In welcher Schlafphase ist das aufwachen am Besten? Wann fühlt man sich am wenigsten gerädert? Und in welchem zeitlichen Abstand treten die einzelnen Schlafphasen ein?

Der Schlaf verläuft "wellenförmig" und jede Phase dauert ca. 90 Minuten. Wenn Du also nach rd. sechs, siebeneinhalb oder neun Stunden erwachst, ist die Chance größer, Dich nicht "gerädert" zu fühlen. Wobei das bei sechs Stunden eher theoretisch gemeint ist ;-)

Ich stimme schurke zu und bin auch der Meinung, daß jeder seinen eigenen und für ihn besten Schlafrhythmus finden muß - das ist ganz sicher unterschiedlich, so wie es Frühaufsteher und Morgenmuffel gibt!
schurke am 11. Mai 2007 21:38 seltsamerweise bin ich nach sieben Stunden muffelig, sechs oder acht wiederum ist o.k. Ein echter Frühaufsteher ist mein kleiner Bruder (inzwischen auch schon 41), der ist doch wirklich nach vier Stunden fit wie ein Turnschuh, schon seit frühster Kindheit, sehr zum Leidwesen der restlichen Familie
Interessant, sicherlich hängt das auch vom Einschlafen ab, Stress, Müdigkeit, Entspannung, Tagesablauf, Alkohol, Nikotin (sofern konsumiert, nicht das mich hier wieder einer abgrätscht) Dafür gibts sicherlich keine "Faustformel" und keinen Alltagsplan.

Es gibt da eine neue Erfindung: Weiß nicht genau wie er heißt, es ist aber ein Wecker, an dem man sich mit Elektroden oder ähnlichem anschließt und der deine Schlaffrequenzen oder so misst. Der weckt dich dann auf, wenn du die beste Schlafphase erreicht hast. Ist aber noch in der Testphase und ich bezweifle dass das funktioniert.

Wende dich an ein Schlafstudio und lass dich untersuchen, denn das ist bei jedem Menschen unterschiedlich.
Schalfstudio ? so etwas gibts ? Habe schon von Schlaflaboren gehört in Neurologischen Kliniken.
poecgn am 12. Mai 2007 04:07 Ein Schlafstudio ist eher ein Betten- oder Matratzengeschäft, was Du meinst ist ein Schlaflabor. Dieses ist meist eine besondere Abteilung in Krankenhäusern. Dort bekommt man Elektroden, ein Schnarchmikrofon, einen Lagesensor und einen Pulsmesser verpasst und schläft kameraüberwacht eine Nacht. Am nächsten Tag werden die aufgezeichneten Daten ausgewertet und mit Dir besprochen. Bei einer Überweisung vom Hausarzt zahlt auch die Kasse, z.B. bei Verdacht auf Schlafapnoe.
In keiner Schlafphase ist das Aufwachen am besten, dafür gibts eben die Aufwachphase in der ebe nicht mehr Schlaf nach der Definition stattfindet.

Das Aufwachen ist in der Traumphase am besten. Die wiederholt sich in der Regel alle 90 Minuten nach dem Einschlafen. Das gilt für einen gesunden Menschen ohne Einfluß von Schlafmitteln oder Alkohol. Aus der Traum- (auch REM-)Phase wacht man am schonendsten auf, weil sie knapp unterhalb der Wachschwelle liegt, ganz im Gegenteil zur Tiefschlafphase, da fühlst Du Dich wie gerädert. Diese ist 45 Minuten nach dem Einschlafen am tiefsten und wiederholt sich ebenfalls alle 90 Minuten. Der 90-Minuten-Schlafzyklus kann möglicherweise individuell leicht variieren, bei mir kommts aber ziemlich genau hin. Genauer nachlesen kannst Du das bei http://de.wikipedia.org/wiki/Schlaf
Aufwachen ist am besten dann, wenn man ausgeschlafen hat und von selbst wach wird. Was sonst?!
warum? ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mir nach sechs Stunden Schlaf besser geht, als nach sieben, optimal für mich, sind aber acht Stunden. Das muß aber jeder für sich selber herausfinden, denn; Gott sei Dank, sind wir nicht alle gleich
Ich komme auch gut mit sechs Stunden aus. Mir war aber beim Schreiben klar, daß ich damit nicht gerade im Trend liege!