Informatik studieren-schwer?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Nun, Informatik, Mathematik und ingenieurswissenschaftliche Studiengänge zählen in der Tat zu den anspruchsvollsten Richtungen, die man studieren kann. Also ja, es ist schwierig, wenn auch durchaus machbar.

Ja, Du benötigst sehr viel Mathe (*-lysis, Lineare Algebra, Stochastik, Numerik, Abstrakte Algebra). Außerdem ist es sehr hilfreich, bereits ein wenig Programmiererfahrung zu haben. Das innerhalb weniger Semester von Grund auf zu lernen ist sehr schwierig. Da bleiben viele auf der Strecke.

Denke daran, dass Informatik nicht nur Programmierung ist, sondern vor allem jede Menge Mathematik und andere Theorie. Mit sehr viel Motivation, wenn dies Dein absolutes Traumfach ist, kannst Du durchaus gute bis sehr gute Leistungen erbringen. Wenn das Interesse allerdings nicht zu 100 % da ist, wird es wohl eher nichts. Das ist aber bei den meisten anderen Studiengängen nicht anders.

Die Schulnote in Mathematik sagt übrigens nicht wirklich etwas über Deinen Erfolg in Mathematik im Studium aus. Du solltest mit Mathematik aber nicht unbedingt auf Kriegsfuß stehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Naja, als Informatiker solltest du schon Spaß an Mathe haben. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Studier Informatik. Ist zwar ein bisschen Mathe bei aber das packst du

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

wenn dir Informatik spaß macht dann solltest du dies auch zum Beruf machen. Die Mathematik für Informatiker geht nicht so hoch.

C++ ist aber eher nicht die Sprache, welche du benötigst. Ich musste als E-techniker C++ lernen.

Informatiker arbeiten eher mit anderen Sprachen, z.B. Java.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von D4yl1ght
01.09.2016, 01:36

Java lernen wir dieses Jahr in info.

1
Kommentar von NoHumanBeing
01.09.2016, 01:45

C++ ist aber eher nicht die Sprache, welche du benötigst. Ich musste als E-techniker C++ lernen.

Das kann man so pauschal nicht sagen. Anders als an der Schule gibt es an Hochschulen keine "Lehrpläne", sondern es herrscht die so genannte "Freiheit der Lehre". Die Professoren können also diejenigen Sprachen einsetzen, die sie selbst als geeignet empfinden oder besonders gut beherrschen. Es gibt sicher auch Profs, bei denen man C++ lernt.

Informatiker arbeiten eher mit anderen Sprachen, z.B. Java.

Auch das stimmt nicht unbedingt. Informatiker beherrschen bestenfalls viele Sprachen und verwenden je nach Anforderung unterschiedliche. Wenn ich z. B. Signalverarbeitung (DSP) oder HPC (high performance computing) machen möchte, werde ich sicher nicht Java verwenden.

0

Gerade Ingenieursmathematik ist nicht ohne. Wer da nicht mit vollem Fokus bei der Sache ist, wird schnell abgehängt. 

Zumindest für mich war das damals nicht so einfach, den Spagat hinzubekommen zwischen Konzentration auf die Uni und den ganzen Vorzügen, die ein Studentenleben so bietet. Da muss man sich schon motivieren und selbst disziplinieren können. Ich habe den einen oder anderen Kommilitonen erlebt, der das nicht hinbekommen hat. 

Wenn du aber grundsätzlich Interesse an Mathe und Informatik hast, regelmäßig die Vorlesungen nachbereitest, und dir eine gute Lerngruppe suchst, sollte das schon klappen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung