Frage von MeineProbleme0, 64

Innere Leere ohne zu wissen warum?

Ich fühle mich innerlich leer und weiß nicht so richtig warum. Was kann man dagegen tun? PS: An alle, die hier mit Witzen wie "Dann iss was" kommen. Das ist nicht zu spaßen, das belastet mich.

Antwort
von BlauerSitzsack, 29

Möglicherweise eine leichte Deppression, ich will hier allerdings als fortgeschrittener Laie keine Frühdiagnose geben, da ich mich damit nicht gut genug auskenne.

Was kannst du tun?

Nachdenken!

  • Machen mir Tätigkeiten, welche mir früher viel Freude bereitet haben, immer noch genauso viel Spaß? Ja/Nein.
  • Geht es mir konstant schlechter, wenn ich alleine bin, habe ich eine allgemein schlechte bis sehr schlechte Stimmung wenn ich nicht's zu tun habe? Ja/Nein.
  • Meide ich Aktivitäten, welche ich früher einmal gerne gemacht habe? Ja/Nein.
  • Habe ich Stimmungsschwankungen über einen länger anhaltenden Zeitraum? Ja/Nein.
  • Ich würde dir sagen, wenn du mit Nein, Ja, Ja, Ja Antwortest, solltest du vielleicht einmal einen Therapeuten aufsuchen!

WICHTIG! Das gilt nur, wenn diese Erscheinungen über einen größeren Zeitraum von MINDESTENS einem Monat auftreten.

Lg

Antwort
von annawacht, 29

Ich denke auch dass es sich um eine leichte Depression handeln könnte. Aber es kann auch eine ganz normale Entwicklungsstufe sein; dass du durchschaut hast, dass das was du momentan macht dich nicht erfüllt. Und wen es dir nicht erfüllt musst du doch eine Leere verspüren, das ist ganz normal. Wenn wir annehmen würden, dass du keine Depression hast, sondern dass du einfach nicht so richtig zufrieden bist, so wie dein Leben momentan abläuft kann es sogar GUT sein, diese Leere zu verspueren. Ich verstehe ob das komisch klingt, aber die negativen Gefueheln können ein erster Schritt in Richtung Veränderung sein! Wenn wir nicht merken, dass irgendetwas nicht passt, werden wir nichts verändern. Einfach weil wir es nicht nötig haben. Wenn du das Gefuehl hast, du bist eher deprimiert - ich kann keine Diagnose hier stellen - würde ich dir dringendst empfehlen Hilfe zu suchen. Wenn du aber nicht wirklich "down" bist, sondern eher mit den Lebensumständen nicht zufrieden bist (was du ja andeutest, du würdest gerne eine enge Freundschaft haben) könntest du vielleicht aktiv versuchen da etwas zu ändern? 

Wie alt bist du überhaupt?

Kommentar von MeineProbleme0 ,

Ich bin 14 und danke für diesen Beitrag.

Kommentar von annawacht ,

Mit 14 steckst du mitten in der Pubertät. Es ist eine ganz tolle, ganz schwierige, ganz umwerfende, ganz alles mögliche Zeit. Ich habe vier Kinder und mein Jüngster ist auch 14. Ich war natürlich auch mal 14. Ich weiss wie das an einem Tag ganz toll ist und am nächsten die Hölle. 

Die Leere, die du beschreibst ist völlig normal. Das wichtige ist was du daraus machst. Der erste Schritt ist diese Leere zu erkennen und das hast du gemacht. Du bist sogar mutig genug, darüber zu reden - das zeigt auf eine innere Reife. Toll! Ich meine das ernst - es ist nicht einfach über solche Dinge zu reden, es in Worte zu fassen. 

Meinst du dass du deprimiert bist (einer meinen Söhne ist es gewesen, er ist jetzt 16 und es geht ihm viel besser) oder glaubst du eher dass du unzufrieden bist mit den Dingen, wie sie sich entwickeln? Wie geht es dir in deiner Familie? 

(Entschuldige mein Deutsch, deins ist sicherlich besser obwohl ich viel älter bin - ich komme aber aus Schweden...)

Kommentar von MeineProbleme0 ,

Das mit der Sprache passt schon, keine Sorge. Ich weiß nicht, ob ich deprimiert bin. Ich distanziere mich aber irgendwie bon manchen Personen in letzter Zeit, weiß aber den Grund nicht so genau. In meiner Familie ist es meist stressig, aber sonst alles in Ordnung.

Kommentar von annawacht ,

(Das mit der Sprache war bloss damit du nicht denkst ich bin ein Kind, das versucht dich auf den Arm zu nehmen, oder einfach blöd... Ich denke schon nicht dass du Schwierigkeiten hast mich zu verstehen, aber wenn jemand die Sprache nicht voll beherrscht weckt das manchmal Fragen und/oder beeinflusst das Vertrauen.)

Manchmal gibt es ein Auslöser, irgendetwas was passiert ist oder was einem stresst, das dieses Gefühl auslöst. Manchmal auch nicht. Es kann genug sein, dass du voll in der Pubertät steckst - es ist eine verrückte Zeit allein weil die Hormone einem einen Stress machen :-) Du bist auf gutem Weg, Erwachsen zu werden, obwohl du dich auch gleichzeitig sicherlich oft wie ein Kind fühlt - oder sein möchtest. Und dann im nächsten Moment wirklich nicht...

ich denke, es wäre wichtig auszuschliessen, dass du nicht an eine leichte Depression leidest. Das ist nicht ungewöhnlich und kann behandelt werden. Machst du Sport? In deinem Alter ist das eigentlich die beste Medizin - wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Ausdauersport wie laufen gleich gut ist wie Medikamente! Und Sport treiben kann man ja nun mal auch alleine... 

In deiner Familie ist es stressig, schreibst du. Wie soll ich das verstehen, was läuft da ab? Und ist dir etwas widerfahren, wo du denkst, es könnte diese Leere hervorrufen? (Wenn ja, muss du natürlich nicht sagen WAS wenn du nicht möchtest, aber DASS es so ist wäre gut zu wissen.)

Du hast geschrieben, du würdest dir eine enge Freundschaft wünschen. Hast du sonst Freunde oder bist du viel alleine? Gibt es jemanden mit dem du gut reden kannst, für den du Vertrauen hast?Kannst du mit deinen Eltern sprechen?

Kommentar von MeineProbleme0 ,

Na ja, Sport treiben tue ich nicht und weiß wirklich nicht, ob ich depressiv bin oder nicht. Freunde habe ich, ja. Aber mit denen ich gut reden kann, ist es grad ein bisschen komisch. In meiner Familie ist es stressig, weil sie immer rumbrüllen etc

Kommentar von annawacht ,

Ich verstehe dass du nicht weisst ob du eine leichte Depression hast - ich denke aber dass es sinnvoll wäre das abklären zu lassen. Hast du einen Arzt, den du vertraust?

Stress in der Familie ist nicht gut, besonders nicht in deinem Alter, wo du eher Geborgenheit und Unterstützung brauchst. Kannst du mit deinen Eltern reden? 

Schön zu hören, dass du Freunde hast - manchmal gibt es Phasen, wo das nicht selbstverständlich ist. Schade aber, dass es mit den Freunden, mit denen Du gut reden kannst, momentan nicht so gut läuft. Weisst du woran das liegt, kannst du was tun, damit es wieder besser wird? 

Wegen Sport denke ich das es ganz wichtig ist. Gibt es denn irgendeinen Sport den dich reizen würde? Es ist auch eine gute Gelegenheit, neue Freunde kennenzulernen! Oder einfach ein paar mal der Woche laufen gehen - könntest du dir das vorstellen- einfach um zu testen ob es dir danach besser geht? 

Kommentar von MeineProbleme0 ,

Einen vertraubaren Arzt habe ich nicht und mit meinen Eltern habe ich schon mal gesprochen. Es hielt sich eine Weile lang, aber fing dann wieder an. Das mit meinen Freunden liegt an mir, weil ich keine Lust auf soe momentan habe, weil ich mich wegen Vernachlässigung, beschimpft fühle. Sport wäre sowas wie Basketball oder so, aber ich darf nicht in Vereinen spielen

Kommentar von annawacht ,

Und wenn du etwas machst, das nicht im Rahmen eines Vereins ist - wie mit Freunden Fussball spielen oder tatsächlich laufen gehen? Ich glaube dass Bewegung ganz wichtig wäre! 

Wegen deiner Familie. Einmal reden reicht leider nicht. Ich glaube du musst immer wieder mit ihnen reden, auch wenn es lästig ist. Ein gutes Zeichen dass es eine zeitlang besser wurde als du voriges mal mit ihnen redete - das heisst sie hören ja auf dich! Erwachsene sind auch nur Menschen und sie haben genau so kurzes Gedächtnis wie Kinder und Jugendliche :-D Ich denke, du musst immer wieder ihren klarmachen dass es so nicht geht,  dass es dir tatsächlich schlecht geht wenn sie so einen Stress machen!

Kommentar von MeineProbleme0 ,

Okay, werde ich machen. Danke.

Kommentar von annawacht ,

Melde dich wieder wenn du reden möchtest, du weisst ja wo du mich findest :-) Manchmal tut es gut mit jemanden zu reden, der nicht in der Sache so involviert ist.

Viel Glück!

Antwort
von Borg93, 32

Dann trink eben was wenn du nix essen willst ;)

Im Ernst, das kann viele Gründe haben. Was uns antreibt und "erfüllt" sind soziale Kontakte, Familie, Freunde, eigene Ziele die wir erreichen wollen, dann Interessen, Hobbies. Jeder hat eine Leidenschaft für irgend etwas.

Schaue bei jedem von den Punkten wie es bei dir aussieht und ob du in dem Bereich zufrieden bist, dann kommst du dem ganzen näher.

Peace

Kommentar von MeineProbleme0 ,

Die Sache ist, dass ich irgendwie gerne eine beste Freundin/einen besten Freund haben würde, mit der ich alles teilen kann kann und halt wirklich feste Freundschaft ist oder dass ich vollkommen in Ruhe gelassen werde, also auch von Familie. Jedoch hab ich beides nicht, aber kann es auch nicht ändern.

Kommentar von Borg93 ,

Stimmt, den Wunsch haben die meisten. Das ergibt sich aber oft dass man da wen findet. Und ganz in Ruhe gelassen zu werden und immer allein abzuhängen lohnt sich eh nicht.

Antwort
von voayager, 7

Bei innerer Leere solltest du dir Ziele setzen, Aufgaben an dich stellen, unter Leute gehen, Sport treiben, Sexualität ausüben, sich in der Natur aufhalten, arbeiten oder für die Schule lernen, sich politisch betätigen.

Antwort
von letsjustbereal, 25

Geh raus, konzentrier dich auf das hier und jetzt und hab spaß am Leben

Kommentar von MicaelJaeger ,

Toller Tipp

Kommentar von letsjustbereal ,

Danke :)

Antwort
von blueseenInvest, 21

Für mich ist das ein Zeichen mein Leben zu ändern. Neue Projekte an's land zu ziehen und neue Herausforderungen zu suchen. Danach war es für lange lange Zeit weg.

Antwort
von MicaelJaeger, 24

http://www.selbstbewusstsein-staerken.net/meditation-lernen/

Meditation lernen – Eine kleine Anleitung

Meditation
bedeutet, bei allem, was man tut, völlig aufmerksam zu sein –
beispielsweise darauf zu achten, wie man mit jemandem spricht, wie man
geht, wie man denkt, was man denkt.
— Krishnamurti

Du willst die Kunst der Meditation lernen? Dann bist du hier genau richtig.

Meditieren ist ganz einfach und hat viele positive Auswirkungen auf deinen Geist und deinen Körper.

Durch Meditation wirst du selbstbewusster, fokussierter und energetischer. Du gewinnst an innerer Stärke und Wachheit, während du dich gleichzeitig entspannst.

Im Alltag hilft Meditation sehr gut, um mit Stress und Angstsituationen besser umzugehen.

Als Anfänger steht man jedoch meistens vor ein paar Fragen.

Wie kann ich das Meditieren lernen? Wie fange ich am besten an?
Welche Haltung soll ich einnehmen? Auf was muss ich achten und woran
merke ich, dass ich es richtig mache?

Warum das Meditieren lernen?

Bevor ich selber mit dem Meditieren anfing, dachte ich immer,
Meditation sei nur etwas für Yogis und esoterische Langhaar-Hippies. Was
konnte es schon für Vorteile haben, nichts-tuend dazusitzen und den Tag
an sich vorbeiziehen zu lassen?

Meditation schien mir damals die reinste Zeitverschwendung zu sein.

Schwups, ein paar Jahre später, und Meditation ist zu einem Stück meiner Alltagsroutine geworden.

Nicht nur habe ich herausgefunden, dass Meditieren nicht Zeit verschwendet sondern gewinnt
(mehr dazu gleich), ich habe auch alle anderen positiven Auswirkungen
der Meditation am eigenen Körper erlebt und will diese nicht mehr
missen.

Meditation zu erlernen hilft dir:

wacher zu werden, wenn du dich träge fühlst

herunterzukommen, wenn du gestresst bist

selbstbewusster zu werden und an innerer Stärke zu gewinnen

deine Ängste besser in den Griff zu kriegen

negative Gedanken loszuwerden

dich schnell zu entspannen und neue Energie zu tanken

dich rundum besser zu fühlen und das in kürzester Zeit

Außerdem wirst du schnell spüren, dass du fokussierter bist und
klarer denkst. Dadurch erledigst du deine Aufgaben schneller und mit
mehr Leichtigkeit.

Darum habe ich auch geschrieben, dass Meditation keine
Zeitverschwendung ist, sondern einen Zeitgewinn mit sich bringt. Durch
Meditation gehst du ausgeruhter und fokussierter an deine Arbeiten heran
und erledigst diese dadurch schneller und mit mehr Tatendrang.

Die Zeit, die du tägliche in deine Meditationseinheit investierst,
kommt hinten als ein Vielfaches in Form von mehr Klarheit, Energie und
Lebenskraft wieder heraus.

Meditation lernen – Eine kleine Anleitung

Nun, wie funktioniert das mit dem Meditieren? Wie kann man Meditation lernen? Was genau macht man während der Meditation?

Wenn du an Meditation denkst, kommen dir wahrscheinlich Bilder von
indischen Yogis in den Kopf, die starr wie eine Steinfigur dasitzen und
augenscheinlich nichts tun. So kann Meditation aussehen, muss es aber
nicht.

Denn Meditation kann auch statt finden, wenn du gerade mit jemandem
sprichst, wenn du dich duschst, spazieren gehst oder kurz vor dem
Einschlafen bist.

Meditieren bedeutet einfach nur, (dir selbst) bewusst zu werden. Und das kannst du immer tun, in jeder Situation.

Wenn man anfängt, dass Meditieren zu lernen, empfehle ich, dass man
es sich selber so einfach wie möglich macht. Das bedeutet, man tut in
dieser Zeit nichts anderes. Man konzentriert sich ausschließlich auf das
Meditieren.

Hierfür eine kleine Anleitung. Meditation lernen in 7 Schritten:

    Der Meditationsplatz

    Suche dir einen Ort aus, an dem du meditieren willst. Schau, dass es
    dort ruhig ist und sauber. Du solltest den Platz mögen und dich darauf
    freuen, dort täglich etwas Zeit zu verbringen.


    Wenn du willst, kannst du dir auch eine kleine Buddhafigur kaufen, die dich in deiner Meditation begleitet und dort aufstellen.


    Aber halte den Ort eher einfach und entferne alle überflüssigen
    Sachen. Es geht schließlich darum, in dich zu kehren. Und das geht am
    einfachsten, wenn man alle äußerlichen Störeinflüsse minimiert.


    Sorge für Ruhe

    Bevor du mit dem Meditieren beginnst, schau, dass es an deinem Platz
    ruhig und angenehm ist. Das heisst, schalte dein Handy auf lautlos und
    sorge dafür, dass du für die Dauer der Meditation von niemandem
    unterbrochen wirst.


    Die Sitzposition

    Du solltest dich nicht auf den kalten Fußboden setzen. Besorge dir
    deshalb eine Yogamatte oder setze dich auf ein dickeres Handtuch. Schau,
    dass du es warm und wohlig hast.


    Die Unterlage sollte jedoch eher hart sein. Im Bett zu meditieren ist also keine so gute Idee, weil du dort einsinkst.


    Wenn du ein Anfänger bist, dann setz dich einfach im Schneidersitz
    auf deine Unterlage. Wenn du etwas dehnbarer bist, dann kannst du auch
    probieren, einen Fuss auf den anderen zu legen (Halb-Lotus) Position.


    Wenn dir das Sitzen auf dem Boden nicht so taugt, dann kannst du aber
    auch auf einen ganz normalen Stuhl sitzen. Hauptsache, es ist angenehm.
    Natürlich kann es am Anfang etwas umkomfortabel sein, aber schmerzen
    sollte es auf keinen Fall.


    Die Körperhaltung

    Eines der wichtigsten Sachen beim Meditieren ist, dass du eine
    aufrechte Wirbelsäule hast. Ein aufrechter Rücken bewirkt, dass sich
    deine Brust öffnet, du frei atmen kannst und ein ungehinderter
    Energiefluss zustande kommt.


    Die Arme lässt du einfach in deinen Schoß fallen und deine Hände
    legst du ineinander. Die Daumen zeigen gegeneinander, berühren sich aber
    nicht. Der Kopf schaut locker geradeaus. Die Schultern lässt du fallen.


    Generell versuchst du, deinen ganzen Körper zu entspannen während du gleichzeitig eine aufrechte Haltung beibehältst.


    Bevor’s losgeht

    Du sitzt nun also an einem ruhigen Platz in aufrechter Haltung.
    Stelle nun deinen Wecker auf 10 Minuten – dass ist am Anfang völlig
    ausreichend. Dann schließe die Augen und atme ein paarmal ganz bewusst
    tief in deinen unteren Bauchteil ein und aus. Checke während dessen noch
    mal deine Körperhaltung: aufrechter Rücken, lockere Schultern, freier
    Brustraum, entspanntes Gesamtgefühl :).


    Die Meditation

    Nachdem du die ersten tiefen Atemzüge genommen hast, bleibe mit
    deiner Aufmerksamkeit bewusst bei deinem Atem. Am Anfang geht es nur
    darum, „herauszukommen“ aus deinem Kopf und „hineinzugehen“ in deinen
    Körper.


    Spüre deinen Atem, wie er langsam in deinen Körper einfliesst und
    wieder ausfliesst. Achte auf jedes kleine Detail. Achte darauf, wie sich
    dein Bauch beim Einatmen weitet und wie der Luftstrom deine Oberlippe
    beim ausatmen passiert. Das Ziel ist es jetzt, während der ganzen
    Meditation, deinen Atem bewusst zu beobachten.


    Früher oder später, wahrscheinlich schon nach wenigen Sekunden,
    werden dich deine Gedanken wieder davon ablenken. Das macht aber nichts,
    das ist ganz normal. Wenn das passiert, führe deine Aufmerksamkeit
    wieder ganz sanft zurück, auf deinen Atem.


    Das Aufwachen

    Das Ziel dieser Meditationsübung ist es natürlich, dass du diesen
    Zustand auch in deinen Alltag mitnimmst. Wenn dich dein Wecker also nach
    deinen 10 Minuten zurückholt, dann springe nicht sofort auf und renne
    deiner nächsten Aufgabe hinter her. Nimm deinen geschärften Fokus und
    deine neue Energie mit an deine nächste Aufgabe. Bleibe dir und deinem
    Atem bewusst. Bewahre deine aufrechte Haltung. Bleibe bewusst!

Meditation lernen – Häufige Probleme und Fragen

Hier habe ich ein paar häufige Probleme und Fragen zusammengefasst,
die ich selber im Laufe meiner Meditations-karriere erfahren habe:

Ich kann meine Gedanken nicht stoppen, was soll ich tun?

Das ist eines der größten Missverständnisse. Die Leute glauben, sie
müssten ihre Gedanken durch Willenskraft stoppen. Das stimmt nicht.

Es ist richtig, dass das Ziel der Meditation ist, einen
Gedanken-freien Zustand zu erreichen. Das wird aber nicht dadurch
erreichst, dass du dich dazu zwingst, nicht zu denken. Der Schlüssel zum
Erfolg liegt darin, deine Gedanken einfach nur zu beobachten.

Alleine durch das Beobachten und Bewusst-werden deiner Gedanken,
werden sie nach einer Zeit von alleine verschwinden. Versuche deshalb
nicht krampfhaft, deine Gedanken zu stoppen, sondern lasse sie fließen
wie sie kommen und beobachte sie einfach nur.

Wann ist die beste Zeit zum Meditieren?

Gute Zeiten sind morgens, nach dem Aufstehen und Abends oder
Nachmittags. Du solltest dabei aber nicht zu müde sein. Nach Mahlzeiten
ist es weniger gut, weil da dein Körper am Arbeiten ist.

Was soll ich tun, wenn mein Fuß einschläft?

Generell sollte deine Sitzposition angenehm sein. Wenn dein Fuß
einschläft, dann sitzt du möglicherweise falsch. Versuche dann mal, dein
Gesäß zu erhöhen, indem du auf ein Kissen sitzt.

Wie lange soll ich meditieren?

Am Anfang reichen 10 Minuten völlig aus. Wenn das noch zu lange ist,
dann fang erst mal mit 5 Minuten an. Mach es dir selber einfach. Kein
Stress!

Es ist nicht so wichtig, wie lange du meditierst, sondern dass du es
kontinuierlich tust. Kontinuität ist wichtiger als die länge der
Meditation. Mach es also am besten zu deiner täglichen Routine, gleich
nach dem Aufstehen oder wenn du von der Arbeit nach Hause kommst.

Wenn du eine Woche lang 10 Minuten meditiert hast, dann kannst du
dein Pensum für die nächste Woche langsam erhöhen, auf 15 Minuten zum
Beispiel. Es gibt keine Maximaldauer. Ich selber brauche aber spätestens
nach 2 Stunden mal eine Pause ;).

Wie werde ich negative Gedanken los?

Negative Gedanken wirst du los, indem du ihnen keine Bedeutung mehr
gibst. Du schaust dir deine Gedanken einfach nur an und erkennst sie als
das, was sie sind: Produkte aus deinem Gehirn, die du nicht direkt
beeinflussen oder steuern kannst. Und dadurch, das du deine Gedanken
einfach nur anschaust und ihnen keinen Glauben mehr schenkst, entziehst
du ihnen all ihre Kraft. Damit verschwinden dann auch die schlechten
Gefühle, die automatisch mit negativen Gedanken verbunden sind.

Woher weiß ich, dass ich es richtig mache?

Beim Meditieren gibt es kein richtig und kein falsch. Es gibt so viele
Möglichkeiten zu meditieren, wie es Menschen gibt. Wichtig ist nur, dass
du dich dabei auf dich selber konzentrierst und auf deinen Atem.

Versuche nicht irgendwelchen Vorstellungen zu entsprechen. Vergiss
alle Vorstellungen davon, wie Meditation auszusehen hat oder was es
bewirkt. Meditiere einfach nur, probier es aus und du wirst schnell
deinen eigenen Weg finden.

Du bist dran

Meditation ist eine ganz einfache Sache. Das Schwierigste daran ist,
sich die 10 Minuten am Tag Zeit zu nehmen, sich hinzusetzen und es
einfach mal auszuprobieren.

Ich kann gar nicht in Worten beschreiben, wie sehr mir das Meditieren
in meinem Leben geholfen hat. Es ist wirklich unbeschreiblich. Probier
es also unbedingt aus und erlebe die ganzen Vorteile der Meditation am
eigenen Körper. Und 10 Minuten hast auch sicherlich du tagsüber mal
Zeit, um dir selber etwas Gutes zu tun, oder?!

Falls du jemanden kennst, der sich für diesen Artikel übers
„Meditieren lernen“ interessieren könnte, dann empfehle ihm den Artikel
bitte weiter!

Kommentar von Edba16 ,

Wenn Sie den Text erstmal durchgelesen hat. Dann ist Sie bis dahin wirklich leer. Damit meine ich das Sie die Maden bis dann schon aufgefressen haben:)

Kommentar von MicaelJaeger ,

Entschuldige aber auf GF sind alle Per Du

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