Frage von Omggg123, 256

Inkasso durch Klarna! Was tue ich jetzt?

Hallo Ich habe Ende Januar etwas über Klarna bestellt und leider vergessen zu überweisen. Am 9.1 wurde die erste Mahnung ausgestellt, die zweite am 23.2. Die Mahnungen wurden mir nur per Post zugesendet! Mein Problem war jedoch dass ich vom 6.2 bis gestern Semesterferien hatte und bei meinen Eltern war und gestern mit erschrecken feststellen musste, dass ich 2 Mahnungen im Briefkasten hatte. Am 15.3 habe ich eine Mail von einem Inkasso Unternehmen erhalten, wo jedoch nur stand dass der geforderte Betrag bezahlt werden solle jedoch keine Summe! Ich bin natürlich von den 13€ ausgegangen für die ich etwas über Klarna bestellt hatte und habe diese noch am selben Tag überwiesen. Da ich nichts von irgendwelchen Mahnungen wusste habe ich natürlich auch keine mahngebüren überweisen. Außerdem habe ich nun noch ein schreiben im Briefkasten gehabt wo steht, dass ich nun 77,50€ an coeo überweisen solle!

Ich weiß nun leider garnicht was ich machen soll, da ich den normalen Rechnungsbetrag auch schon an Klarna überwiesen habe jedoch ohne mahngebüren. Dachte nun, dass ich Dienstag bei Klarna Anrufe und denen "anbiete" noch die 9,90€ mahngebüren zu bezahlen ( was mich eig auch ärgert, da ich Ja nichts von irgendeiner Mahnung wusste) aber ich sehe es eigentlich nicht ein die 77,50€ an ein Inkasso unternehmen zu zahlen.

Was soll ich nun tun?😱

Antwort
von kevin1905, 133

Was soll ich nun tun?

Du überweist Klarna noch pauschal 6,- € für Mahnungen und Zinsen und deklarierst dies auch so.

Ferner schickst du denen ein Schreiben in dem du angibst, dass die Überweisung sich nur auf die Hauptforderung sowie die Mahngebühren und Zinsen bezieht.

Inkasso kriegt mit Hinblick auf die geleistete Zahlung einen Widerspruch. Du hast das IB nicht beauftragt, du schuldest ihm auch nichts.

Kommentar von Omggg123 ,

In dem Brief des Inkasso Unternehmens stand noch was wegen eines Schufa Eintrags. Wie läuft das denn ab? Kriege ich einen wenn ich das Geld nicht an das Inkasso unternehmen überweise ?😳

Kommentar von kevin1905 ,

Im Zuge deines Schreibens untersagst du die Datenweitergabe an die Schufa (§ 28a BDSG).

Kommentar von Omggg123 ,

Also mir wurde nun Von einer bekannten geraten ich solle mich mal ne Klarna telefonisch in Verbindung setzen und denen die Situation schildern.. Glaube aber kaum, dass dies hilfreich sein wird da ich schon so oft gelesen habe dass die das nicht interessieren wird und mir nur sagen werden, dass sie damit nichts zu tun haben.
Denkt ihr nun es ist besser anzurufen und denen zu sagen, dass ich die mahngebüren noch überweise aber nichts an Inkasso oder soll ich einfach die mahngebüren überweisen und denen ein schreiben schicken mit Kopien von den Quittungen?
Bin momentan etwas überfragt da ich echt Angst habe was falsch zu machen 😅

Übrigens will das Inkasso unternehmen 77,50€ von mir, obwohl ich bloß ware für 13,54 € bestellt hatte. Ist das nicht auch viel zu hoch?

Kommentar von Omggg123 ,

Also wie erwartet. Habe bei Klarna angerufen und wurde abgewimmelt.ich solle mich mit dem Inkasso unternehmen in Verbindung setzen..
Soll ich Klarna nun einfach noch die mahngebüren überweisen und coeo Inkasso schreiben, dass ich die Forderung nicht anerkenne ?
Oder solle ich noch ein fax, eine Mail oder einen Brief an Klarna schicken mit den quittungskopien der Überweisungen ?
Hatte sowas noch nie und bin deshalb echt überfragt 😅

Kommentar von kevin1905 ,

Die kriegen schon mit was bei ihnen auf dem Konto eingeht. Gehe vor wie es dir geraten wurde.

Antwort
von EXInkassoMA, 121

Egal ob Klarna COEO, Segoria oder Ident eingeschaltet hat

Inkassogebühren sind nicht durchsetzungsfähig und werden mangels Erfolgsaussichten nicht expl eingeklagt .

In den Urteilsdatenbanken exisitiert kein einziger (!) Hinweis das dies schon mal gerichtich durchgesetzt wurde

Selbst die im Vorfeld angefallenen 4,90 Mahngebühern pro Mahnung sind nicht statthaft

Rechne mental mit weiteren Briefen

Am Besten Du postest dann noch mal hier wenn das nächste Inkassoschreiben eintrudelt

Dann kannst Du auch gleich wie von @kevin empfohlen auf den Verrechnungszweck hinweisen

Kommentar von Omggg123 ,

Also mir wurde nun Von einer bekannten geraten ich solle mich mal ne Klarna telefonisch in Verbindung setzen und denen die Situation schildern.. Glaube aber kaum, dass dies hilfreich sein wird da ich schon so oft gelesen habe dass die das nicht interessieren wird und mir nur sagen werden, dass sie damit nichts zu tun haben.

Denkt ihr nun es ist besser anzurufen und denen zu sagen, dass ich die mahngebüren noch überweise aber nichts an Inkasso oder soll ich einfach die mahngebüren überweisen und denen ein schreiben schicken mit Kopien von den Quittungen?

Bin momentan etwas überfragt da ich echt Angst habe was falsch zu machen 😅

Kommentar von Omggg123 ,

Übrigens will das Inkasso unternehmen 77,50€ von mir, obwohl ich bloß ware für 13,54 € bestellt hatte. Ist das nicht auch viel zu hoch?

Der Inkasso Rechner funktioniert bei mir leider nicht :/

Kommentar von Omggg123 ,

Also wie erwartet. Habe bei Klarna angerufen und wurde abgewimmelt.ich solle mich mit dem Inkasso unternehmen in Verbindung setzen..

Soll ich Klarna nun einfach noch die mahngebüren überweisen und coeo Inkasso schreiben, dass ich die Forderung nicht anerkenne ?

Oder solle ich noch ein fax, eine Mail oder einen Brief an Klarna schicken mit den quittungskopien der Überweisungen ?

Hatte sowas noch nie und bin deshalb echt überfragt 😅

Kommentar von EXInkassoMA ,

Welche Gebühren zu zahlen wären siehst Du hier http://www.schuldnerberatung-schickner.de/news/inkassokosten-zulassig-oder-nicht...

Da es sich um einen Onlinebezahldienst handelt werden selbst die 15 € nicht eingeklagt

Offen gesagt  glaube ich nicht das Du das durchhälst 

Am Besten Du zahlst alles und hast dann Deine Ruhe

Antwort
von franneck1989, 113

Der Gläubiger hat pro Mahnung pauschal Anspruch auf maximal 2,50 Gebühren. Daher würde ich sicherheitshalber nochmal 5,- direkt an Klarna überweisen. Dem Inkasso kannst du kurz mitteilen, dass du deren Forderung zurück weist

Antwort
von Mignon3, 116
was mich eig auch ärgert, da ich Ja nichts von irgendeiner Mahnung wusste)

Du hattest aber versäumt, deine Rechnung zu bezahlen. Du kannst dich
also nicht damit herausreden, dass du von Mahnungen nichts wußtest. Du
verwechselst Ursache und Wirkung. Ursache war DEIN Versäumnis. Du mußt folglich mit der Wirkung (= Mahnungen) deines Versäumnisses rechnen und bist dafür verantwortlich.

Allerdings mußt du nicht die vom Inkassobüro geforderten Mahngebühren bezahlen. Dafür gibt es keine Rechtsgrundlage.

Kläre die Angelenheit am Dienstag mit der Firma und und sende dem Inkassobüro einen entsprechenden Brief über die mit Klarna erzielte Einigung.

Kommentar von Omggg123 ,

Wie gesagt die "normale" Rechnung von 13€ hatte ich ja am 15.3 überwiesen nur leider ohne mahngebüren..

Hoffe ich kann es mit Klarna klären und die nehmen die mahngebüren von mir noch entgegen ;)

Kommentar von franneck1989 ,

Da gibt es nichts zu klären. Wenn du noch 5,- hinterher schiebst ist Klarna bestens bedient. Mehr gibt es schlicht nicht

Antwort
von frodobeutlin100, 96

Zitat:

was mich eig auch ärgert, da ich Ja nichts von irgendeiner Mahnung wusste)....

Die Mahnungen ist doch bei Dir eingegangen ... wenn Du länger nicht da bist, musst du dafür sorgen, das man dir die Post nachschickt, damit Du reagieren kannst oder Du musst jemand beauftragen die Post für Dich zu sichten ...

Du wirst schon komplett zahlen müssen - verbuch es als Lehrgeld ..

Rechnung bekommen - zweimal gemahnt und nicht gezahlt .... irgendwann hat jeder Gläubiger genug ...

Kommentar von franneck1989 ,

Das ist trotzdem keine Begründung für unsinnige Inkassogebühren

Kommentar von frodobeutlin100 ,

kennst du die Begründung ... das heißt es nämlich "es kommt drauf an" nicht jede Inkassogebühr ist automatisch rechtlich nicht korrekt ...

Kommentar von franneck1989 ,

Es gibt durchaus Fälle, wo man diese Gebühren hinnehmen muss. Dieser Fall hier ist aber eindeutig anders

Kommentar von frodobeutlin100 ,

woher weißt du das?

Kommentar von franneck1989 ,

- die Forderung war bereits bezahlt, bevor die Rechnung des IB eingetroffen ist - Klarna ist ein geschäftserfahrener Gläubiger. Ein solcher braucht nach ständiger Rechtsprechung keine Hilfe von Inkassobüros (§254 BGB) - Das Inkasso arbeitet auf Erfolgsbasis und schreibt dem Gläubiger keine Rechnung. Daher liegt kein Schaden vor

Antwort
von SerenaEvans, 130

Ich kann deinen Ärger verstehen allerdings ist ja nicht die Firma schuld sondern du. Du bist dazu verpflichtet deine Post zu überprüfen. Da sind auch Semesterferien keine Ausreden. Am besten rufst du Dienstag an und versucht es zu klären, allerdings musst du dich darauf einstellen, dass sie sich nicht mit einer schlechten Ausrede abspeisen lassen

Kommentar von franneck1989 ,

Man ruft nicht bei Inkassobüros an. Denkst du allen ernstes, der Fragesteller bekommt dort Hilfe?

Kommentar von SerenaEvans ,

Ich glaube allen ernstes dass er bei Klarna anrufen sollte ja.Wo ist deine tolle Antwort, oder kannst du nur meckern?

Kommentar von franneck1989 ,

Und was soll das deiner Meinung nach bringen? Die Rechtslage ist eindeutig, da braucht man nicht beim Gläubiger betteln zu gehen. Die werden ihm ohnehin abwimmeln, also spart man sich sowas. Meine Antwort habe ich gerade geschrieben

Kommentar von SerenaEvans ,

Dann belass es doch einfach bei deiner Antwort, statt aller anderen zu kommentieren und zu meckern.

Kommentar von franneck1989 ,

Ich glaube du hast den Sinn dieses Forums nicht unbedingt verstanden.

Kommentar von SerenaEvans ,

Kann ich nur zurückgeben. Vielleicht verstehst du irgendwann, wie man nur eine eigene Antwort formuliert. Aber du hast ja die Weisheit mit Löffeln gefressen. Da rede ich dann doch lieber mit der Wand.

Kommentar von mepeisen ,

Du lenkst hier irgendwie davon ab, dass in deiner Antwort sachliche Fehler sind.

Natürlich ist es nicht die Schuld des Unternehmens, dass der TE seinen Machtbereich (=seinen Briefkasten am Zweitwohnsitz) nicht kontrolliert hat. Soweit richtig.

Aber der tatsächlich entstehende Schaden ist lediglich etwas Geld für Zinsen (wenige Cents) und Briefporto, Briefpapier. Dass ein Inkasso gebraucht wurde, ergibt sich daraus gerade nicht. Klarna ist weder auf rechtliche Hilfe, noch auf Hilfe beim Schreiben von Mahnbriefen angewiesen. Insoweit sind vorgerichtliche Inkassogebühren nicht durchsetzbar.

Antwort
von DrStrosmajer, 96

Daß Du Deine Briefpost nicht empfangen hast, ist nicht das Verschulden des Lieferanten.

Dafür gibt es den sogenannten Nachsendeauftrag.


Was soll ich nun tun?

Zahlen. Das Inkassobüro hatte einen Auftrag, der nicht im Nachhinein storniert werden kann.


Kommentar von franneck1989 ,

Trotzdem sind die Gebühren nicht mal ansatzweise durchsetzbar

Kommentar von kevin1905 ,

Das Inkassobüro hatte einen Auftrag, der nicht im Nachhinein storniert werden kann.

Das Inkassobüro hat aber keinen Auftrag vom Fragesteller, also schuldest dieser ihm auch nichts.

Kommentar von EXInkassoMA ,

Dr Strosmajer

Der letzte Satz von Dir flasht aber schon ;)

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