Industrialisierung zum Elektromotor?

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5 Antworten

Hallo ultrAslan2115,

wovon sprichst du denn genau? Elektromotoren sind ja ein recht grobes Thema. Wenn du morgen über die bevorstehende Industrialisierung des Elektromotors in Motorrädern sprichst, dann wird das ein dünner Vortrag. Denn da ist tatsächlich nicht viel zu holen.

Aber wenn es um z.B: Autos geht - dann ist wohl Tesla dann erster Ansprechpartner. Da gibt es viel zu lesen. Z.b. Haben die vor kurzem einen Standort in der Wüste von Nevada eröffnet, nur um die Batterien für die Elektromotoren herzustellen.

Ansonsten wird wohl Industrie 4.0 und Internet of Things nicht unerwähnt bleiben dürfen. Denn du willst ja schließlich wissen wie weit du noch kommst mit deiner Ladung. Und das am liebsten auf deinem Handy oder auf den 19" Displays der Teslas. Also wielange geht der Vortrag und über was willst du genau reden?

Grüße aus dem Pott,

chris

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nun, der elektromotor war ein zentrales element der industrialisierung, da er es als "mobile" energiequelle ermöglicht hat, mechanische antriebsleistung auf werkzeugmaschinen wie sägen, fräsen, bohrer etc. zu übertragen, ohne dass quer durch die hallen Antriebsriemen gespannt werden mussten.

lg, Anna

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Na ja, da ist erstmals die Möglichkeit gekommen, Maschinen ohne Dampf zu betreiben und es gbt ja auch den Vorteil, das man die benötigte Energie für Motoren durch ein Kabel zuführen kann.

Es braucht keine Kupplungen sondern Schalter, E-Motoren sind auch viel kleiner als Dampfantrieb gleicher Leistung.

Früher gingen durch die Industriebetriebe lange Wellen (sog. Transmissionen), welche von Dampfkraft angetrieben wurden. Die einzelnen Maschinen wurden über breite Lederriemen über eine Kupplung mit Kraft versorgt.

Da kam es schon mal vor, wenn man beim hantieren mit Riemenfett unvorsichtig war, das man um die Transmission herumgewickelt wurde. Erst rauf und dann rum.

E-Motoren machten die Industrie auch flexibler, weil Produktionsmittel leicht umgestellt werden konnten. Bei Maschinen mit Riemen war das nicht so einfach.

Vor allem in der Textilindustrie waren E-Motoren ein Quantensprung. Endlich konnte man die Webstühle ohne großes Zahnräderumstecken mit verschiedenen Geschwindigkeiten laufen lassen.

Dazu gab es spezielle Drehstrommotoren mit sogenannter "Dahlander-Schaltung" mit 3 Drehzahlen, sowie Asynchron-Kuzschlußläufer mit Käfiganzapfungen zur Drehzahlregelung.

Auch in der Verkehrstechnik (Straßenbahn) kamen E-Motoren zum Einsatz. Es mußte kein Wasser nachgefüllt und keine Kohlen geschaufelt werden. Der Elektromotor war eine Revolution in der Antriebstechnik, der alle Anforderungen und Wünsche der Maschinenbauer erfüllte.

Egal ob hohe Drehzahl oder hohes Drehmoment. Ein Elektromotor konnte auf die Bedürfnisse der Maschine genauestens angepasst werden.

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