Frage von marioduchamps, 43

Inkassoforderung von 2003. Was machen?

Ersteinmal muss ich sagen, dass ich etwas schludrig war. Also:

Ich habe momentan wieder etwas Ärger mit GFKL Forderungsmanagement. Ich habe eine Forderung in Höhe von knapp 400,00€. Laut deren Schreiben habe ich im Jahr 2003 etwas bei LR International gekauft.

Bereits im Jahr 2013 habe ich einen Brief von denen erhalten, mit der selben Forderung. Ich habe denen dann zurückgeschrieben und um die Kopie des Vollstreckungstitels gebeten. Diese wurde mir auch zugesand.

2003 habe ich bei einem ehemalligen Freund gewohnt. Dort kam wahrscheinlich auch der Vollstreckungsbescheid an. Da wir uns aber verstritten haben, habe ich diesen nicht erhalten. Erst 2013, als mich GFKL anschrieb, habe ich davon erfahren.

Dazu kam noch, dass ich 2013 ALG II empfangen habe und daher nicht in der Lage war, den Betrag zu begleichen.

Jetzt bekomme ich 4 Jahre später wieder ein Schreiben von GFKL. Der Wortlaut ist genau der selbe wie der aus dem Schreiben von 2013, nur dass das Datum geändert wurde.

Ich habe bereits bei der Firma LR International angerufen. Auf die Frage, was ich dort 2003 gekauft habe, konnte mir keine Auskunft gegeben werden. Morgen werde ich mal beim Amtsgericht Hagen anrufen und nachfragen ob ein Titel gegen mich vorliegt.

Wie schaut das ganze aus? 400,00 € möchte ich nicht zahlen. Ich habe damals lt. Vollstreckungsbescheidskopie bei LR etwas für 39,47 € gekauft (oder auch nicht). Wie kommen die plötzlich auf knappe 400,00€?

Wie sähe das mit einem Vergleich aus? Momentan arbeite ich auf 850,00€-Basis und zahle monatlich noch 50,00 an das Jobcenter zurück.

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Antwort
von Xipolis, 21

Ich habe momentan wieder etwas Ärger mit GFKL Forderungsmanagement. Ich habe eine Forderung in Höhe von knapp 400,00€. Laut deren Schreiben habe ich im Jahr 2003 etwas bei LR International gekauft.

Das nennt man dann Verbindlichkeit.

Bereits im Jahr 2013 habe ich einen Brief von denen erhalten, mit der selben Forderung. Ich habe denen dann zurückgeschrieben und um die Kopie des Vollstreckungstitels gebeten. Diese wurde mir auch zugesand.

Ein Vollstreckungsbescheid ist natürlich schlecht.

2003 habe ich bei einem ehemalligen Freund gewohnt. Dort kam wahrscheinlich auch der Vollstreckungsbescheid an. Da wir uns aber verstritten haben, habe ich diesen nicht erhalten. Erst 2013, als mich GFKL anschrieb, habe ich davon erfahren.

In dem Moment, wo Du Kenntnis vom Vollstreckungsbescheid erlangst, heilt der Mangel in der Zustellung und die 14-tägige Einspruchsfrist beginnt zu laufen.

Dazu kam noch, dass ich 2013 ALG II empfangen habe und daher nicht in der Lage war, den Betrag zu begleichen.

OK

Jetzt bekomme ich 4 Jahre später wieder ein Schreiben von GFKL. Der Wortlaut ist genau der selbe wie der aus dem Schreiben von 2013, nur dass das Datum geändert wurde.

Die werden auch so lange nicht locker lassen, bis Du Deine Schuld vollständig bezahlt hast.

Ich habe bereits bei der Firma LR International angerufen. Auf die Frage, was ich dort 2003 gekauft habe, konnte mir keine Auskunft gegeben werden. Morgen werde ich mal beim Amtsgericht Hagen anrufen und nachfragen ob ein Titel gegen mich vorliegt.

Die müssen Dir auch keine Auskunft über Deinen Kauf geben, es gibt ja den Vollstreckungsbescheid. Es ist richtig, dass Du beim Mahngericht mit dem Aktenzeichen den Vollstreckungsbescheid abgleichst - viel Hoffnung würde ich mir jedoch nicht machen.

Wie schaut das ganze aus? 400,00 € möchte ich nicht zahlen. Ich habe damals lt. Vollstreckungsbescheidskopie bei LR etwas für 39,47 € gekauft (oder auch nicht). Wie kommen die plötzlich auf knappe 400,00€?

Die Gesamtsumme kannst Du dem Vollstreckungsbescheid entnehmen, dazu kommen noch etwaige Kosten der bisher fruchtlosen Zwangsvollstreckung.

Bedenke auch das der Gläubiger jederzeit Dein Konto oder bei Deinem Arbeitgeber (wenn er die Bankverbindung hat oder den Arbeitgeber kennt) pfänden kann.

Er kann Dir einen Gerichtsvollzieher auch jederzeit nach Hause schicken - die Vermutung liegt jedoch nahe, dass Dein Gläubiger davon ausgeht, dass Du immer noch zahlungsunfähig bist.

Wie sähe das mit einem Vergleich aus? Momentan arbeite ich auf 850,00€-Basis und zahle monatlich noch 50,00 an das Jobcenter zurück.

Lasse Dir erstmal eine aktuelle Forderungsaufstellung schicken, denn es können noch weitere Kosten und Zinsen aufgelaufen sein.

Laut Deiner Information dürften alle nicht titulierten Zinsen vor dem 01.01.2013 inzwischen verjährt sein.

Erst wenn Du die aktuelle Forderungshöhe kennst kannst Du die Gegenseite sinnvoll kontaktieren und eine Einmalzahlung als Vergleich anbieten, bei der sich der Titel erledigt hat.

Wenn es zu einem Vergleich kommt, lasse Dir dies unbedingt schriftlich geben, dass sich mit einer Einmaligen Zahlung alles erledigt hat.

Ich sehe da gute Chancen für einen Vergleich, da es anderweitig wohl nichts bei Dir zu holen gibt.

Viel Glück!

Antwort
von mepeisen, 26

Ich würde es zunächst so machen: "Wertes Inkasso. Zur Zeit habe ich keinen pfändbaren Lohn. Ich würde aber gerne die Schuld begleichen. Zunächst bitte ich um eine Vollmacht im Original, sowie um eine um verjährte Anteile und nicht durchsetzbare Kosten bereinigte Forderungsaufstellung im Detail, damit ich diese prüfen kann."

Melde dich dann nochmal, wenn du die korrigierte Forderungsaufstellung hast.

Kommentar von Xipolis ,

Wenn das Inkassounternehmen im Vollstreckungsbescheid als Rechtsbeistand steht, braucht es keine Vollmacht mehr nachweisen.

Kommentar von mepeisen ,

Warum nicht? Wer sagt denn, dass das Inkasso eine Vollmacht hat? Vielleicht war es ursprünglich nur bevollmächtigt den Mahnbescheid zu beantragen, aber nicht damit, das Geld einzutreiben...

Im Endeffekt geht es ja vor allem um eine bereinigte Forderungsaufstellung.

Kommentar von Xipolis ,

deleted

Kommentar von Xipolis ,

Im gerichtlichen Mahnverfahren muss ein Inkassounternehmen wegen § 703 ZPO keine Vollmacht vorlegen. Ebenso verhält es sich in der Fahrnisvollstreckung. § 80 ZPO kann die Vollmacht nur in gerichtlichen Verfahren verlangen. Die Fahrnisvollstreckung ist nach geklärter Rechtslage kein gerichtliches Verfahren. Daher war Inkassounternehmen hier schon früher die Beauftragung möglich. Ein Verlangen nach einer Vollmachtsvorlage kommt deshalb allein in der Forderungsvollstreckung in Betracht, wo sich aber gute Gründe finden lassen, um die Anwendung von § 80 ZPO zu verneinen.

aus: http://www.iww.de/fmp/archiv/inkassopraxis-muessen-inkassounternehmen-in-mahnver... (15.07.2016)

Lies Dir mal den kompletten Beitrag durch.

Ich denke, es macht wenig Sinn, es in dem Punkt gerichtlich klären zu lassen.


Das ein Anspruch auf eine aktuelle Forderungsaufstellung besteht, ist ohne Frage.



Antwort
von Interesierter, 24

Irgendwie verstehe ich deine Fragestellung nicht so ganz. Du schreibst, dir sei im Jahr 2013 der Vollstreckungstitel als Kopie zugeschickt worden. 

Nun willst du beim Gericht nachfragen, ob ein Titel vorliegt. Sorry, aber das macht keinen Sinn. 

Wenn es im Jahr 2013 einen Titel gab, dann ist dieser 30 Jahre lang vollstreckbar. 

Natürlich kommt da so einiges zusammen. Zunächst mal die Forderung an sich, dann die Inkassogebühren, die wohl tituliert sind. Dazu kommen noch der erfolglose Vollstreckungsversuch von 2013, evtl. eine Einwohnermeldeamtsabfrage und nun die erneute Vollstreckung. 

Du kannst es mit einem Vergleichsvorschlag versuchen. Falls aber tatsächlich ein vollstreckbarer Titel vorliegt, wirst du mit diesem Vorhaben wenig Erfolg haben. Ich sehe hier allenfalls die Möglichkeit, eine Ratenzahlung rauszuhandeln. 

Falls die Forderung jedoch nicht tituliert ist, dann ist sie in jedem Fall verjährt. Deswegen stellt sich hier die große Frage: Gibt es einen Gerichtstitel oder nicht?

Kommentar von marioduchamps ,

Wenn ich einen Vollstreckungsbescheid habe, habe ich dann nicht automatisch einen Gerichtstitel?

Und müsste ich dann nur den Betrag zahlen, der auf dem Vollstreckungsbescheid steht?

Kommentar von Xipolis ,

Du brauchst eine aktuelle Forderungsaufstellung, da neben der Summe im Vollstreckungsbescheid auch weitere Zinsen (insofern nicht verjährt) aufgelaufen sind und möglicherweise auch weitere, nachweisliche und berechtigte Kosten entstanden sind.

Kommentar von mepeisen ,

Ich sehe hier allenfalls die Möglichkeit, eine Ratenzahlung rauszuhandeln. 

Leider Blödsinn (aus Kostensicht). Das würde bedeuten, zusätzlichen Gebührenunfug zu akzeptieren und das muss nicht sein.

Im Moment ist nichts pfändbar, daher kann man relativ entspannt sein und wenn ein Vergleich nicht hinhaut, das Geld in der Keksdose zusammen sparen und irgendwann überweisen.

Falls die Forderung jedoch nicht tituliert ist

Die Frage stellt sich doch nicht, wie du selbst erkannt hast, gibt es einen Titel.

Kommentar von Xipolis ,

Nun willst du beim Gericht nachfragen, ob ein Titel vorliegt. Sorry, aber das macht keinen Sinn.

Das kann man machen um sicher zu gehen, dass man nicht gerade betrogen wird.

Wenn es im Jahr 2013 einen Titel gab, dann ist dieser 30 Jahre lang vollstreckbar.

Der Vollstreckungsbescheid ist aus 2003. 





Kommentar von Xipolis ,

FORTSETZUNG

Natürlich kommt da so einiges zusammen. Zunächst mal die Forderung an sich, dann die Inkassogebühren, die wohl tituliert sind. 

Wir reden hier über die Gesamtsumme des Vollstreckungsbescheides zzgl. nicht verjährter Zinsen zzgl weiterer, berechtigter Kosten.

Dazu kommen noch der erfolglose Vollstreckungsversuch von 2013, evtl. eine Einwohnermeldeamtsabfrage und nun die erneute Vollstreckung.

Briefe zu schrieben ist keine Vollstreckung. Die obliegt dem Gerichtsvollzieher.

Du kannst es mit einem Vergleichsvorschlag versuchen. Falls aber tatsächlich ein vollstreckbarer Titel vorliegt, wirst du mit diesem Vorhaben wenig Erfolg haben.

Warum nicht? Die Gegenseite kann doch momentan aufgrund des geringen Einkommens nicht pfänden und es gibt ein nettes Sprichwort: "Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach."

Ich sehe hier allenfalls die Möglichkeit, eine Ratenzahlung rauszuhandeln. 

Auf keinen Fall, denn dann ensteht eine Einigungsgebühr im dreistelligen Eurobereich und die Verrechnung der Raten würde erst auf Kosten und Zinsen erfolgen ohne die eigentliche Schuld zu mindern.

Falls die Forderung jedoch nicht tituliert ist, dann ist sie in jedem Fall verjährt. Deswegen stellt sich hier die große Frage: Gibt es einen Gerichtstitel oder nicht?

Ein Vollstreckungsbescheid entspricht einem Versäumnisurteil.

Antwort
von franneck1989, 17

Die wurde doch der VB schon 2013 zugesandt, oder verstehe ich das falsch? Dann wäre der Zug längst abgefahren. Alles was im Titel steht muss definitiv gezahlt werden. Du musst nur darauf achten, nicht zu viel zu zahlen. So sind z.B. alle Zinsen vor 2013 verjährt.

Kommentar von marioduchamps ,

Ah. Danke. Zinsen verjähren nach drei Jahren oder?

Kommentar von jonas50 ,

ja auch titulierte Zinsen können der kurzen Verjährungsfrist unterliegen wenn es keine wirksamen Unterbrechungsmaßnahmen gegeben hat.

Kommentar von Xipolis ,

Die Zinsen, die im Titel in Euro stehen, verjähren erst nach frühestens 30 Jahren. Die laufenden Zinsen unterliegen der Regelverjährung, es sei denn man unternimmt rechtzeitig einen Vollstreckungsversuch, denn dann beginnen die Fristen von vorne.

Kommentar von franneck1989 ,

Genau, da wird gerne getrickst und erstmal alles mögliche gefordert. Du solltest also dahingehend mal die aktuelle Forderungsaufstellung prüfen.

Kommentar von Interesierter ,

Hier wäre ich vorsichtig. Wir wissen nicht, ob es in der Zeit zwischen 2003 und 2013 weitere erfolglose Vollstreckungsversuche gab. 

Aber natürlich ist die Einrede der Verjährung auf die alten Zinsen und Vollstreckungskosten natürlich erst mal ein probates Mittel, um den Gläubiger etwas ins schwitzen zu bringen. 

Kommentar von mepeisen ,

Wir wissen nicht, ob es in der Zeit zwischen 2003 und 2013 weitere erfolglose Vollstreckungsversuche gab. 

Alles, was vor 2013 geschah, ist für die Zinsverjährung irrelevant, wenn es seit 1.1.2013 keine Vollstreckungsversuche gab. Denn dann ist es trotzdem verjährt.

Antwort
von Dachtichsmir, 17

Die Forderung aus dem VB zuzügl. der Zinsen sind 30 Jahre vollstreckbar. Die Inkassobüros berechnen für ihre Leistungen danach ( Auskunftskosten, Kontoführungsgebühren usw.) zusätzliche Kosten. Diese sind nicht vollstreckbar und können nach überwiegender Rechtsprechung auch nicht mit Erfolg gesondert eingeklagt werden. 

Kommentar von mepeisen ,

Die Inkassobüros berechnen für ihre Leistungen danach ( Auskunftskosten, Kontoführungsgebühren usw.) zusätzliche Kosten.

Du musst hier zwischen totalem Unfug (Kontoführung) und RVG-Kosten für Zwangsmaßnahmen unterscheiden.

In der Tat ist der totale Unfug nicht einklagbar. Das war er noch nie.

Adressauskünfte bei Umzug sind hingegen problemlos einklagbar bzw. geklagt werden muss da gar nichts, die können als Kosten der Rechtsverfolgung direkt mit vollstreckt werden. Ebenso die RVG-Kosten der Rechtsverfolgung, beispielsweise bei Beauftragungen eines Gerichtsvollziehers.

Nicht alles, was Inkassos fordern, ist zu bezahlen, aber manches dann doch.

Kommentar von Dachtichsmir ,

Das ist klar. Titulierte Forderung zuzüglich Kosten und Gebühren allein für die Vollstreckung sind zu zahlen.

Kommentar von Xipolis ,

Abgesehen davon, verjähren die Zinsen alle drei Jahre. Es sei denn man unternimmt einen Vollstreckungsversuch, dann fangen alle Fristen von vorne an.

Antwort
von EXInkassoMA, 13

Geh vor wie von Frannek empfohlen

in Großteil der Zinsen sind verjährt

Antwort
von NameInUse, 16

Vergiss es, die haben 10 Jahre lang geschlafen, das ist meines Wissens nach verjährt. Aber ruf das Gericht an, bin kein Jurist

Kommentar von marioduchamps ,

Naja 2013 kam ja schon eine Forderung und das ist nicht 10 Jahre her.

Kommentar von NameInUse ,

Du hast doch geschrieben 2013 kam ne Forderung für etwas was 2003 war

Kommentar von marioduchamps ,

Ja richtig. Aber der Vollstreckungsbescheid ist von 2003.

Kommentar von marioduchamps ,

Und der ist 30 Jahre gültig.

Kommentar von mepeisen ,

Da ist aufgrund des Titels nichts Verjährt.

Kommentar von Feuerfuchs65127 ,

Wenn die Forderung länger nicht verfolgt wurde gibt es die Einrede der Verwirkung - einfach mal googeln. 

Antwort
von marioduchamps, 9

Laut Vollstreckungsbescheid von 2003:

Gerichtsgebühr (§11. NR. 1100GkG):
12,50€

Rechtsanwalts- / Rechtsbeistandsgebühr:
37,50 €

Auslagen vom Rechtsanwalt:
5,63€

Warenlieferung gem. Bankeinzug vom 01.07.03:
39,47€

Scheck / Wechselunkosten, Bankrücklastschrift:
18,46€

Kosten wie Nebenstehend:
55,63€

Mahnkosten:
10,00€

Inkassokosten:
28,75€

Zinsen:

laufende, vom Gericht ausgerechnete ZInsen:
13,500% Jahreszinsen:
1,45€

gesamt 153,76€

Dann steht da noch:

"Hinzu kommen weitere laufende Zinsen: 13,500% Jahreszinssatz aus 39,47€ (Hauptforderung) seit dem 10.10.03

Die Kosten des Verfahrens sind ab dem 30.10.2003 mit füng Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz zu verzinsen"

Kommentar von franneck1989 ,

Die knapp 154,- sind tituliert und müssen gezahlt werden. Da ist nichts zu machen. Dazu kommen noch Zinsen seit 2013 und angemessene Vollstreckungskosten (z.B. Gerichtsvollzieher, Gebühr für PfÜb u.s.w.). Wenn dazu noch eine Ausstellung kommt nochmal Vorsicht walten lassen und ebenso prüfen

Kommentar von Xipolis ,

Lasse Dir vom Gläubiger eine aktuelle Forderungsaufstellung schicken, damit Du weist, welche Summe er aktuell fordert und wie diese sich zusammensetzt.

Aus Deiner Antwort oben musst Du zahlen:

  • Vollstreckungsbescheid gesamt: 153,76 €
  • Zinsen Hauptforderung (39,47 €) vom 01.01.2013 bis heute: 18,84 € (ab morgen kommen täglich 0,0146 € Zinsen dazu)
  • Zinsen Verfahrenskosten (112,84 €) vom 01.01.2013 bis heute: 17,45 € (ab morgen kommen täglich 0,0127 € Zinsen dazu)

gesamt: 190,05 € (Stand: heute)

http://basiszinssatz.info/zinsrechner

Die laufenden Zinsen vor dem 01.01.2013 wären nach § 195 BGB verjährt. Ob diese tatsächlich verjährt sind, hängt davon ab, wann der letze Vollstreckungsversuch war (Gerichtvollzieher bei Dir zu Hause oder Versuch Konto zu pfänden oder ...).

Auch können durch Zwangsvollstreckungen Kosten entstanden sein, die Du noch nicht kennst.

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