Frage von MN278011991, 146

Inkasso,was passiert?

Es ist so weit und es ist auch nicht abzuwenden. Durch einen Fehler eines Mobilfunkanbieters werden meine Rechnungen und Verträge gekündigt bis Freitag und an ein Inkasso Büro weitergegeben. Ich hatte offene Rechnungen, habe eine vereinbarte Teilzahlung gemacht. Der Rest sollte die zwei raten bezahlt werden. Eingerichtet, am nächsten tag gekündigt da ich eine fällige Rechnung nicht bezahlt habe, die eigentlich im ratenPlan mit enthalten war , laut der netten Dame am Telefon. Eine neue Ratenzahlunge ist nicht möglich, ich soll als Lehrling bis Freitag 850€ überweisen. Keine Chance. Was blüht mir beim Inkasso? Wie berechnen die das wenn man in raten zahlen will/muss?

Antwort
von kevin1905, 47

Durch einen Fehler eines Mobilfunkanbieters

Könntest du diesen Fehler vielleicht mal näher erläutern?

Eine neue Ratenzahlunge ist nicht möglich, ich soll als Lehrling bis Freitag 850€ überweisen.

Bitte mal aufbröseln, wie die sich genau zusammen setzen (offene Rechnungen, Schadenersatz, Rechtsverfolgungskosten, etc.). Nenne bitte auch mal die Beträge deiner gewöhnlichen Rechnung einzeln aufgelistet (Flats, Abzahlung für Endgerät).

Was blüht mir beim Inkasso?

Belangloses Bausteinbriefchen Blabla. Ignorieren und meine Frage beantworten, dann finden wir eine Lösung.

Wie berechnen die das wenn man in raten zahlen will/muss?

  • Nehme dir eine Tafel, alternativ ein Whiteboard
  • Nehme Kreide, alternativ einen Marker für das Board
  • Schreibe bis der Platz verbraucht ist: "Ich weder niemals Ratenzahlungen mit Inkassobüros schließen!"
  • Lerne dies auswendig!

Wenn du es verstanden hast, stehen wir dir gerne hilfsbereit zur Verfügung. Gerne erkläre ich dir auch warum du das Inkassobüro außen vorlassen solltest.

Kommentar von Hefti15 ,

Viel Sinn ergibt der Kommentar nicht. Wenn man ein Inkassobüro bzw. deren Schreiben ignoriert, führt dies i.d.R. immer zu Unannehmlichkeiten.

Witzig auch die Aussage "Ich werde niemals Ratenzahlungen mit Inkassobüros schließen"... Interessant, der Gläubiger wird immer auf dieses Inkassobüro verweisen und man selber ignoriert dies dann? Das ist ja mal sinnvoll.

Super witzig, auch der Satz "warum man das Indassobüro außen vorlassen solltest". Ist ja gar keine freie Entscheidung. Wenn der Gläubiger die einschaltet, dann sind die auch der Ansprechpartner. Der Gläubiger wird ja immer auf die verweisen.

Aber der liebe "kevin" weiß es besser. Interessant und lustig. Einfach mal auf die unzähligen Seiten der Schuldnerberatungsstellen gehen. Exakt das Gegenteil von "kevins" Vorschläge wird da vertreten... aber die haben ja alle keine Ahnung.

Kommentar von kevin1905 ,

Wenn man ein Inkassobüro bzw. deren Schreiben ignoriert, führt dies i.d.R. immer zu Unannehmlichkeiten.

Es führt höchstens zu Spam Briefen im Briefkasten. Die können lästig sein, wenn andere Post nicht mehr passt. Ein Inkassobüro ost keine Behörde, kein Organ der Rechtspflege. Es hat nicht mehr oder weniger Möglichkeiten als der Gläubiger selbst. Daher ist die Einschaltung von Inkassobüros weder zweckdienlich noch notwendig und der Erstattungsanspruch gegenüber dem Schuldner ist gänzlich zu verneinen.

Das ist ja mal sinnvoll.

Der Schuldner hat kein Vertragsverhältnis mit dem Inkassobüro, schuldet diesem daher auch keine Leistung. Der Auftraggeber (Gläubiger) schuldet die Bezahlung.

Nur werden im Masseninkassogeschäft Forderungen i.d.R. dem Gläubiger nie in Rechnung gestellt, genau daher bemühen Unternehmen so gerne Inkassobüros, denn ein Rechtsanwalt oder das gerichtliche Mahnverfahren würden ja Geld kosten (vgl. § 4 Abs. 5 RDGEG).

Wenn jedoch dem Gläubiger nie ein finanzieller Schaden durch die Beauftragung eines Inkassobüros entsteht, auf welcher Grundlage fordern Inkassobüros dann Gebühren erstattet? Wo kein Schaden, da kein Schadenersatz.

Wieso klappt es dann z.B. bei ebay, papyal und Amazon so gut einfach das Konto dort auszugleichen und schon haben die einen als Kunden wieder gern? Die Inkassobüros schreiben dann noch ein zwei Briefchen weil sie gerne ihr Geld hätten aber mehr auch nicht.

In 11 Jahren als Unternehmer ist mir NICHT EIN Fall bekannt geworden in dem ein Inkassobüro erfolgreich seine Kosten eingeklagt hätte, nach bereits beglichener Hauptforderung (inkl. statthafter Mahngebühren und Zinsen).

Aber der liebe "kevin" weiß es besser

Natürlich. Ich habe eine juristische Vorbildung und bin selbst seit 11 Jahren Unternehmer. Der Hilfe eines Inkassobüros habe ich mich noch nie bedient.

Auch ich war schon Schuldner, auch bei mir ist schon mal eine Rechnung untergegangen und ein Inkassobüro hat sich gemeldet. Bezahlt hab ich deren Forderung nie. Immer nur die Hauptforderung, 5 € pauschal für Mahnungen und die Zinsen und damit war das Thema gegessen.

Es gab nie einen Mahnbescheid wegen einer vergessenen Rechnung noch wurde ich jemals verklagt. Weder in meiner Eigenschaft als Verbraucher noch als Kaufmann.

aber die haben ja alle keine Ahnung.

Ich weiß ja nicht woher du deine Quellen hast, aber ich gebe gerne mein Fachwissen weiter, auch an dich.

Der Fragesteller hat von mir und franneck1989 Rückfragen bekommen, bisher jedoch nicht den Wunsch verspürt diese zu beantworten, daher kann eine Antwort nicht konkreter ausfallen.

Antwort
von franneck1989, 78

Eingerichtet, am nächsten tag gekündigt da ich eine fällige Rechnung nicht bezahlt habe, die eigentlich im ratenPlan mit enthalten war , laut der netten Dame am Telefon.

Das ist etwas unverständlich: Bestand eine Ratenvereinbarung mit dem Unternehmen? Was für eine Rechnung war das? Welche Höhe haben die offenen Forderungen?

Nochmal bitte etwas übersichtlicher darlegen was genau wann vereinbart wurde und was schief gelaufen ist.

Antwort
von Georg63, 56

Liste doch mal die Teilbeträge der Forderung auf, damit man "Einsparpotetiale" ermitteln kann.

Dazu den Zahlungsablauf mit Rücklastschriften in der relevanten Zeit.

Mit Inkassofirmen wird nicht verhandelt, nicht telefoniert, keine Ratenzahlung vereinbart - es sei denn du möchtest letztlich das doppelte bezahlen. Im schlimmsten Fall ist selbst der Gerichtsvollzieher günstiger.

Antwort
von Geheim0815, 59

wenn es klar nicht dein Fehler war ignorieren und wie vereinbart in Raten zahlen. Anbieter in Lieferverzug setzten wenn er sperrt (evt. auch Schadensersatz denkbar) und möglicherweiße auch Sonderkündigungsrecht (ohne Schadensersatz) wg. verweigerung der Lieferung. Wie gesagt, prüfe genau ob es die alleinige Schuld des Anbieters ist die belegt werden kann.

Kommentar von mepeisen ,

Ja, es klingt wirklich so, dass der Anbieter Unfug treibt. Und dann hast du hier auch komplett Recht.

1. Wenn der Anbieter von Zahlungsproblemen weiß, ist d8ie Abgabe an ein Inkasso bodenloser Unfug.

2. Wenn der Anbieter eine Ratenzahlung gewährt und es einen Vertrag gibt, auch über diese eine offene Rechnung, dann kann er da keinen Rückzieher machen.

Ich würde hier vorbeugend einen entsprechend überdeutlichen Brief an das Unternehmen schicken: "Ich widerspreche der fristlosen Kündigung. Ich widerspreche der absurden Kostentreiberei durch Inkassobüros obwohl sie von meinen Zahlungsproblemen wussten. Ich widerspreche der Kündigung der Ratenvereinbarung. Ich werde wie vereinbart die Raten zahlen. Sollten Sie mir trotz dieser Ratenvereinbarung den Anschluss sperren, werde ich umgehend eine fristlose Kündigung aussprechen wegen Leistungsverweigerung und zudem behalte ich mir in diesem Fall Strafanzeige wegen Nötigung vor."

Das ganze per Einschreiben da hin schicken. Und wie Geheim schreibt: Wenn sie dir den Anschluss sperren, selbst fristlos kündigen.

Sie hätten dir keine Ratenvereinbarung gewähren müssen, aber sie haben es nun mal getan. Und es gibt einen netten Spruch: Wer A sagt, muss auch B sagen. Die fristlose Kündigung durch dich wegen Leistungsverweigerung hat einen Vorteil: Der Anbieter darf dann keinen Schadensersatz fordern, weil er ja die Schuld trägt. Wie gesagt: Vertrag ist Vertrag und wer Ratenzahlungen gewährt, der muss sich auch als Anbieter dann dran halten.

Kommentar von Hefti15 ,

Kleiner Tipp: Nicht immer so "große Töne spucken". Nehme einfach mal zur Kenntnis, dass in 99.999999% aller Fälle, der Schuldner den Fehler gemacht hat.

Bevor du also solche absurden Tipps für Antwortbriefe gibts einfach mal nachdenken. Erstens, hört sich das alles ziemlich kindisch an. Als wenn du das Bedürfnis hast, dich mal wichtig zu machen und der Gegenseite einen reindrücken.

Weiterhin, und deshalb meine Aufforderung zum nachdenken: Wie schon erwähnt, der Fehler liegt 100% beim Schuldner. Da so einen Brief schreiben um dann als Antwort zu bekommen, man sei selber schuld... Ist nicht gerade hiflreich, wenn man eine Lösung herbeiführen will.

Absurd insbesondere der Hinweis auf die "Nötigung". Nenne doch mal einen einzigen Fall, bei dem es eine solche Strafanzeige gab und die dann auch Erfolg hatte.... Hast du dir selber ausgedacht, oder?

Antwort
von Hefti15, 42

Na, ja da stimmt wohl so einiges nicht in deiner Sachverhaltsdarstellung.

Bei einer Ratenzahlung ist es ganz einfach. Es wird der Schuldbetrag aufgeschlüsselt und dann die Ratenbedingungen (Höhe, Zeitpunkt) dargestellt.

Wenn du also eine Ratenvereinbarung hast, dann gilt die. Also, wenn es so ist wie du darstellst "die eigentlich im ratenPlan mit enthalten war" dann hast du ja gar nichts zu befürchten.

Unabhängig davon, zahle erstmals die Raten weiter. Wenn das zum Inkassobüro geht, dann wird es i.d.R. "nur" teurer. Die werden mit dir ja auch eine Ratenzahlung vereinbaren (du hast ja kein pfändbares Einkommen). Aber die werden Gebühren verlangen.

Was "unangenehm" werden kann, wäre ein ev. Schufa Eintrag.

Kommentar von mepeisen ,

Unabhängig davon, zahle erstmals die Raten weiter. Wenn das zum Inkassobüro geht, dann wird es i.d.R. "nur" teurer. Die werden mit dir ja auch eine Ratenzahlung vereinbaren (du hast ja kein pfändbares Einkommen). Aber die werden Gebühren verlangen.

Und hier sind sich Gerichte einig. Weiß der Gläubiger von den Zahlungsproblemen, sind die Inkassokosten grundsätzlich nicht erstattungsfähig.

Kommentar von Hefti15 ,

Muss ich das verstehen? Habe ja grundsätzlich gar nichts anderes geschrieben?!?

Und nach der Sachverhaltsschilderung hat der Schuldner ja seine Bereitschaft und seine Fähigkeit zumindest die Raten zu bezahlen, klar dargestellt.

Antwort
von Geheim0815, 49

(das betrifft jetzt nur de Fall falls der Fehler doch nicht bei dir lag, sonst siehe anderes Posting):
und auch wenn es hier immer wieder behauptet wird, eine Ratenzahlung mit einem Inkassobüro ist zwar in den meisten fällen teurer, die Alternative aber nicht unbedingt günstiger (wenn der Gläubiger es auf gar keinen Fall direkt machen will). Wenn eine Ratenzahlugn beim Inkasso ohne Schufa eintrag bleibt, die eintragung aber erfolgt wenn es tituliert und über den GF geht dann muss man für sich selbst abwägen ob man lieber den günstigeren Gerichtsvollzieher nimmt, dafür aber die Bonität auf Jahre kaputt ist oder ob man nicht doch eher in den sauren Apfel beist und das Inkasso wählt. Genau abklären an welcher Stelle eine Schufameldung erfolgt und dann nach persönlichen Umständen überlegen was günstiger für einen ist.

In jedem Fall aber einem Anbieter der komplett unflexibel und kundenunfreundlich ist danach den rücken kehren.

Kommentar von mepeisen ,

 die Alternative aber nicht unbedingt günstiger

Doch ist es. Der Anbieter wusste von den Zahlungsproblemen. Die Inkassogebühren sind daher ganz grundsätzlich nicht günstiger. Ein Mahnbescheid mit Ratenvereinbarung beim GV ist deutlich günstiger als der Inkassoquatsch. Ich kann es dir gerne vorrechnen, aber eigentlich weißt du das selbst. Wäre nicht das erste Mal, dass man dir das vorrechnet.

Da dachte ich noch: Gut, er denkt endlich in die korrekte Richtung und da dann dieses zweite Posting von dir :-(

Über so Dinge wie Bonität sollte man sich als Azubi keine Gedanken machen. Kredite kriegt man da eh keine.

Kommentar von Geheim0815 ,

Günstig hat nichts unbedingt mit Geld zu tun...  und selbst als Azubi wäre mir meine Bonität nicht egal, es soll z.B. Arbeitgeber geben die bei Bewerbungen auch ne Bonitätsabfrage machen (ja, nicht erlaubt... aber es ist Realität). Auch Handyverträge will man als Azubi mal... oder vieleicht ja nach der Ausbildung nen Bankkredit weil man studieren will (ja, nur mit Sicherheiten, aber es geht auch um den Zinssatz). Es gibt viele Gründe warum eine gute Bonität wichtig ist, und man sollte sich genau überlegen ob man sie riskiert. Völlig egal ist es nur wenn man eh auf Hartz4 lebt. Es ist nicht schön, und ich halte nicht so viel von störrischen Anbietern die sofort Inkassos oder Anwälte einschalten... dennoch gibt es sie und man muss immer den konkreten Einzelfall anschauen.

Kommentar von Hefti15 ,

Na ja, "störrische Anbieter" gibt es wohl i.d.R. gar nie. Weil das Einschalten von einem RA bzw. eines Inkassobüros immer Kosten verursacht, die erstmals der Gläubiger tragen muss. Und da besteht immer das Risiko, dass man darauf sitzen bleibt.

Und man wird ja immer vorher angemahnt. So wie im aktuellen Fall auch. Weiterhin wird einem ja i.d.R. immer die Möglichkeit einer Ratenzahlung unterbreitet. So wie hier auch.

Zumindest im aktuellen Fall kann man einen "störrischen Anbieter" sicher ausschließen.

Kommentar von Geheim0815 ,

die gibts sicher... selbst bei Initative des Schuldners das volle Programm durchziehen ohne rücksicht auf Verluste. Wenn es schon Teilzahlungen gab und irgendwas unklar ist muss man (selbst wenn der Fehler beim Schuldner liegt) beim 1. mal nicht gleich den Ratenvertrag kündigen sondern schreibt nen netten Erinnerungsbrief). Das ganze natürlich nur wenn der Schuldner fair spielt, bei Salamitaktik hört die Geduld irgendwann auf. Davon kann ich hier aber nichts rauslesen.

Antwort
von lastgasp, 57

http://www.rechnungswesen-portal.de/Fachinfo/Umlaufvermoegen/Ablauf-eines-Inkass...

Nach dem vorgerichtlichen Inkassoverfahren, das Du jetzt in Deinen Erfahrungsschatz aufgenommen hast, kommt jetzt das gerichtliche Mahnverfahren. Vermutlich hat die Mobilfunkfirma dem Inkassobüro gleich den Auftrag erteilt, die gesamte Nummer durchzuziehen. Die beantragen einen Mahnbescheid und hauen je nach Aufwand zwischen 10 und 15%  Geschäftsgebühr auf die Forderung und eine Auslagenpauschale. Vermutlich dürfte die Forderung bis Freitag auf über € 1000,-- steigen. Dann hast Du noch einmal vermutlich 1 - 2 Wochen Zeit, den Gesamtbetrag zu zahlen, sonst ergeht ein Vollstreckungsbescheid. Wenn du dann immer noch nicht gezahlt hast, machst Du Bekanntschaft mit dem Gerichtsvollzieher. Vermutlich werden die allerdings warten, bis Du möglicheweise übernommen wurdest und Geld verdienst.

Dein Schufa-Score dürfte allerdings auf Jahre versaut sein.

Kommentar von franneck1989 ,

Die beantragen einen Mahnbescheid und hauen je nach Aufwand zwischen 10 und 15%  Geschäftsgebühr auf die Forderung und eine Auslagenpauschale.

Was ein Inkassobüro für den MB verlangen kann, steht ganz klar definiert in §4 (4) RDGEG. Das sind genau 25,-

Dann hast Du noch einmal vermutlich 1 - 2 Wochen Zeit, den Gesamtbetrag zu zahlen, sonst ergeht ein Vollstreckungsbescheid

Nö. Wenn er widerspricht, ergeht kein VB. Andere Alternative wäre ein Teilwiderspruch, um unsinnige Gebühren nicht mit zu titulieren. Wäre alles halb so wild.

Kommentar von Hefti15 ,

Die Forderung ist doch berechtigt. Wieso soll man da Widersprechen? Ergibt doch gar keinen Sinn?!?

Kommentar von kevin1905 ,

Die Forderung ist doch berechtigt.

Die Hauptforderung ist berechtigt, aber den ganzen Klimmbimm drum herum, der rein als Kostentreiberei zu sehen ist, den kann man aussortieren (Inkassogebühren z.B.).

Kommentar von Georg63 ,

Das gute daran ist, dass man sich die Auslagenpauschale und andere Gebühren der Inkassofirma sparen kann.

Kommentar von mepeisen ,

Die beantragen einen Mahnbescheid und hauen je nach Aufwand zwischen 10 und 15%  Geschäftsgebühr auf die Forderung und eine Auslagenpauschale[...]Vermutlich dürfte die Forderung bis Freitag auf über € 1000,-- steigen.

Würde beides wahr werden, würde ich dem TE empfehlen, nicht nur komplett zu widersprechen, sondern auch noch Strafanzeige wegen Nötigung zu erstatten. Erstes ist ein klarer Gesetzesbruch, denn es ist schlichtweg verboten, prozentual abzurechnen und zweites ist ebenso ein klarer Gesetzesbruch, denn trotz Kenntnis über Zahlungsprobleme ein Inkasso als Druckmittel hinzu zu ziehen ist absoluter Schwachsinn aus Sicht des Gläubigers.

Keine Ahnung, wo du diese Infos hernimmst. Mit der Realität und den Gesetzen hat das nichts zu tun.

Kommentar von Hefti15 ,

Na ja, du schreibst eben selber auch ziemlich absurde Sachen.

Deine Tipps sind doch vollkommen absurd. "Komplett zu widersprechen"? Denkst du vorher mal nach. Die Hauptforderung besteht doch ohne den geringsten Zweifel. "Strafanzeige wegen Nötigung"? Vollkommen absurd. Selbst auf den Einschlägen Seiten (Schuldnerberater, RA..) wird davor gewarnt! Ohne rechtliche Beratung sollte man da nichts machen. Und die kostet erstmals wieder Geld. Und du Experte, was passiert denn, wenn man sich auf deine Aussage verlässt und die Strafanzeige stellt und sie nicht haltbar ist?

Kommentar von Georg63 ,

, was passiert denn, wenn ...die Strafanzeige stellt und sie nicht haltbar ist?

Dann wird sie eingestellt  - na und?

Kommentar von kevin1905 ,

Die Hauptforderung besteht doch ohne den geringsten Zweifel

Was anderes sagt ja auch keiner, aber wenn ich diese sofort begleichen kann tu ich das und widerspreche dem Mahnbescheid komplett (überweise dem Gläubiger dann eben noch die 32,- € für den Mahnbescheid oben drauf). Warum sollte ich die Gefahr eingehen, dass etwas titutliert und damit vollstreckbar wird, wenn ich es sofort begleichen kann?

was passiert denn, wenn man sich auf deine Aussage verlässt und die Strafanzeige stellt und sie nicht haltbar ist?

Der Staatsanwalt wird einstellen und einem das postalisch mitteilen. Nur natürliche Personen können Straftaten begehen.

Antwort
von Denno2015, 71

Auch mit einem Inkassobüro kannst du Ratenzahlung vereinbaren. Die sind meinst eigentlich sehr kulant was sowas angeht. Die werden dir einen Brief schicken und dann sollst du Stellung nehmen was du gedenkst zu tun, um deine Schulden zu begleichen.

Kommen natürlich jetzt noch Gebühren drauf.

Kommentar von franneck1989 ,

Auch mit einem Inkassobüro kannst du Ratenzahlung vereinbaren.

Ratenzahlung mit einem Inkassobüro ist riesengroßer Unfug. Man brummt sich dadurch nur unnötige Gebühren auf, die man nicht zahlen müsste.

Kommentar von Denno2015 ,

Ja, ist mir schon bewusst, dass es Unfug ist, deswegen habe ich auch geschrieben, dass Gebühren drauf kommen. Es geht darum, dass der Fragesteller kein Geld hat um zu zahlen. Soll er das dann einfach so laufen lassen? Ist wohl nicht die beste Lösung...

Kommentar von franneck1989 ,

Es ist ja offenbar nicht sein Fehler. Warum soll er dann diesen Unfug mitmachen?

Man sollte doch erstmal prüfen, ob die Kündigung überhaupt zu Recht erfolgt ist, bevor man völlig blind solche Unsummen abdrückt.

Und selbst wenn, wäre es immer noch günstiger, das gerichtliche Mahnverfahren durchlaufen zu lassen und mit dem GV eine Ratenzahlung auszuhandeln. Darüber hinaus ist bei ihm finanziell eh nichts zu holen, da kann man es ruhig darauf ankommen lassen.

Kommentar von Denno2015 ,

Also für mich ist das klar:

"[...]da ich eine fällige Rechnung nicht bezahlt habe, die eigentlich im ratenPlan mit enthalten war[...]"

Kommentar von franneck1989 ,

die eigentlich im ratenPlan mit enthalten war

Wenn sie im Ratenplan enthalten war, ist es nicht seine Schuld.

Kommentar von Denno2015 ,

Ich verstehe es so, dass der Fragesteller eine Zahlung versäumt hat, die eigentlich zu zahlen war.

Kommentar von franneck1989 ,

und ich verstehe es anders. Das muss der FS nochmal genauer erläutern.

Eine Ratenzahlung mit einem Inkassobüro ist aber in jedem Fall Blödsinn.

Kommentar von Denno2015 ,

Wie würdest du denn vorgehen, wenn das alles so rechtens ist, das Inkassobüro übernimmt und der FS kein Geld hat?

Kommentar von franneck1989 ,

Hab ich doch bereits erwähnt. Inkassobüro ignorieren, Mahnbescheid abwarten, Teilwiderspruch und dann mit dem GV Ratenzahlung vereinbaren

Kommentar von MN278011991 ,

zur Aufklärung. die Summe die nicht eingelöst wurde von der Bank sollte mit in dem ratenPlan eingefügt werden. daher hätte ich nach der Abbuchung dies doppelt bezahlt. Deswegen habe ich die nicht einlösen lassen, da sie in der ratenVereinbarung sowieso mit vorgekommen wäre

Kommentar von mepeisen ,

Und damit hast du den Ratenvertrag erfüllt. Es gibt also keine Berechtigung, dir den Ratenvertrag aufzukündigen und es gibt keine Berechtigung für die fristlose Kündigung.

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