Frage von unbekanntekarto, 60

Insolvenz durch niedrigen Ölpreis?

Wie hängt der niedrige Ölpreis damit zusammen,dass vermehrt Fracker Insolvenz beantragen?

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Antwort
von Spezialwidde, 27

Sollte doch logisch sein. Fracken ist wesentlich teurer als konventionelles Fördern. Es lohnt sich also nur wenn der Ölpreis so hoch ist dass damit der Aufwand gedeckt werden kann. Ist er zu niedrig machen Fracker eben Miese.


Antwort
von mailcraft, 27

Hallo unbekanntekarto!

Zum Thema niedriger Oelpreis: Die "OPEC" hat kene senkung der Förderquoten beschlossen: Mit anderen Worten, die OPEC-Mitgliedsstaaaten fördern und verkaufen ihr Oel auf dem Weltmarkt zu den preis, der eben erzielt wird.

Der Preis ist aufgrund der hohen Fördermenge sehr gering.

Welche Auswirkungen dies für Fracking-Unternehmen z.B. in den USA hat?:

Fracking erschien lange Zeit wirtschaftlich, asl der oelpreis noch hoch war, nun wird durch enstprechend hohe Fördermengen der Oelpreis niedrig gehalten.

Das hat zur Folge, daß Frackingunternehmen nicht mehr wirtschaftlich arbeiten können und vielfach Pleite gehen.

Dies entspricht einer herbeigeführten Marktbereinigung.

Denn die Oelförderstaaten der OPEC wolen die durch Fracking enstandene Konkurrenz letztendlich vom Markrt drängen, was ihnen wohl auch gelingen wird. Denn: Bei den Oelpreisen ist auch vielfach für Oelförderstaaten inm nahane Osetn die Oelförderung unwirtschaftlich. Aber im Gegensatz zu den Frackinunternehmen stehen teilweise staatliche Unternehmen hinter den Nahost-Oelförderern und somit wird auch ein deffizitäres Geschäft, weil politisch gewollt am Leben gehalten.

Um es kurz zu machen: Die Nahost-Oelforderer schmeißen so lange billiges  (statlich subventioniertes) Oel auf den Markt, bis ein großteil der Frackingunternehmen nicht mehr existiert.

Gruß, Mailcraft

Antwort
von kloogshizer, 31

Preise entstehen durch Angebot und Nachfrage. Ein niedriger Ölpreis ist also entweder durch ein Überangebot oder durch geringe Nachfrage begründet. Konkrete Gründe für Insolvenz wäre dann einfach kein Umsatz, aber weiterlaufende Fixkosten, die das Unternehmen dann in den Ruin treiben.

Kommentar von archibaldesel ,

Kein Umsatz in Öl. Nee, ist klar.

Kommentar von kloogshizer ,

Äh, ja Gewinn natürlich... Man wird dann wohl sinnvollerweise zu einem Preis verkaufen, bei dem man zumindest teilweise Fixkosten decken kann, aber halt unterhalb der Selbstkosten.

Antwort
von Schlauerfuchs, 15

Ja ,weil sich diese Fördermethode er ab einem Ölpreis vom 50 $ od mehr lohnt, ist der Ölpreis darunter wie jetzt machen sie Verlust.

Antwort
von SebRmR, 12

Ganz platt gesagt:
Öl zu fordern kostet Geld. Sind die Förderkosten höher als der Verkaufspreis des Öls, macht der Förderer keinen Gewinn, es lohnt sich nicht mehr.

Antwort
von archibaldesel,

Fracking ist eine verhältnismäßig teure Fördermethode. Lt. Wirtschaftswoche betragen die Kosten pro Barrel zwischen USD 40 und USD 70,00

http://www.wiwo.de/politik/ausland/preiskampf-gegen-usa-fracking-ist-teuer/11111...

Wenn der Markpreis für die amerikanische Sorte Light Sweet Crude aktuelle bei ca. USD 40,00 liegt, verlieren die Firmen mit jedem geförderten Barrel Geld.

Antwort
von syncopcgda, 14

Das Fracking rentiert sich nicht mehr, weil zu kostenintensiv. Welches Glück !

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