Frage von jarro,

Innen- oder Außendämmung ???

Hallo an alle hier, es geht mir noch immer um das Thema "Dämmung innen oder außen". erstmal zum Sachverhalt. Wir wollen unser altes Haus(BJ ca. 1900) sanieren/renovieren. Außerdem sollte eine am Haus befindliche Scheune zum Wohnraum umgebaut werden. alles ist uns bisher klar, außer der Geschichte mit der Dämmung. Unsere Wände bestehen aus allen möglichen Materialien- sowohl massiv gemauerte Wände als auch Fachwerk mit Ziegeln ausgemauert und Fachwerk mit Lehmgefachen. Es geht hier jetzt hauptsächlich um die ausgemauerten Gefache und hier spez. um die Dämmung dieser. Ich hatte einen "Energieberater" da. dieser sagte mir, daß es am günstigsten wäre von außen zu dämmen. die Materialien für die Innendämmung wären viel teurer, da sie viel spezieller und besser sein müssten als die Außendämmung. Ein Bekannter von mir ist der Meinung, daß Innendämmung günstiger und besser zu verarbeiten sei (Platz hätte ich). er hat bis vor einigen Jahren selbst hauptberuflich solche Sanierungen durchgeführt, und dämmt z.Zt. sein eigenes Haus auch so. Er meinte einen Wandaufbau wie bei einem "modernen" Dach - mit Vorsatzwand, Diffusionsfolie und ca. 20cm Mineralwolle o.ä.. Was soll ich nun glauben ??? bzw welches wäre das richtige (günstigere) für mich. Einer sagt so einer sagt so - bin echt ratlos !!!

Antwort von janfred1401,
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Für den Selbermacher gibt es bei Innendämmung eigentlich nur 2 Systeme. Eimal Caciumsilikatplatten oder Foamglas. Beides braucht keine Dampfsperren und ist relativ einfach zu handhaben. Die Calciumsilikatplatten kann man nach einer Grundierung direkt tapezieren. Sie haben allerdings nur einen U-Wert von 0,6 und sind nur in ma. 50mm verfügbar. Andere Systeme sollten nur vom Fachmann gemacht werden und so automatisch teurer. Auch ich saniere gerade ein altes Haus Baujahr 1905. Innenwanddämmung mit 50mm Foamglas, darauf 25mm HWL Leichtplatten in Lehm zuätzlich mit Tellerdübeln befestigt. Und darauf kommt ein Lehmputz. Das ist Feuchttechnisch eine einwandfreie Lösung und ich komme mit dem bestehenden 40cm Mauerwerk auf einen U-Wert von 0,46.

Ob man ein so altes Haus von innen oder aussen dämmt ist in erster Linie Geschmackssache. Ich möchte meine Jugendstilfassde behalten, habe außerdem den Vorteil, ein Reihenhaus zu haben, also nur Nord und Südwand zu dämmen + einen Ostgiebel. Zusammen mit Dachbodendämmung (Dach ungenutzt) und Kellerdeckendämmung (bei 2,75m Kellerhöhe habe ich beste Vorraussetzungen) und rundum neue Fenster bin ich der Meinung habe ich schon viel positives für unser Klima getan und drücke auch die monatlichen Kosten.

Ob sich die Dämmmassnahmen nach welcher Zeit rechnen ist erstmal zweitrangig. Ich habe schliesslich ein altes Haus gekauft und dadurch sehr viel eingespart im Vergleich zum Neubau eines Niedrigenergiehauses.

Wenn man allerdings KfW Fördermittel in Anspruch nehmen möchte, dann bekommt man durch die Forderungen schon einen viel kleineren Spielraum, zudem muss dann ein Energieberater ein Konzept zur Sanierung ausarbeiten und gerade dort ist der Trend die Aussendämmung mit anschlissender Dichtheitsprüfung.

Kommentar von Energeizer,

Du schreibst U- Wert von 0, 6 und Plattenstärken von max. 5 cm.

Ein Hinweis Es gibt unter Google einige U-Wert -Rechner und jeder kann den Dämmwert unabhängig von der Dicke in Lambda eingeben und sich so seine Mauer darstellen, dann kommt der U-Wert raus, der von der Dicke des Materials abhängig ist.

Für Deine wirtschaftlichen Überlegungen und Deinen gesunden Menschenvertstand habe ich Dir einen Punkt gegeben. Besonders aber für den letzten Abschnitt: hättest ruhig massiver warnen können. Denn die Fördermittel decke meist nicht die überzogenen Mehrkosten... und für die Schäden kommt nach drei oder fünf Jahren auch keiner mehr auf..

Kommentar von janfred1401,

Schäden nach drei Jahren? Wir sagen immer: Es ist egal ob man 2 oder 5 Jahre Garantie gibt. Schäden wegen Ausführungsmängeln oder Fehlplanungen treten immer schon im ersten Jahr auf.

Ein Nachbar und guter Bekannter hat vor einem Jahr sein Passivhaus bezogen. Alle Fördermittel durch KfB und was es sonst so gibt ausgereizt. Luft Wärme Pumpe, Lüftungsanlage usw. Nach nur 4 Wochen in mehreren Zimmern Schimmel an den Decken. Seine Frau reisst jetzt jeden Morgen einmal alle Fenster auf. Er ist stinkesauer. Das Haus war nicht billig. Da würde ich bei Neubauten dann lieber einen 49cm starken Porotonstein verwenden für Aussenwände, als Lehmfan natürlich auch einen Lehminnenputz - keine Rolladenkästen sondern Rolläden vor den Fenstern und hätte auch Topwerte. Trotzdem wie seit eh und je mal gelüftet.

Ich mache übrigens seit 6 Monaten einen Gebäudeenergieberater Fernkurs. Mit vielen Sachen die als "Optimum" gelten kann ich mich aber nicht so anfreunden.

Apropos U-Wert, ich benutze gerne den www.u-wert.net Rechner

Kommentar von janfred1401,

und mit dem Wert 0,6 meinte ich natürlich den Lamda Wert der Calciumsil. Platten und nicht den U-wert der fertigen Wand

Antwort von Energeizer,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Eben hat der Platz nicht gereicht.: zum Ausbau und zur Innendämmung. Die beste Bauweise ist: von Innen nach Aussen leichter. mit Gasbeton kann man innen Feuchtigkeit aufnehmen, abgeben und auch dämmen von Ytong und Dennert gibt es Mineralschaumplatten, in denen nicht anderes als Zement, vielleicht feiner Sand oder Flugasche und Wasser. Alles wurde mit Schaum gemischt und "autoklavert" = unter Druck, dampf oder in einem Vakuumaustausch gehärtet. Das kann man auch auf der Baustelle ohne diese Autoklavierung. Der Wandbaustoff braucht dann die Zeit zum Härten, die er eben auch sonst benötigt, Zement schneller, Lehm langsamer.. so ein Gerät kostet um die 10.000,- € und die Verfahren sind gerade in den Entwicklungsländern seit Jahrzehnten im Einsatz. unter Neopor fand ich viele Informationen und besorgte mir die Dokumentationen, von einem anderen Hersteller, der alleine mit Luftporenbaustoffen gearbeitet hat und u. a. für die UNO weltweit Unterkünfte und Freilandfertigungen baut, habe ich auch Bücher und hunderte von Fotos. Ein Teil seiner Technik wird derzeit immer noch in Sanierputzen verwendet. Ich habe vor ca. 10 Jahren bis 2007 mit dem Material meine Beton aufgeschäumt.

Dieser Beton oder Putz zieht per Kapillarwirkung die Feuchtigkeit aus den Wänden.

Zur Deckenheizung: Bei dieser Art von Heizung wird die Wand und der Boden durch Strahlung erwärmt und reflektiert den größten Teil der Strahlung. So nimmt ein dunkler Boden, physikalisch bedingt, mehr Wärme auf und reflektiert weniger, die normalerweise hellen Wände absorbieren dagegen weniger und geben mehr Wärme an den Raum zurück und an den Decken sammeln sich normalerweise Warmluftpolster und durch die Decken und Dächer geht die meiste Wärme verloren. Da die Deckenstrahlungsheizung auch in oder an der Decke montiert ist, macht diese Dämmung in allen Fällen Sinn und bringt die höchsten Einsparungen. Bei der Strahlungsheizung ist das Wärmepolster gerade mal 2 cm stark und dämmt damit noch zusätzlich.Ich denke, man kann die Deckenprofile auch mit einem Haftputz oder Lehmputz einputzen und überziehen. Normalerweise kommt eine Gipskartonplatte als Untersicht drauf. Die Funktionsweise der Deckenheizung hat mich endgültig in der vorletzten Woche überzeugt. Ich hatte bei einem Werkstattneubau den Bauherren - nachdem bereits die Baugrube ausgeschachtet war - zu einer ganz anderenals der geplanten Bauweise überredet. Dann er seinen Bau gestoppt und meine Ideen übernommen. Er verwirklichte ohne mich verschiedene Ideen, konnte die Systeme aber nicht von seinen Fachleuten fertigstellen lassen. Mit dem McGyver aus unserem Verein habe ich dann eine Deckenheizung nachträglich installiert und in der vorletzten Woche bei ca. + 9°C in Betrieb genommen. Die Klimaheizung wird mit einer Wärmepumpe betrieben. innerhalb von einer halben Stunde war in der Werkstatt, trotz noch offenen Löchern, einer Türöffnung nach aussen und einem Treppenloch nach oben, eine angenehme Temperatur von 16, 5 °C an den Wänden. Nach witeren 10 Minuten waren alle Oberflächen, auch die der Maschinen um weitere 1,5°C auf 18 °C erwärmt und die Raumtemperatur wurde mit 15 °C vom Schreinermeister und seinem Personal als für Arbeitszwecke richtig beschrieben. er wollte die von mir angestrebte Erhöhung auf 18 °C Lufttemperatur auf keine Fall als Arbeitstemperatur mehr erreichen.

Baubeginn war im Januar, die Heizung wurde im Sommer installiert. Von einer Bauaustrocknung kann kaum die Rede sein. Entsprechend unangehem war auch das Empfinden bei 9, 5 °C in einem feuchten Talabschnitt des Ahrntales. Der Schnee begann nur wenige Meter höher.

Ein paar Fotos von der Montage hänge ich an. Es ist nicht mein Job, es wurde auch nicht gegen Bezahlung gemacht!! und um Angriffen vorzubeugen: Ich habe auch am Verkauf nicht verdient.

Wanddetail mit Geschütz innenliegende Dämmung und decke
Wanddetail mit Geschütz innenliegende Dämmung und decke
meine Montageaktion der Decke mit "McGyver"
meine Montageaktion der Decke mit "McGyver"
Drei KM  Heizungsrohr von zwei alten Herren an einem Tag verlegt.
Drei KM Heizungsrohr von zwei alten Herren an einem Tag verlegt.
Keine Dämmung nur Refelxionsfolie zum offenen Obergeschoss
Keine Dämmung nur Refelxionsfolie zum offenen Obergeschoss
Kommentar von janfred1401,

Habe für mein Haus schon über Wandheizung nachgedacht. Aber so eine Deckenheizung wäre bei meinen 2,80m Raumhöhe eigentlich die Lösung. Was wird so etwas inklusiv Wasser pro m² wiegen?

Kommentar von Energeizer,

komm direkt rüber an feh-energie@aon.at oder melde Dich als Freund, dann können wir das telefonisch oder per Mail ausdiskutieren.

bei 2, 80 m Raumhöhe würde ich vielleicht noch mit Dachlatten oder Dämmung ein wenig runter gehen. Kannst Du die Decke nicht richtig auf Beton befestigen, hilft nur ein Hilfsrahmen oder eine abgehängte Decke. Rechne mal mit 5 - 7 m Aluverbundrohr und 16 mm Durchmesser. Das Gewicht der Profile würde ich nachfragen, aber ich denke, das sind keine 10kg/m², das meiste Gewicht wird wohl die Untersicht ausmachen: Gipskarton, Spachtelung und Dekor oder Farbe. Ich denke auch, dass Du die Proflie einputzen kannst, wenn Du etwas gegen die Rissbildung unternimmst. Gewebe) Ich hatte mal ein Büro in einem Altbau, das waren die Wände bespannt. Auch das könnte eine Lösung sein. Eine dickere Bespannung kann mann sogar anklben und anstreichen.

Oder dünne Aluquadratbleche, die allerdings angestrichen werden sollten.

Die Deckenheizung hat mich als DIE Heizlösung für Alt- und Neubauten überzeugt. Allein das Erlebnis, wie schnell und wir angenehm sich bei meiner letzte Baustelle die Wärme bemerkbar machte und die Kommentare in den verschiedensten Foren, die die Aussage des Erfinders bestätigen, dass keine weitere Wärmedämmung möglich ist, machen mich mit meinen jetzigen Haus unzufrieden. Ich habe regelrecht die Freude verloren.

Wandheizung ist gut, hat aber folgende Nachteile: Bei der Decke kann ich ideal auch Hitze absorbieren, da warme Luft nun mal nach oben steigt. Weiter kann ich mit den Systemen Klimasan/ Klimatop, Wenge oder Klimaprofil von Dennert die Decke zu 100% belegen, was mit Registern anderer Hersteller nicht möglich ist. Bei der Wand fehlen mir die Flächen der Fenster als Heizfläche und Möbel behindern auch die Abstrahlung. Je weniger freie Fläche, je höher mit die Heiztemperatur der Fläche und damit des Vorlaufes sein. Jede Heizung benötigt weniger Energie bei niedrigen Vorlauftemperaturen. Bei Wärmepumpen wirkt sich das besonders aus.

eine Erdwärmepumpe, z. B. mit Erdkollektoren oder Sonden könnte als reversible Wärmepumpe in der Kühlphase die Erde regenerieren und den Wirkungsgrad der Wärmepumpe erhöhen.

Antwort von Wollelan,
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Hallo ratloser jarro ! Man dämmt grundsätzlich ein Haus nicht von innen und schon gar nicht alte Fachwerkhäuser,es sei denn,es lässt sich wegen bestehendem Denkmalschutz nicht vermeiden,-Begründung.:wenn man ein Gebäude von innen dämmt,legt man den sogenannten Taupunkt auch in den inneren Bereich,also hinter die innere Dämmung,wo dann auch das Kondensat ablaufen muss und somit immense Schäden im Gefache und dem Mauerwerk verursacht,was unter ungünstigen Umständen zu Hausschwammbildung führen kann und das Gebäudeunbewohnbar wird,-dies passiert logischerweise nicht innerhalb von kurzer Zeit,aber so in 5-9 Jahren werden sich solche Fehler rächen !!! Es gibt für alte Fachwerkhäuser ein MDF Plattensystem,welches auf einen Metallunterbau gehangen wird,welcher in der Materialstärke der Metallschienen ausgedämmt wird,mit einer Dampfsperre geschlossen wird und dann mit den MDF Platten als Putzgrundlage zugehangen werden muss,die Platten haben schon vom Werk aus eine Tragstruktur auf der ein Bewehrungsnetz aufgesspachtelt werden kannund zwar mit einer Horizontalen Zahnung von einem cm,im Zuge dieser Arbeit,werden die Sockelschienen ,Eckschienen und die Fenster mit Eckschienen eingerüstet und zwar so,dass 2,5 cm Isolierputz aufgebracht werden können,ist dier Putz durchgetrocknet,kann mit dem Edelputz odermit Fassadenfarbe arbeiten,nachdem eine dementsprechende Grundierung ( Putzgrund),(Tiefgrund)aufgebracht wurde.Alles andere ist Murks und Pfusch.-Eine Fassade aus Stein,welche auch nur von aussen gedämmt wird istmit der einfachen Variante aus Styropor dämmbar,wobei nach dem Dämmen ähnlich verfahren wird wie bei der Mdf Fassade.

MFG Wollelan

Kommentar von jarro,

Aber was ist z.b. beim Dach. da hat man doch nur die möglichkeit einer innendämmung und da passiert doch normalerweise aucu nichts...

Kommentar von portrino,

Bzgl. Dachdämmung:

Eine gute Dämmung ist für ein angenehmes Klima unterm Dach unerlässlich:

Die effizienteste Form der Dämmung ist die Aufdachdämmung. Im Gegensatz zur Zwischensparrendämmung wird hier das Dämmmaterial vollflächig und wärmebrückenfrei von oben zwischen Dachsparren und Dachpfannen aufgebracht. Das Dach wird wie ein lückenloser Deckel abgeschlossen.

So bleibt die Wärme im Sommer weitestgehend draußen und die Wohnräume angenehm kühl. In der kalten Jahreszeit hält ein gut gedämmtes Dach die Wärme im Haus, spart so teure Heizenergie und hilft CO2-Emissionen zu reduzieren.

(Siehe auch: http://www.dach.de/daemmung/daemmarten/)

Antwort von rafera,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Innendämmung heißt Raumverlust (egal wieviel Platz man hat den verschenkt man nicht), Gefahr der Schimmelbildung größer, Wärme/Kältebrücken an den Innenwänden die zur Außenwand stehen ... Außendämmung bedeutet man erzielt eine gleichmäßigeren Wärmeschutz da man mehr Fläche dämmen kann, dabei darf man die Fensterleibungen nicht vergeßen. Du solltest auf jeden Fal die Dämmung des Hauses als Teil eines Systems betrachten, d.h. auch die Fenster gehören dazu es nutzt dir die beste Dämmung nichts, wenn dann die Kälte zum Fenster rein kommt. Mein Rat wäre Außendämmung der Wände und dem Dach, kombiniert mit guten Fenstern und wenn möglich einer Belüftungsanlage. Dabei die Dämmung so groß wie möglich anbauen. Die Mehrkosten sparst du dann bei dem Heizsystem. Die Dämmmaterialien werden in der Regel in WGL 0.40 und 0,35 angeboten. Es gibt aber auch Materialien in 0,25, die du bei einem guten Fachmarkt erhälst. Bedenke, dass die Dämmkosten nur einmal auftreten die Energiekosten für das Gebäude laufend. Fazit dämmen, dämmen, dämmen. Somit erzielst du eine effektive Wertsteigerung für dein Gebäude. ( >>>Kälte>>>//Dämmung 0- Grad Punkt=Feuchtigkeit<<<//Wand>Innenraum = Behaglichkeit)

Kommentar von Energeizer,

Die Dämmung wird derzeit auf 25 Jahre Haltbarkeit kalkuliert und Saint Gobain verkauft gerade aktuell Sanierungsprodukte für schon viel früher abgesoffene Fassaden und wirbt auch mich mit dem Feuchtigkeitsgehalt der Fassade. Suche mal unter Tuning für WDV-Systeme im Internet ich zitiere: : Vor allem aber vermindert die Feuchtigkeit drastisch den ohnehin geringen Wärmeschutz-- im Katalog von Weber retec

Neben den nassen WDVS verliert ja auch noch jede Mauer an Dämmwirkung und so kommt es zu den Vergleichen in denen bei drei indentischen Häusern das mit der dicksten Wärmedämmung den meisten Sprit verbraucht..

Du vertritts übrigens eine Lehrmeinung, die an Baufachschulen und Universitäten immer noch gelehrt wird.. Bis vor wenigen Jahren war ich auch Deiner Meinung..

Kommentar von rafera,

Polystrol nimmt keine Feuchtigkeit auf, bietet aber mit 0,2 WGL sehr gute Wärmedämmeigenschaften. Du meinst vermutlich Dämmwolle. Da gebe ich dir recht, dass diese, wenn sie feucht ist an Wärmedämmeigenschaften verliert. Das ist wie ein nasser Pulover den man anhat. Du schreibst oben von Pellets und Holzofen. Ich denke aber es ist Fortschritt, wenn man in einem gut gedämmten Haus im Winter auf's heizen verzichten kann und man die Umwelt somit schon. Die Optik eines Fachwerkhauses ist zweifelsfrei wunderschön aber auf die Kostenseite eben sehr teuer. Daher ist es von der wirtschaftlichen Seite her betrachtet sinnvoller, von außen zu dämmen, Photovoltaik auf das Dach zu montieren und innen mit Fußbodenheizungen u.a. in der Wamd verlegt über eine Wärmepumpe betrieben zu beheizen. Zusätzlich ein schöner Kachelofen und die Wohlfühlatmosphäre ist in Räumen und nicht vor dem Haus. Ein Fachwerkhaus ist eben wie ein Maybach, schon aber im Unterhalt teuer. mfG

Kommentar von Energeizer,

Mit Polystyrol ind die Erfahrungen der Wasseransammlung doch sehr negativ. Es nimmt zwar kein Wasser auf, speichert aber das Kondensat aus dem eingedrungenen Wasserdampf und da kommt literweise Wasser zustande. Man geht davon aus, dass eine Dämmfassade nach 10 Jahren oft noch weniger als 50% der ursprünglichen Dämmwirkung hat. Nicht umsonst fällt in den USA auch Polystyrol unter das Verbot der Fassadendämmungen" Auszug gefunden unter Thermofassade. info.Wenden wir die bis jetzt gewonnenen Erkenntnisse auf an Außenwänden angebrachte Dämmstoffe an, können wir verstehen, warum auch diese häufig absaufen. Je dicker sie sind, umso mehr saufen sie ab. Nun können wir auch verstehen, warum die Folge von nachträglich angebrach-ten Aussendämmungen sich als Schimmel an den Innenwandflächen darbietet, der ja nur auf feuchten Flächen gedeihen kann. Hierbei spielt auch eine Rolle, dass Mauerwerk erheblich wasserleitfähiger ist als bei-spielsweise Styropor. Dass dabei der Dämmstoff auch noch seine dämmenden Eigenschaften einbüßt, ist ja offenkundig. Sollten Sie dennoch ein Freund von WDVS sein, denken Sie daran und lassen sich etwas zur Schadensvermeidung einfallen. Ich selbst habe da leider keinen Rat auf Lager. Die STO AG schlägt inzwischen eine Konstruktion mit belüfteten Ebenen vor, die diesem Schadensbild wohl entgegenwirken dürfte. Kommentar Ende

und wie immer, hat Herr Konrad Fischer auch noch seine Behauptungen unterlegt.. http://www.konrad-fischer-info.de/7les07.htm

Antwort von schmok,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hallo, Innendämmung muß zwingend Diffussionsoffen sein. Sonst kann die feuchtigkeit nicht raus und es wird sich unweigerlich schimmel und nässe bilden. Billiger dürfte Innenisollierung sein aber man bedenke: Alle Leitungen ob Strom oder Wasser müssen geändert bzw. verlängert werden. Dann sollte von Ihnen nur mit atmungsaktiven Diffusionsoffenen Materialien gearbeitet werden z.B. Mineralputz, Lehmputz. Eigentlich sollte man die Isolierung von Innen nur durchführen wenn die Isolierung von außen nicht möglich ist. Bei der Isolierung von Außen hat man immer weniger Kältebrücken als bei Isolierung von innen. Also wenn möglich auf jden Fall Vollwärmeschutz von außen machen. Etwas teurer aber weniger Dreck und viel effektiver. Vor einigen Jahren hat man vieles anders gemacht aber man ist heute einfach weiter die VWS Systeme sind sehr ausgewogen und effektiv. Ich bin Masterverkäufer für Baumärkte und Bereichsleiter in einem Baumarkt und beschäftige mich hiermit also regelmäßig.

Kommentar von Energeizer,

unter Dämmstoff paradox findest Du bei Google über 7.000, Einträge.

folgender Eintrag gefiel mir besonders gut.

unter dem Punkt in der Googleliste: Energieeinsparverordnung von dhofmann gibt es auch interessante Aussagen.

ich kann mich nach Erfahrungen mit 10 - 12 Jahre alten Fassaden nicht mehr satt lesen. ..... Als Baustoffverkäufer noch ein Tipp zu Deiner Antwort: neben den "Diffusionsoffenen Putzen" gibt es unter dem Firmennamen Multipor von Ytong auch Dämmplatten und Putze, die Deine Vorschläge für Innendämmung ergänzen.

und der Verband der Heizöl und Gasindustrie hat in Untersuchungen nachgewiesen, dass eine neue (Gas- oder Öl-) heizung jeder nachträglichen Dämmung überlegen ist. mit einer Luftwämrpumpe statt der Heizung potenziert sich das Ganze.

aber sonst muß ich Deine Aussagen in der Hauptsache bestätigen.

Antwort von daemmmeister,

Grundsätzlich kann man das Problem gut mit einer Inndämmung aus Calciumsilikatplatten lösen. Es müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. So muss eindringende Feuchtigkeit von außen ausgeschlossen werden. Und auf keinen Fall darf eine Diffusionsfolie verwendet werden, weil dadurch der sogenannte Wohnklimaeffekt der Calciumsilikatplatten stark behindert würde. Es gibt die Platten üblicherweise in 2,5 cm, 3, 4 und 5 cm Dicke. Je dicker die Platte, desto besser natürlich die Wärmedämmung. Evt. vorhandener Schimmel sollte vor dem Einbau der Calciumsilikatplatten komplett entfernt werden!

Calciumsilikatplatten, oft auch Klimaplatten genannt, haben eine gute Dämmwirkung und zusätzlich einen Wohnklimaeffekt. Sie nehmen überschüssige Luftfeuchtigkeit zuverlässig auf und geben sie später, richtiges Lüftungsverhalten vorausgesetzt, auch wieder an die Raumluft ab. Dieses Klima ausgleichende Verhalten ist auch der Grund für die Bezeichnung "Klimaplatten". Die Calciumsilikatplatten sind zudem alkalisch und damit grundsätzlich sehr schimmelfeindlich. Da sie auch die Temperatur auf der Innenseite der Außenwand deutlich anheben und sich somit dort, wegen sicherer Überschreitung des Taupunktes, keine Feuchtigkeit mehr bilden kann, ist eine Schimmelgefahr praktisch ausgeschlossen.

Klimaplatten aus Calciumsilikat (auch Kalziumsilikat) kann man heutzutage gut und günstig in diversen Onlineshops kaufen (Suchbegriff "Klimaplatten" oder "Calciumsilikatplatten"). 2,5 cm-Calciumsilikat-Klimaplatten sind zum Teil schon unter 20 EUR je m² incl. MwSt. zu bekommen. 3, 4 und 5 cm-Platten sind natürlich entsprechend teurer.

Wenn der Shop zudem ein trusted shops-Siegel trägt, ist das Ganze absolut vertrauenswürdig! Zudem gibt es meist auch eine nette und kompetente telefonische Beratung und zusätzliche Hintergrundinfos zum Thema Raumklima und Innendämmung auf den jeweiligen Shopseiten! Auch die Anlieferung auf die Baustelle ist meist zu erträglichen Kosten möglich.

Antwort von bauteufel,

Aus bauphysikalischer Sicht ist die Antwort ganz simpel. Wenn man die Möglichkeit hat außen zu dämmen, sollte man es unbedingt tun.

Das Einzige, das dagegen sprechen könnte, ist eine erhaltenswerte Fassade oder besonders problematische Anschlussdetails.

Bei Auswahl des Wandaufbaus ist der Temperaturverlauf und insbesondere Menge und Ort von evtl. Tauwasseranfall zu betrachten.

Siehe z.B. http://www.u-wert.net

Antwort von Energeizer,

Ich habe soviel Antworten gesehen, die der Frage gerecht werden, jedoch nicht dem Problem:

Man kann eigentlich keinem Bauherren raten, sein Haus zu dämmen. Auf der Suche nach Unterstützung für meine These, dass es auf die richtige Heizung und nicht auf die Dämmung ankommt, fand ich folgenden Link: http://www.club-of-home.de/index.php?option=com_content&view=article&id=...

und dort einen Link auf Prof. Fehrenberg, Hildesheim. Sucht dort unter Bilanz und Ihr habt Schwarz auf Weiß Messergebnisse!

Wer ein Fachwerkhaus dämmt und nicht "artgerecht" heizt, sollte es besser abreißen.

Außendämmung bringt nichts, ausser Feuchtigkeit in die Fassade und das Holz, Innendämmung --da dauert es ein wenig länger, bis die Hütte zusammenfault. Keine Dämmung spart rund 600,- €/m² und eine richtige Heizungsverteilung demgegenüber kostet keine 100,- €/m².

Zitat: Einer sagt so,einer sagt so, >>>aber keiner von denen hat seine Hütte abreisßen oder nach ein paar Jahren sanieren müssen.

Steigt ins Auto und ich zeige Euch Fassaden, die keine 12 Jahre hielten oder Häuser, die die Fassaden keine 12 Jahre aushielten. Am letzten Donnerstag sah innerhalb von 20 Minuten, eine, die abgerissen wurde, eine die abfällt und eine die vermutlich pitschenaß ist..

Nicht immer ist das richtig, was ALLE tun, das hat man bei der T-Aktie gesehen, War doch ein Staatsunternhemen oder?, Jetzt bei der Banken und Finanzkrise, es sind doch hochbezahlte Politiker, ferngesteuert vom laufenden Hosenanzug. Dem Gröfaz (größter Feldherr aller Zeiten) ist auch eine Mehrheit nachgelaufen und jetzt tun wieder 95% das, was durch Werbung, Propaganda und Gehirnwäsche zur Massenpsychose ausartet: Dämmen, dämmen, dämmen.... ohne Sinn und Hirn.

Es gab in unserem Universum bisher sicher mehr Fliegen als Menschen, ist das ein Grund, die Haupt-Nahrung zu genießen?

Jeder denkt an die Wärme, die abfließt und die Feuchtigkeit Dampf) mit von warm nach kalt nimmt, kaum jemand denkt darüber nach, dass das auch umgekehrt der Fall ist, dass die Sonne die Wände auch aufheizt und das in der Luft, die von außen nach innen dringt, auch Dampf ist. Ich sehe nur Taupunktberechnungen unter Laborbedingungen.. in unseren Häusern herrschen diese aber nie!

Antwort von Wollelan,

Bei Dächern die gedämmt werden,muss immer eine Hinterlüftung des Dämmmaterials gewährleistet sein,die geschieht eigentlich automatisch durch die Lattung ,-falls aber Schalung eingebaut ist,sollte man mit Abstandslattung dafür sorgen,dass die Dämmung nicht an der Schalung anliegt,-ca.2,5 cm Luft lassen,-bei der Dampfsperre,welche über die Dämmung eingebaut wird,sollte man penibel darauf achte,dass eine sogenannte Verdunstungstasche von 50 cm seitenverkehrt nach oben zieht ,in der dann das Kondensat verdunsten kann und nicht in die Decke oder in das Mauerwerk abläuft,vor allem muss auch sehr darauf geachtet werden,dass keine undichten Stellen wie zB.Tackerklammern oder Schnitte oder Risse vorhanden sind,am besten ist es ,wenn man alle Übergänge mit Sega Sicral Dichtband verklebt,auch an den Seiten der Kondensattasche,welche ohne Unterbrechung den gesamten Trempel verläuft,damit auch seitlich kein Kondenswasser austreten kann,wenn alles richtig dicht ist,kann man mit dem Ausbau beginnen (Trockenbau,Ytong,Holz, usw.wobei wieder sehr darauf geachtet werden muss,dass die Wandanschlüsse zur Dachschräge usw gleitend eingebaut werden müssen,da sonst Risse enstehen,da sich die Dachkonstruktion bewegt (Kälte ,Wärme sonstige Witterungseinflüsse)desweiteren muss man auch über den Brandschutz usw .nachdenken ,die Verkabelung nicht offen verlegen,sondern in Leerrohre,was bei Havarien einen ReperaturfreundlichenZustand aufweist,Wasserleitungen im Dachgeschoss sollte man immer 100% dämmen ,da im dach andere Kältegrade vorkommen können als in Hauswänden.Falls noch Fragen offen sein sollten sende mir deine Mail Adresse oder Postadresse dann sehen wir weiter.

MFG Wollelan

Antwort von Bourgeoisie87,

nun ja ich denke mal die innerwände dürften bei einem so alten haus auch nicht emhr so schön sein. ich würde es von innen dämmen. mit einem ständerwerk an dem ich mit gipskartonplatten und glasfaserdämmung nen schönen sauberen abschluss machen würde

http://www.peters-elementebau.de/images/trenn.jpg

Antwort von Yorgos,

Eindeutig ist die Aussendämmung vorzuzehen! Hier kannst Du verschiedene Varianten Deines Dämmaufbaus in aller Ruhe durchspielen:

http://www.u-wert.net/berechnung/u-wert-rechner/

Als Ergebnis erhälst Du eine Auswertung in Bezug auf den erzielten Dämmwert und - ganz besonders wichtig - den erreichten Feuchteschutz.

In der Datenbank sind unzählige Materialien hinterlegt, so dass diesbezüglich keine Wünsche offen bleiben. Der Dienst ist kostenlos und eine Registrierung ist auch nicht zwingend vorgeschrieben.

Antwort von Eduard59,

ein immer wieder spannendes Thema :-)

neben dem all hier geschriebenene habe ich im Frühjahr sehr gute Erfahrungen mit einem in Deutschland neuen System gemacht. Eine Dämmmatte, die aus 14 lagen besteht, dünn & flexibel ist und sich super einfach und schnell verarbeiten ließ im Dach. Die Matte hat WLG 35, ist ca 10 mm dick und dämmt so gut, wie sonst 10-12 cm Glaswolle. Einfach abrollen und unter den Sparren getackert haben wir zu zweit in einem Arbeitsgang Dämmung, Dampfbremse und Unterspannbahn fertig gehabt. Und das ohne spezielles Werkzeug und Juckreiz ! Und gekostet hat's auch nicht mehr. Weitre Erfahrungswerte unter sieben59@hotmail.com

Kommentar von janfred1401,

ja, auch genannt VIP Dämmmatten. Soll 10mal so gut dämmen wie PUR Platten.Eigentlich eine Dämmung für Kühlhäuser o.ä. Gibt es dazu links mit erfahrungswerten? Und die Preise/m². Ich dacht die sind richtig teuer.

Antwort von Energeizer,

zuerst würde ich mal unter Fachwerkforum googeln und dann vielleicht noch spezieller unter Fachwerkforum Holzwurm oder Konrad Fischer. Da gibt es statt Meinungen, Erfahrungen. Gerade bei Konrad Fischer fand ich fundierte Begründungen für verscheidene Maßnahmen mit Bildern und Videos.

Jetzt zu meiner MEINUNG, erfahrungen im Bauwesen habe ich auch..

Ein altes Bayerisches oder Tirolerisches Holzhaus kam mit 14 cm Holzbalken-Wänden aus. Fachwerk, kenne ich aus der Eifel und habe dort selbst saniert. beides ist entfernt vergleichbar: Dünne Wände, entsprechende Heizung mit Strahlunswärme durch Küchen- Guss- Kamin- oder Kachelöfen. Ich suche mir heute noch Restarants und Cafe mit Vorliebe, wo ich diese wohngesunde Atmosphäre finden kann.

Such liebr nach einer gescheiten Heizung. Es gibt moderne Heizsysteme mit pelletseinzelöfen oder mit Kachelöfen, mit denen Du auskommen könntest und die zum Haus passen. Mit "falschen" Kachelöfen kann man Heizkörper ersetzen. So einen kann man mit der Zentralheizung und Warmwasser betreiben. Sie sollten jedoch keine Konvektionsschächte besitzen.

Alte Kachel entsprechend vor einem Speicher aus Ziegelsteinen und Rohren in einer gmütlichen Ecke mit Bank.. Da geht einem das Herz auf.. Man oder Frau kann sich anlehnen und direkt wärmen, der Raum reflektiert die Wärme mit jedem Körper und die Dämmung wird zur Nebensache.

Alternativen sind Kachelofen, Strahlungsheizkörper elektrisch oder mit Warmwasser betrieben. Zum alten Haus pssen auch im Sockelbereich freiliegende Heizungsrohre, wie sie vom Denkmalschutz und in Museen zu Beheizung und zur TROCKNUNG von Wänden und Gebäuden verwendet werden.

Auch Lehmputze mit Flächenheizung halten die Wände trocken und verhindern alle die Schäden, die durch die unsinnigen Fassadendämmungen entstehen und jahrhunderte alte Häuser zerstören.

Dein Haus hört sich super für solche Massnahmen an. Es gibt auch Untersuchungen und Messungen, die beweisen, dass Wärmespeicherung noch mehr Einfluss auf Energieeinsparung und noch viel mehr auf Komforgefühl haben als Dämmungen. Gestern war ich auf einer Schulung zu den neuen Verordnungen zum Energieausweis im BFI Innsbruck. Ausdem Fenster schaute ich auf eine "Tiger-" fassade: Jeder Dübel war als Punkt zu sehen, Jede Heizkörpernische konnte man von aussen auf der Westfassade erkennen und der Rest war mit Schmutz und Schwarzalgen bedeckt. Ich glaube nicht, dass die Fassade 12 Jahre alt war. Dann fuhr ich nach Hause durch den Industriepark an der Ausfahrt mußte ich an einem Haus vorbei, ich denke es stand vielleicht 20 Jahre --und konnte sehen, dass ein Dämmstoff-Fassade, vermutlich Polystyrol abgerissen wurde. Zur Erinnerung: mit Putz ist das Sondermüll!!! Das sind Lösungen, die auch in Deutschland gefördert werden. In den USA sind sie verboten, in Deutschland werden sie von ausgewiesenen Fachleuten - Professoren und Sachverständigen bekämpft. Wir haben in unserem verein eine ganze Sammlung von Artikeln und Links. Unter Konrad Fischer fand ich bisher die umfassenste Sammlung. unt Prof. C. Meier fiel mir als Kämpfer gegen diesen Dämmstoffschwachsinn am stärksten auf. Rechtsanwalt Haera hat auf seiner Webseite ebenfalls Links und er schein nicht schlecht mit der Spezialisierung zu fahren.

Dein Bekannte hat EINE Lösung, mit einer Vorsatzwand, jedoch ändert sich damit das Klima zu einem Barackenklima: Schnell warm und schnell kalt und die Vorsatzwand sollte auch hinterlüftet werden, was dann die nächsten Probleme bringt. Ich würde passenderweise einen geschäumten Lehmputz als Dämmung innen vorschlagen. Links werden ja als Spam angesehen. suche mal unter Multipor-Lehmputz oder Ytong Sika. und dazu eine Strahlungsheizung von der Decke, suche mal bei Klimadecke Armin Bühler oder Klimatop. Der hat unter FAQ einiges beschrieben. Mit seinen Deckenprofilen saniere ich derzeit eine Wohnung, indem ich diese billigen Deckenstahlprofile als Ersatz für eine teure Sockelheizung nehme. Ein Rohr in die Nut, eines dahinter.. und geschltzte Profile. Alternative wäre, auf Abstandshalter.

Tausende von Jahren haben wir kein Styropor und keine Juckwolle gehabt und seit gerade mal 20 jahren eskaliert der Dämmwahn derartig, dass ganze Städte schon darunter leiden und verschandelt werden.

Deine Scheune kannst Du ebenfalls super mit Lehm, Lehmsteine, oder Stampflehm ausbauen oder mit Massivholz und deine Leitungen in die Wände unterbringen. Bei Dach und Boden gehört allerdings eine gute Dämmung rein. Dein Haus schreit förmlich nach Naturstoffen. Durch die Wände könnstest Du bei der falschen Heizung ca. 22% dämmen, bei einer Strahlungsheizung reicht sogar ein einfachverglastes Fenster.

Ich kann Dir auch ein 300 Jahre altes Haus zeigen, was in 10 Jahren mit Dämmung ruiniert wurde.Wenn Du mehr informationen möchtest, komm einfach mal per e-mail rüber oder geh Fachwerkspezifisch auf die Suche über Google feh-energie@aon.at

Antwort von Haeuslenutzer,

Ich bin zwar kein Fachmann, aber ich denke auch, dass Außendämmung wesentlich besser ist als Innendämmung. Mal abgesehen von dem Platzverlust, Du hast immer Kältebrücken im Bereich der Decken und in den Bereichen wo Innenwände auf die Außenwände treffen. Mit einer Außendämmung lässt sich die Dämmung des Hauses viel Gleichmäßiger durchführen. Innendämmung wird glaube ich heutzutage auch nicht mehr häufig gemacht.

Antwort von pharao1961,

Fast regelmäßig kommen Bauherren zu mir mit Innendämmung die Probleme haben und es aufwändig saniert werden muss. Ich rate davon ab!

Antwort von hansjoerg1961,

Rein von der Theorie her ist eine außen liegende Dämmung immer besser - rein bauphysikalisch gesehen, weil dann die Kälte bzw. im Sommer Hitze soweit es geht draussen gehalten wird. Zudem ist es bei dem von Dir beschriebenen inhomogenen Außenwandmaterial besser, Du "erledigst" die Dämmung vor demselben. ABer egla, ob innen oder außen gedämmt: der Kondensatpunkt der Konstruktion soll IM Material liegen und möglicghst nicht an einer Schichtgrenze. Weiterhin empfehle ich unbedingt, diffussionsoffene Materialien, damit Feuchte aus dem Mauerwerk besser austreten kann - bzw. die Wand atmen. Die Preisunterschiede zwischen Aussen- und Innendämmung sollten nicht Deine Entscheidungsgrundlage bilden, denn die Wand soll ja mindestens 25 Jahre funktionieren.

Antwort von kasatech,

Hallo Jarro Also wenn man ein altes Haus energetisch ertüchtigt spielen viele Parameter eine Rolle. Zum einen wie Sieht die Fassade aus ? Ist sie in Ordnung oder hat diese Schäden? Ist die Fassade besonders erhaltenswert oder kann sie zum Beispiel mit einem WDVS System gedämmt werden. Ist das Grundmauerwerk trocken oder hat es Feuchtigkeitsschäden usw. . Also eine standardisierte Aussage kann nur jemand treffen der das Objekt gesehen hat. Auf jeden Fall wäre ich sehr vorsichtig mit einer Innendämmung mit einer Vorsatzwand, denn diese sind oftmals schwierig mangelfrei zu erstellen. Man sollte sich einen Fachbetrieb für energetische Sanierungen suchen die einem bei der Wahl der Dämmmaßnahme berät und Ihnen bauphysikalisch erklärt was passiert wenn ich wie dämme. Ich weiß nicht aus welchen Einzugsgebiet Sie kommen aber vielleicht schauen sie sich mal unsere Hompage sanierungswerkstatt.de an gerne bin ich behilflich auch in Ihrer nähe einen Fachbetrieb zu benennen der eine Beratung vor Ort durchführt.

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