INDUSTRIE GRÜNDEN?

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5 Antworten

Das dürfte sich deutlich in den ersten 10 Jahren im 2stelligen Mio.-Bereich abspielen, darunter wohl kaum möglich..

Um eine Kfz -Werkstatt zu eröffnen in einer Größe, dass diese genügen Gewinn für Zweigstellen abwirft, dürfte schon einiges an Grundkapital nötig sein, ein paar hunderttausend reichen da sicherlich nicht..

Möglicherweise, da man bei so etwas ja sowieso nicht ortsgebunden sein kann wäre der Kauf einer bestehenden Werkstatt ins Auge zu fassen - aber da kosten ja so kleiner Objekte ohne Personal (ein Meister allein wird das wohl kaum schaffen, da braucht es noch Facharbeiter /Gesellen und Hilfkräfte) schon einen guten Teil deines Grundkapitals - Dann mal die  Personalkosten nur fürs erste Jahr gerechnet, also Meister, drei Fachkräfte und 3 Helfer, dann kennst du die wirklichen Grundkosten. und schon ist die erste Mio, im ersten Jahr weg...

Sowas beispielsweise:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/kfz-autowerksatt-mit-6-hebebuehnen/529553806-277-9270

https://www.immowelt.de/expose/2BJAA47

https://www.immowelt.de/expose/2BWAH45

Weitere Werkstätten werden dann ja deutlsich teurer sein, da in besseren Lagen, also einfaches vervielfältigen der Kosten wird da nicht reichen..



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Weshalb machst du nicht zuerst den KFZ Meister. Als Meister bist du auch Kaufmann und brauchst nicht BWL studieren, bzw. kannst auf den Meister ein Technischen Betriebswirt aufsatteln. Da musst du nicht 8 Semester studieren, sondern kannst das in 3 Semestern machen, bzw. machst den Betriebswirt des Handwerks in einem halben Jahr.

Wenn du eine Industrie gründen möchtest und Autotiele herstellen möchtest, benötigst du überhaupt keine Kfz-Werkstätten. Entweder du möchtest Autos reparieren oder Autoteile herstellen. Zum Herstellen von Autoteilen studierst du am besten Maschinenbau. Sonst hast du hier nämlich null Ahnung. Du willst ja was besonderes herstellen was es am Markt noch nicht gibt, sozusagen eine Marktnische haben und du brauchst einen USP - Alleinstellungsmerkmal. Sonst kannst du das knicken. Du wirst wohl nicht glauben, dass du als kleiner Handwerker mit den anderen Wettbewerbern, welche jahrelang Autoteile herstellen, konkurrieren kannst.

Welche Teile möchtest du denn herstellen?

Luftfilter, Auspuff, Zylinder, Vergaser, Kupplung, Bremsscheiben, Scheibenwischer, Auspuff, Airbags...?

Darüber solltest du dir im klaren sein. Ich bin auch Meister und habe ein Studium Richtung BWL.

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Was so eine Maschine kostet, kannst sicher im BWL-Studium ergründen, wenn Dein Traum schon etwas konkretere Formen annimmt.

Maschinen, die Autoteile herstellen, werden speziell dafür hergestellt.

Ob Deine Idee Zukunft hat, hängt davon ab, wie konsequent sie verfolgst und ob nicht auf halber Strecke kehrt machst, weil irgend etwas nicht läuft, wie es soll.

Da aber schon jetzt nach Tipps fragst, ist es wohl doch nichts Richtiges mit diesem Deinem Traum.

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Bevor du deinen Kfz-Meister machst, solltest du vielleicht erst mal eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker machen.

Außerdem willst du eine "Industrie" gründen die es schon in Massen gibt.

Werkstattketten gibt es auch wie Sand am mehr.

Ich würde dir eher vorschlagen, mache deine Ausbildung zum Kfz-Mechtroniker. Vielleicht in einer Werkstatt die in 10 Jahren einen Nachfolger sucht. Dann machst du dein Kfz-Meister. Die BWL-Kenntnisse die du brauchst lernst zu dann auch automatisch. Der Meister kostet übrigens auch Geld wenn du keine Firma findest die dir den Titel bezahlt.

Wenn du das dann alles hast, kann es mit einer, mit deiner, Werkstatt los gehen.

Grundsätzlich finde ich aber schon ok wenn man sich frühzeitig berufliche Gedanken macht. Aber zwischen Wunschtraum und Realität können Welten liegen.

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Deine Idee wird vermutlich deshalb keine Zukunft haben, weil es sich hier offensichtlich mehr um einen Traum als um eine Idee handelt.

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