Wolfgang Joost am 23.06.2007 um 16:24 Uhr
War früher die Information eine Art von Wissenserweiterung, um Probleme des Alltags lösen zu können, so bekommen wir heute die Informationen "ohne Kontex", sie haben keinen sichtbaren Nutzen mehr. Die Flut der Katastrophen zum Beispiel lässt den Konsumenten hilf- und ratlos zurück. Wie seht ihr das?
Auch bei GF bekommt man jede Menge Informationen, die man sich aussuchen kann und über die Antworten den geeigneten Kontext findet! Wer also aktiv die Informationen sucht und selektiert, wird nicht von ihnen erschlagen! Wer dagegen passiv die Informationen auf sich einströmen lässt (Berieselung!), ertrinkt darin!
Wolfgang Joost am 23. Juni 2007 16:38 Gute Antwort!DH.
"Wir dürsten nach Wissen und ertrinken in Informationen", guter Satz - leider nicht von mir, aber ich sehe das genau so.
Waldweibchen, auch wenn der Satz nicht von Dir; ER IST VERDAMMT STIMMIG. LG
Wolfgang Joost am 24. Juni 2007 21:42 Danke!
Bist Du waldweibchen ? Dein Danke kam zu mir.
Wolfgang Joost am 25. Juni 2007 16:41 na ja, seh es nicht so eng.
Jetzt schnall ich's gar nicht. Wolltest Du waldweibchen fuer den Satz danken oder mir fuer meinen Kommentar ? Inselgruss. Bruno
Wolfgang Joost am 30. Juni 2007 18:56 Waldweibchen danken.
Danke, dass ist sehr nett von dir. Und der Kommentar von Bruno auch

Wir müssen lernen, aus dieser Informationsflut das herauszufinden was für uns interessant ist.
Die Menge der angebotenen Informationen ist unübersichtlich und verwirrend!
Bis jetzt hab ichs überlebt!
Wolfgang Joost am 24. Juni 2007 21:42 Dann weiter so!

Wissen ist Macht, Wissen ohne Information funktioniert nicht. Man muß nur genügend unterschiedliche Quellen haben und alles hinterfragen, Leichtgläubigkeit ist leider in unserer Zeit weit verbreitet.
Für die Möglichkeiten unseres Informationszeitalters sind viel zu viele Menschen schrecklich unterinformiert....
Wolfgang Joost am 24. Juni 2007 21:43 Internetsucht würde ich da sagen!
Mikatto am 25. Juni 2007 00:14 wie bitte? Ich verstehe deinen Einwurf nicht, ich schrieb ja, dass viele Menschen gemessen an den Möglichkeiten viel zu wenig informiert sind.
Wolfgang Joost am 30. Juni 2007 18:57 dann habe ich es richtig verstanden.

In vielen Dingen ist für uns Menschen zuviel Wissen zum Nachteil geraten. Aus lauter Angst, etwas falsch zu machen hören wir nicht meht auf unser Bauchgefühl oder auf unsere Erfahrungen. Ein gutes Beispiel ist die Kindererziehung: Man weiss so viel, was man bei der Erziehung falsch machen kann, dass man lieber nichts oder etwas zu spät macht anstatt gleich aus dem Bauch heraus zu handeln oder den Weg einzuschlagen, der schon von unseren Urvätern/Urmüttern stammt und bisher funktioniert hat.
wer nichts wissen will, macht den PC aus und die Augen zu - so einfach ist das
Und kauft kein Buch, keine Zeitung, verkauft Radio und Fernseher, schmeisst Handy in's Meer, geht nie in den Urlaub, verkriecht sich in ne Hoehle. Gruss von der Insel.
Wolfgang Joost am 24. Juni 2007 21:44 Das wäre auf jeden Fall verkehrt.

Selten waren die Menschen so von Informationen überflutet und so wenig informiert. Das gute alte Schul- und Basiswissen ist in Vergleich zu früheren Generationen nur rudimentär vorhanden und die vielen Informationen, die wir aufnehmen und vielleicht wiedergeben können, sind von kurzer Dauer, vielfach auch ohne (Nutz-)Wert.
Der nächste Punkt ist: zwischen Information und Wissen liegen Welten, Information ist sicher die Grundlage von Wissen, aber ohne Wissen sind Informationen geistige "Platzhalter".
Dem Herrn Kant stand seinerzeit nicht ein Bruchteil unsere heutigen Information zur Verfügung, der Sage nach soll er seine Heimatstadt niemals verlassen haben, und doch hat sein Wissen die Welt verändert.
Wolfgang Joost am 24. Juni 2007 21:43 Mir ist da einiges zuviel!
ich sehe nichts!
Weiss nicht wo die Antwort " blieb " ! Ja wir informieren uns wirklich zu Tode.. Zurück zur Natur muss die Devise der Zukunft sein, wenn wir denn noch eine haben ! Gruss Solf
Danke.