Frage von SarahG,

inkasso trotz bezahlung?

hallo leute... ich habe ein kleines problem und zwar hatte ich mir ein handy auf ratenzahlung geholt, da es schon etwas teuer war... da es jedoch immer schon am 25 des monats abgebucht wurde musste ich es am 1 überweisen, was ja bis jetzt nie ein problem war... dachte ich zumindestens, bis ein brief vom inkasso kommt wo steht dass ich wohl 700 euro nachzahlen müsste... daraufhin hab ich meine kontoauszüge dorthin geschickt um zu beweisen dass ich jeden monat bezahlt hatte... auf die zahlung bestehen sie trotzdem nur weil ich meine kundennr nicht angegeben hatte also halt den verwendungszweck....konnten das dann ja angeblich nicht zu ordnen woher die zahlung stammt, haben das geld aber trotzdem behalten und nie zurück geschickt.

meine frage ist nun ob die wirlich darauf bestehen können, weil immerhin hätten die mich ja auch unter meinen namen oder meinem konto zuordnen können und ob ich diese 700 euro bezahlen muss trotz dass ich echt alles bezahlt habe. würde mich sehr über eine hilfreiche antwort freuen

Antwort von Gruiten,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Leider ist es in einem grossen Unternehmen wie Telekommunikationsfirmen fast nicht möglich eine Zahlung zuzuordnen wenn keinerlei Vertragsdaten im Verwendungszweck stehen. DAs Geld wird dann geparkt solang bis es umgebucht werden kann. Du müsstest aber auf jeden Fall vorher immer shcon Mahnungen und Androhung Inkasso bekommen haben wenn die Zahlungen nie richtig verbucht werden konnten. Da hättest sofort reagieren müssen um die Umbuchung zu veranlasse nund abzuklären was du im Verwendungszweck angeben musst.

Ist die Forderung erstmal beim Inkasso wird in den allerwenigsten Fällen das ganz rückgängig gemacht. Immerhin hattes du lange genug Zeit das mit der Firma direkt zu klären. Kannst jetzt nur noch schauen mit der Inkassofirma einen Ratenplan zu vereinbaren.

Kommentar von SarahG,

ich hatte ja schonmal einen brief bekommen, woraufhin ich ja diese kontoauzüge hingeschickt hatte, die antwort daraufhin war ja mit der fehlen kundennr. ich bin aufjedenfall bereit diese inkasso kosten zu bezahlen aber den rest seh ich ja echt nicht ein...wie immer drohen die ja bei nicht fristgerechter zahlung mit gerichtlichen schritten.nur weiß ich nicht was ich machen soll wenn sie diese auszüge ja nicht anerkennen sozusagen und darauf bestehen.

Kommentar von nemesis2oo9,

nichtmal die inkassokosten musst du zahlen in dem fall, vergessene kundennummer in dem anwendungszweck ist nicht ein grund dir inkasso auf den hals zu schicken, die haben eine kontoführung die auch über namen geht, verwendungszweck muss nicht unbedingt angegeben werden da es auch über kontonummer und kontoinhaber auffindbar ist.

Kommentar von Gruiten,

@ nemsis2009 - nur über konto wenn diese Daten auch hinterlegt sind - und je nachdem wie gross ein Unternehmen ist - Tcom oder Vodafone gibt es sicher mehrere Kunden die den Namen haben und auch x mal am Tag wird der Betrag von einem Kunden überwiesen. So einfach ist das leider nicht die Zahlungen zu finden. Tatsache ist das der Zahler in der Pflicht ist die Zahlungen zu belegen.

Kommentar von Gruiten,

leg gegenüber dem Inkasso widerspruch ein - sende alle Kontoauszüge mit als Beleg was du schon gezahlt hast und vesuchen einen Ratenzahlung zu vereinbaren. Die lassen sich da meistens drauf ein. Ob du dann 25,- €an die Firma oder ans Inkasso zahlst ist ja im Grunde egal. Du musst auf jeden Fall belegen was du schon gezahlt hast. Das muss von der Forderungssumme abgezogen werden.

Kommentar von SarahG,

ja nur habe ich ja alles bezahlt, deshalb sag ich ja ich wäre ich bereit diese inkasso gebühren zu bezahlen aber nicht doppelt und dreifach für dieses handy bezahle, immerhin sind 700 euro nicht wenig geld

Kommentar von rainerendres,

Wegen was einen Ratenplan ? Die Forderung ist nicht durchsetzungsfähig !

Antwort von JoachimWinters,

Inkassokosten sind Teil eines so genannten Verzugsschadens, den ein Schuldner verursacht, wenn er seine Schulden nicht fristgerecht bezahlt.

Da im vorliegenden Fall die Forderung beglichen wurde, lag/liegt kein Verzug vor, also können auch keine Inkassokosten geltend gemacht werden.

Durch die nicht oder falsch genannte Kundennummer o.ä. könnte allerdings gemäß den individuellen Geschäftsbedingungen eine Bearbeitungsgebühr für den zusätzlichen Aufwand bei der Verbuchung der Gutschriften fällig geworden sein. Diese Kosten müssen aber im Verhältnis zu dem etwa notwendigen Bearbeitungsaufwand stehen und werden von den meisten Amtsgerichten nicht als erstattungsfähig anerkannt.

Kurzum: Wenn die Hauptforderung, wie auch immer, bezahlt worden ist, sind grundsätzlich keine zusätzlichen Kosten zu erstatten!

Antwort von BlueApple83,

Das Problem ist, dass dem Inkassobüro das egal ist, dem Anbieter ebenso. Du bist verpflichtet den richtigen Verwendungszweck anzugeben. Das Inkassoobüro wird Deinen Vertrag im Namen des Anbieters gekündigt haben. Diese machen sodann die noch ausstehenden monatlichen Grundgebühren bis zum regulären Vertragsende als Schadenersatz geltend. Dieses müsste in den AGB's stehen.

Wie bereits erwähnt, schicke die Zahlungsbelege. Das Inkassobüro wird dies mit dem Anbieter klären.

Die Kosten wirst Du definitiv zahlen müssen und auch die Kündigung hinnehmen müssen und entsprechend zahlen.

Du hättest vorab besser reagieren müssen. Nicht die Belege schicken und dann denken... ach, die melden sich nicht mehr, wird wohl schon alles ok sein. Du hättest Dir gleich schriftlich geben lassen sollen, dass alle ZE's gefunden wurden und Du weiter Raten zahlen darfst!

Antwort von rainerendres,

Lass Dich nicht verulken !!

Auch die Inkassogebühren sind nicht zu zahlen

Hier wird auf Unkenntnis spekuliert

Antwort von DerRumpelrudi,

Sammel sämtliche Belege, die Du über die Zahlungen hast, und erstelle darüber eine Liste mit Datum, Summe, Verwendungszweck, Kundennummer, Kreditnummer.

Nur diese Liste sendest Du zu dem Inkassobüro. Die Forderung ist von der Inkasso Sittenwidrig, wenn Du die regelmäßigen Zahlungen nachweisen kannst.

Für die fehlerhafte Ausfüllung eines Kreditvertrages oder Kaufvertrages bist Du nicht verantwortlich, weil die Anträge von einem Mitarbeiter geprüft werden.

Ist diese Prüfung mangelhaft gewesen, liegt der Fehler beim Veräußerer des Produktes.

Halte im jeden Fall die Einspruchsfristen ein und bestehe auf die Sittenwidrigkeit der Forderung.

Kommentar von nemesis2oo9,

sittenwidrig? hat nichts mit sitte zu tun, eher rechtswidrig ;)

Kommentar von SarahG,

danke für die antwort, wie gesagt hatte ich beim ersten schreiben bereits angerufen und gesagt dass ich bezahlt habe, da sind wir halt so verblieben dass ich die belege für die zahlung dorthin schicke, was ich ja auch getan habe, hab mir von der bank alle zahlungen extra nochmal ausdrucken lassen, markiert und nach datum nochmal sortiert... ja mein einziger fehler war halt dass ich keinen verwendungszeck angegeben hatte und aus diesem grund bestehen sie weiter auf die forderung da sie es wie gesagt nicht zuordnen können... nur frag ich mich wieso konnten die das anhand meiner kontodaten und meinem namen nicht zuordnen?

Antwort von nemesis2oo9,

hast doch nachweislich bezahlt, also woher nehmen die das recht und ausserdem hätten se das zurückzahlen müssen was du bezahlt hast um im recht zu sein, aber da se das nicht machten, können se nichts verlangen, das was die wegen der fehlenden kundennummer zu beanstanden haben ist egal, die konnten dir ja auch einen brief schreiben und somit können se das ja jetzt zuordnen woher dieses geld stammt was die in ihren abrechnungen zuviel haben und nicht wieder zurückbuchten.

Antwort von heckler,

Das Geld ist bei denen eingegangen. Was die damit dann machen ist nicht dein Problem. Die können ja nachträglich die Zahlungen richtig zuordnen. Das sollte deren Finanzbuchaltung schon hergeben. Du kannst an den Kontoauszügen belegen das du gezahlt hast. Allem vom Inkasso widersprechen. Die müssen dir beweisen das du ihnen Geld schuldig bist aber Du kannst beweisen das deren Forderung haltlos ist. Also Ruhig bleiben und wenn die weiter Stress machen drohst du mit einer Beweschwerde beim Präsidenten des zuständigen Langerichtes. Der kann denen nämlich die Inkassolizens entziehen weg so etwas.

Antwort von Qetan,

Nein, die 700€ können sie vergessen.

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