Initiativbewerbung woher weiß ich welche stellen es dort gibt?

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7 Antworten

Der tiefere Sinn von Initiativbewerbungen ist ja, die Bewerbung loszuschicken, BEVOR Leute für die Stelle gesucht werden. Weil sie noch gar nicht freigeworden ist. Daher solltest du dich auch nicht auf eine bestimmte Stelle bewerben, sondern auf ALLE, für die du in Frage kommen könntest.

Natürlich verordnen Arbeitsamt und Jobcenter Initiativbewerbungen in solchen Mengen, dass die meisten Personaler davon schon Alpträume bekommen. Gerade deswegen solltest du anders vorgehen als der "08/15-Zwangsbewerber".

Benutze nicht das Anschreiben, das du auf eine klasische Stellenanzeige losschicken würdest, sondern mach mal was Anderes!

Mails mit Titeln wie:

  • "Sie wissen noch gar nicht, dass Sie mich brauchen!"
  • "Multitalent sucht neue Herausforderung"
  • "Darf ich mich vorstellen?"
  • "Neue Kollegen gesucht!"

haben wesentlich bessere Chancen, geöffnet zu werden, als solche mit "Bewerbung als Bürokauffrau".

Weil sie zumindest neugierig machen. Und auch den Personaler zum Nachdenken bringen ("Hatten wir nicht schon öfter gesprochen, vielleicht, möglicherweise, jemanden einzustellen, der/ die...")

Mache dich interessant! Beschränke dich nicht auf deine Ausbildung, sondern erwähne alle Erfahrungen, die nützlich sein könnten. Und deine Bereitschaft, dazuzulernen und neue Dinge auszuprobieren.

Ein großer Vorteil von Initiativbewerbungen ist jedenfalls, dass du Absagen nicht persönlich nehmen musst. Man lehnt ja nicht duich persönlich ab, man braucht momentan einfach niemanden!

Also trau dich einfach - oft hast du genau da Erfolg, wo du es am wenigsten erwartest...

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Kommentar von bionda112
13.12.2015, 10:11

Wow danke. Das is ja sehr ermutigend. So eine Inspiration .  Jetzt weiß ich zumindest wie ich es anstellen kann. 

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Bewirb dich als Bürokauffrau und wenn`s da keine Stelle gibt, ist das eben Pech. Solltest du dir denken, gut Einkäufer ist so ähnlich und wenn diese Stelle in dem Unternehmen frei ist, mache ich das, dann kannst du dich auch auf diese freie Stelle bewerben. Die Antwort der Firma sagt dir schon, ob sie Interesse an dir haben.

Deine Bewerbung sollte aber für die Stelle einer Bürokauffrau sein. Gibt`s bei dem Unternehmen keinen Bedarf hierfür, erhältst du halt eine Absage.

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Zur Initiativbewerbung gehört es einfach dazu, dass man auch mal eine Firma erwischt, die falsch ist. Das ist nicht schlimm und nimmt niemand übel.

Eine Möglichkeit ist es vorher die Firmen abzutelefonieren. Man läßt sich ins Personalbüro durchstellen und fragt ganz gezielt: "Ich suche eine Stelle als ...., ist bei Ihnen eine frei?"

Dann gibt es solche Seiten...

https://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJB/stellenangeboteFinden.html?execution=e1s1&d_6827794_p=1

Oft heißen die angebotenen Stellen auch anders. Der Beruf nennt sich eigentlich Bürokauffrau aber sie suchen eine "Kraft für die Zentrale" etc.... Das sollte man hinterfragen.

Streue in deinem Bekanntenkreis, dass du "auf Suche" bist. Sonst kommt keiner auf die Idee dich zu informieren, wenn er was mitbekommt. Ferner muß man sich vorab über die Firma informierern. Kennt einer einen, der dort arbeitet? Was kann man vorab herausfinden? Wie ist das Arbeitsklima etc.? Zu diesem Zweck quetsche ich gerne einen Bekannten aus. Der ist Postbote. Unglaublich, was Postboten so alles wissen. Google den Laden auf jeden Fall. Dann hast du genug Futter um eine vernünftige Bewerbung zu schreiben.

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Bewirb dich als das, was du bist/kannst. Wenn keine bestimmte Stelle ausgeschrieben ist, soll ja aktuell auch eigentlich nichts besetzt werden. Sobald sich dann eine Gelegenheit ergibt, haben die deine Bewerbung schon vorliegen. 

Schreib denen, was du kannst, und welche Tätigkeiten in Frage kommen. Hat ja keinen Zweck, wenn du dich auf einen Posten bewirbst und dann die Anforderungen nicht erfüllen kannst.  

Viel Erfolg!

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Bei einer Initiativbewerbung kannst du nur deutlich machen, was du zu bieten hast.

Also sagst du "Ich habe X gelernt und jeweils zwei Jahre als Y und Z gearbeitet. Ich würde gern in Ihrem Hause arbeiten, dabei interessieren mich besonders Positionen als A, B oder C." So ungefähr.

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Man stellt siich mit seinen Qualifikationen, Fähigkeiten, Erfahrungen ud Neigungen vor. Der Rest bleibt dann logischerweise dem Unternehmen überlassen.

Wenn du also eine Büko bist, die Erfahrungen im Einkauf hat und du das entsprechend darstellst, könnte das Unternehmen in dem von dir konstruierten Fall eventuell ansprngen...

Das ist nunmal das Problem einer Initiativbewerbung - man weiß nicht, ob man für das Unternehmen interessant ist.

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Das macht wenn etwas besonders gut kann und eine Grundausbildung hat .

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