uns mit Sicherheit intelligentes Leben im Universum, wenn man allein schon an die unvorstellbare Anzahl von Galaxien und Sonnensystemen denkt.

Das heißt aber eben nicht, dass irgendwelche Aliens uns besuchen oder schon hier sind. Wenn man sich vorstellt, dass diese eine Reise von zehn Billiarden Kilometern hinter sich haben, dann wollen "sie" es sicher genau wissen und auch Kontakt mit uns aufnehmen.

Die Entfernungen sind eben einfach zu groß. Natürlich können wir uns in unserer Fantasie Überlichtgeschwindigkeit und Wurmlöcher vorstellen - aber dazu brauchen wir eine ganz neue Physik.

Wir müssen auch bedenken, dass sich eine außerirdische Intelligenz VÖLLIG anders als wir entwickeln kann. Denkender Sand? Intelligentes Gas? Maschinenwesen? Alles ist möglich!

Vergessen wir nicht, dass dieses Universum ca. 13,8 Milliarden Jahre alt ist. Ich vermute, dass es schon Zig-Millionen Zivilisationen gegeben hat und noch mehr kommen werden.

Antwort
von letsjustbereal, 73

Ich glaube das ich spätestens in 5 Jahren deine Frage beantworten kann, da die NASA und ESA 2018 das James Webb Teleskop launchen werden. Dadurch wird es dann möglich sein außerirdisches Leben auf einem Exoplaneten direkt nachzuweisen.

Kommentar von Muhviehstarx3 ,

Darauf warte ich auch gespannt! Ich hoffe nur,dass es nicht zu Problemen wie damals bei Hubble kommt.

Antwort
von SimOn0101, 6

Wahrscheinlich gibt es im Universum noch andere intelligente Lebensformen, das Universum ist unvorstellbar groß. Jedoch glaube ich auch, dass wir eines Tages die Erde verlassen müssen, da wir als einziges Lebewesen unseren eigenen Lebensraum zerrstören, z.B. durch Atommüll, Umweltverschmutzung usw. 

Wir sollten uns mal ein Beispiel an den Tieren nehmen und im Einklang der Natur leben.

Antwort
von voayager, 20

Es ist ausgesprochen unwahrscheinlich, das wirdie Einzigen in den Tiefen des Alls sein sollten. Die fehlende Kontaktaufnahme erklärt sich einfach dadurch, dass die Entfernungen zu gewaltig sind.

Antwort
von JanfoxDE, 27

Ich finde, die drei Videos sagen ziemviel aus zu diesen Thema. Insgesamt sind sie etwa 20 Minuten lang.

Teil 1

Teil 2

Und hier gibt es noch einen Grund, wieso wir eventuell kein Kontakt mit Aliens gemacht haben: Dark Energy (Das Thema selber fokusiert sich aber nicht direkt mit Aliens)

Antwort
von soissesPDF, 28

Denkbar wäre, dass die Menschheit dermaleinst Raummissionen entsendet, die 5.000 oder 10.000 Jahre in einer Richtung im All unterwegs sein würden.
Bei ihrer Rückkehr wäre hier niemand mehr der diese Raumfahrer noch kennen würde, diese wären bei ihrer Rückkehr schlicht Außerirdische.
Im Ergebnis begegnete die Menschheit sich selbst.

Die bisherige Annahme, dass es Außerirdische gäbe enttäuscht. Im Umkreis von 100 Mio. Lichtjahren ist niemand. In dieser Galaxie ist die Menschheit allein.

Kommentar von Trashtom ,

In dieser Galaxie ist die Menschheit allein.

Die Aussage halte ich doch für sehr gewagt. Wir können noch nichtmal direkt Planeten beobachten sondern sind auf indirekte Wechselwirkungen des jeweiligen Sterns angewiesen. Weiters wissen wir nicht mal ob das Leben zwangsläufig auf Kohlenstoff basieren muss.

Kommentar von soissesPDF ,

Außerirdische würden sich durch ihren Energieverbrauch verraten, genau davon gibt es nirgends eine Spur.
Siehe auch das Fermi-Paradoxon

Kommentar von BatmanZer ,

Außerirdische würden sich durch ihren Energieverbrauch verraten. - Nicht wenn sie eine Lösung gefunden haben oder noch nicht so weit sind, vll. erst im 18 Jhdt. auf der Erde.

Kommentar von soissesPDF ,

Energie geht nicht verloren, sie wandelt nur ihren Zustand.
Da die s.g. erdähnlichen Planeten samt sonders älter sind als unsere Murmel müsste die entsprechende Entwicklung auch weiter sein als hier.
Nach der Kardaschow Skala müssten die gar das gleiche Ziel wie wir verfolgen, die Nutzung von Energie in jedem Ausmaß (Dyson Spähre). Genau das müßte uns auffallen.

Antwort
von kazon500, 62

Da gibt es eine gleichung zu, die sogenannte Drake Gleichung:

N=R*Fp*Ne*Fl*Fi*Fc*L

N= Anzahl der Zivilisationen die kommunizieren können

R=mittlere Sternentstehungsrate pro Jahr in unserer Galaxie

Fp=Anteil an Sternen mit Planetensystem

Fl=Anteil an Planeten mit Leben

Fi=Anteil an Planeten mit intelligentem Leben

Fc=Anteil an Planeten mit Interesse an interstellarer Kommunikation

L=Lebensdauer einer technischen Zivilisation in Jahren

Wie die Variablen besetzt werden, hängt von Forschungsergebnissen und auch Willkür ab.

 Ich denke aber, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass wir nicht die einzigen sind. Man beachte die ANzahl der Sterne, nicht allein in unserer Galaxie.

Ob du mit denen Kommunizieren kannst, hängt davon ab, wie weit sie entfernt sind und ob nicht irgendwelche Nebel oder so die Signale blockieren

Du kannst aber nicht sagen, dass wir der "Prototyp" für intelligentes Leben sind, weil:

1. Das Universum nicht "denkt" und deshab auch keinen Prototyp machen kann.

2. Evolution findet auf anderen Planeten unabhängig von unserer statt, und auch paralell dazu.

Auch hat die "Rosetta" Mission bereits auf Asteroiden Aminosäuren gefunden, sprich die Grundbausteine des Lebens fliegen im All herum... (Ob die bei einem Asteroideneinschlag nicht zerstört werden weiß ich nicht)

MFG

Kommentar von kazon500 ,

Die L variable wirst du bei uns wahrscheinlich ziemlich klein machen können xD

Alle Variablen mit f sind Wahrscheinlichkeiten, sprich die Zahlen sind kleiner als null.

Kommentar von kazon500 ,

Ne=durchschnittliche Anzahl der Planeten (pro Stern) in der habitablen Zone

Habe ich oben vergessen :)

Antwort
von HAufklFN, 66

Wir könnten der Prototyp sein. Wir könnten auch die Einzigen sein - für immer. Über die Entstehung des Lebens auf der Erde gibt es mehrer Theorien. Die Bausteine des Lebens: Wasser, Kohlenstoff und Sonnenenergie sind aber weit verbreitet im Universum. Warum sollte es nur bei uns geklappt haben...

In der Serie "Unser Kosmos" kam das Thema in irgendeiner Folge mal auf. Könnte was für dich sein.

Kommentar von Muhviehstarx3 ,

Du hättest nicht zufällig einen Link?

Kommentar von HAufklFN ,

Hab ich bei Netflix gesehen.

Antwort
von nowka20, 16

natürlich, denn unsere schöpfungsgötter sind lebewesen ohne physischen körper

Kommentar von BatmanZer ,

Verschwinde wieder, solche Aussagen haben in einer seriösen wissenschaftlichen Diskussion nichts zu suchen.

Kommentar von nowka20 ,

wenn ich dir jetzt recht gebe, haben wir beide unrecht

Antwort
von Antwortapparat, 57

ich würde die Menschheit nicht als Intelligent bezeichnen. Wir vernichten den Globus auf dem wir wohnen in Null Komma Nix. Wir wissen es sogar und machen trotzdem weiter als sei nichts passiert. Nenn es Intelligenz ich nenne es Dummheit.

Sollte dort draußen wirklich der ein oder mehrere Planeten bewohnt sein so hoffe ich das sie nicht so DUMM sind wie wir.

Antwort
von Slayer98, 61

Ich frag mich eher, ob es intelligentes Leben auf der Erde gibt

Kommentar von Muhviehstarx3 ,

Bleiben wir bitte Sachlich. Dies würde ja bedeuten,dass du selber nicht die hellste Leuchte wärst.

Kommentar von Antwortapparat ,

ist doch Sachlich. Er fragt sich ob...was ist daran unsachlich? Man muss nicht Helle sein um zu sehen wie wir den Ast absägen auf dem wir sitzen. Selbst Primaten wie z.B. Schimpansen oder Bonitos würden so etwas nicht machen.

Kommentar von Trashtom ,

Haha klar, ohne die Menschen leben alle Tiere Glücklich und Zufrieden nebeneinander von Luft und Liebe.

Kommentar von PoisonArrow ,

Er hat ja auch nicht das Gegenteil behauptet, schließt sich da richtigerweise mit ein. Das hingegen ist nicht mal Dummheit, sondern schon eine Form von Stärke.

Andere würden es abstreiten, obwohl es doch wahr ist...

Kommentar von PeterSchu ,

"Bleiben wir bitte Sachlich."

Genau das.. Hör dir doch mal die täglichen Nachrichten an und erzähl mir, was daran intelligent ist. Wir wollen das Weltall verstehen aber wir verstehen noch nichtmal unsere Mitmenschen und wir bringen uns reihenweise gegenseitig um.

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