Frage von kasmira, 48

Inkasso nach versäumter Lastschrift?

Vor einigen Jahren habe ich mich bei A. I. Fitness angemeldet. Lief auch alles gut, die Abbuchungen wurden regelmäßig vorgenommen - monatlic, plus alle drei Monate eine Servicepauschale. Der Vertrag wurde vor einiger Zeit umgeschrieben. Wiederum mit Ermächtigung zum Lastschrifteinzug, lediglich der Betrag hatte sich geändert.

Nur wurde der Mitgliedsbeitrag nicht einmal mehr abgebucht, lediglich die Servicepauschale i.H.v. 9,90€ erschien in schönster Regelmäßigkeit auf meinem Konto.

Also hab ich mehrfach im Studio angerufen und um eine Auflistung der ausstehenden Beträge sowie einer Kontoverbindung (die mir nicht vorliegt) gebeten. Mir wurde mehrfach gesagt, ich könne direkt ins Studio kommen, dies war mir aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, was ich auch angemerkt habe. Nachdem auch weiterhin nur die Servicepauschale abgebucht wurde und ich nicht auch nur einen Brief von ihnen bekommen habe, habe ich per Einschreiben um eine Auflistung aller ausstehenden Beträge sowie einer Möglichkeit, diese auch zu zahlen, gebeten.

Die 'Antwort' hierauf war ein Schreiben der 'Elite Inkasso Dortmund', die nun allen Ernstes Mitgliedsbeiträge inkl. Restlaufzeit, Zinsen, Grundvergütung/Auslagenpauschale (das allein sind 124€) - also insgesamt einen Betrag i.H.v. 1033,32€ von mir haben will, den ich natürlich netterweise auch in Raten zahlen könne.

Mir ist klar, dass hier keine Rechtsberatung stattfinden kann, aber vielleicht hat jemand Erfahrung mit solchen Dingen? Ich habe nie irgendeine wie auch immer geartete Post vom Studio selbst bekommen, meine Kontoverbindung ist offensichtlich bekannt, mir allerdings deren nicht. Der Vertrag an sich ist ja nichtmal gekündigt worden, also frage ich mich schon, wie sich bei einem sich selbst verlängernden Vertrag so etwas wie eine 'Restlaufzeit' überhaupt zustande kommt. Ich würd dagegen gern angehen, ich bin von der Handhabung des Ganzen gerad nicht so angetan... Hat jemand einen Rat für mich?

Antwort
von geheim007b, 19

Zurückweisen und auf Sachverhalt hinweisen.

Sehr geehrtes Inkassobüro.

Wie Ihrem Mandanten bekannt ist habe ich mehrfach versucht zu zahlen. Quf meine Bitte die Lastschriften durchzuführen oder mir eine entsprechende Kontonummer für eine Überweisung zukommen zu lassen wurde nicht Reagiert. Ich erkenne die ausständen Beträge an, alle Nebenforderungen wie Mahngebühren oder Inkassogebühren weiße ich zurück. Bitte nennen Sie mir die Kontoverbindung Ihres Mandaten damit ich die ausstehenden Beträge direkt überweisen kann. Sollten Sie einer anderen Rechtsauffassung sein bitte ich Ihren Mandaten den Klageweg einzuleiten. Ich untersage die weitergabe meiner Daten an Bonitätsdatenbanken und eine weitere Kontaktaufnahme durch Ihr Inkassobüro (mit Ausnahme der Mitteilung der korrekten Bankverbindung Ihres Mandanten).

Mit freundlichen Grüßen


Damit können sie gar nichts mehr außer Klagen... und die würden sie haushoch verlieren (falls ein Mahnbescheid kommt natürlich widersprechen). Es wird nichts mehr weiter passieren.

Antwort
von EXInkassoMA, 25

Hi

Fragen : 

Der Vertrag wurde vor einiger Zeit umgeschrieben. Wiederum mit
Ermächtigung zum Lastschrifteinzug, lediglich der Betrag hatte sich
geändert.

Gib dazu mal mehr Infos

Warum wurde der Mitgliedsbeitrag nicht abgebucht ?

Lastschriftstorno ?

Einschreibebeleg ist vorhanden ?

Kommentar von kasmira ,

Ich habe ehrlich keine Ahnung - sie haben nie versucht, ihn abzubuchen, das habe ich telefonisch wie dann letztlich schriftlich mehrfach bemängelt. Lediglich die Servicegebühr wurde abgebucht. Ja, Beleg ist vorhanden. Umgeschrieben insoweit, dass es auf ein zweites, zur gleichen Kette gehörendes, Studio erweitert wurde und ich ein anderes Paket gewählt habe.

Kommentar von EXInkassoMA ,

Man kann so vergehen wie von @geheim empfohlen

Offen gesagt würde ich bei so einem saft laden die mitgliedschaft aufkuendigen

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