Frage von MadnessNr, 56

Inkasso Schreiben überschritten?

Folgendes: Da erhaltende Rechnungen von Amazon nicht rechtzeitig bezahlt habe, habe ich jetzt ein Inkassoschreiben erhalten.Hier werde ich aufgefordert bis zum spätestens 30.11.15 den Betrag zu überweisen.Da ich über das Wochenende nicht zuhause bin kann ich erst am Montag(30.11) überweisen..Sweit ich weiss dauert die Überweisung auch gut 3 Tage.. Muss ich jetzt mit einem Mahnverfahren und einem Schufa eintrag rechnen?

Antwort
von franneck1989, 43

Eine Überweisung dauert einen Bankarbeitstag.

Zahle das Geld am Montag ohne Inkassogebühren direkt an Amazon und alles ist gut.

Kommentar von mepeisen ,

Einzige richtige Antwort, vor allem wegen den sowieso nicht durchsetzbaren Inkassogebühren ;-)

Antwort
von ZuumZuum, 56

Das Schreiben hast Du aber doch nicht erst heute erhalten?

Wenn Du am Montag dem 30.11. überweist liegt das noch in der Frist, es solte also nichts weiter passieren.

Kommentar von mepeisen ,

Das Schreiben hast Du aber doch nicht erst heute erhalten?

Oft genug verzögern Inkassos absichtlich die Schreiben bzw. setzen absichtlich solche höchst knappen Fristen. Warum? Damit der Schuldner in Panik gerät und die nicht durchsetzbaren Inkassokosten bezahlt.

Antwort
von raidho, 48

nein. zudem wenn du am 30.11. überweist, dann hast du die frist eingehalten. unberührt davon wie lange die buchung dann dauert..

Kommentar von MadnessNr ,

danke f+r die antwort..ich dachte immer es muss bis zum 30 überwiesen sein..

Kommentar von raidho ,

gerne..

wenn DU am 30.11. überwiesen hast, bist du der aufforderung der frist nachweislich nachgekommen..

Kommentar von mepeisen ,

Ist leider falsch. Das Geld muss bis zum Ende des 30. dort eingetroffen sein. Gemäß SEPA gilt aber eine Frist von einem Werktag. Das Geld wird erst am 1. dort eintreffen, damit ist es nicht fristwahrend.

Kommentar von raidho ,

es zählt der überweisungsstempel als beleg. für verzögerungen von der bank kann man nichts..

Kommentar von franneck1989 ,

Falsch. Die Banklaufzeit muss man leider mit einplanen, nur bei unüblichen Verzögerungen über der gesetzlichen Vorgabe (1 Bankarbeitstag) ist man nicht mehr verantwortlich.

Kommentar von raidho ,

entscheidend ist nicht der kontoauszug sondern das wertstellungs-
datum. wenn ich am selben tag zum fristende überweise, ist die frist gewahrt..

Kommentar von mepeisen ,

Nein, ist es nicht. Wenn ich Frist setze, dass bis zum 30.11. bezahlt ist, dann meine ich, dass das Geld bis 30.11. bei mir ist und nicht, dass es am 30.11. losgeschickt wurde. Da sind sich Deutschlands Gerichte grundsätzlich einig.

Und es zählt auch kein Stempel. Wenn ich die Überweisung ausgefüllt in den Briefkasten der Bank einwerfe, so dass sie noch gescannt werden muss und sich dann 5 Tage Verzögerung ergeben, ist das meine Schuld als Schuldner.

Kommentar von raidho ,

das habe ICH bereits anders erlebt. und 5 tage verzögerungen gibt es sowieso nicht. das ist unzulässig..

Kommentar von mepeisen ,

das habe ICH bereits anders erlebt

Vor Gericht oder weil ein Händler einfach alles nicht so genau nimmt, wenn das Geld einen Tag später ankommt?


und 5 tage verzögerungen gibt es sowieso nicht. das ist unzulässig..

Das ist Quatsch. Es gibt grundsätzlich kein Gesetz, was das verbietet. Das Geld darf nur maximal 1 Bankarbeitstag unterwegs sein, das schreibt SEPA vor. Wenn du vor Buchungstagsschluss ONLINE (!!!) überweist, garantiert SEPA, dass es spätestens mit Ende des folgenden Buchungstages auf dem Konto des Empfängers ist. Nicht mehr, nicht weniger.

Und lies mal, welchen Fall ich da beschrieben habe. Viele Banken vereinbaren mit den Kunden, dass eine handschriftlich ausgefüllte Überweisung mittlerweile länger dauert. Die wird nämlich heutzutage zentral gesammelt und gescannt. Da ist sie bis zur Sammelstelle einfach etwas unterwegs. Schau vielleicht mal deine Vertragsbedingungen bzw. die AGB deiner Bank genau durch.

Kommentar von raidho ,

so ist das:

zitat aus dem u.a. link

>Die Dauer dieser Form des Zahlungsverkehrs wird seit 2012 EU-weit deutlich kundenfreundlicher geregelt. Bei Überweisungen in Euro gilt seitdem für gewöhnlich eine Dauer von einem Bankgeschäftstag, bei Aufträgen zwischen verschiedenen Währungen hingegen maximal vier Geschäftstage.Wird die Überweisung nicht elektronisch, sondern auf Papierform eingereicht, verlängern sich diese Fristen um jeweils einen Tag.<

http://www.gevestor.de/details/wie-lange-darf-eine-ueberweisung-dauern-2-560094....

naja, sicher weißt du es besser.....und erzähl's dann wem auch immer aber nicht mir..



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