Frage von xy121, 46

Innenwiderstand einer Spannungsquelle?

Eine reale Spannungsquelle hat ja einen Innenwiderstand, wo Spannnung (wenn Strom fließt) abfällt. Ist dies bei einer Steckdose auch so?

Und 2. Frage: Wenn eine Spannungsquelle nun auf 12V Gleichspannung steht und eine Last angeschlossen ist, fließt ja ein Strom. Liegen denn dann die 12V an oder weniger, da ja eine gewisse Spannung in der Spannungsquelle abfällt? Danke

Antwort
von JanRuRhe, 30

Hallo!
1. Ja! Jedes Kabelbgat einen Widerstand der hier mit eingeht. Ist aber sehr schwer zu messen. In der Praxis merkt man das, wenn man ein Schweissgerät hinter 2 Kabeltrommeln betreibt.
2. richtig. Die 12V Netzteile werden zum Teil aber nachgeregelt.
Einfache Netzteile haben ohne Last eine höhere Spannung Halogenlampentrafos 14..16V. Und 12V dann bei Nennlast.

Antwort
von Tobihogh, 28

Bei unserem Stromnetz gibt es zwischen der Steckdose und der Spannungsquelle eine Menge Leitungen mit Widerstand. Der Generator in z.B. einem Wasserkraftwerk wird sicherlich auch einen Innenwiderstand haben. Du wirst den Widerstand aber nicht bestimmen können weil es im Stromnetz zu starke Spannungsschwankungen und zwischen deiner Steckdose und dem Generator noch mindestens eine Trafostation gibt.

Regelbare Spannungsquellen (z.B. Labornetzteil) haben meistens Elektronik die den Spannungsfall verhindert und du in einer bestimmten Toleranz immer deine 12 V hast.

Kommentar von Siggy ,

Jede Spannungsquelle und somit auch ein Labornetzgerät hat einen Innenwiderstand. Ohne diesen wäre der Wirkungsgrad = 1 und das gibt es nicht.

Kommentar von Tobihogh ,

aber ein Labornetzteil regelt die Spannung nach. Die Teuren zumindest > 150€

Antwort
von diroda, 8

Jede Spannungsquelle hat auch einen Innenwiderstand. Beim EVU-Netz macht sich ein einzelner Verbraucher nicht so bemerkbar bzw. ist nicht eindeutig messbar. Bis zur Steckdose im Haushalt ist eine ganze Reihe von "Vorwiderständen".

12V Netzgeräte haben meistens eine aktive Spannungsregelung die einen Spannungsabfall am Innenwiderstand ausgleichen/nachregeln. Also ist auch der nicht immer eindeutig zu bestimmen. Nur bei ungeregelten Netzgeräten läßt sich der Innenwiderstand leicht ermitteln.

Antwort
von Gehilfling, 25

An der Steckdose beschreibt der Innenwiderstand die Summe aller Widerstände, die zwischen Erzeuger (Kraftwerk) und deinen Kontakten liegen. Das sind Ohmsche Verluste durch die Leitungen, aber auch kapazitive Verluste durch die Stromtrassen.

Zur zweiten Frage: Unbelastet zeigt deine Quelle 12V an. Je höher der fließende Strom, desto mehr Spannung fällt am Innenwiderstand ab (U = R * I).
Das kannst du beispielsweise beim Starten eines Autos beobachten. Dort wird bei eingeschalteter Innenraumbeleuchtung (sofern noch kein LED) die Lampe während des Startens gedimmt, da hier mehrere Hundert Ampere fließen können und dann die Spannung an der Lampe geringer wird.

Kommentar von mrbounzar ,

Spannungsabfall über Strecke wäre da nur noch hinzuzufügen und den spezifischen Widerstand des Leiters ( Cu = 0,017 Rho - mm²*R/m) sonst wäre alles zum Thema gesagt

Kommentar von Gehilfling ,

Das wäre der ohmsche Widerstand der Leitungsstränge.

Antwort
von Riizzaa, 23

Hallo

Es wird etwas Strom beim fließen durch den Leiter im wärme und magnetische Feld umgewandelt daswegen muss Mann passende Leiter mit Richtige Querschnitt und Länge für verbrauche wählen.

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