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Innenisolierung - wie am preiswertesten und physikalisch korrekt???

gefragt von jdehning am 07.11.2009 um 7:47 Uhr

will mein Haus von 1955 isolieren per Innenisolierung! Das Tragmauerwrk besteht aus einfach verputzten Betonhohlblocksteinen 30cm, darauf möchte ich eine zeitgemässe Innenisolierung anbringen. Welchen Aufbau empfehlt ihr? Möglichst in Eigenleistung zu machen! Die Fenster sowie die Heizung werden ebenfalls erneuert!

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handwerk x 666 isolierung x 71 innenausbau x 41

galliano
beantwortet von galliano am 7. November 2009 07:50
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Kommentar von jdehning am 7. November 2009 07:52

danke für den Hinweis--mich interessieren hier aber eher die praktischen Erfahrungen von Machern!!!

Kommentar von F61069d1563c93579d711465a7fac6e6smallLuise am 7. November 2009 09:25

DH


anonym
beantwortet von punto1945 am 9. November 2009 23:54
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Hallo, halte rein persönlich nichts davon die Wand von innen zu isolieren! Mein Freund hatte das einmal getan,die Außenwand hatte eine Stärke von 30cm gehabt,war alles fachmännisch ausgeführt!Dann kam doch der Schimmel und es mußte alles wieder entfernt werden!Da gibt es den Taupunkt und der wandert durch das Mauerwerk,du weißt aber nicht wo die genaue Grenze ist,diese kann vor der Dampfsperre liegen oder danach,somit bildet sich der Schimmel! Abhilfe war die Wand wurde von außen isoliert, somit kommt die Kälte erst garnicht ins Mauerwerk,das ist der richtige Weg,bis heut hat er diesen Schritt noch nicht bereut!!!

Kommentar von jdehning am 11. November 2009 12:09

das glaube ich sehr wohl nach der Bauodysee! Allerdings kann es zu nenneswerten Tauwasserausscheidungen (Schimmelpilzgrundlage) in der Wand doch nur kommen wenn dort Feuchtigkeit hinkommt-d.h. entweder war die Dampfsperre falsch oder gar nicht gesetzt oder es kommt Feuchtigkeit von der Außenwand rein!!! Mit Sanieung der Außenwand werden natürlich beide Fehlerquellen abgestellt-- was aber immer noch nicht grundsätzlich gegen einerichtig verlegte Innenisolierung spricht --oder?!


anonym
beantwortet von lohmar1 am 7. November 2009 07:55
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Sofern das Mauerwerk trocken ist, kann man wie folgt vorgehen: Rigipsplatte mit Styropur (je nach Wärmedämmungsziel 3 bis 5 cm) - STyropur mit Rotband per groben Zahnspachtel - keine Ballen!!! - auftragen und an die Wand "kleben". Habe dann mit Vierkantholz dann "nachgedrückt". Die Wand sollte aber schon im Lot sein, sonst vorher ausgleichen mit Putz. Alle Ecken dann mit Eckschoner versehen und die Fugen verfüllen. Es wird sicherlich jetzt die Diskussion über Rigips aufkommen - egal was, wichtig ist nur, dass das Raumklima nachher funktioniert - Aufnahme/Abgabe der Luftfeuchtigkeit (Schimmelbildung) und nachher keine Kältebrücken vorhanden sind.

Kommentar von jdehning am 7. November 2009 08:03

interessant!! Was haltet ihr denn von einer Innendämmung aus ca. 6cm starken Ytongplatten (verbunden mit Ankern zum Tragmauerwerk mit dahinterliegender "Kerndämmung=Steinwolle" ca. 6 cm-wo auch die gesamte Installation (Strom,Wasser,Heizung) platziert wird - anschließend Innenputz-fertig! Hat dazu einer Kosten, Zeitbedarf, Erfahrungen parat???

Kommentar von F61069d1563c93579d711465a7fac6e6smallLuise am 7. November 2009 09:25

Ohne Dampfsperre würde ich mich das nicht trauen. Sonst kann es Schimmelpilze geben in der Zwischenschicht zwischen alter Wand und Isolierung. Weil dann die Luftfeuchtigkeit (die in warmer Luft enthalten ist) durch die Wand und die Isolierung an die kalte Altwand kommen kann und dort kondensiert. Und diese erhöhte Feuchtigkeit, die wegen der Mehrschichtigkeit nicht austrocknen kann, die führt dann u.U. zu Schimmelpilzbildung. Deshalb: Dampfsperre/Dampfbremse auf der warmen Seite vor der Isolierung. Damit die Luftfeuchtigkeit gar nicht erst an kalte Flächen innerhalb der Wand kommt.


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