Frage von Tobmeister, 159

Inkassopost wegen Umzug nie erhalten jetzt läuft schon ein Mahnverfahren , hätte das Inkassounternehmen nicht prüfen müssen ob ich dar noch wohne?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kevin1905, 88

Nö.

Wohin wurde der gerichtliche Mahnbescheid zugestellt? Neue Adresse? Dann mal fix (Teil)widerspruch einlegen bevor die Frist um ist.

Bitte Kosten mal auflisten, dann sagen wir dir was du streichen kannst.

Kommentar von Tobmeister ,

In der zeit von 6.8.15 - 7.10.15 dreimal mahnkosten 7,50 bei einer Vorderung von 105 euro ! In der zeit war ich zur chemo !

Am 4.11.15 83,54 euro Inkassokosten

Am 16.12 64,26 euro MB-Geb Nr ............und 32,00euro Ger.Kosten Mahnbescheid Zustellung !

19.12 32,13 Zustellung Mahnbescheid (EDA)

Am 22.01.16 ZV -Geb NR........VV RVG

Am 29.03.2016 18euro

GVZ Kosten

Dar am 4.11 sich das Inkasso unternehmen eingehängt mussten die mein neue Adresse nicht prüfen müssen die ich seit den 1.10.15 habe ?????

0 •••

Kommentar von mepeisen ,

- 7,50€ Mahngebühren sind sowieso hoffnungslos überzogen. 7,50€ entsprechend über 5 Mahnbriefen.

- Außergerichtliche Inkassokosten sind bei geschäftserfahrenen Gläubigern grundsätzlich nicht durchsetzbar. Zudem mangels Verzug auch nicht.

- Mahnverfahren war nicht erfolgreich, wenn an falscher Adresse zugestellt. Kosten dafür mangels Verzug nicht durchsetzbar.

- Darüber hinaus ist die Kostendopplung aus Anwalts- und Inkassokosten nicht erlaubt. Wenn das Inkasso einen Anwalt zur Hilfe ruft, um einen Mahnbescheid zu beantragen, disqualifiziert es sich von selbst.

Ich würde: Die Hauptforderung, sowie Zinsen und 2,50€ für Briefporto direkt an den Gläubiger bezahlen. "Nur Hauptforderung + Zinsen + Briefporto" in der Überweisung ergänzen. Dann würde ich dem MB/VB bei Gericht widersprechen und Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beantragen. Begründung: Nicht erfolgreiche Zustellung. Als Beweis eine Kopie der Meldeauskunft dazu legen.

Um Diskussionen zu vermeiden, kann man noch weitere 75€ überweisen. Das sind die 32€ Gerichtsgebühren und 25€. Denn mehr steht dem Inkasso im Mahnverfahren schlichtweg nicht zu (§4 RDGEG).

Dann würde ich ans Aufsichtsgericht des Inkassos einen Antrag auf Entzug der Zulassung schicken (kostet dich nur Briefporto). Begründung: Das Inkasso zeigt hier, dass es fachlich und sachlich mit dem Beantragen eines Mahnbescheides überfordert ist. Es musste hier offenbar zwingend einen Anwalt dazu rufen. Somit liegen die Zulassungsvoraussetzungen gemäß RDG nicht vor und dem Inkasso ist zwingend von Amts wegen die Zulassung zu entziehen.

Dass dein Dad weiterhin dort wohnt braucht niemanden interessieren. Das brauchst du nicht erwähnen. Dein Dad hatte nie einen Auftrag, deine Post zu kontrollieren und weiterzuleiten. Und er hat auch nie etwas weitergeleitet, wegen seinem eigenen Krankenhausaufenthalt. Fertig.

Kommentar von Tobmeister ,

Danke für dein kommetar ! ich würde mich gern jetzt telefonisch bei der Anwaltskanzlei melden und mit den wissen jetzt , das bezahlen was du mir räts ! ist das ein guter weg oder alles schriftlichen machen ?

Kommentar von Tobmeister ,

Im Mahnverfahrenschreiben vom 17.12.2016 steht das ich sorgfältig überlegen soll ob ich in recht bin wegen weiteren kosten!

Kommentar von Tobmeister ,

und welchen Gläubiger Data Med ,Oder vertr ..... ... haftender Gesellschafter oder vertr.d. Anwaltskanzlei Welchen der drei ???

Kommentar von Tobmeister ,

Ich soll dreimal 7.50 = 22.50 bezahlen

Kommentar von mepeisen ,

Im Mahnverfahrenschreiben vom 17.12.2016 steht das ich sorgfältig überlegen soll ob ich in recht bin wegen weiteren kosten

Das ist richtig und die Belehrung ist hilfreich und wichtig, denn grundlos Einspruch einlegen verbrennt nur Geld.

Grundsätzlich wie gesagt sofort Einspruch einlegen, wenn du die Kosten nicht ganz akzeptierst. Denn die 14 Tage Frist beginnen ab dem Moment, wo du das erstmals zu Gesicht bekommen hast bzw. Kenntnis davon erhalten hast.

Parallel das Nachvollziehbare an denjenigen bezahlen, der auf dem Mahnbescheid angegeben ist. Zweckbestimmt, das heißt, im Verwendungszweck nicht nur das Aktenzeichen angeben, sondern auch, welche Posten du bezahlst.

ich würde mich gern jetzt telefonisch bei der Anwaltskanzlei melden

Nein, mach das nicht. Die werden dich am Telefon verunsichern. Außerdem kannst du Telefongespräche nicht beweisen. Wenn du denen was schicken willst, dann per Brief. Damit sie ggf. auch per Brief antworten. Aber die bekommen deinen Einspruch gegen den VB mit der Begründung, dass du da nicht mehr gewohnt hast, sowieso mit. Die melden sich dann schon von selbst.

Antwort
von franneck1989, 70

Wie schon geschrieben: Bitte mehr Infos, insbesondere eine Forderungsaufstellung wäre toll. Wann und wo wurde der MB zugestellt?

Kommentar von Tobmeister ,

In der zeit von 6.8.15 - 7.10.15 dreimal mahnkosten 7,50 bei einer Vorderung von 105 euro ! In der zeit war ich zur chemo !

Am 4.11.15 83,54 euro Inkassokosten

Am 16.12 64,26 euro MB-Geb Nr ............und 32,00euro Ger.Kosten Mahnbescheid Zustellung !

19.12 32,13 Zustellung Mahnbescheid (EDA)

Am 22.01.16 ZV -Geb NR........VV RVG

Am 29.03.2016 18euro

GVZ Kosten

Dar am 4.11 sich das Inkasso unternehmen eingehängt mussten die mein neue Adresse nicht prüfen müssen die ich seit den 1.10.15 habe ?????

0 •••

Kommentar von Tobmeister ,

Als ich am 26.03 2016 mein  dad besuchen war lag dar dann die ganze post von mir ! ich weiss selbst das er die mir doch geben hätte können und bin auch echt sauer auf ihn aber so ist es jetzt leider nunmal .

Kommentar von franneck1989 ,

Hast du dich zum 01.10 umgemeldet? Falls ja, dann ab zum Anwalt und Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beantragen. Dann kannst du die Inkassogebührem heraus streichen und die Forderung bezahlen

Antwort
von peterobm, 89

Nein, warum sollten die deine Adresse überprüfen. Du bist dafür verantwortlich. Nachsendeauftrag bei der Post; Änderung der Meldeadresse.

Kommentar von mepeisen ,

Nein, warum sollten die deine Adresse überprüfen

Muss es nicht. Aber auf den Folgekosten bleibt der Gläubiger trotzdem sitzen. Denn die Zustellung war schlichtweg nicht erfolgreich. Dumm gelaufen, aber so ist das nun mal.

Kommentar von peterobm ,

langsam; er ist noch bei seinem Vater gemeldet, hat aber eine eigene Mietwohnung? 

Jemand hat sicher nach der Wohnung geschaut? 

siehe Kommi von @kevin1905

Kommentar von Tobmeister ,

Ich wohnte bis zum 1.10 bei mein vater dann bin ich in ein anderen ort gezogen und habe mich auch umgemeldet ! Mein vater hat die post bekommen aber nicht an mich weitergeleitet ! Die post habe ich bei meinen besuch im März gesehen gleich tel weil die anwälte es schon zum Gerichtsvollzieher geben wollten ! Den anwälten habe ich das problem erklärt und die haben mir jetzt ein aufstellung mit forderungsbescheid zugesandt

Kommentar von peterobm ,

aber verpennt die Adressenänderungen div. Firmen mitzuteilen.

Kommentar von Tobmeister ,

aber denkt schon dar ran sein zahnartz die neue Adresse mitzuteilen !

Kommentar von mepeisen ,

aber verpennt die Adressenänderungen div. Firmen mitzuteilen.

Na und? Das rechtfertigt ggf. die Gebühren für eine Adressauskunft. Mehr nicht.

Es ist so, wie es ist. Wird der Mahnbescheid nicht in den Machtbereich des TE zugestellt, dann beginnen die Fristen nicht. Dann kann man ihm ab Kenntnisnahme binnen 14 Tagen widersprechen und der Gläubiger hat Geld in den Sand gesetzt.

Das kann man toll finden oder auch nicht, aber das ist nun mal so in der ZPO.

Angeblich macht jedes Inkasso ja stets einen Adressabgleich, bevor es das Mahnverfahren durchführt. Dann hat halt das Inkasso den Fehler gemacht. Pech für den Gläubiger, wenn er so einem Inkasso Vertrauen schenkt.

Kommentar von peterobm ,

der drops ist schon längst gelutscht; das war nur ein persönlicher Hinweis. Nicht, dass da noch was kommt.

Antwort
von Tobmeister, 65

DAS DIE RECHNUNG BEZAHLT WERDEN MUSS IST KLAR ! HAB ICH NICHT WEIL ICH SELBST CHEMO UND TRANSPLATION HINTER MIR HATTE ZU DER ZEIT ! HAB SCHON MIT DEN LEUTEN TEL RATENZAHLUNG MÖGLICH WOLLTE HALT NUR WISSEN OB ICH DAR WAS HÄTTE MACHEN KÖNNEN !

Kommentar von wurzlsepp668 ,

Hinweis:

Deine Shift-Taste hängt ...............

Kommentar von franneck1989 ,

Bitte keine Ratenzahlung abschließen! Das wäre dämlich, da die Forderung dadurch noch teurer wird und du unnötige Gebühren zahlst

Antwort
von DrStrosmajer, 77

Nein, es läuft andersherum: Du hättest Deinem Lieferanten Deinen neuen Wohnsitz mitteilen müssen.

Für den Fall eines Umzuges bietet die Post darüberhinaus das sogenannte Nachsendeverfahren an.

Antwort
von Joergi666, 79

nein, du musst sicherstellen, dass du postalisch erreichbar bist. Normalerwiese stellt man da ja einen Nachsendeantrag, wenn man noch wichtige Dinge erwarten könnte oder gerät erst gar nicht in Zahlungsverzug.

Kommentar von mepeisen ,

nein, du musst sicherstellen, dass du postalisch erreichbar bist.

Diese Verpflichtung gibt es eigentlich nirgends.

Und an der Tatsache, dass man sich erst dann in Verzug befindet, wenn die Schreiben in den eigenen Machtbereich ankommen, ändert das ebenfalls nichts.

Antwort
von Tobmeister, 84

Problem dabei ist das bei der  Postanschrift noch mein vater wohnt dar dieser aber zu der zeit in kh und dann in der Reha war . Hab die ganzen Briefe jetzt erst bekommen und dar angerufen die meinen natürlich selbst schuld ,die Rechnung muss bezahlt werden !

Kommentar von peterobm ,

logisch, meinst die verzichten auf das Geld; es wird nur teurer für dich

Kommentar von mepeisen ,

logisch, meinst die verzichten auf das Geld; es wird nur teurer für dich

Das ist keine Begründung für völligen Unfug.

Kommentar von kevin1905 ,

Ok du machst folgendes:

Du gehst sofort zum Einwohnermeldeamt und holst dir kostenpflichtig (ca. 6,- €) eine Melderegisterauskunft aus der hervorgeht, dass deine neue Adresse dein einziger gemeldeter Wohnsitz war!

Diese bewahrst du bitte gut auf.


Ist die Frist vom Mahnbescheid bereits abgelaufen?

Wenn ja wende dich schriftlich per Einschreiben (vorab per Fax) ans Mahngericht und beantrage Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach § 233 ZPO, da der Mahnbescheid nicht dir zugestellt wurde. Ferner erklärst du (Teil)widerspruch (jetzt wäre eine Forderungsaufstellung z.B. sehr schön, da man Inkassokosten z.B. rausstreichen kann, selbst bei berechtigter Hauptforderung).

Deine Meldeadresse ergibt sich aus dem Auszug den du in Kopie beifügst.

Solltest du Hilfe bei der Formulierung brauchen, suche einen Rechtsanwalt auf.

Kommentar von Tobmeister ,

In der zeit von 6.8.15 - 7.10.15 dreimal mahnkosten 7,50 bei einer Vorderung von 105 euro ! In der zeit war ich zur chemo !

Am 4.11.15 83,54 euro Inkassokosten

Am 16.12 64,26 euro MB-Geb Nr ............und 32,00euro Ger.Kosten Mahnbescheid Zustellung !

19.12 32,13 Zustellung Mahnbescheid (EDA)

Am 22.01.16 ZV -Geb NR........VV RVG

Am 29.03.2016 18euro

GVZ Kosten

Dar am 4.11 sich das Inkasso unternehmen eingehängt mussten die mein neue Adresse nicht prüfen müssen die ich seit den 1.10.15 habe ?????

0 •••

Kommentar von Tobmeister ,

Hoffe Kevin du kannst dar was mit anfangen

Antwort
von JasonLuebeck, 88

Setz dich mit dem Inkassobüro in Verbindung und erkläre die Situation. Vllt lässt sich ja eine Lösung finden.

Kommentar von peterobm ,

dafür ist es zu spät, gerichtliches Mahnverfahren läuft.

Kommentar von lilya1712 ,

dann das Gericht anschreiben.......das geht auch noch und um Raten bitten wenn nicht auf einmal gezahlt werden kann und zusätzlich Situation schildern warum es zum Mahnverfahren gekommen ist.........

Kommentar von franneck1989 ,

Das Gericht hat damit nichts zu tun. Die beste Idee wäre es, erstmal mehr Infos zur Forderung rüber wachsen zu lassen, damit man sich mal ein Bild machen kann. Dann kann man ohne Probleme unnötige Gebühren umgehen

Kommentar von Tobmeister ,

In der zeit von 6.8.15 - 7.10.15 dreimal mahnkosten 7,50 bei einer Vorderung von 105 euro ! In der zeit war ich zur chemo !

Am 4.11.15 83,54 euro Inkassokosten

Am 16.12 64,26 euro MB-Geb Nr ............und 32,00euro Ger.Kosten Mahnbescheid Zustellung !

19.12 32,13 Zustellung Mahnbescheid (EDA)

Am 22.01.16 ZV -Geb NR........VV RVG

Am 29.03.2016 18euro

  GVZ Kosten

Dar  am 4.11 sich das Inkasso unternehmen eingehängt mussten die mein neue Adresse nicht prüfen müssen die ich seit den 1.10.15 habe  ????? 

Kommentar von lilya1712 ,

klar aber wenn er sich nur an Gläubiger wendet und nicht an das Gericht, läuft es beim Gericht weiter wo das Mahnverfahren vorliegt zumal wenn der Gläubiger kein Interesse zeigt und dem Gericht es evtl. nicht weiterleitet. Es wäre ja auch nicht verkehrt zweigleisig zu fahren, einmal Gläubiger anschreiben sowie Ratenzahlung anbieten und die Antwort vom Gläubiger dann zum Gericht. Sicher ist Sicher.

Kommentar von mepeisen ,

klar aber wenn er sich nur an Gläubiger wendet und nicht an das Gericht, läuft es beim Gericht weiter wo das Mahnverfahren vorliegt zumal wenn der Gläubiger kein Interesse zeigt und dem Gericht es evtl. nicht weiterleitet. Es wäre ja auch nicht verkehrt zweigleisig zu fahren, einmal Gläubiger anschreiben sowie Ratenzahlung anbieten und die Antwort vom Gläubiger dann zum Gericht. Sicher ist Sicher.

1. Ja, das Mahnverfahren "läuft weiter". Bzw. genauer gesagt laufen die Fristen weiter. Aber das Gericht ist keine Beratungsstelle. Man sollte sich nur dann wehren, wenn man sich auch inhaltlich zur Wehr setzen kann. Ansonsten verbrennt man Geld. Die Prüfung der Forderung steht also immer zuerst an und erst danach entscheidet man, ob man sich wehrt. Und dann schaut man, wie man sich zu wehren hat.

2. Wieso Ratenzahlung? Wo schreibt der TE denn, dass er es nicht sofort bezahlen könnte? Davon abgesehen wird der Gläubiger nur ans Inkasso verweisen und das wiederum macht Ratenzahlungen nur dann aus, wenn man dem ganzen Gebührenirrsinn (samt knapp 100€ Extra-Gebühren nur für die Ratenzahlung) akzeptiert.

Sogar eine Ratenzahlung bei einem Gerichtsvollzieher ist billiger als der Inkasso-Irrsinn.

Antwort
von Tobmeister, 12

Das schlimme an der ganze Sache ist das die Hauptfordeung 105 Euro war und soll jetzt 380 euro bezahlen ! Frechheit

Antwort
von SiViHa72, 67

Nein, sie gehen von der letzten bekannten Adresse aus.

Antwort
von martinzuhause, 56

wenn du dich rechtzeitig umgemeldet hast hätten sie es prüfen müssen

Antwort
von Biberchen, 52

nein, warum sollten sie! Du hättest ja bei der Post einen Nachsendeauftrag stellen können.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten